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„Fly me to the moon“

Ca. 350 Schülerinnen und Schüler erlebten am letzten Schultag gemeinsam mit Pfarrer Artmann und Pfarrer Ullmann in der Aula des KHGs den Schuljahresabschlussgottestdienst unter dem Motto „Fly me to the moon“. Dieses wurde inspiriert vom Abimotto der Q2, „Abiversum“ und bildete den roten Faden des Morgens. Neben den musikalischen Highlights, bei dem die ganze Aula mit einstimmte, wurde der Kern des Gottesdienstes aus einem Rückblick auf das Schuljahr und einen Ausblick auf die Ferien bestimmt. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern sehr lebendig die Liebe Gottes vor Augen geführt und der Wert, den Zeit für uns Menschen hat. Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler beinhalteten Fürbitten und Gedanken zum Thema Liebe sowie eine grafische Aufarbeitung der Höhepunkte des letzten Schuljahres. Insgesamt wurden alle Beteiligten wunderbar auf die Ferien eingestimmt und gingen beschwingt und gesegnete in den letzten Schultag. Zu wünschen ist, dass alle gesund von Ihren Reisen „zum Mond“ im neuen Schuljahr zurückkehren. 

 

Hans-Georg Schlegel (12.07.2019)


Industrie 4.0. – der zweite Durchlauf

Nachdem 2018 das „Pilotprojekt“ des Industrie-4.0-Kurses in Kooperation mit der Hochschule Bochum von den damaligen „Pionieren“ gemeistert wurde, startete im Januar 2019 die zweite Runde – mit anderen Schülern, teils anderen Grundrobotern und vor allem mit einem besseren Konzept von Seiten des Hochschuldozenten Stefan Simanek und des begleitenden Lehrers Andreas Ehrhard.

 

Anfangs mussten die 24 Schülerinnen und Schüler des Mathematik-Informatik-Kurses natürlich auch die Grundlagen des graphischen Programmierens kennenlernen, was zügig in 4 Doppelstunden und eine Menge von Hausaufgaben geschah, denn die Software stand den Schülern auch zuhause zur Verfügung.

 

Im Anschluss wurden vier etwas komplexere Roboter gebaut: der Greifarm, der xy-Achsenroboter und die Presse wie im Vorjahr, aber das „Magazin“ – eigentlich ein Lager mit automatisiertem Auswurfmechanismus – war niegelnagelneu von Mitarbeitern der Hochschule Bochum – Campus Velbert-Heiligenhausentworfen worden.

 

Damit standen in jeder Stunde zwölf Roboter zur Verfügung und für die Programmierung war jeweils ein Doppelstunde Zeit – viel Stress und Arbeit unter Zeitdruck, denn die Programme mussten stets abgegeben werden.

 

Für die zweite Hälfte des Halbjahres wurden zwei Teams mit je Personen gebildet, die dann aus den vier Robotern eine Fertigungsstraße bauen mussten – wie im Jahr davor. 

Damit soll die „trockene“ Schilderung von Lehrerseite enden. Alles Weitere stammt aus der Projektdokumentation von Lisann Schu, der im Folgenden heruntergeladen werden kann.

Andreas Ehrhard (12.07.2019) 

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Projektbericht Lisann Schus
Projektbericht.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB

Ein Video des Projektergebnisses kann hier angesehen werden:


„Leben, Lachen, Lebendigkeit –  Lernen auf besondere Art…“ Projektwoche am Konrad-Heresbach-Gymnasium

„Unsere Projektwoche ist ideal, damit unsere Schülerinnen und Schüler die Schule und das Miteinander einmal von einer anderen Seite erleben und gezielt ihre Talente und Fähigkeiten gefragt sind, um sich einzubringen - eben „Lernen auf eine besondere“ Art,“ so unser Schulleiter Horst Knoblich zur Projektwoche, die vom 3. Bis 5. Juli am KHG stattfand.

 

Sichtlich begeistert zeigte sich kurz vor Ende des Schuljahres zeigte Herr Knoblich vom Enthusiasmus der Schülerschaft, die sich freiwillig und mit viel Engagement in einem der 36 Projekte einbrachten, die unter der Begleitung der Lehrerschaft und etlicher Eltern bzw. Freunde der Schule in und um das KHG herum angeboten wurden. 

 

Die SchülerInnen der Stufen fünf bis Q1 hatten die die Möglichkeit, aus verschiedenen Angeboten neigungsorientiert zu wählen und die Ergebnisse und Erfahrungen dann am Freitagnachmittag der Elternschaft zu präsentieren.

 

Dies Projektwoche wurde bewusst unter das Motto „Respekt, Erfolg, Persönlichkeit – in Verantwortung für die Welt!“  gestellt, da das KHG sich das Thema Nachhaltigkeit als Schwerpunktthema im Schulprogramm gesetzt hat.

 

Bereits vor einer Woche gastierte zur Einstimmung auf die Projektwoche der gemeinnützige Verein „Die Multivision“ mit seiner Show „Energievision 2050“ am KHG und informierte alle SchülerInnen über den Klimawandel und dessen Folgen.

 

Der Präsentationstag am Freitag begann mit einer ökumenischen Andacht, die sich inhaltlich um den Psalm 8 rankte und die Schöpfung in den Mittelpunkt stellte.

 

Einblick in die Vielzahl der Projekte konnte man dann am Freitagnachmittag erhaschen. Die Dokumentationsgruppe unter der Leitung von Andrea Stern hat mit Film- und Fotomaterial aus den unterschiedlichen Gruppen  eine musikalisch untermalte Präsentation zusammengestellt, die in der Aula gezeigt wurde.

Ein spannendes Projekt war das „Repaircafé“ lockten Mädchen und Jungen an, um defekte Haushaltsgeräte mit Unterstützung von erfahrenen Senioren zu reparieren „Das hat irre viel Spaß gemacht, als die Heckenschere und das CD-Gerät nachher wieder funktionierten“, so Leander und Taso, die unter der Begleitung von Herrn Baier, Mittelstufenkoordinator, aktiv wurden.

Kreativ tätig waren etliche Schüler, die zwei Wände der Schule mit den 17 Zielen der Nachhaltigkeit in Form von Grafik und Grafitti unter der Betreuung von Mathelehrer Sebastian Bollig gestaltet haben. Passend dazu fanden in der Mensa die Kochgruppen statt, in denen etliche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften regionale, saisonale und nachhaltige Leckereien zubereiteten und später zum Verzehr anboten. Hier wurden die Ideen des Klimadinners, welches vor kurzem am KHG stattgefunden hatte und im Zeichen von nachhaltigen Produkten stand, fortgesetzt.

 

Mit Nähmaschine und Faden ausgestattet war die Nähgruppe, welche aus veganem Leder und abgelegten Oberhemden und Stoffresten Taschen, Kulturbeutel und Gemüsebeutel fertigten. „Alle haben sehr konzentriert gearbeitet, waren sehr motiviert und haben sich untereinander gegenseitig geholfen“, so skizzierte Sabine Löbs vom Förderverein die gute Stimmung unter den Näherinnen.

 

Auf die „Tour de Ruhr“ begaben sich 30 SchülerInnen mit drei Lehrerinnen, die sich mit den Fahrrädern über landschaftlich wunderschöne Strecken und gezielte Umwege auf den Weg zur Jugendherberge Velbert aufmachten. „Die 54 km Strecke haben alle toll gemeistert“, so Antje Artmann, Religionslehrerin am KHG, die sichtlich angetan war vom gemeinsamen Radeln.

 

Ebenfalls mit den Fahrrädern beschäftigt hat sich eine weitere Gruppe, die mit ihren Lehrerinnen Svea Wilhelm und Prange einen Parcours bewältigen konnten, der auf dem Schulhof aufgebaut war. Mit Köpfchen und guter Technik gelang es die anspruchsvolle Prüfung zu bestehen, für die der ADAC das entsprechende Material bereitgestellt hatte.

 

Bauer Drenker ließ die 26 köpfige Schülergruppe, die sich mit Chemielehrer Björn Hildebrandt auf eine siebenstündige Wanderung rund um Mettmann gemacht hatte, gerne auf seinem Feld am Stadtrand für die Nacht die Zelte aufschlagen und Lagerfeuer machen und bereitete mit einer Fahrt im Treckeranhänger allen eine besondere Freude. „Hier konnten wir wertschätzen, wie wir Menschen im Gefüge mit der Natur stehen“, so Pädagoge Hildebrandt.

 

Das kleine Theaterstück „Abgesang der Demokratie“, welches unter der Betreuung der Pädagogen Bildheim und Hans-Georg Schlegel einstudiert wurde und am Nachmittag in der Aula aufgeführt wurde, forderte die 24 SchülerInnen dieser Projektgruppe in besonderer Weise heraus. Durch die Gegenüberstellung von Zitaten aus Funk und Fernsehen zu Demokratischen Grundverständnissen wird die zerklüftete Gesellschaft skizziert. „Diese erste Bühnenerfahrung mit der Darstellung von anderen Rollen führt zu einer Persönlichkeitsbildung und Horizonterweiterung“ beschreibt Deutschlehrer Schlegel, der in seiner Schul- und Studienzeit bereits positive Erfahrungen mit Theaterspiel gemacht hat, das spielerische Lernen in der ihm anvertrauten Theatergruppe. 

 

Biolehrer Meisel, der ehrenamtlich auch Rettungssanitäter war, hat die 20 neuen Schulsanitäter am KHG ausgebildet.“ Wir finden es toll, dass wir nun auf entsprechende Situationen mit unseren Mitschülern und Mitmenschen vorbereitet sind und helfen können, wenn es darauf ankommt“, freuten sich die neuen Sanitäter, die ein eigens eingerichtetes Zimmer für die erste Hilfe zur Verfügung gestellt bekommen.

 

Ob nun Müllsammeln rund um die Schule, Upcycling, nachhaltiges Einkaufen oder der selbst gebaute Feinstaubsensor, die Bigband, nachhaltige Schokocreme, Zeichnen am Düsseldorfer Rheinufer, die Exkursion nach Brüssel – für jeden der Schüler war etwas dabei, um auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten und dabei auf andere Weise soziale Verantwortung zu übernehmen. 

 

Die Projektwoche findet alle zwei Jahre am KHG statt und bereichert nicht nur das Schulprogramm, sondern unterstreicht auch treffend das Schulmotto „Respekt, Persönlichkeit, Erfolg – Lernen in sozialer Verantwortung, Lern- und Lebensort KHG“, resümiert Gitte Ebert, Mathe- und Religionslehrerein und Gesamtkoordinatorin der Projektwoche.

 

Herzlichen Dank sagen wir den Organisatoren, den betreuenden Lehrkräften, den zahlreichen Eltern und Freunden der Schule, die mit in die Projekte eingebunden waren, sowie unserer begeisterungsfähigen und engagierten, tollen Schülerschaft, die die Schule einmal mehr in besonderer Weise „erlebbar“ gemacht hat.

 

Für die AGILEN Andrea Lauer (12.07.2019)


Sich selbst behaupten - sich selbst verteidigen

Dieses Projekt wurde während der KHG-Projektwoche von Herrn Engel (KHG) und Niels Pivato (Team Pivato – Club für Fitness, Ving Tsun/Wing Tsun und Kampfsport aus Wülfrath) angeboten. In diesem Projekt wurden einfache rhetorische und körperliche Techniken der Selbstbehauptung erlernt und

Selbstbeherrschung und Selbstverteidigung trainiert. Wir haben auch darüber gesprochen, wie man Gefahrensituationen erkennen und vermeiden kann. Es ging darum, Körpersprache zu verstehen und zu nutzen. Werte wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Respekt, Mut, Selbstbeherrschung, Wertschätzung, Bescheidenheit, Sauberkeit, Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit und Freundschaft wurden besprochen und

begreiflich gemacht. Diese Werte sind für die Selbstverteidigung sehr wichtig.

 

Wir haben viele praktische Übungen gemacht und sehr viel gelernt. Es war ein tolles Projekt von Herrn Engel und Niels Pivato (www.team-pivato.de).

 

Janne Harms und Melina Backhaus (SchülerInnen der 6c) (11.07.2019)


Rechtskunde-AG am KHG

In der letzten Schulwoche fand am KHG für die 9. Klasse die Rechtskunde-AG statt.  Drei Tage lang dauerte die AG an, in der wir Vieles und auch Spannendes gelernt haben.

Am Montag haben wir zum Beispiel geklärt, was die Wörter „Recht“ und „Gerechtigkeit“ überhaupt bedeuten. Unter „Recht“ versteht man die Gesamtheit der staatlichen Regeln, die das Zusammenleben der Menschen ermöglichen sollen. Unter „Gerechtigkeit“ versteht man Entscheidungen z.B. eines Gerichts die auf dem Willen der Allgemeinheit beruhen und der allgemeinen Werteordnung entsprechen.

 

Wusstet ihr, dass es sieben verschiedene Gerichte gibt? Es gibt das Amtsgericht, das Landgericht, das Oberlandesgericht, den Bundesgerichtshof, das Bundesverfassungsgericht, den Europäischen Gerichtshof und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In unserem Rechtssystem gibt es unterschiedliche Rechtsbereiche z.B. das Zivilrecht oder das öffentliche Recht. Beim Zivilrecht wird das Verhältnis von zwei Parteien (private, juristische Personen) geklärt, z.B. bei Kaufverträgen, Mietverträgen und auch bei Familienangelegenheiten. Bei dem Öffentlichen Recht wird über Unter-/Überordnungsverhältnis diskutiert. Es werden außerdem Ordnungswidrigkeiten, Straßenverkehrsdelikte und Strafdelikte geklärt. In kurzen Filmen haben wir Straftatbestände den im Film gezeigten Verhaltensweisen der Darsteller zugeordnet.

 

Am Dienstag haben wir uns im Amtsgericht Mettmann vier Gerichtsverhandlungen angesehen, in denen es um Betrug, nicht gezahlten Unterhalt und um Beleidigung ging. In den Betrugsfällen wurde ein Angeklagter zu einer drei-monatigen Bewährungsstrafe in Verbindung mit einer Geldstrafe verurteilt. Der andere Angeklagte wurde freigesprochen. In dem Fall der Beleidigung wurde der Angeklagte ebenfalls zu einer Geldstrafe in Höhe von 300€ verurteilt. Eine Geldstrafe in Höhe von 2400€ war für den Angeklagten des Unterhaltsdeliktes fällig.

 

Am letzten Tag der AG haben wir alle zusammen eine eigene Gerichtsverhandlung nachgespielt. Ein Teil der Gruppe war das „Richterteam“, ein anders „Angeklagte(r)/ Verteidiger(in)“, es gab noch „die Staatsanwälte“ und noch einige Zeugen. 

 

Im Großen und Ganzen kann ich, glaube ich, für die ganze Gruppe sagen, dass sich diese AG wirklich lohnt. Vor allem wenn man später in diesem Bereich tätig sein will. Es sind wirklich interessante Eindrücke, die man im Laufe der AG sammeln konnte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt an der Rechtskunde-AG teilzunehmen.

 

Julia Stader (Schülerin der 9B) (11.07.2019)


Eine schöne, eindrucksvolle Woche in Ávila

Nachdem wir morgens in Madrid gelandet sind, lernten wir unseren spanischen Sprachlehrer Adolfo kennen. Er führte uns durch Madrid und versorgte uns mit historischen und allgemeinen Informationen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten Madrids. Nach einem anstrengenden, aber auch lustigen und schönen ersten Tag in der Hauptstadt Spaniens fuhren wir nach Ávila, um unsere Gastfamilie kennenzulernen, in welcher wir für die kommende Woche blieben. In den Familien wurden wir alle sehr herzlich und offen empfangen.

Der darauffolgende Tag begann mit dem Sprachunterricht in der Sprachschule „Letras Castellanas“, wo wir von Adolfo und Cristina jeden Morgen in der Woche ca. 4 Stunden unterrichtet wurden. Anschließend hatten wir Zeit zum Mittagessen in der Familie. Am Nachmittag zeigte uns Adolfo Ávila, und wir konnten die Stadtmauer und das Stadtzentrum erkunden.

Am nächsten Tag stand ein Rundgang auf der Mauer an und die Besichtigung des „Cuatro Postes“, eine Art kleiner Tempel vor den Toren der Stadt. Beide Orte boten einen fantastischen Ausblick über die Stadt.

Zwischen den diversen Aktivitäten hatten wir auch immer genug Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder besonders schöne Plätze erneut zu besuchen. Auch abends hatten wir Zeit, das Nachtleben Ávilas und das Ambiente der vielen Restaurants und Bars kennenzulernen.

Mittwochs besuchten wir Salamanca, eine Stadt, die für Ihre Universitäten bekannt ist, und viele schöne Plätze wie beispielsweise die Plaza Mayor oder „La Casa de las Conchas“ zu bieten hat. Auch dort verbrachten wir einen schönen Tag mit genug Zeit, die Stadt eigenständig zu erkunden.

Auch die Tanzstunde am Donnerstag war ein besonderes Erlebnis und gab uns einen Einblick in einen wichtigen Teil der spanischen Kultur.

Am Freitag, unserem vorletzten Tag, stand ein weiterer Stadtbesuch auf dem Tagesplan: Segovia ist eine Stadt mit sehr vielen historischen, gut erhaltenen Gebäuden. Wir hatten die Möglichkeit, die Burg zu besichtigen, welche uns genauso wie das antike Aquädukt sehr beeindruckt hat. Die vielen Facetten Segovias haben uns begeistert und es war ein toller Tagesausflug.

Zu Beginn des letzten Tages trafen wir uns mit Adolfo, um die typisch spanischen "churros con chocolate" zu essen. Anschließend wurden Koffer gepackt und wir haben uns von unseren Gastfamilien verabschiedet, die zu unserer wundervollen und erlebnisreichen Zeit in Ávila beigetragen haben. Wir wurden alle eingeladen, jederzeit zurückzukommen und wir seien immer herzlich willkommen.

 

Wir hatten eine schöne, eindrucksvolle Woche in Ávila und haben das gute Wetter, die harmonische Gruppe und die schönen Erfahrungen und Erlebnisse sehr genossen.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Struchholz und Frau Willinghöfer für die Organisation und Begleitung unserer Reise.

 

 Sophia Löbs (Schülerin der Q1) (10.07.2019)


KHG-KreAktiv-Team: Kreative Gestaltung, Farbenspiel und Upcycling für die Mettmanner Innenstadt – Leerstand-Dekoration

Bei diesem Projekt wirkten SchülerInnen verschiedener Jahrgangsstufen mit. Das „KHG-KreAktiv-Team“ gestaltete mit viel Farbe, Papier und Recyclingmaterialien die Schaufenster eines Leerstandes im Mettmanner Zentrum, um den Leerstandsbereich für Bürger bunter und einladender zu machen und das Interesse potentieller Mieter zu wecken.

 

Der Q1-Kunstkurs von Frau Verhoeven begann schon vor einigen Wochen mit der Gestaltung von fantasie- und kunstvollen Köpfen aus Ton, Recyclingmaterialien und Farbe – in einem an Picasso angelehnten Thema, „tête-à-tête“.

 

Alexandra, Antonia, Aurelia, Anne, Daniel, Hana, Jana, Jhanna, Julian, Lia, Klara, Maja, Mathilda, Mika, Paula, Tim, Zoelle aus den Klassen 5-7 legten dann am 3.7. in der Projektwoche los. Zwei Tage lang pinselte, bastelte, schrieb und plauderte das Team bei Snacks und viel Musik. In den Pausen wurde auch bei den anderen interessanten Projekten vorbeigeschaut und auch wir bekamen immer wieder Besuch. Die Wohlfühlstimmung am KHG war sehr geschäftig, produktiv und locker-lustig. Am 5.7. ging es morgens in die Breite Straße 16/18, und der Vermieter, Herr Kamm, öffnete sein Ladenlokal. Die Kleingruppen hängten ihre farbenfrohen und kreativen Kunstwerke in den Schaufenstern auf, und Frau Verhoeven half beim Aufstellen der zahlreichen „Picasso-Köpfe“. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an das Doku-Team Clemens, Hristo, Alexander und Nick, die die Vorher-Nachher-Entwicklung der Dekoration durch Fotos und Kurzfilme festhielten und später noch bearbeiteten.

 

Während des Vormittages ergaben sich immer wieder nette, spontane Gespräche mit Passanten. Um 12 Uhr waren die Schaufenster fertig und angekündigte Besucher kamen vorbei: Herr Knoblich, Stephan Reichstein (Leiter der Wirtschaftsförderung ME) und die Rheinische Post (Sandra Grünwald + Fotograf). Mit dabei waren auch Brigitte Breuch und Birgit von Billerbeck (Wirtschaftsförderung ME), denen wir ganz herzlich für die Initiierung des Projektes (zusammen mit Manuela Jakobs-Woltering, Stadtmarketing ME) danken!

 

Nachmittags genossen alle die schönen Aufführungen in der Aula und die anschließenden hochinteressanten Präsentationen (die noch zwischen 12 und 15 Uhr fertiggestellt wurden). Alle waren sich einig, dass es eine rundum gelungene Projektwoche war, die mit sehr viel Engagement und Freude von allen Beteiligten vorbereitet, durchgeführt und erlebt wurde.

Natascha Backhaus (7.7.2019)


Projektwoche – Tagestour Brüssel – 04.07.2019

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche hieß es für 25 SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 „Auf ins Herz Europas!“ unter der Begleitung von Frau Hakes, Frau Dörre und Frau Dr. Möllney. 

 

Nach einer kleinen Einarbeitung in die Thematik rund um Europa am Mittwoch, ging es am Donnerstag um 06:30 Uhr los nach Brüssel. Mit drei bis dreieinhalb Stunden angenehmer Busfahrt hinter uns, waren wir schließlich am Ziel und besichtigten zu aller erst das Haus der europäischen Geschichte. Dort wurden wir mit Audio-Guides ausgestattet und durften eineinhalb Stunden frei durch die europäische Geschichte wandeln. Darauf folgte ein kurzer Fußmarsch in die Stadt, wo wir uns mit typisch belgischen Pommes oder Waffeln stärken und beispielsweise den Grand Place besichtigen konnten. Danach ging es denselben Weg wieder zurück, geradewegs zum Europäischen Parlament. Dort bekamen wir einen Einblick in den Jahresplan eines Abgeordneten, in die aktuelle Sitzverteilung und in viele weitere interessante Themen rund um das EU-Parlament. Im Plenarsaal, als wir von der Besucherterasse aus die 751 Sitze und 24 Dolmetscherkabinen mit eigenen Augen sehen konnten, wurde uns bewusst, was für eine große Einheit Europa eigentlich ist und sein kann.

 

Gegen 16:30 Uhr traten wir dann die Heimreise an und kamen gut wieder in Mettmann an.

Jenny Jacob &  Karoline Siepmann (Schülerinnen der Q1) (5.7.2019) 


¡Hola a todos!

Wir senden viele Grüße aus dem wunderbaren Ávila! Wir haben es hier sehr gut angetroffen und genießen die schöne Atmosphäre der Stadt, die netten Begegnungen mit den überaus freundlichen "Abulenses" und natürlich auch die Sonne Spaniens. Es macht allen Freude, so richtig ins Spanische einzutauchen und die Geschichte und Kultur dieser Landschaft im Herzen Spaniens kennen zu lernen. 

 

Im Rahmen der Projektwoche werden wir in den folgenden Tagen versuchen herauszufinden, wie die Bewohner der Stadt sich einen nachhaltigen Tourismus vorstellen, und ob die Spanier hier vor Ort schon mal etwas über FFF gehört haben... wir werden Sie/Euch auf dem Laufenden halten!

 

¡Hasta pronto!

 

Los estudiantes de español de EF y Q1 con sus profesoras


Schüleraustausch mit Laval  - Teil 2

Ein kleiner Einblick in unsere Woche in Laval:

 

Dienstag, 14. Mai:

Begrüßung in der Mensa, Führung durch die Schule, Unterricht mit den Franzosen, Essen in der Kantine, Besichtigung des Milchmuseums „Lactopôle“

 

Mittwoch, 15. Mai: 

Unterricht mit den Franzosen, après-midi libre (freier Nachmittag) mit den Corres 

 

Donnerstag, 16. Mai: 

Stadtrallye in Laval, Kayak auf der Mayenne, gemeinsamer Abend in der Mensa mit den Gastfamilien

 

Freitag, 17. Mai: 

Spaziergang durch Saint Malo, Wattwanderung am Mont Saint Michel

Week-enden famille (Wochenende in der Gastfamilie)

Swea Wilhelm (03.07.2019)


ENERGIEVISION 2050 – UNSER KLIMA. MEINE ENERGIE. DEINE ZUKUNFT.

Zur Einstimmung auf die Projektwoche in der kommenden Woche gastierte am vergangenen Donnerstag der gemeinnützige Verein „Die Multivision“ mit seiner Show „Energievision 2050“ am KHG. In insgesamt drei Durchläufen nahmen alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto „Energievision 2050 – Unser Klima. Meine Energie. Deine Zukunft.“  über den Klimawandel und dessen Folgen informierte.

 

In der 90-minütigen Show veranschaulichte der Moderator, Thomas Pomplun, wie bedeutend es ist, dass die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele auch wirklich erreicht werden. Verschiedene Video-Einspieler, beeindruckende Bilder und auch interessante Grafiken zeigten dabei, dass nicht nur die Umstellung auf erneuerbare Energien von immenser Bedeutung ist. Es wurde deutlich, dass gleichzeitig auch alternative Vorstellungen vom gesellschaftlichen Leben und kreative Ansätze für die Klimawende dringend erforderlich sind.  Anhand einzelner Beispiele wie dem „Vertical Farming“, bei dem in Lagerhallen auf mehreren Etagen Salat angepflanzt wird, oder auch dem Insektenburger veranschaulichte der Moderator, dass es vor allem visionäre Ideen sind, die wir brauchen, um unsere Zukunft zu sichern.

 

Der Zukunftsforscher Ludwig Engel, der in einem der Video-Einspieler zu Wort kam, fasste es mit den eindringlichen Worten zusammen: „Es ist wichtig, das scheinbar Unmögliche zu denken, um Veränderungen in Gang zu bringen. Wenn einem die eigene Zukunft am Herzen liegt, darf man nicht darauf warten, dass irgendjemand einem hilft, sondern man muss selbst aktiv handeln. “

 

Die im Anschluss an die Veranstaltung rege geführten Gespräche mit dem Moderator zeigten, wie sehr das Thema „Klimawandel“ unsere Schülerinnen und Schüler bewegt. Die Eindrücke, Gedankenanstöße und Impulse gilt es nun kritisch zu beleuchten und weiter zu diskutieren. Bleibt doch zum Schluss bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Erkenntnis: „Es ist unsere Zukunft und wir können sie verändern!“

 

Gefördert wurde der spannende, aber auch nachdenklich stimmende Vormittag am KHG durch die Sparkasse Düsseldorf. 

Gitte Ebert (30.06.2019)