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Coconut Workshop am 23.1. in der Projektklasse 5c

Ein Projekttag zum „Baum der 1000 Nutzen“, veranstaltet durch einen Referenten in dem vom BMZ geförderten Programm Bildung trifft Entwicklung über das Eine Welt Netz NRW.e.V. - die Schülerinnen und Schüler der 5c waren sehr gespannt auf den Referenten Hanns F. Groeschke, der lange als Entwicklungshelfer in verschiedenen Ausbildungsprojekten tätig gewesen ist.

 

Eine so praxisorientierte und spielerische Herangehensweise hatten die Kinder bei einem Workshop zu Nachhaltigkeit & Klimaschutz am Beispiel der Kokosnuss nicht erwartet. So gab es innerhalb des 5stündigen Workshops noch einzelne kleinere Workshops, die die 5c begeisterten: Kokosschmuck-Workshop,  das Singen englischer Coconutlieder, Bewegung und Spiel in der Aula, der Einsatz von Anschauungsmaterial und Werkzeugen sowie gemeinsames Experimentieren. Die Klasse war sehr angetan, da sie sich den Coconut Workshop nicht so interaktiv vorgestellt hatten und gleichzeitig viel über „ökologisch wertvolle“ Produkte vom „Baum des Lebens“ erfahren haben. Sie lernten auch, was der Begriff „Nachhaltigkeit“ im Kontext von Industrie und Handel bedeutet, was die Chancen für einen „Fairen Handel mit Kokosprodukten“ ausmacht und warum dennoch viele Kokosbauern auf den Philippinen noch in bitterer Armut leben. Der ganzheitliche Ansatz des Workshops war ebenso beeindruckend wie die Kinder selbst, die auf vielfältige Weise demonstrierten, wie sie selbst zu Fairness und Nachhaltigkeit in diesem Kontext beitragen können. Daher widmen sie sich auch sehr konzentriert der Erarbeitung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (17 sdgs = Sustainable Development Goals).

 

Ein ganz großes Dankeschön, da waren sich alle Kinder der 5c einig, gebührt aber Hanns F. Groeschke, der mit viel pädagogischem Geschick, Engagement und Einfühlungsvermögen den Workshop bereits zum dritten Mal an unserer Schule durchgeführt hat. 

Dr. Ulrike Möllney (04.02.2019)


Das KHG – „Spitze“ in Informatik

Mit 216 Teilnehmern und 22 Preisträgern (davon 11 erste Preise) hat das KHG in diesem Jahr beim „Informatik-Biber“- Wettbewerb abgeräumt.

 

Bereits Anfang November fand der online-Wettbewerb statt, aber Urkunden und Sachpreise (Umhängetaschen und Powerbanks) kamen erst jetzt in der Schule an, schließlich war es ein bundesweiter Wettbewerb mit über 2000 teilnehmenden Schulen und da braucht die Auswertung halt Zeit. 

 

„Wirklich alle Schüler mit Informatik in Berührung zu bringen und auf spielerischem Wege Grundzüge des Programmierens zu erlernen ist eine Säule unseres Medienkonzeptes am KHG.“ Jedes Kind lernt in Klasse 6 mit der Programmieroberfläche Scratch umzugehen und in Klasse 8 eine eigene App zu erstellen – beides im Fach ITG (Informationstechnische Grundbildung).

 

Wir gratulieren den Preisträgern:

Erste Preise: 

Julius (5A), Vanessa (6C), Paul (6C), Paul (6C), Emily (7A), Carolin (7A), Nadima (8C), Lia (8C), Tobias (8C), Felix (8C), Lasse (8C)

 

Zweite Preise: 

Jan (8A), Sarah (8A), Tobias (EF), Louis (EF), Michael (Q1), Jonas (Q1)

 

Dritte Preise: 

Philipp (8D), Leander (8D), Julia (8D), Alexia (8D)

Andreas Ehrhard (02.02.2019)


Oberstufenschüler in Pole-Position: Projekttag der Polen-AG

„Versuch’s auf Polnisch!“, so lautete die Devise für die TeilnehmerInnen der Arbeitsgemeinschaft Polen am KHG. Im April reist die 25-köpfige Schülergruppe über Warschau nach Lublin, um unsere Partnerschulen Unia-Lyzeum und Vetter-Oberschule zu besuchen und Polen zu entdecken. Sprachkenntnisse sind dabei so unentbehrlich wie Orientierungswissen über die wechselvolle Geschichte sowie aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen unseres östlichen Nachbarlandes. „Dziękuję bardzo, Pani Zonowa!“, gilt Frau Zon, bei der wir etwa gelernt haben, die Begrüßung zu meistern und Fauxpas bei Tisch zu vermeiden. Mit Frau Dr. Möllney ging es zum Abschluss aus historischer Perspektive auf Spurensuche nach dem Freiheitsdrang der polnischen Nation. Für die Freundschaft zwischen KHG, Unia-Lyzeum und Vetter-Oberschule kommt diesem Thema insofern ganz besondere Bedeutung zu, dass die ersten am Austausch beteiligten Schüler und Lehrer den Freiheitskampf Polens während der Solidarność-Zeit hautnah miterlebt: Als 1983 der erste Schüleraustausch stattfand, trennte Europa noch der Eiserne Vorhang.

 

Indes steht der nächste Projekttag bereits fest: Im Februar dürfen wir bei unserem Kooperationspartner, dem Polnischen Institut Düsseldorf, zu Gast sein, das die Begegnungen der Jugend beider Länder ebenso unterstützt wie das Deutsch-Polnische Jugendwerk: Dziękuję bardzo!

 Stefan Castelli (25.01.2019)


Die Oberstufe lud zum Konzert

Während die Temperaturen im Neanderland unerbittlich tiefer sanken und eine dicke Schneedecke das Konrad-Heresbach-Gymnasium einhüllte, erklangen die ersten warmen Töne von akustischen Gitarren aus der Aula. Lara  und Rieke aus der EF bildeten mit ihren wunderschönen, kraftvollen Stimmen den Auftakt zum Oberstufenkonzert. Anschließend entführte Hannah aus der Q1 mit ihrem Nocturne op. 55 von Chopin (Das Nocturne ist ein romantisches Charakterstück, dessen wörtliche Übersetzung „Nacht werdend“ bedeutet) die Zuhörer in eine nächtliche, zauberhafte Phantasiewelt, bevor der Musikkurs der Q1 – mit akustischer und optischer Verstärkung durch Herrn Prigge – mit zwei choreografisch äußerst eindrucksvoll vorgetragenen ABBA-Hits erste fetzigere Akzente setzte. Rockig ging es dann auch in zwei kleineren Besetzungen der Q1 weiter, die die Punk-Rock Ohrwürmer „Wonderwall“ von Oasis und „Boulevard of broken dreams“ von Green Day zu Gehör brachten. Deutlich leiser waren die Töne, die Herr Knoblich dann vor der Pause anschlug mit seinem schön süffisant vorgetragenen Lied „Homestory“ von Reinhard Mey. Nach der Pause erfüllte dann markiger Punkrock-Sound die Aula. Dominic aus der Q2 konfrontierte das Publikum in seinen Beiträgen gekonnt und selbstbewusst mit sperrigen und traurigen Texten, wie dem „Fallen Leaves“ von Billy Talent, in dem das Schicksal eines Freundes, der an seiner Drogensucht zugrunde geht, verarbeitet wird. Nach dieser bewusst verstörenden Musik durfte das Publikum beim „Always look on the bright side of life“ erleichtert mitpfeifen. Den letzten Teil des Konzertes gestalteten 12 Schüler und Schülerinnen der Q2, genannt „Die Konnis 12“, in der viele richtig gute Musiker als klanggewaltige Band performt haben. Erwähnt seien hier Lennart und Lilli, deren Stimmen mitreißend waren, ob im melancholischen „Still got the blues“ von Gary Moore, oder im exaltiert interpretierten „Zombie“ von den Cranberries. Die Big-Band groovte perfekt dazu und wurde vom grandiosen Beat von Sven angefeuert. Diese Jungs und Mädchen werden fehlen!!!

 

Danke an Frau Reh und Herrn Maxsein für das Coaching!

 

Christine Appuhamy (23.01.2019)