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Abischerz 2018 - die Q2 rockte die Aula

„Die ABITour – Seit 12 Jahren stehlen wir allen die Show.“

 

Unter diesem Motto verabschiedete sich die Jahrgangsstufe Q2 am letzten Schultag vor den Osterferien von ihrem „normalen“ Schulalltag in der Tat mit einer Super-Show.

Ab nun geht es für unsere angehenden Abiturienten in die heiße Phase, denn die Abiturprüfungen stehen an. Wir drücken euch allen die Daumen!

Bettina Strigl (23.03.2018)

Hier ein paar Impressionen vom Abischerz...

Fotos: Moses Schenk, Q2


Der Hochschulinformationstag 2018 - ein voller Erfolg

Am 19.03.18 fand wieder der alljährliche Hochschulinformationstag (HIT) für die gesamte Oberstufe des KHG statt. Neben unseren Partner-Hochschulen, der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Bochum, präsentierten sich weitere Hochschulen aus der Region wie die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Ruhr-West und die hiesige FHDW. Auch aus den Niederlanden traten wieder einige Hochschul-Teams den weiten Weg nach Mettmann an, so z.B. aus Maastricht, Twente und Leeuwarden, ebenso waren renommierte internationale Unternehmen wie Vaillant, HUF, PWC, regionale Unternehmen wie die M. Lammermann GmbH sowie Institutionen wie Bundeswehr, Polizei, Finanzamt, Industrie- und Handelskammer und Arbeitsagentur Mettmann vertreten. Auch Informationen über alternative Wege nach dem Abitur wie Work & Travel, Au Pair, Auslandspraktika und Freiwilligendienste durften nicht fehlen. Besonders zahlreich kamen wieder unsere ehemaligen Abiturienten, die engagiert über ihre Studiengänge wie Humanmedizin, Psychologie, Jura, Physik, Chemie, Mechatronik, Bauingenieurwesen, Kunstgeschichte, Grundschullehramt etc. berichteten oder weitere Aktivitäten wie FSJ oder Auslandsaufenthalte vorstellten. Aus der Vielzahl der Angebote konnten sich unsere etwa 250 Oberstufenschüler bereits einige Tage vor der Veranstaltung für ihre persönlichen Favoriten anmelden. Am HIT selbst gab es dann vier Beratungsrunden mit jeweils fast 20 parallelen Einzelveranstaltungen und während des gesamten Vormittags einen bunten „Markt der Möglichkeiten“ mit zahlreichen Informationsständen in der Pausenhalle. Die Resonanz auf die Vielzahl der Informationsangebote war durchweg positiv und der eine oder andere noch unentschiedene Abiturient ließ sich für einen der vorgestellten Studiengängen begeistern. Optisch bereichert wurde der diesjährige HIT mit zahlreichen originellen Kostümen der Abiturientia, die im Rahmen ihrer Mottowoche das passende Thema „Berufe“ ausgewählt hatten.

Dr. Guido Aschan (19.03.2018)

 

„In mehreren Beratungsrunden, an denen die Oberstufenschüler teilnehmen konnten, stellten sich Anbieter vor oder die ExKHGler gaben einen Einblick in ihr Studium. Die Runden liefen sehr unterschiedlich ab. Es gab Vorträge mit PowerPoint-Präsentationen, Gesprächsrunden und Seminarsimulationen auf Englisch. Diese waren besonders interessant, da man dort einen Einblick in die typischen Abläufe an der Uni (in diesem Fall in Maastricht) bekam. Auch die Präsentationen der Studiengänge der ExKHGler lohnten sich. Diese zeigten oft ein realitätsnäheres Bild des Studienalltags als es die Unis selber tun. Sie beschönigten nichts, aber ermutigten trotzdem gleichzeitig. Sie gaben einen Einblick in ihren Alltag, ihre Finanzierung und ihren Stundenplan, ließen sich über die Eigenarten der Profs aus, hoben heraus welche Vorlesungen besonders wichtig seien und gaben realitäts- und praxisnahe Uni-Tipps. Auch führten sie an, welche Fächer oder Themen einen begeistern sollten und welches Vorwissen man mit bringen müsste, um die größtmögliche Begeisterung für den Studiengang aufbringen zu können. Und auch für die noch Unentschlosseneren gab es Angebote. Vertreter mancher FSJ und Auslandsjahranbieter waren anwesend, berichteten gerne von eigenen Erfahrungen und gaben einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten“.

Katrin Benkel, Q2 (19.03.2018)

 

„Persönlich empfand ich den Hochschulinformationstag als sehr hilfreich. Oftmals hat man sich in meinem Alter noch nie wirklich viele Gedanken zur eigenen Zukunft gemacht und der Hochschulinformationstag kam daher ganz gelegen. Durch die vier Beratungsrunden konnte man als Schüler flexibel viele verschiedene Interessengebiete miteinander kombinieren und musste sich nicht auf eins fokussieren. Besonders für jemanden, der noch keine genaue Entscheidung getroffen hatte, war dies eine große Hilfe. Alle Referenten und Aussteller waren für jegliche Fragen offen und beantworteten diese mit einer hohen Fachkompetenz. Da unter anderem auch Vorträge von Ex-KHGlern angeboten wurden, eröffnete sich zusätzlich die Möglichkeit, Rat von anderen, ehemaligen Schülern über Zukunftswege zu erhalten und sich Meinungen aus Schülerperspektive einholen zu können. Insgesamt war der Tag sehr gut strukturiert und durchgeplant. Man hatte als Schüler zwischen den Runden genug Zeit, sich an Ständen weiter zu informieren oder einfach zu erholen, sodass der Tag weit entspannter verlief, als ein normaler Schulalltag. Dadurch entstanden eine lockere und entspannte Atmosphäre und der Tag schien nicht „aufgezwungen“. Alles in Allem wurde den Schülerinnen und Schülern somit eine gute Möglichkeit gegeben, sich interessenorientiert und individuell ohne Zeitdruck über ihre Zukunftsmöglichkeiten zu informieren und sich einen Eindruck von der Welt außerhalb des Schulalltags bilden zu können.“

Haokun Zheng, Q1 (19.03.2018)


KHG-Q2-Fußball-Team gewinnt mit 3:1 beim ABI-KICK

Der Fußballgott meinte es gestern Abend gut mit den Spielern vom KHG und HHG: Es war zwar kalt, aber es blieb immerhin trocken! Und so konnte um 18 Uhr zum Fußballspiel der beiden Gymnasien angepfiffen werden. Das erste Tor mussten wir vom Team des HHGs kassieren, doch der Ausgleich kam auf dem Fuß. Maximilian Laschet schoss das Unentschieden. Tobias Kasek wehrte dann auch noch den zweiten Angriff auf das Tor gekonnt ab. Erleichtert ging es für unsere ABI-Kicker und ihre Fans in die Halbzeit.

 

In der Pause zeigten die Tänzerinnen des HHGs dem Publikum sehr schöne, äußerst synchron ausgearbeitete Tanzeinlagen und unterstützten so ihre Mannschaft. Danach heizten unsere Tänzerinnen mit ihren tollen Choreographien zu genialer Musikauswahl dem Publikum ein. Mit ihrer Tanz-Show rissen sie die KHG-Fans mit und sorgten für eine Top-Stimmung – die anscheinend auch die Mannschaft beflügelte, weiterhin ihr Bestes zu geben.

 

Und so ließ es sich Maximilian Laschet in der zweiten Halbzeit nicht nehmen, auch noch das zweite Tor zu schießen. Nick Märtens machte mit einem Kopfball das dritte Tor und rundete somit das Spiel für uns ab.

 

Hätten die Toten Hosen, die die Trikots unserer Mannschaft zusammen mit Dieters Fahrschule gesponsert haben, das Spiel sehen können, wären sie bestimmt stolz gewesen. Unsere Kicker haben beiden Sponsoren alle Ehre gemacht!

 

Wir gratulieren unserer Mannschaft und natürlich auch ihrem Trainer, Tom Welz!

Das habt ihr toll gemacht!

 

Ein großer Dank gilt zudem dem ehemaligen KHGler Tim Wachten, der den ABI-Kick galant, locker und humorvoll moderierte. Auch das Sicherheitskonzept unserer angehenden Abiturienten ging voll auf und den Zuschauern wurde von beiden Jahrgangsstufen ein schönes und faires Spiel auf dem Platz des HHGs geboten.

 

Bettina Strigl (22.03.2018)


Am Mittwoch heißt es um 18 Uhr: ANPFIFF!

Es ist wieder soweit! Am kommenden Mittwoch, dem 21. März 2018, tritt unsere Abiturienten-Mannschaft gegen das Team des HHGs zum traditionellen ABI-Kick an. Einlass zum Fußballplatz am HHG ist um 17 Uhr über den Zugang „Hasselbeckstraße“.

 

 

Während Spannung und Vorfreude täglich steigen, sind unsere Spieler äußerst motiviert und nicht nur physisch sehr gut in Form, sondern machen auch optisch eine gute Figur, denn sie erhalten prominente Unterstützung durch die Toten Hosen, die sofort bereit waren, die Trikots unserer Mannschaft zu sponsern. Ebenso sponserte Dieter's Fahrschule unsere Trikots, damit auch der Zielgeraden zum Tor nichts mehr im Wege steht. Wenn das kein gutes Omen ist?

 

Und bei aller spielerischen Rivalität steht alles unter dem Motto FAIR PLAY, denn nur das ist wirklich sportlich. Für die Umsetzung dieses Gedankens haben unsere Kicker ein eigenes Sicherheitskonzept entwickelt. Deshalb kann jeder aus vollem Herzen für sein Team fiebern.

 

Aber natürlich hoffen wir vom KHG auf ein „Football's coming home“ und werden unsere Mannschaft anfeuern!

Bettina Strigl (18.03.2018)


Weimar – Eine Stadt, zwei Gesichter

Vom 13.-16. März fuhren unsere 120 jungen Heranwachsenden aus den neunten Klassen mit ihren LehrerInnen ins thüringische Weimar, um Geschichte und Literatur zu inhalieren.

 

Schon auf der Fahrt gen Weimar wurde klar: Es sollte viel, viel gelernt werden. Denn bereits hier gab es das sogenannte Ossi-Quiz über Schrippen, Broiler und Datschen. Nach einem Zwischenstopp an der Wartburg in Eisenach (und einem mehr oder weniger begeistert angenommenen Anstieg zur Burg) ging es für die Kinder weiter ans Ziel, wo sie noch am selben Abend die Stadt kennen lernen konnten.

 

In den vier Tagen Weimar entdeckten die Kinder eigenständig in Form von verschiedenen Rallyes die Stadt und ihre berühmten Bewohner. Der Besuch der Anna-Amalia-Bibliothek war dabei nur eines der vielen Highlights. Zudem bekamen sie die Möglichkeit, an spannenden Theaterworkshops des „Stellwerks“ zum Improvisationstheater teilzunehmen.

 

Ein einschneidendes Erlebnis für alle Schüler und Schülerinnen stellte der Besuch des ehemaligen Arbeitslagers Buchenwald dar. Vor Ort leiteten verschiedene PädagogInnen durch ein intensives Programm, welches Besichtigungen der Gedenkstätte, den Besuch des Museums, aber auch bild- und textgeleitete Gespräche inkludierte. Am Ende des bewegenden Tages schauten sich die Kinder das Mahnmal rund um den Glockenturm an, so dass sie dort das Erlebte reflektieren konnten.

 

Das Abendprogramm hätte kontrastiver nicht sein können: vom Improvisationstheater „Stelldich-Ein“ im Nationaltheater Weimar zum gemeinsamen Abend auf der Bowlingbahn (120 Kinder in einem Bowlingcenter).

 

Auf der Rückfahrt herrschte Stille im Bus – die Kinder hatten viel zu verarbeiten.

 

                                                               Mareike Meier (16.3.2018)


Salut Paris!

Unsere Paris-Fahrt vom 09.03.-11.03.18

 

Freitag: Nach einer 4-stündigen Fahrt mit dem Thalys sind wir (der Französisch-Kurs der EF) in Paris angekommen. Wir haben anschließend in unserem Hotel „MIJE“ eingecheckt und eine kurze Mittagspause gemacht. Danach machten wir uns auf den Weg, die ersten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt zu besuchen. Als Erstes durften wir den wunderschönen Blick über die Stadt von dem Sacré Coeur aus genießen und daraufhin das Symbol von Paris, den Eiffelturm, und die Umgebung erkunden. Nach dem gemeinsamen Essen im Hotel haben wir den Abend mit frei zu gestaltender Zeit ausklingen lassen.

 

Samstag: Nach der ersten Nacht im MIJE starteten wir nach einem typisch französischen Frühstück mit Kunst und Kultur in den Tag. Da lag es natürlich nahe das größte Kunstmuseum der Welt zu besichtigen - den Louvre! Nach mehreren Stunden atemberaubender Exponate, machten wir uns mit der Métro auf den Weg zu den Galeries Lafayette. Auch wenn die vertretenen Marken nicht in unserer Preisklasse lagen, waren die Dachterrasse und der direkte Blick auf die Pariser Oper viel wertvoller. In unserer Mittagspause durften wir die Essensabteilung der Galeries Lafayette erkunden und fanden uns schnell zwischen Macarons, Gewürzen und französischem Käse wieder. Der Rest des Nachmittages stand uns zur freien Verfügung und so hatten wir die Möglichkeit unter den zahlreichen Brücken zu spazieren, französische Crêpes zu genießen und am Fuße des Eifelturms Straßenkünstlern zuzusehen, bis wir uns am frühen Abend am Bateau-Mouche trafen. In der Dämmerung fuhren wir über Seine, vorbei an pittoresken Brücken, Museen und der Freiheitsstatue.

 

Sonntag: Der Sonntag war unser letzter Tag. Wir durften uns unser Vormittagsprogramm frei auswählen. Entweder konnten wir mit den Lehrern die „Fondation Louis Vuitton“ besichtigen oder die Stadt selbstständig erkunden. Einige Gruppen besuchten die „Notre Dame“, die „Champs Elysee“ und das „Centre Pompidou“, bis um 14 Uhr Treffpunkt im „MIJE“ war, um zusammen den Weg zurück zum Thalys einzuschlagen.

 

Sara Zimmermann, Jana Böhm und Lotta Schott, Schülerinnen aus der EF  (15.03.2018)


Roboter bauen und programmieren – die Zukunft kann kommen!

Denn diese Fertigkeiten stellen bald kein Problem für unsere Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen dar. Sie haben nämlich großartige Unterstützung! Stefan Simanek und Christof Kaufmann, beides Informatiker der Hochschule Bochum/Campus Velbert-Heiligenhaus, planen und gestalten gemeinsam mit unserem Informatiklehrer Andreas Ehrhard bis zu den Sommerferien den Informatik-Unterricht für die 9. Klassen.

 

Gebaut werden zunächst komplexere Roboter, die dann später zu Fertigungsstraßen zusammengesetzt werden sollen. Die notwendigen Roboterbausätze, die neuen LEGO-Mindstorms-EV3-Kästen, wurden dankenswerterweise von unserem Förderverein gespendet.

 

Dieser Unterricht ist ein weiterer Baustein der Kooperation zwischen der Hochschule Bochum/Campus Velbert-Heiligenhaus und dem KHG.

 

Wir freuen uns auf weitere zukunftsweisende Unterrichtsinhalte!

Bettina Strigl (15.03.2018)


„Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“ – die Klasse 5c spielte Theater

Einige von uns warteten noch aufgeregt vor dem Klassenzimmer, als die Schauspieler der Szene 1 schon alles gaben. „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“, so hieß das Theaterstück von Helen Gori, bei dem eine Gerichtsverhandlung zwischen Mensch und Tier dargestellt wurde. Der Mensch muss sich dafür verantworten, eine unermesslich große Zahl von Tieren gefressen, gequält, geschlachtet und überfahren zu haben.

 

Die letzten Wochen wurden wir von Frau Nagel nicht nur in Deutsch, sondern auch im Schauspielern unterrichtet. Als bilinguale Projektklasse spielten wir sechs Szenen zum Thema Tierschutz. Darunter waren zwei selbst geschriebene, drei aus dem Deutschbuch und eine englische Szene. Diese haben wir mit unserer Klassenlehrerin Frau Dr. Möllney eingeübt.

 

Die Rollen der Tiere wurden an deren Eigenschaften angepasst. So war z. B. der Löwe der Richter, der Fuchs der Staatsanwalt, die Katze die Verteidigerin und der Tintenfisch der Protokollführer. Als Zeugen kamen unter anderem die Biene, der Wolf, der Hai, die Meise, das Pferd und der Hund zu Wort und konnten ihre Schwierigkeiten mit dem Menschen schildern oder auch für den Menschen aussagen.

 

Wir haben mit Masken gespielt, die wir in den Wochen zuvor im Kunstunterricht bei Frau Verhoeven gebastelt hatten. Weil die Masken im ganzen Stück gleichblieben, fiel es nicht weiter auf, dass z.B. der Löwe in den sechs Szenen von verschiedenen Kindern gespielt wurde.

 

Nach der Vorstellung vor unseren Eltern und Geschwistern ließen wir unser Klassenfest mit ein paar Runden „Freiheit“ auf dem Schulhof und einem Buffet im KHG-Club ausklingen.

Paula Heitkötter und Noah Weidlich, 5c (12.03.2018)


Very British – Projektpräsentation der 7D

Wieder einmal begeistert die bilinguale Projektklasse mit tollen Ergebnissen

 

Ein Bericht über eine informative und kurzweilige Veranstaltung – eine Schilderung aus Elternsicht:

 

Die Einladung an die Eltern erfolgte ganz formell, mit einer „Union-Jack-Karte“ wurden wir zum Event am 5.3.2018 um 19 Uhr in den Klassenraum eingeladen. Vorausgegangen waren emsige Vorbereitungen, diverse Gruppen-Treffen sowie intensive Recherche und Arbeit im Unterricht. Voller Neugier, was uns wohl erwartet, erschienen wir im KHG.

 

Herr Castelli, unser engagierter neuer Klassenlehrer, der die Klasse von Frau Dr. Möllney übernommen hat, führte mit Frau Meier, der Englisch-Lehrerin, durch den Abend. Eine Trilogie aus 3 Fächern sollte uns in Staunen versetzen.

 

Im Englisch-Unterricht waren „Famous Brits“ Thema, und die von Frau Meier eingeteilten Gruppen haben sich mit berühmten Persönlichkeiten wie Queen Elisabeth II, Robin Hood, David Beckham, Oliver Twist, Doctor WHO, William Shakespeare und König Artus auf unterschiedliche Art und Weise auseinandergesetzt. An Stellwänden wurden uns die mit viel Mühe und Liebe zum Detail gestalteten Informationen präsentiert. Eine Gruppe hat z.B. den Inhalt der Artus-Sage in Minimalversion nachgespielt und als lustigen Kurzfilm gezeigt.

 

Die originelle und meist selbstgebastelte Dekoration war wie auch das Buffet „very british“, es gab u.a. „After Eight“ und Fudge sowie eine von 2 Schülerinnen gebackene „Union-Jack-Torte“.

 

Ob die Eltern auch aufmerksam hingeschaut und gelesen haben, wurde humorvoll mit Kreuzworträtseln und Quizfragen überprüft. Frau Meier war, genau wie wir Eltern, sehr beeindruckt von den Ergebnissen der Schüler.

 

Als nächstes durften wir eine moderierte Kino-Vorführung mit Filmsequenzen erleben, welche die Sportlehrerin Frau Breuch zur Verfügung gestellt hatte. Die Klasse hatte sich für den Unterrichtsblock „Gruppenturnen“ in Kleingruppen eigene Choreografien ausgedacht und z.T. mit Geräten und Musik inszeniert. Dies hatte Frau Breuch gefilmt und so konnten wir nachträglich die sehr unterschiedlichen und gelungenen Darbietungen anschauen.

 

Die nächste Überraschung ließ nicht auf sich warten. Im Deutschunterricht war im ersten Halbjahr als Lektüre „Meister Joachims Geheimnis“ besprochen worden. Die Handlung des krimiähnlichen Jugendromans rankt sich um das Gemälde „Der heilige Christophorus“ von Joachim Patinir.

 

Dies hat Herr Castelli genutzt, um mit dieser kleinen Reise in die Welt der altniederländischen Malerei gekonnt die Brücke zum Thema Bildbeschreibung zu schlagen. Wie begeistert man diese Altersgruppe für einen doch eher „trockenen“ Unterrichtsinhalt? Man lasse sie in Kleingruppen Audioguides erstellen für das Gemälde! Und mit diesen wiederum erfrischend individuellen Ergebnissen durften wir uns (sehr fortschrittlich über die jeweiligen QR-Codes) an verschiedenen „Hör-Stationen“ durch das detailreiche Gemälde führen lassen. Die Audioguides sind abrufbar unter der Homepagerubrik „Lernort“.

 

Die Trilogie war eindrucksvoll, die Präsentation hervorragend und der Stolz der Jugendlichen (und ihrer Eltern) über ihre „Werke“ atmosphärisch spürbar.

 

Da unsere Kinder in diesem Alter oft sehr selbstständig und autark ihren Schulalltag meistern und wir Eltern meist nicht mehr viel mitbekommen (neben den oft unergiebigen Frage-Antwort-Spielchen „Was gibt es Neues in der Schule?“...“Nichts.“), war es ein toller Einblick in die Unterrichtsinhalte und vor allem in die Ergebnisse dieser harmonischen, engagierten 7D.

 

Danke an Herrn Castelli und Frau Meier sowie an unsere Kids für diese gelungene Veranstaltung...

 

… und an den Förderverein, welcher die technischen Voraussetzungen für solche Projekte sponsert!

Tanja van Kampen, Elternpflegschaftsvorsitzende der Klasse 7D (06.03.2018)



On parle français et on s’amuse bien!

Der heutige Besuch des France mobil stellte eine gelungene Abwechslung zum regulären Französischunterricht dar. Claire Noel, eine junge Lektorin aus Nancy und derzeit in Düsseldorf lebend, sensibilisierte unsere Französischschüler und –schülerinnen der neunten Klassen sowie die Klasse 7a für die Schönheiten der französischen Sprache und Kultur. Es wurden landeskundliche Spiele gespielt, französische Musik gehört und auf Französisch parliert. Dabei wurde gestaunt, wie viel man schon versteht und wie verständlich man sich schon ausdrücken kann!

 

Das Programm France Mobil ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Institut Français Deutschland und wird mit Unterstützung der Robert-Bosch Stiftung, Renault Deutschland, dem Deutsch-Französischen Institut Erlangen sowie des Ernst Klett Verlages durchgeführt. Mit viel Schwung und Elan touren französischsprachige Lektorinnen und Lektoren durch Deutschland und werben für Land, Sprache und Kultur.

 

Zusätzlich zum bereits etablierten DELF-Diplom (Diplôme d’Etudes en Langue française) ist France Mobil somit eine lohnenswerte Option, Französisch ins Klassenzimmer zu holen. Wir sind sehr begeistert und freuen uns auf Wiederholung!

 

Vive la France et l’amitié franco-allemande!

Nicole Prange (22.02.2018)


Sportbegeisterung am KHG

Dieses Jahr fand wieder die alljährliche Hallensportwoche am KHG statt, diesmal vom 19. bis 22. Februar. In dieser treten die Klassen der Jahrgangsstufen 5-9 in verschiedenen Sportarten in ihren Klassenstufen gegeneinander an.

 

Den Auftakt der Hallensportwoche machten die 9. Klassen mit einem Volleyballtunier, bei dem Jungen und Mädchen nach Geschlechtern getrennt gegeneinander auf Zeit spielten, wie dies auch bei den 7. und 8. Klassen üblich ist. Bei den Mädchen war das Ergebnis recht eng, erst durch die Punktdifferenz konnte der 3. bzw. 4. Platz ermittelt werden. Zu Siegerinnen gekürt wurden die Mädchen der 9a. Bei den Jungs siegte die 9b, obwohl nicht als Favorit gehandelt. Da siegte der Team- und Kampfgeist, wie ein Sportlehrer schmunzelnd äußerte.

 

Beim Unihoc-Tunier der 7. Kassen ging die 7a sowohl bei den Jungen und als auch bei den Mädchen als Gewinner hervor. Bei den Mädchen war das Ergebnis denkbar knapp; bei Punkte- und Torgleichheit musste der direkte Vergleich sowohl über den 1.bzw. 2. als auch den 3. bzw. 4. Platz entscheiden. Da war die Enttäuschung bei den zweiten Siegern zunächst groß.

 

Donnerstags waren die Schwimmwettkämpfe der 6. Klassen und das Basketballtunier der 8. Klassen an der Reihe. Nicht nur gute Schwimmleistungen waren bei den Staffeln gefragt, sondern auch Teamgeist und Geschicklichkeit wie bei der Balltreibe-und T-Shirt-Staffel sowie Taktik und Teamgeist beim Wasserbasketball. Schließlich setzten sich die Jungen und Mädchen der 6a als beste Klasse durch.

 

Den Sieg beim Basketball sicherten sich wie in den Jahre zuvor die Jungen der 8d, während bei den Mädchen die Klasse 8c gewann.

 

Den krönenden Abschluss machten am Freitagnachmittag die „Youngsters“. Die fünften Klassen maßen sich bei verschiedenen Geschicklichkeits- und Hindernisparcours und einem Völkerballtunier. Nach spannenden Wettkämpfen holte die 5b beim Völkerball noch auf und es wurden letztlich zwei erste Plätze ermittelt, die sich die 5b und 5a teilten. „Auch wenn wir nicht gewonnen haben, hat es doch Spaß gemacht, mit der Klasse als Team zu spielen“, erzählte ein zehnjähriger Schüler anschließend.

 

Alle Schüler hatten Spaß und freuen sich auf nächstes Jahr, auf eine Revanche in einer anderen Sportart.

Andrea Schmitz (27.02.2018)


„Es war wie im Urwald“: Überlebende des Konzentrationslagers Bergen-Belsen zu Gast am KHG

„Meine Gefühle haben sich auf das Primitivste reduziert: Hunger und Kälte.“

 

Über 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 lauschten hochkonzentriert Dr. Yvonne Koch, als sie über Ihre Erlebnisse im Konzentrationslager Bergen-Belsen erzählte.

 

„Ein großer Mann in SS-Uniform“ betrat an einem Morgen des Schuljahres 1944 das Klassenzimmer und drohte: „Entweder du sagst, wo dein Vater ist, oder ich nehme dich mit.“ Er, von Beruf Arzt, hatte die Aufmerksamkeit der Nationalsozialisten im slowakischen Bratislava auf sich gezogen, indem er zwei Männer behandelt hatte, denen zuvor die Flucht aus dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz gelungen war. Das elfjährige Mädchen konnte dem SS-Mann keine Auskunft darüber geben, wo sich ihr Vater an jenem Vormittag aufhielt – und wurde zunächst in ein Sammellager für Juden, Menschen mit Behinderung und Homosexuelle verschleppt. Drei Tage später trieben SS-Wachleute Yvonne Koch, die als Mädchen mit Nachnamen Poláková hieß, mit Schäferhunden aus einem Viehwagon auf die Rampe des Konzentrationslagers Bergen-Belsen bei Celle. Als Frau Dr. Koch erzählte, dass nach der Desinfektionsschleuse die Selektion stattfand und sie dem Sterbelager zugewiesen wurde, herrschte eisige Stille in der Aula.

 

Solidarität ihrer Mitgefangenen erlebte das einsame Mädchen nicht: „Es war wie im Urwald: Der Schwächste in der Kette war ich. Ich habe nie Brot bekommen, die anderen, alten Frauen haben es mir gestohlen.“ Als britische Soldaten das Lager am 15. April 1945 befreiten, lag das Opfer des nationalsozialistischen Terrors im Koma. Ein britischer Offizier bemerkte, dass sie noch atmete, und rettete ihr Leben.

 

Beinahe siebzig Jahre lang hat die heute 84-Jährige über ihre Erlebnisse geschwiegen, die sie als Erinnerungen „immer wieder überfallen.“ Gestern teilte sie diese mit den Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe und beantwortet viele Fragen. Nach eineinhalb Stunden endete ein bewegendes Zeitzeugengespräch von erschütternder Unmittelbarkeit. Die Botschaft der Schlussworte Dr. Kochs mögen sich in das Geschichtsbewusstsein aller Teilnehmer eingeschrieben haben: „Und dann wollte ich noch sagen: Es ist meine Geschichte, die nicht fröhlich ist. Ich will nur sagen: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Es ist in euren Händen, dass soetwas nie wieder passiert. Ihr müsst euch nicht entschuldigen für das, was passiert ist, aber ihr müsst daran arbeiten, dass es nicht wieder passiert. Tragt dazu bei, dass wir weiterhin in einer Demokratie leben können.“

 

Weitere Informationen zum Leben Frau Dr. Kochs unter: https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Die-Handschuhe-von-Bergen-Belsen,bergenbelsen382.html

 

Stefan Castelli (23.02.2018)


"Flugstart 14:30 Uhr"

Die Antwortmail gab den Ton schon mal unmissverständlich vor: "SCHOOL FLY 90 – so macht Fliegen Spaß", hieß es. Von einer "Dimension des Fliegens" war die Rede, von "geführten Challenges im Dodgeball" und von "Ninja Parcours". Und bitte seid rechtzeitig zum "Boarding" da, denn "Flugstart" ist um 14:30 Uhr.

 

Dabei wollten wir doch bloß Trampolinspringen.

Obwohl: Im Lehrplan heißt das Thema doch auch "Springen und Fliegen". Und genau damit hatten sich die Mädchen der 8B und 8C in den vergangenen Wochen so intensiv und diszipliniert beschäftigt, dass ihnen kaum der Wunsch verwehrt werden konnte, es einmal gemeinsam in einem richtigen Trampolinpark zu versuchen.

 

Mal richtig hoch hinaus. Oder sich einfach nur fallen lassen.

Die Wahl fiel auf das Hildener "Hi-Fly". Anfahrt, Kosten, Einwilligung von Eltern und Schulleiter - alles war im Handumdrehen geklärt. Und genau so ruhig und entspannt verlief auch der Nachmittag. Obwohl: So richtig ruhig geht es auf einem Trampolin ja nie zu. Logisch!

 

Nach dem "Warm-Up", der Einführung in die unterschiedlichen "Aeras" und den anspruchsvollen "Challenges" blieb noch genügend Zeit, "das Hi-Fly Feeling zu spüren". Ach, es hat Spaß gemacht!

 

Flugzeit: 90 quietschvergnügte Minuten.

Brigitte Breuch (16.02.2018)


Spitzenergebnis bei der IChO 2018

Unser Q1-Schüler Nick Wierich hat sich durch seine hervorragenden Leistungen im Rahmen der InternationalenChemieOlympiade 2018 (IChO-Wettbewerb des IPN Kiel) für die Auswahlrunde der bundesweit 60 besten TeilnehmerInnen qualifiziert.

 

„Ich habe dieses Jahr bereits zum zweiten Mal an der Internationalen Chemie-Olympiade, kurz IChO, teilgenommen. Dabei handelt es sich um einen jährlich stattfindenden Wettbewerb für SchülerInnen, die besonders an Chemie interessiert sind und sich gerne mit Themen beschäftigen, die über den normalen Schulunterricht hinausgehen.

 

Die erste Runde besteht aus Aufgaben aus allen Teilgebieten der Chemie, die man zu Hause bearbeitet und anschließend beim Fachlehrer abgibt. Wenn man eine bestimmte Punktzahl erreicht hat, gelangt man in die zweite Runde. Diese besteht aus einer Klausur, die man in der Schule schreibt und die anschließend an zentralen Stellen der Regierungsbezirke bewertet wird. Die Klausur enthält ebenfalls meist gemischte Ausgaben aus verschiedenen Fachgebieten, die zum Teil schon weit in den Stoff des chemischen Grundstudiums hinreichen. Die besten 20 TeilnehmerInnen aus jedem Bundesland werden nun zum sogenannten Landesseminar eingeladen. Ich habe am Landesseminar NRW bei der Fa. Bayer in Leverkusen teilgenommen, wo ich zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen theoretische Übungen rund um die Chemie bearbeitet, aber auch eine praktische Laborsynthese eines Arzneimittels in dem Ausbildungslabor von Bayer durchgeführt habe. Durch das Landesseminar erhält man also nicht nur einen Einblick in die Tätigkeiten eines Chemikers, sondern lernt auch viele ebenfalls an Naturwissenschaften interessierte SchülerInnen kennen.

 

Die insgesamt 60 besten TeilnehmerInnen aus Deutschland qualifizieren sich außerdem für die dritte Runde, die jedes Jahr in Göttingen stattfindet. Bei dieser hört man innerhalb von einer Woche zahlreiche Vorträge zu allen Teilgebieten der Chemie und bearbeitet entsprechende Aufgaben. Ich habe bereits letztes Jahr an der dritten Runde teilgenommen und freue mich auch dieses Jahr wieder darauf, dort alte Bekannte wiederzutreffen und neue kennenzulernen.“ (Nick Wierich, Q1)

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung und wünschen viel Erfolg im Wettbewerb um den Einzug ins Bundesfinale!

Dr. Björn Hildebrandt (16.02.2018)


Gerätetauchen im Unterricht - Q2-Schüler "gehen dem Schwimmbad auf den Grund"

Der Oberstufen-Sportkurs mit dem Schwerpunkt "Wassersport" von Herrn Verstappen hatte vergangenen Donnerstag eine ganz besondere Unterrichtseinheit. Dank der Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Mettmann wurden den Schülern Basiskenntnisse im Flaschentauchen vermittelt.

 

Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Tauchens, der Materialkunde oder dem Archimedischen Prinzip starteten die angehenden Abiturienten mit den lange erwarteten Tauchgängen. Hierbei war es für manchen der Schüler, welche im Vorfeld aus Sicherheitsgründen eine medizinische Unbedenklichkeitserklärung abgeben mussten, eine ganz neue Erfahrung vier Meter unter Wasser Sauerstoff einatmen zu können oder mit dem "Buddy" nur per Zeichensprache zu kommunizieren.

 

Das Feedback des Kurses fiel überaus positiv aus. Vielleicht war der Nachmittag für den ein oder anderen Schüler sogar die Initialzündung später einmal regelmäßig zu tauchen. Der Kurs bedankt sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den beiden Referenten Armin und Klaus!

Tobias Verstappen (16.02.2018)


KHG-Schüler sammeln für Girls College in Nepal


KHG-Schülerin Johanna ist beste Vorleserin Mettmanns

Johanna Köhler aus der 6d setzt sich beim Vorlesewettbewerb gegen die Vorleserinnen des HHGs und der Realschule durch.

 

Gespannt warteten alle Zuhörer auf die Vorlesung von Johanna, die unsere Schule im Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs vertreten sollte. Einige Wochen zuvor setzte sie sich schon gegen andere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 unserer Schule durch. Ihre ganze Klasse 6d, die sie in die Stadtbibliothek begleitet hatte, drückte Johanna fest die Daumen.

 

„Hey du…!“, brüllte Johanna selbstbewusst ins Mikrofon, sodass alle zusammenzuckten. Einen gelungenen Auftritt kann man Johannas Lesung mit ihrem vorbereiteten Buch „Propella Opa“ und einem Überraschungstext nennen, den sie ebenfalls souverän meisterte.

 

Erwartungsvoll warteten alle auf die Entscheidung der Jury, die sich zwanzig Minuten zur Beratung zurückzog. Eine brillante Betonung in beiden Texten brachte Johanna den Sieg gegen die doch harten Gegnerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums und der Carl-Fuhlrott-Realschule ein.

 

Für sie ist die Lesereise aber noch nicht zu Ende. Am 15. Februar vertritt die Lesekönigin unsere Stadt in Wülfrath.

 

Wir gratulieren ihr zu ihrem Erfolg und wünschen ihr ganz viel Glück für das Wetteifern um die Krone der Vorleser des Kreises!

 

Chiara, Anna und Jana aus der 6d (06.02.2018)


Die SV-Fahrt 2018

In der vergangenen Woche begaben wir Schülervertreter (also 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-Q2) uns in ein Jugendlager in Schönecken.

 

Von Donnerstag bis Sonntag berieten wir uns über unterschiedliche Themen rund um die Schule und kamen zu guten Ergebnissen und Planungen für die weitere Arbeit. Hierfür arbeiteten wir erst in mehreren Gremien, die sich auf verschiedene Bereiche konzentriert haben. Anschließend diskutierten wir mit allen Teilnehmern über die Ergebnisse der einzelnen Gruppen. So entstanden neue Projekte wie eine SV-Pinnwand oder eine Schul-App, die nun geplant werden können.

 

Doch neben der Arbeit gab es auch viele andere Dinge, die wir in Schönecken tun konnten. Egal ob es das Joggen durch die wirklich schönen Ecken des Ortes, der Spaziergang zu einer beeindruckenden Burgruine, das gemütliche Spielen von Gesellschaftsspielen oder der Grillabend mit anschließendem Lagerfeuer war, für jeden war etwas dabei.

 

Insgesamt kam die Fahrt bei der gesamten Schülervertretung durchweg positiv an. Wir haben alle viel Spaß gehabt, uns besser kennengelernt und vor allem produktive Ergebnisse im Sinne aller Schüler ausgearbeitet. Daher fanden alle die Fahrt sehr gelungen.

 

Unser besonderer Dank geht an Frau Co für die Zubereitung der Mahlzeiten und an unsere SV-Lehrer Herr Schlegel und Herr Hildebrandt für die Organisation!

 

Cedric Rothfuss, Schülervertreter (02.02.2018)


Chemie - eine ganz alltägliche Sache

Am 10.01.2018 und am 17.01.2018 fand der KHG XL Workshop „Chemie - eine ganz alltägliche Sache“ statt. Das Motto wurde wohl mit Bedacht ausgewählt, denn es hat zu dem gepasst, was wir besprochen und was wir an Experimenten durchgeführt haben. Die Lehrer, die uns bei den Experimenten geholfen haben und darauf aufgepasst haben, dass nicht das ganze Haus in die Luft fliegt, waren Frau Reiter und Herr Hildebrandt. Eine Sache allerdings ging ein klein bisschen in die Hose … aber dazu später mehr.

 

Wir haben am ersten Tag erst einmal analysiert und verglichen: Das Vanille Puddingpulver von Dr. Oetker und Ruf. Als erstes haben wir die Zutaten verglichen, dann haben wir uns in Ruf- und Dr. Oetker-Gruppen aufgeteilt. Wir haben dann das Pulver mit Wasser angerührt und filtriert, der wasserlösliche Farbstoff tröpfelte unten mit dem Wasser hindurch. Außerdem haben wir festgestellt, dass der Farbstoff von Ruf unter UV-Licht grell leuchtet. Wir haben mit Bauschaum gearbeitet und zugesehen, wie er aufgeht und interessante Eigenschaften von imprägniertem Sand beobachtet und ausprobiert. Zum Schluss haben wir einen Zehneuroschein in eine Mischung aus Ethanol und Wasser getaucht, den wir anschließend angezündet haben - er hat gebrannt, klar! Und an der einen Stelle ist der Alkohol leider zu schnell verbrannt!

An dieser Stelle ist jetzt ein Loch – Pech gehabt, Herr Hildebrandt :-).

 

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und die Lehrer haben sich extra Mühe gemacht und trotz 29 TeilnehmerInnen niemandem abgesagt. Vielen Dank dafür!

 

Dietlinde & Hannah (02.02.2018)


Physik trifft Kunst - oder im Zirkus ist alles möglich

In einem fächerübergreifenden Projekt haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c Zirkusszenen aus Draht gestaltet. Draht-Kunstskulpturen sind heute im Design dank ihrer Natürlichkeit, Originalität und Vielseitigkeit bekannt.

 

Die Brücke zur Technik wurde durch das Erlernen des Lötens geschlagen, eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, Metalle zu verbinden. Mit Begeisterung und Hingabe besuchte die Klasse 6c dafür einen Lötkurs im NeanderLab, um anschließend im Physikunterricht den Zirkusszenen mit selbstgelöteten LED-Schaltungen Farb- und Leuchtakzente zu setzen.

 

Ob die Hundedressur, die geschickte Reiterin, die Seiltänzer, die schwebenden Akrobaten am Trapez oder die verliebten Tänzer, alle strahlten im Rampenlicht und zeigten sich zum Schluss in der Manege von ihren besten Seiten.

 

Ein anspruchsvolles Projekt, bei der die Klasse viel gelernt und sehr engagiert mitgearbeitet hat. Applaus für die Klasse 6c!

Andrea Stern  (01.02.2018)


Internettag der KLasse 8

Hate-Speech, Cyber-Mobbing, Computerspielsucht, Datenschutz und Fake News – ohne Frage: die Digitalisierung aller Lebensbereiche führt zu einer Menge an neuen Herausforderungen für das Aufwachsen heutiger Jugendlicher. Was für ein Glücksfall also, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 heute die Möglichkeit hatten, sich außerhalb des regulären Unterrichts den ganzen Vormittag mit diesen Risiken zu befassen. Angeleitet durch vier externe Pädagogen, beschäftigten sich unsere 8ter am jährlich stattfindenden „Internettag“ sechs Unterrichtsstunden mit problemorientierten Fragestellungen. So schlüpften sie etwa selbst in die Rolle von Computerspiele-Produzenten, um ein möglichst suchterzeugendes Computerspiel für Jugendliche zu entwickeln oder gestalteten am Computer Fake News, die äußerlich täuschend echt inhaltlichen Nonsens beinhalteten. Durch diese Perspektivübernahme, gefolgt von einer kritischen Reflexion und auch durch den Austausch über negative Erfahrungen mit beliebten sozialen Netzwerken wie Instagram, Snapchat, WhatsApp und co. gelang es den geschulten Pädagogen, den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern und die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler weiter auszubauen.

 

Der Internettag ist – neben vielen anderen Bausteinen – Teil unseres Medienkonzeptes und folgt unserer schulischen Leitidee, dem Lernen in sozialer Verantwortung. Ergänzt wird dieser Tag durch einen Infoabend für die Eltern der Jahrgangsstufe.

 

Sebastian Olah (31.01.2018)


A1-Sprachzertifikate für unsere Deutschkurs-Schüler

Am Montag, den 29. Januar erhielten sechs Schüler unseres Deutschkurses ihre Zertifikate, nachdem sie die Sprachprüfung auf dem A1-Niveau erfolgreich absolviert hatten. Bei dieser Prüfung mussten Aufgaben aus den Teilbereichen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen gelöst werden. Lobende Worte gab es sowohl vom Schulleiter Herrn Knoblich als auch von ihrem Deutschlehrer Herrn Henrich.

 

Aktuell lernen die Schüler zehn Stunden in der Woche Deutsch in einem eigens für sie errichteten Deutschkurs und werden - je nach Leistungsstand - einige Stunden von Eltern, die freiwillig helfen, unterstützt. Die restlichen Stunden sind sie in ihren Regelklassen integriert.

 

Das KHG gratuliert den Kindern herzlich zur bestandenen Prüfung und wünscht weiterhin viel Erfolg beim Erlernen der deutschen Sprache!

 

Romeo Henrich (30.01.2018)


Die Klima Kidz KHG der Klasse 5c gehen bald on air!

Eine Woche lang hat die Klasse 5c, auf die Initiative von der Klassenlehrerin Frau Dr. Möllney hin, an einem Schul-Radio-Workshop zum Thema „Nachhaltige Ernährung in Mettmann“ teilgenommen. Ziel dieses Workshops war es zum einen die Schülerinnen und Schüler mit der Planung einer Radiosendung und dem technischen Knowhow vertraut zu machen und zum anderen sie für das Thema zu sensibilisieren.

 

Frau Marx von der Medienwerkstatt katholisches Bildungswerk leitete diesen Workshop die Woche über und konnte durch ihre langjährigen Erfahrungen als Medienpädagogin den Schülern ihr Wissen spielerisch vermitteln.

 

Und so startete die Woche erst einmal damit, die Aufnahmegeräte kennenzulernen und sich in journalistischen Fragestellungen zu erproben. Immer präsent war dabei das Thema „Nachhaltigkeit“, welches auch in den Redaktionskonferenzen besprochen wurde. Jana berichtete begeistert von ihren Interviewfragen: „Wie viel Fleisch essen Sie?“, „Was halten Sie von nachhaltiger Ernährung?“ oder „Was kann man gegen Kinderarbeit tun?“. Dass man, mit Mikrophon und Aufnahmegerät ausgestattet, die neue Schule und die Mitschüler in dieser Woche noch einmal ganz anders kennenlernen konnte, betonte Julia. Auch Faris interessierte die nachhaltige Ernährung und er machte mit seinen Mitschülern eine Umfrage bezüglich des Konsums von Bio-Eiern. Allerdings habe ihm besonders das Schneiden und das Unterlegen mit Musik Spaß gemacht. Denn die Schülerinnen und Schüler der 5c lernten zudem, was O-Töne und Atmo-Geräusche sind, wie man das Aufgenommene „schneidet“ und „abmischt“. Sogar ein „tierisches“ Rollenspiel wurde in den Radiobeitrag integriert, welches Frau Nagel, Deutschlehrerin der Klasse 5c, mit den Schülerinnen und Schülern einstudierte. Ein Besuch in einem Eine-Welt-Laden rundete die ereignisreiche Woche ab. Am Ende machten sich alle Schüler daran, die gesammelten Aufnahmen so zusammenzustellen, dass ein gelungener Radiobeitrag entstehen kann.

 

Wir können also gespannt sein, was unsere neuen Radiomacher zusammen auf die Beine gestellt haben!

 

Wann gehen die Klima Kidz KHG on air? Am 25.02.18 können Sie den Beitrag der Klasse 5c ab 19 Uhr im Radio Neandertal auf UKW 97,6 hören.

 

Bettina Strigl (27.01.2018)


Teilnehmer der Wirtschafts-AG erhalten ihre Zertifikate

Am Freitag haben die Teilnehmer/innen der Wirtschafts-AG ihre Zertifikate erhalten.

 

22 Schülerinnen und Schüler der Q1 haben sich in den vergangenen Monaten an verschiedenen Terminen bei unserem Partnerunternehmen Georg Fischer getroffen, um einen vertieften Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen. Dabei ging es um Themen wie Personalmanagement, die Rolle von Social Media, Banken als Wirtschaftsfaktor, und andere aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen.

 

Die Teilnehmer wissen nun, wie Unternehmen funktionieren, was einen guten Businessplan ausmacht oder wie unternehmerische Entscheidungen getroffen werden.

 

Herr Neuhaus, der die AG vor vielen Jahren initiiert hat und auch selbst wieder leitete, hatte auch für diesen Durchgang hochkarätige Mitstreiter aus der Wirtschaft für die AG gewinnen können. An dieser Stelle daher noch einmal ganz herzlichen Dank an Herrn Neuhaus sowie an Herrn Müller von Georg Fischer, der nicht nur für einen schönen Rahmen und eine gute Versorgung sorgte, sondern selbst als Referent eine der sieben Veranstaltungen gestaltete.

 

Vielleicht öffnen die Zertifikate ja sogar den Teilnehmern die eine oder andere Tür zu einem Bewerbungsgespräch.

 Bettina Struchholz (26.01.2018)


Das Oberstufenkonzert – Ein Abend mit viel Rhythmus

Liebe Oberstufenschüler und -schülerinnen: Das war ein toller Klangteppich beim Konzert gestern Abend.

Den musikalischen Event hatten die Jugendlichen der Einführungs- und Qualifikationsphase I und II mit viel Liebe zum Detail kreiert. Die Gruppenbeiträge sind dabei jeweils mit den Lehrern im Musikunterricht im letzten Quartal vorbereitet und eingeübt worden und die Solobeiträge von den Jugendlichen selbst initiiert. Die Zuschauer konnten Interpretationen aus Amy Whinehouses „Valerie“, David Guettas „Titanium“ und Leonard Cohens „Hallelujah“ lauschen, bei dem sich ruhige Töne am Klavier, französische Chansons und Rhythmen aus Funk und Blues die Hand reichten. So war es auch kein Wunder, dass die Aula bis auf den letzten Platz besetzt war, und nicht selten hatte man das Bedürfnis, die Stühle einfach beiseite zu schieben und zu tanzen.

 Mareike Meier (25.1.2018)


Suchtpräventionsfahrt nach Walberberg – Zusammen gegen den Rausch

Einer der Ängste von Eltern ist die Sorge darum, ob ihr Kind selbstständig stark genug ist, jedweden Versuchungen zu widerstehen, denen es im Alltag ausgesetzt ist und die ihm schaden könnten. Es steht nicht selten die Frage im Raum, inwiefern die Kinder vor Suchtmitteln aller Art geschützt werden können, vor allem wenn sie in einem Alter sind, in dem sie häufiger allein oder mit Freunden unterwegs sind. Der ELSA des KHGs setzt genau hier an mit der Organisation der Suchtpräventionsfahrt in die Jugendakademie Walberberg.

 

Alle siebten Klassen fuhren auch dieses Jahr wieder zeitversetzt drei Tage in die Nähe Brühls, um zusammen im Klassenverband verschiedene Einheiten zu dem Thema zu absolvieren. Dabei ging es in der Regel weniger um das Thema „harte Drogen“, sondern setzte bei unseren Kindern auch schon bei Zigaretten- und Alkoholkonsum oder z.B. Magersucht an. Diese Suchtmittel wurden als diejenigen benannt, die für die Kinder am greifbarsten waren. Begleitet durch die Pädagogen und Pädagoginnen des Hauses bestand das eng getaktete Programm aus einer Mischung aus Klassenstärkung, Aufklärung, der Aneignung eines Methodenrepertoires zur Stressbewältigung und der Selbstbestimmtheit im Gruppengefüge. An dieser Stelle kam auch die sagenumwobene „Rauschbrille“ zum Einsatz: Durch gebogene und verzerrte Bilder wurden verschiedene Promillegrenzen simuliert und die Kinder mussten unter diesen erschwerten Bedingungen diverse Aufgaben lösen. In Gesprächen wurden dann Parallelen gezogen zur Lebenswelt der Kinder: „Stell dir vor, du sollst nun in diesem Zustand alleine deinen Weg nach Hause finden.“

 

In den drei Tagen wird in diesem Zusammenhang essentielle Primärprävention geleistet mit dem Ziel, den Kindern erste Resilienzstrategien zu vermitteln; gerade in diesem Alter werden die Grundsteine zur individuellen Problemlösung gelegt.

 

Mareike Meier (25.01.2018)

Die folgenden Bilder von Mareike Meier stammen aus der Zeit mit der 7d, die in 2018 an dem Programm teilgenommen haben.


Die Fahrt in die Jugendakademie Walberberg

Am Montag, den 15.01.2018 fuhr die Klasse 7A mit ihren Lehrern Hr. Fuisting und Fr. Bildheim auf die Suchtpräventionsfahrt.

 

Alle Kinder der 7A trafen sich an der S-Bahn-Haltestelle ,,Mettmann Stadtwald”, um sich von dort aus auf den Weg nach Walberberg zu machen. Als wir um etwa 11 Uhr an der Jugendakademie Walberberg ankamen, wurden wir von unseren Betreuern Jan und Franzi, die uns die Tage begleitet haben, herzlich empfangen. Die Betreuer haben uns erst einmal das Haus gezeigt und dann haben wir Kennlernspiele gespielt. Als wir mit den Spielen fertig waren, haben wir ein sehr leckeres Mittagessen gehabt. Danach durften wir endlich auf unsere Zimmer und hatten Freizeit. In der Freizeit haben sich viele Jungs auf den Weg in die Stadt gemacht, während die Mädchen sich in einem Zimmer versammelt und zusammen geredet haben. Zuletzt kam noch die zweite Programmzeit und das Abendessen. Nach dem Abendessen haben sich alle auf Zimmer 12 versammelt, wo alle Jungs, sogar der Lehrer Hr. Fuisting, von den Mädchen und Fr. Bildheim geschminkt wurden. Nach diesem aufregenden ersten Tag sind alle müde ins Bett gefallen. Nachdem Kristina am nächsten Tag alle aus der Klasse geweckt hatte und alle gefrühstückt hatten, hieß es ,,Ab an die Kletterwand und in den Seilgarten!”, wo wir mit viel Freude bis zum Mittagessen geklettert sind. Während der Freizeit nach dem Mittagessen sind die Mädchen und ein Junge mit Hr. Fuisting in die Stadt gegangen, um dort Sachen, die für die Abschiedsparty benötigt wurden, zu kaufen. Als sie zurückkamen, stand die Programmzeit, in der wir Theater gespielt haben, an. Nachdem wir Abendbrot gegessen hatten, ging es in den Partykeller zur Party. Die Party war sehr cool und wir haben das am meisten unserem DJ und Stimmungsmacher Fr. Bildheim zu verdanken. Nach der Party musste jeder auf sein Zimmer, denn es war ungefähr Mitternacht und die meisten haben dann sofort geschlafen oder gelesen. Am dritten Tag hieß es nach dem Frühstück und einer letzten Programmzeit Abschied nehmen, denn es ging an diesem Morgen auch schon wieder nach Hause.

Jelena Adamovic, 7A (25.01.2018)


Auf der Jagd nach Astroteilchen – Eine Masterclass des Physik-Leistunkskurses

Wie und wo werden kosmische Teilchen erzeugt? Warum können sie so extrem hohe Energien besitzen? Und gibt es dunkle Materie? Diesen und anderen Fragen gehen Astroteilchenphysiker in der ganzen Welt nach. Mithilfe von riesigen Experimenten, wie zum Beispiel dem 3000 km2 großem Pierre-Auger-Observatorium in Argentinien, gehen sie der Entstehung der Welt auf den Grund und schließen von den kleinsten Teilchen auf die großen Zusammenhänge im Universum.

 

Dr. Julian Rautenberg, Mitarbeiter der Astroteilchen-Forschungsgruppe der Bergischen Universität Wuppertal, hat das zentrale Datenüberwachungssystem des Observatoriums entwickelt.

 

Vergangene Woche fand er Zeit, uns am KHG zu besuchen, und unseren Physik-Leistungskurs-Teilnehmern bei einer Astroteilchen-Masterclass Einblicke in die moderne Forschung zu ermöglichen. Nach einem einführenden Vortrag, lernten unsere Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Experimenten, wie man kosmische Teilchen, ähnlich wie in den großen Forschungsanlagen, veranschaulichen, messen und untersuchen kann.

Andrea Stern (21.01.2018)


Über Bienen und Bücherhelden – eine Einführung ins kreative Schreiben in besonderer Atmosphäre

Wie kommt ein Text in ein Buch? Woher kommen Ideen? Wie kommen die Illustrationen dazu? Schläft eigentlich eine Autorin bis Mittag, arbeitet eine Stunde und macht dann wieder Feierabend?

Durch einen kreativen Vormittag mit großen Kinderaugen und musikalischen Inspirationsquellen führte heute unter der Organisation Frau Rehs die Redakteurin und Schriftstellerin Petra Postert aus Mettmann etwa 30 schreibwütige Fünftklässler in der Bibliothek des KHGs. Die Autorin für Kinderbücher und Kindergeschichten für die Radiosendung „Ohrenbär“ (WDR/ NDR/ RBB), deren Texte in verschiedene Sprachen übersetzt wurden (z.B. sogar ins Katalanische und Koreanische) und die mit ihrem neuen Buch „Das Jahr, als die Bienen kamen“ für den deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert ist, erarbeitete in der 5. und 6. Stunde mit den Kindern Ideen und Handlungsverläufe für deren eigene Geschichten. In der 7. Stunde durften die Fünftklässler einer Lesung der Schriftstellerin aus ihrem neuen Werk lauschen: Ein junges Mädchen lernt, Trauer zu bewältigen, indem es die Verantwortung für ein an sie vererbtes Bienenvolk übernimmt. Im Anschluss löcherten die Kinder Petra Postert mit Fragen rund um deren Roman. In der gemütlichen Atmosphäre unserer Bücherei war das eine intensive Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler.

Mareike Meier (19.1.2018)


Neuer Plant-for-the-Planet Club gegründet

Mehr als 20 Klimabotschafter trafen sich heute im KHG, um in Mettmann einen Plant-for-the-Planet Club zu gründen. Der Club will mit verschiedenen Aktionen den Klimaschutz in Mettmann unterstützen. So ist zum Beispiel schon am Samstag, dem 3. Februar eine Verkostung der „Guten Schokolade“ bei REWE Runkel geplant. Mit den Einnahmen aus Schokoladenverkäufen werden Bäume gepflanzt. Im Vorstand des neuen Clubs sind die Klimabotschafterin Jana Reiter, und als erwachsene Vertreter Jens Reiter und Stefanie Voss. Wer Interesse hat mitzumachen, kann gerne zu den Clubtreffen kommen. Sie finden jeden ersten Dienstag im Monat um 13:45 Uhr im KHG statt. Das nächste Treffen ist am 6. Februar.
                                                                                    
 Jonte Voss, Klasse 5c (16.01.2018)

Robotik-Vorlesung am KHG

Am 10. Januar 2018 bekamen die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsstufen in einer einstündigen Vorlesung von Professor Schmidt zum Thema Robotik die Möglichkeit, in die Materie einzutauchen und erste Grundlagen der Robotik zu erlernen. Es wurden unter anderem grundlegende Konzepte der Antriebstechnik vorgestellt und mithilfe der erforderlichen Mathematik gezeigt, wie sich Roboter selbstständig im Raum orientieren. Besonders faszinierend waren die Roboter, die der Dozent selber mitgebracht hatte. Darunter war ein Exemplar, das sich ähnlich wie der Droide BB-8 aus den Star Wars Filmen bewegte. Zu verdanken war diese Vorlesung der neuen Schulkooperation mit dem Campus Velbert/Heiligenhaus (CVH) bzw. der Hochschule Bochum

                                     Tim Luther und Simon Michau, Schüler aus der Q1 (16.01.2018)


Mit Fuß- und Fingerspitzengefühl

Klettern ist eine tolle Herausforderung für Körper und Geist. Nur mit Kraft, Geschicklichkeit, Mut und Umsicht kann man es nach oben schaffen. Und obwohl jede(r) für sich alleine klettert, kann er oder sie die Wand nur mit Hilfe der anderen bezwingen.

 

Ortstermin in der Gerresheimer MOVE-Kletterhalle. Ruhig und konzentriert arbeiten 27 Schülerinnen und Schüler der 7d an Gurten und Seilen, üben die Schlaufen und Knoten. Die Einweisung durch den erfahrenen Kletterlehrer von Cosmo-Sport ist wichtig. Dann geht es an die Klettersteine und schon bald sichern sich die Jugendlichen gegenseitig.

 

Die Leute von Cosmo-Sport sind einiges gewöhnt. Aber diese Klasse nötigt auch dem erfahrenen Kletterlehrer einigen Respekt ab: So diszipliniert und ehrgeizig treten nicht viele Gruppen auf!

 

Vor allem der Überhang kurz vor der höchsten Stelle ist eine schwere Prüfung, die oft nur mit viel Zuspruch und Anfeuerungsrufen gemeistert werden kann. Hier zeigt sich: Diese Klasse hält zusammen!

   Brigitte Breuch (15.01.2018)


Die Schülermannschaft der Q2 gewinnt das traditionelle Volleyballspiel 2017!

Für die Jahrgangsstufe Q2 wurde heute ihr ganz persönliches Wintermärchen wahr.

 

Obwohl die Konkurrenz stark war, konnte sich die Mannschaft der Schülerinnen und Schüler in einem spannenden Volleyball-Match gegen die Lehrermannschaft klar behaupten. Zwei grandios gespielte Sätze führten sie zum Sieg! Und dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt die Historie der vergangenen traditionellen Volleyball-Spiele.

 

Bereits vor dem Spiel trat die Jahrgangsstufe geschlossen auf und bot ihrem Publikum mitreißende Choreographien. Und die Unterstützung der restlichen Stufe und auch der anderen anwesenden Schüler und Eltern auf den Tribünen war den Spielern während des Spiels lautstark sicher. Und so schien die Mannschaft beflügelt, alles zu geben. Betreut wurde das Schüler-Team erfolgreich von dem Sportlehrer Robert Krizsan.

 

Gratulation! Das muss euch jetzt erst einmal eine Stufe nachmachen!                          

                                                                                              Bettina Strigl (22.12.2017)

So sehen Sieger aus!


Erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb Biologie

Auch in diesem Jahr haben vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums mit sehr gutem und gutem Erfolg am Landeswettbewerb bio-logisch! teilgenommen. Ihre Urkunden wurden den motivierten Nachwuchsforscherinnen am 8.12.17 von Schulleiter Horst Knoblich überreicht. Drei von Ihnen konnten sich sogar unter den Top100 ihrer Altersstufe platzieren, darunter die Beste (Klara Radzuweit) auf Platz 35 - und das bei rund 4.000 Teilnehmern! bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in NRW, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll durch die Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie unterstützt und gefördert werden. Die Bearbeitung dieser Aufgaben erfolgte teilweise im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Biologie/Chemie unter der fachlichen Betreuung von Dr. Guido Aschan.

 

                                                                                       Dr. Guido Aschan (10.12.2017)


Mathematik Olympiade 2017: Hervorragende Ergebnisse auch in der Regionalrunde

Am 16. November 2017 war es wieder soweit: 20 TeilnehmerInnen vom KHG, die sich in der Schulrunde für die 2. Runde der Mathematik Olympiade qualifiziert hatten, waren bereit ihr Bestes zu geben. Das Lösen kniffliger mathematischer Fragestellungen scheint dabei durchaus Spaß zu machen, denn die TeilnehmerInnen konnten sehr, sehr viele Punkte sammeln. Diese tollen Ergebnisse konnten jetzt durch viele Platzierungen belohnt werden:

 

Dritte Plätze erhielten dabei die folgenden 7 SchülerInnen: Josua Schurig (5a), Vivien Kovacs (5b), Alvar Vieweg (5b), Raphael Wehner (5c), Cornelius Schiele (7d), Frederik Börgers (8b) und Fenja Brandt (8b).

 

Zweite Plätze gingen an 6 weitere SchülerInnen: Clemens Rasch (5b), Paul Buchwald (5c), Jelena Adamovic (7a), Tobias Ferchland (7c), Lasse Weikämper (7c) und Alexia Wichmann (7d).

 

Wir gratulieren Euch allen ganz herzlich!

...und wünschen Euch auch im nächsten Jahr wieder viel Spaß und Erfolg bei der Mathematik Olympiade!

           Die Organisatoren, Martina Dörre und Gabi Datko (08.12.17)


Gratulation! Unsere angehenden Abiturienten haben bei der FHDW-ABi-Quiz-Night als zweifacher Sieger 1500 EUro gewonnen!

Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann vergibt eine Finanzspritze für die Abi-Feier: Die angehenden Abiturienten des Konrad-Heresbach-Gymnasiums aus Mettmann nehmen zusammengerechnet 1.500 Euro für die Feierlichkeiten rund um ihr Abitur mit nach Hause. Damit setzten sie sich gegen 23 weitere Teams aus insgesamt 11 Schulen durch.

 

Bei der FHDW Abi Quiz Night traten die Abiturienten im Kampf um den Hauptgewinn in Höhe von 1.000 Euro gegeneinander an. Moderator Michael Nowak (bekannt aus mehreren Lokalradios in NRW) führte durch den spannenden Abend in den Räumlichkeiten der Marie-Curie-Straße 6.

 

Gefragt war das Wissen aus verschiedenen Bereichen. Die 137 Schülerinnen und Schülern mussten sich mit Fragen auseinandersetzten wie z. B.:

  • Wie heißt der amtierende Präsident der Europäischen Zentralbank?
  • Welche Zahl folgt in dieser Reihe: 256, 225, 196, 169?
  • In welchem Jahr wurde die FHDW als eine der ersten privaten Hochschulen in NRW gegründet?

Und noch viele weitere Fragen aus unterschiedlichen Wissensbereichen.

Die Lösung der kniffligen Fragen gelang besonders gut der Gruppe „A-Team“ vom Konrad-Heresbach-Gymnasium. Sie beantwortete die meisten Fragen richtig und freute sich über die Siegprämie in Höhe von 1.000 Euro. Aber auch der zweite Platz (500 Euro) ging an das Konrad-Heresbach-Gymnasium – und zwar dank des „Teams KHG“. Darüber hinaus verlieh die FHDW dem „GSG Team 1“ vom Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Stadtlohn den dritten Platz in Höhe von 250 Euro. Mit den Preisgeldern können die Gewinner beispielsweise den Abi-Ball, die Abschlusszeitung oder die Abi-Party finanzieren.                                                

                                           Textquartier Düsseldorf im Auftrag der FHDW (01.12.2017)

Das Bildmaterial sowie der Pressetext wurden uns vom Textquartier Düsseldorf im Auftrag der FDHW zur Verfügung gestellt.


Tag der offenen Tür und Adventsbasar – ein Rückblick

Es freut uns sehr, wenn wir unseren vielzähligen Besuchern ein buntes Programm an unserem Tag der offenen Tür bieten konnten.

Das Segelflugzeug in unserer Eingangshalle, das auf unsere Segelflug AG aufmerksam machte, wurde natürlich zuerst bestaunt und der Segelflugsimulator war bei Klein und Groß stets ein sehr begehrtes Objekt. Aber auch unser weiteres Programm wurde sehr interessiert angenommen. Ob zum Beispiel der Besuch eines Probeunterrichts - etwa in dem Fach Englisch, Französisch, Geschichte, Spanisch oder Chemie – begeisterte, oder die „Faszination des Lichts“ in der Physik in den Bann zog, ob es der Besuch in dem Französischen Café oder in der „Bar jeder Vernunft“ war, welches in die goldenen 20er-Jahre entführte, oder die Radierwerkstatt der Fachschaft Kunst faszinierte, um nur einige Programmpunkte zu nennen: Wir hoffen, für jeden war etwas Bereicherndes dabei!

Eine willkommene Überraschung bot zudem der Flashmob. Zum Staunen unserer Besucher erklang plötzlich laute Musik in der Eingangshalle und unsere Schüler tanzten, unterstützt von Lehrern, eine zuvor einstudierte Choreographie.

 

Parallel dazu bot unser traditioneller Adventsbasar weihnachtliche Präsente und kulinarische Köstlichkeiten an, die unsere Schüler mit viel Liebe für diesen Traditionsbasar erschaffen hatten - natürlich auch mit der großartigen Unterstützung der engagierten Eltern und Klassenlehrern. So waren zum Beispiel die wunderschönen Adventskränze, die von engagierten Müttern handgefertigt wurden, sehr schnell ausverkauft. Auch die liebevoll gebackenen Küchlein, die zusammengesetzt in Form und Farbe unser Mosaik-Logo darstellten, waren Genuss und Hingucker zugleich. Ein großer Dank gilt hier ELSA, unser Eltern-Schüler-Ausschuss des KHGs, der den Adventsbasar mit viel Leidenschaft organisierte.

Es ging ja um einen guten Zweck! Denn ein Teil des Erlöses geht in diesem Jahr an das Girls College in Lumbini in Nepal. Dieses Projekt wird gefördert von OPAM, einem Verein zur Förderung der Alphabetisierung. Daneben wird die Aidshilfe in Düsseldorf unterstützt.

Unser traditionelles Adventssingen rundete diesen Tag atmosphärisch ab!

Bettina Strigl und Stefanie Werner (04.12.2017)

 Hier ein paar Impressionen:


Zeche Zollverein Exkursion - Interdisziplinäres Joint Venture

Am 24.11.17 schlossen sich der Erdkunde- und der Geschichts-LK der Q2 zu einer Exkursion in die Zeche Zollverein in Essen zusammen. Begleiter dieser Exkursion waren Frau Dr. Möllney (Geschichte), Herr Kriszan (Erdkunde) und Herr Fuisting (Referendar im Fach Erdkunde). Unterrichtsthemen, die ausschlaggebend waren, waren die Industrialisierung (Geschichts-LK) und der Strukturwandel am Beispiel des Ruhrgebiets (Erdkunde-LK).

 

Am Ruhrmuseum angekommen trafen wir dann auf unseren Begleiter vor Ort. Dieser erklärte uns die Geschichte der Zeche, vor allem die der Krisenjahre. Kohle- und Stahlkrise – das Ruhrgebiet befand sich im freien Fall: Teure Abbaubedingungen, die sinkende Nachfrage und billige Importkohle stürzten den Steinkohlebergbau in die Krise. Trotz Modernisierung und Subventionierung schloss Zeche um Zeche. Apropos freier Fall: Neu waren für „uns Historiker“ die Ewigkeitsaufgaben der Montanindustrie, denn lange nach der letzten Schicht mussten die Pumpen immer noch arbeiten, damit das Ruhrgebiet nicht „absäuft“. Heute kümmern sich die wenigen letzten Bergleute um die Sicherheit sowie das Abpumpen von Wasser in den Stollen, damit keine giftigen Stoffe in unser Grundwasser gelangen.

 

Später wurden die beiden Kurse getrennt. Der Geschichts-LK wurde von Franz-Josef Vienken, einem der letzten Bergleute, die in der Zeche arbeiteten, herumgeführt, also oral history live. Er arbeitete dort als Steiger 27 Jahre lang und hat immer noch viel Freude daran vom Tagesablauf auf seiner Zeche zu berichten. Seine Erzählungen spiegeln eine weitgehend verschwundene Geschichtslandschaft wider, die durch über hundert Jahre industriellen Bergbau ihr montantypisches Erscheinungsbild aufgeprägt bekommen hat: Früher beförderte die Zeche pro Schicht mindestens 12 000 Tonnen Kohle ans Tageslicht. Die Stollen reichten mehr als 900 Meter tief. Die Zeche in Essen bestand seit 1851 und wurde im Dezember 1986 geschlossen. Sie war die größte Anlage ihrer Zeit. Neben dem System der Förderung wurde uns zusätzlich der Tagesablauf, sowie die unterschiedlichen Berufsbilder in der Zeche erläutert. Die Sprüche des Bergmanns (Frau Möllney nannte sie „Kumpelsprüche“) ermöglichten es uns, die Atmosphäre untertage nachzuvollziehen.

 

Ebenfalls erfanden einige besonders interessierte Schüler die abstrusesten Bezeichnungen für die unterschiedlichen Einteilungen von Kohle. Eine logische Schlussfolgerung war zum Beispiel, dass die gesteigerte Stufe, die nach der „fetten Kohle“ komme, wohl „Adipositas-Kohle“ genannt werden müsse. Ein allgemeines Entsetzen in den Augen des Bergmanns war nicht zu übersehen!

 

Am Herzen liegt dem ehemaligen Kumpel auch die Renaturalisierung der Emscher, welche durch den Abbau der Kohle unfassbar verschmutzt worden war. Der Emscher Umbau ist gegenwärtig der wesentliche Initiator für die Umgestaltung der Stadtlandschaft. Die Führung durch die Zeche eröffnete uns eine neue Sicht auf die damaligen und heutigen Zustände sowie vor allem für „uns Historiker“ die Geschichte der Arbeitsbedingungen. Zudem erfuhren wir aus erster Hand die Auswirkungen der Industrialisierung auf das Ruhrgebiet, besonders auf die Natur.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir einen noch besseren und individuelleren Einblick in die im Unterricht behandelte Thematik durch Oral history erhalten haben: So hat der Steiger Franz-Josef Vienken den „Kumpeln“ des Bergbaus stellvertretend eine Stimme verliehen, was in der Geschichtsschreibung häufig vernachlässigt wird.

 

                                                                                                                            Lotta Vieweg, Schülerin der Q2 (29.11.2017)


Schulkooperation zwischen dem Konrad-Heresbach-Gymnasium und dem Campus Velbert/Heiligenhaus ebnet Weg ins Technik-Studium

Integrale, Wahrscheinlichkeitsrechnung und erste Programmiersprachen lernen Schülerinnen und Schüler heutzutage schon in der Schule. Doch was kann man damit „im Alltag“ machen? Welche Berufe haben damit zu tun? Schüler/-innen tun sich oft schwer mit der Beantwortung dieser Fragen. Die neue Schulkooperation zwischen dem Konrad-Heresbach-Gymnasium und dem Campus Velbert/Heiligenhaus (CVH) soll hier zukünftig Hilfestellung geben: Schüler/-innen lernen frühzeitig Ingenieurtätigkeiten kennen, können ihre eigenen Fähigkeiten über verschiedene Technik-AGs erweitern und lernen im Rahmen von Berufsorientierungsangeboten die Studiengänge am CVH kennen.

 

„Wir haben mit dem Konrad-Heresbach-Gymnasium ein Konzept erarbeitet, um die Schüler von der Mittelstufe bis hin zum Abitur mit Praxis- und Berufsorientierungsangeboten begleiten zu können. So kann eine langfristige Förderung von Technik-Talenten bis hin zum Studium gewährleistet werden“, freut sich Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum.

 

Neben einmaligen Technik-Workshops für Schulklassen der Mittelstufe im Schülerlabor am Campus Velbert/Heiligenhaus sind auch spezielle Unterrichtsprojekte in der Schule geplant: „Wir haben den Campus gebeten, für spezielle Informatikprojekte über mehrere Wochen zu uns nach Mettmann zu kommen, da es logistisch und zeitlich nicht möglich ist, mehrere Wochen hintereinander mit der gleichen Klasse für Projekte nach Heiligenhaus zu fahren.“, erklärt Schulleiter Horst Knoblich.

 

Mit dem neuen Talentmobil am Campus Velbert/Heiligenhaus wird dieses Angebot möglich. Ein Kleinbus steht dem Schülerlabor des CVH ab Ende des Jahres zur Verfügung mit dem Experimentiermaterial in die Schulen gefahren werden kann und Unterrichtsprojekte über einen längeren Zeitraum begleitet werden können. So können auch vertiefte Praxiskenntnisse vermittelt werden. Informatik-Lehrer Andreas Ehrhard hat dieses Angebot gleich genutzt: „Wir werden im zweiten Schulhalbjahr mit der 9. Klasse versuchen, eine Industrie 4.0-Straße mit LEGO-Robotern aufzubauen. Hierfür können wir das technische Equipment und das Know-how der Hochschule gut gebrauchen“. Schüler/-innen, die dabei ihre Leidenschaft für LEGO-Roboter entdecken, sind herzlich eingeladen bei der LEGO-Roboter AG am Campus mitzuwirken. Eine Arduino-AG ist für die Zukunft geplant.

 

Auch in der Oberstufe werden zukünftig Berufsorientierungsmaßnahmen sowohl am Gymnasium in Mettmann als auch am Campus in Heiligenhaus stattfinden. Immer da, wo viele Schüler/-innen involviert sind oder ein Kurs über mehrere Wochen dauert, kommt die Hochschule an das Gymnasium. Konkrete Maßnahmen zur Studienorientierung finden am Campus statt, wo man die Studien-Möglichkeiten real erleben kann und ins Gespräch mit Studierenden kommt. So wird es zukünftig für die MINT-Schüler/-innen der Oberstufe einmal jährlich eine Probevorlesung aus dem Bereich Robotik direkt an der Schule geben. Wer dabei Interesse an einem Technik-Studium bekommen hat, kann ab 2018 ein Berufsorientierungspraktikum am CVH machen. Hierbei begleiten Schüler/-innen über zwei Wochen lang einen dualen Studierenden in seinem Studienalltag in Hochschule und im Unternehmen. „Wir ermöglichen dadurch einen ganz realen Einblick ins Studium. Mit der Begleitung eines Studierenden gibt es eine Ansprechperson, die gleichaltrig ist und ihre Erfahrungen aus dem Studienalltag aus erster Hand weitergibt. Hier trauen sich die jungen Menschen dann oft auch Fragen zu stellen, die sie Erwachsenen nicht stellen würden.“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Bock. Die Hochschule Bochum unterstützt diesen Beratungsansatz, damit die Jugendlichen möglichst vor Studienbeginn sehr konkrete Vorstellungen vom Inhalt und Ablauf des Studiums haben. So werden Studienabbrüche vermieden. Darüber hinaus haben Oberstufenschüler/-innen die Möglichkeit Facharbeiten in der Q1 mit Unterstützung der Lehrkräfte am Campus anzufertigen.

 

„Der Kooperationsvertrag ist somit ein Rundumpaket zur technischen Studienorientierung und sehr individuell auf unser Unterrichtsprogramm zugeschnitten“, so Horst Knoblich „Wir sind uns sicher, dass hierdurch zukünftig noch mehr Schüler/-innen Interesse an einem Studium am Campus Velbert/Heiligenhaus haben werden.“

Dipl.-Journ. Detlef Bremkens, Pressesprecher der Hochschule Bochum (28.11.2017)


Wohin mit dem radioaktiven Abfall?

Mitarbeiter des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungsicherheit besuchen das Konrad-Heresbach-Gymnasium

 

Seinen Müll soll man nicht auf die Straße werfen, sondern im Mülleimer entsorgen. Aber was passiert eigentlich mit dem radioaktiven Müll, der durch die Nutzung der Kernenergie angefallen ist?

 

Diese Frage stellten sich eine Gruppe von SchülerInnen des Konrad-Heresbach-Gymnasiums im Rahmen der Projekttage im letzten Schuljahr. Denn besonders für die zukünftigen Generationen ist das Problem der Lagerung der teils hochradioaktiven Restabfällen aus der Forschung und Kernenergie von großer Relevanz, was sich an dem großen Interesse unter den Schülern an diesem Thema widerspiegelte. Durch die beiden Lehrer Herr Dr. Hildebrandt und Herr Bollig angeleitet, begaben sich die ProjektteilnehmerInnen auf die Suche nach einem Endlager in Deutschland. Mittels geologischer, geographischer sowie physikalisch-chemischer Kriterien entwarfen sie eine Karte für geeignete Lagerstätten, Vorschläge für den Aufbau eines Lagers und die Art der Lagerung. Gleichzeitig setzen sie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen des Standortauswahlgesetzes auseinander. Das Ergebnis war ein umfassender Projektbericht, der interdisziplinär die einzelnen Themenfelder verband.

 

Dieser Bericht wurde unter anderem an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit gesandt. Diese waren von der Arbeit der SchülerInnen des Projekts so begeistert, dass sie am 28. 11. 2017 den weiten Weg aus Berlin auf sich genommen haben, um die TeilnehmerInnen selbst kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Herr Ahlswede und Herr Hinz informierten die SchülerInnen über die Aufgaben ihres Bundesamtes und konnten ihnen noch viele zusätzliche Einblicke in den Vorgang der Endlagersuche liefern. Im Anschluss stellten sie sich den zahlreichen Fragen der SchülerInnen und es entstand eine lebhafte Diskussion rund um die Suche nach einem Lagerort für radioaktiven Müll. Die beiden Gäste waren vom großen Interesse und der Motivation der SchülerInnen angetan, die zeigten, dass sie die große Verantwortung für künftige Generationen ernst nehmen.

                                                                                                                                                   Sebastian Bollig (28.11.2017)


Probieren geht über Studieren?

Schön, wenn man das Studieren probieren darf...

 

Fünf Schülerinnen und Schüler Jahrgangsstufe 11 des KHG verbrachten nach den Herbstferien eine Woche an der Bergischen Universität Wuppertal, um herauszufinden, ob ein Studium nach dem Abitur das Richtige für sie ist, bzw. in welche Fachrichtung es für sie einmal gehen soll.

 

Die Schnupperwoche an der Universität ist Teil des „Dualen Orientierungspraktikums“ (DOP), welches das KHG in diesem Jahr zum ersten Mal anbietet. Neben der Uni-Woche absolvieren die Schüler in den Ferien ein zweites betriebliches Praktikum, so dass sie neben der akademischen Theorie auch die betriebliche Praxis kennen lernen. So sollen die Zusammenhänge zwischen einem Studiengang und dem korrespondierenden Berufsfeld erkannt und reflektiert werden, um eine fundierte Entscheidung für oder gegen ein Studium bzw. ein Studienfach treffen zu können.                 

                                                                                                                                                Bettina Struchholz (27.11.2017)

Lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht von Haokun Zheng...

 

Der Universitätsbesuch war sehr interessant und ich kann das DOP definitiv weiterempfehlen, da es eine abwechslungsreiche Alternative zu dem Schulalltag ist.

 

Über die Woche habe ich vieles selbstständig in die Hand nehmen müssen und war somit auch freier in meinem Handlungsraum. Das System an der Universität kann man auch nicht mit dem typischen System einer Schule vergleichen. Während den Vorlesungen gab es keine Anwesenheitspflicht und es wurde nicht überprüft, wer alles erschien. Anders als in der Schule musste sich der Dozent auch nicht darum kümmern, wenn Studenten mal nicht zuhörten, da es letztendlich in ihrer eigenen Verantwortung lag, die Prüfungen zu bestehen. Somit entstand automatisch eine entspannte, und ich würde sogar sagen, produktivere Atmosphäre.

 

Auch die Themen waren sehr interessant. Durch die spezifische Fächerwahl wird, anders als in der Schule, nur fokussiert über einen Bereich geredet und dieser vertieft. Im Idealfall ist dieser Themenbereich dann auch der, für welchen man sich persönlich auch am meisten interessiert. Ich hatte den Strang Ingenieurswissenschaften und Technik gewählt und die Vorlesungen waren sehr interessant, da sie meistens über Themen gingen, über die man sich normalerweise überhaupt keine Gedanken macht, wie etwa in Architektur die Planung einer Treppe oder in Bauingenieurswissenschaften die Wasserdurchlässigkeit eines Baustoffes und die damit verbundenen Vorteile und Risiken. Hinzu kommt, dass man sich 5 Tage lang auf dem riesigen Campus der Bergischen Universität Wuppertal aufhält und sich dort entsprechend auch selbstständig zurechtfinden muss. Da alles „neu“ für uns war, wurde die Suche nach den richtigen Hörsälen auch nicht langweilig.

 

Ebenfalls sehr faszinierend war die Bücherei, mit ihren mehreren Stockwerken und Regalen voller Büchern. Da es an unserer Schule nur eine vergleichsmäßig winzige Bücherei gibt, war es sehr abwechslungsreich, an den vielen Regalen vorbeizulaufen und so viel „Wissen“ auf einen Fleck konzentriert zu sehen. Nicht zu vergessen ist auch die riesige Mensa mit Ihrem vielfältigen und doch sehr preisgünstigen, aber ansprechenden Angeboten.

 

Zusammenfassend kann ich wirklich noch einmal betonen, dass sich die Teilnahme am DOP definitiv gelohnt hat, auch wenn ich bis jetzt lediglich die Universitätsseite kennenlernen durfte. Die eine Woche an der Uni hat mir viel Aufschluss auf meine spätere Studiums Wahl geben können und war eine sehr schöne Abwechslung gegenüber dem Schulalltag.

                                                                                                                                                                 Text und Bilder : Haokun Zheng (27.11.2017)


Besuch beim Landtag

Letzten Donnerstag, den 16.11.2017, haben wir mit unserem SoWi-Kurs den Landtag NRW in Düsseldorf besucht. Nach einer kurzen Sicherheitskontrolle wurden wir über die wichtigsten Abläufe und den Aufbau des Landtags informiert. Nach einer einstündigen Pause, in der wir in der Mensa des Landtags frühstücken durften, konnten wir im Plenarsaal einer Plenarsitzung zuschauen. Es war sehr interessant, wie diese Diskussionen ablaufen und selbst mitzuerleben, wie die Abgeordneten der Parteien über aktuelle Themen diskutieren. Zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit, zwei Abgeordnete der CDU, Herrn Sträßer und Herrn Dr. Untrieser, fragen über ihre Aufgaben als Politiker und ihre Meinung zu politischen Themen zu stellen, wobei wir größtenteils über schulische Themen, wie z. B. die erneute Umstellung von G8 auf G9, gesprochen haben. Insgesamt war es also ein sehr interessanter und spannender Tag im Landtag.

Katrin Börgers (EF) (23.11.2017)


Faszination Physik

Bei diesem KHG XL Workshop stand die hautnahe Begegnung mit spannenden Experimenten aus dem Bereich der Physik im Zentrum. Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 – Q1 haben mit viel Freude und Engagement eine Auswahl spannender Versuche zusammengestellt, die wir am Tag der offenen Tür ausstellen wollen.

Inspiriert von Wissenschaftsmuseen wie z.B. der Phänomenta geht es um die Begeisterung und Faszination an den Exponaten, die Lust machen sollen sich mit Physik und Naturwissenschaften zu beschäftigen.

                                                                                                                                                   Michael Hannaford (27.11.17)


Unser neuer Schulkalender ist da!

In neuem Design erscheint ab Ende dieser Woche unser neuer Schulkalender für das Jahr 2018. Der von ELSA initiierte KHG-Kalender enthält neben der Monatsübersicht tolle Werke unserer Schülerinnen und Schüler, die im Kunstunterricht verschiedener Jahrgangsstufen entstanden sind. Er ist am Freitag, dem 24. November, während des Elternsprechtags (16-20 Uhr) in der Cafeteria käuflich zu erwerben. Am 02. Dezember wird er dann auch auf unserem Adventsbasar am Tag der offenen Tür angeboten. 

 

KHG (21.11.2017)


„Gangsta-Oma“ – Johanna Köhler gewinnt die Schulauswahl des diesjährigen Lesewettbewerbs

„Harry Potter“, „Immer diese Herdmanns“, „Gregor und der Schlüssel zur Macht“ und „Gangsta-Oma“ – Die Romane, aus denen Jacob, Nikolas, Ari und Johanna aus der Jahrgangsstufe 6 vorlasen, hätten vielfältiger kaum sein können. Alle hatten sich zuvor in der Klassenauswahl gegen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler behaupten können und schafften den Einzug in die Schulrunde des alljährlich stattfindenden Vorlesewettbewerbs, der heute in gemütlicher Atmosphäre in der Schulbibliothek stattfand. Vor ihren selbst ausgewählten „Fans“ aus ihren Klassen und einer Jury, bestehend aus den Deutschfachlehrern der 6. Klassen und zwei Oberstufenschülern, lasen alle Teilnehmer 3 Minuten lang souverän aus ihren selbstgewählten Büchern vor.

 

„Eigentlich waren alle gut“, konstatierte Davide Durante, einer der zuhörerden Schüler, nach dem Wettbewerb und auch die Jury tat sich nicht leicht mit der Entscheidung. Nach einem knappen Rennen fiel die Entscheidung der Jury schließlich auf Johanna Köhler, die mit ihrer Lesung aus „Gangsta-Oma“, einem lustigen Kinderroman von David Walliams, großartiges Gefühl für Intonation und Tempo zeigte. Für sie geht es nun im Januar weiter in die Stadtrunde, in der sie gegen Schülerinnen und Schüler anderer Mettmanner Schulen antritt. Wir drücken ihr die Daumen!

Sebastian Olah (14.11.2017)


Junge Klimaretter braucht die Welt!

„Toll, dass Kinder andere Kinder hier so ermutigen, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Das ist wichtig!“, lobte Lasse, ein 11-jähriger Schüler, der extra aus Niedersachsen angereist war.

 

Und in der Tat war das Engagement der um die 70 Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW am Samstag, dem 11.11.2017, großartig. Sie wurden in der Plant-for-the-planet-Akademie bei uns am Konrad-Heresbach-Gymnasium zu BotschafterInnen für Klimagerechtigkeit ausgebildet und ernannt.

 

Die weltweit tätige Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet hatte diesen kostenlosen Aktionstag zur Klimakrise an unserem Gymnasium angeboten. Organisiert wurde diese Akademie von unserer Erprobungsstufenkoordinatorin Frau Dr. Ulrike Möllney, die mit Engagement bereits seit einem Jahr Plant-for-the-Planet an unserer Schule unterstützt.

 

Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 12 Jahren haben sich bei dieser auch städtischen Veranstaltung mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise beschäftigt und gerne ihren freien Samstag ganztägig investiert. Der 11.11. stand diesmal für die „Jecken“ unter den jungen Klimaschützern nicht primär für die 5. Jahreszeit, sondern hochaktuell ganz im Zeichen der gleichzeitig stattfindenden COP 23 Weltklimakonferenz in Bonn und für die Erkenntnis: Junge Klimaretter braucht die Welt!

 

So wurde bereits nach der Begrüßung in der Aula durch den Schulleiter Herrn Knoblich das Eingangsreferat von 3 jungen Klimabotschafterinnen der Klasse 6d übernommen, die bereits im Mai 2017 den „Klasse Klimapreis“ in Berlin gewonnen hatten. Von Jana Reiter (6d), Mariana Dohmen (6d), Chiara Siemens (6d) erhielten die Teilnehmenden wichtiges Hintergrundwissen zur Klimakrise und erfuhren, wie viel Freude es macht, selbst aktiv zu werden. Danach wurden in sechs verschiedenen Workshops die Kinder bis zur Mittagspause aktiv. Hochkonzentriert widmeten sich die Teilnehmer nicht nur den schädlichen Wirkungen des CO2 und dem Nutzen der Bäume, sondern auch den Auswirkungen der westlichen Konsumgesellschaft auf den globalen Süden.

 

Höhepunkt der Akademie am Konrad-Heresbach-Gymnasium war eine Pflanzaktion, bei der die Teilnehmer unter Anleitung des Leiters der Umwelt-AG der Schule Herrn Dr. Aschan selbst Bäume pflanzten. Ein großer Dank gilt hier dem Förderverein des KHGs, der diese Aktion gesponsert hat. Damit auch alle Schülerinnen und Schüler zum Einsatz kamen, wurde die Aktion „Mettmann räumt auf“ auch auf diesen Tag gelegt. Diese bemerkenswerte Aktion der Stadt Mettmann stellt u.a. Schulen hunderte von Blumenzwiebeln zur Verfügung. Mit Feuereifer gingen die Teilnehmer der Akademie mit eigens mitgebrachten Spaten an die Arbeit, sodass im Frühjahr auf dem vorderen Schulhof ein Meer von Farbtupfern zu erwarten ist.

 

Nach einer weiteren spannenden Workshop-Phase u.a. in Rhetorik wurden die Kinder am Ende der Akademie in der Aula vor ihren Eltern zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und mit einer Riesentasche mit aktuellen Informationen und Büchern, einem T-Shirt sowie Präsentationsmaterialien versorgt.

 

Die feierliche Stimmung in der Aula wurde unterstrichen durch die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die vor einem großen Publikum sowohl die Visionen von Plant-for-the-Planet als auch die Klimakrise und ihre globalen Auswirkungen sehr eindrucksvoll darstellten.

 

Die Akademie Mettmann wurde kulinarisch durch den Einsatz und das Sponsoring der „Helden Snacks GmbH“ bereichert. Insbesondere ist auch die Umwelt-AG und unser Hausmeister des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, Michael Peters, zu erwähnen, die diese Aktion durch ihre engagierte Unterstützung ermöglichten.

KHG (11.11.2017)