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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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Aktuelles



Einblicke in die Rechtskunde-AG 2023

In der ersten Woche nach den Ferien, hatte unsere Jahrgangsstufe EF die Möglichkeit, sich bei der Rechtskunde AG anzumelden. Hier haben wir von Dienstag bis Donnerstag (10.01. – 12.01) die ersten sechs Stunden mit der Richterin Frau Dr. Claudia Menzel verbracht.

 

An Tag 1 haben wir zunächst gelernt, wie das Rechtssystem im Staat aufgebaut ist im Zusammenhang mit dem politischen System in Deutschland und den einzelnen Ländern. Danach haben wir uns mit der Einführung von Gesetzen beschäftigt, wobei wir festgestellt haben, dass einige Gesetze viel früher verfasst worden sind, als wir geahnt hätten. 

Nachdem wir uns über einzelne Menschenrechte unterhielten, sahen wir uns Filme über Menschenhandel und Sklaverei an. Frau Dr. Menzel erklärte uns, dass viele denken würden, Sklaverei sei ein abgeschlossenes Kapitel, jedoch würden heutzutage rund 50 Millionen Menschen des Menschenhandels genötigt.

 

Am 2. Tag führte uns Frau Menzel in die Grundlagen des Bundes-Gesetz-Buches (kurz BGB) ein. Dort sind die Grundrechte aufgeführt, die jeder Mensch hat (z.B. die Meinungsfreiheit). Wir haben Beispiele genutzt und diese anschließend in der Gruppe besprochen, um herauszufinden, wie die Fälle zu behandeln seien. 

 

Wenn Fragen aufkamen, hatten wir jederzeit die Möglichkeit Frau Menzel diese zu stellen. Dann ging es weiter zum Straf-Gesetz-Buch (kurz StGB). Auch hier diskutierten wir anhand von Fallbeispielen und veranschaulichten alles mit einem Kurzfilm, der von einem drogenabhängigen Jugendlichen handelte.

 

Bezüglich dieses Falles haben wir eine Papier Akte ausgehändigt bekommen, in der alle vorkommenden Strafanzeigen aufgelistet und erklärt wurden.

 

Anschließend sahen wir eine Fortsetzung des Kurzfilmes, wo die Gerichtverhandlung des Jugendlichen geschildert wurde. Zum Schluss haben wir innerhalb unserer Gruppe einen eigenen Fall behandelt und das Gerichtsverfahren nachgespielt.

 

Am 3. und somit letzten Tag besuchten wir das Amtsgericht Mettmann und wurden dort von Frau Dr. Menzel in Empfang genommen. Direkt danach wurde unsere Gruppe von einem der Wächter durch das Gebäude geführt. Der Justizvollzugsbeamte zeigte uns die Arrestzellen im Keller, sowie den von Kameras gesicherten Ort, wo die Täter entgegengenommen werden.

 

Nachdem Richterin Menzel uns die Gerichtssäle gezeigt hatte, welche je nach Delikt nach Farbe sortiert wurden, so zum Beispiel Ordnungswidrigkeiten in Grün, hatten wir die Möglichkeit uns mit der Strafrichterin Frau Wolter zu unterhalten.

 

Wenn innerhalb unserer Gruppe jegliche Fragen aufkamen, konnten wir ihr diese stellen. Wir haben uns verschiedene Fälle anschauen dürfen und waren fasziniert diesen Prozess hautnah miterleben zu können. Nach der ersten Vertagung hatten wir alle die Möglichkeit, unsere eigene Meinung zu äußern aber auch unsere Bedenken und Einschätzungen darzulegen, um diese mit der Richterin zu besprechen.

 

Nach diesen drei Tagen, haben wir einen Eindruck davon bekommen, wie anspruchsvoll und spannend der Beruf eines Richters oder Anwalt ist. Die Rechtskunde AG hat sich unserer Ansicht nach absolut gelohnt, da die Zusammenarbeit mit der Richterin Frau Dr. Menzel harmonisch ablief, sie uns aber auch viel Neues gelehrt hat. 

 

Josephine und Anna, EF (16.01.2023)


SV-Fahrt im Landschaftspark Duisburg

Endlich war es wieder so weit: Die alljährliche SV-Fahrt fand in diesem Jahr im Landschaftspark in Duisburg statt. 14 Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit an verschiedenen Themen für die Schülerschaft zu arbeiten.

 

Mittwochnachmittag startete unsere Reise nach Duisburg. Dort angekommen wurde zunächst der Landschaftspark mit einer „Rette das Ei“-Challenge erkundet. Am Abend haben wir Themen gesammelt, an denen wir in den kommenden Tagen arbeiten wollten. 

 

Am Donnerstag hatten wir einen Arbeitsraum zur Verfügung, den wir den gesamten Tag über für unsere Gremienarbeit nutzen konnten. Neben Themen wie Merchverkauf, Karnevalsparty, Schülersprechtag und einem Projekt in Kooperation mit der Mettmanner Tafel stand vor allem die Demokratiewoche im Vordergrund. 

 

Die Demokratiewoche knüpft an die großen Projekte der SV (wie die Europa-Woche) an und soll vom 20. bis zum 24. März 2023 stattfinden, in der zahlreiche Events die Schülerinnen und Schüler einbinden und eine Podiumsdiskussion zum Thema Demokratie eins der Highlights bilden soll. 

 

Am Freitagvormittag blieb dann noch Zeit für eine Rallye durch den Landschaftspark, die somit auch das Ende einer fröhlichen und produktiven Fahrt bildete. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt nutzten die Zeit eindrucksvoll, um im Sinne der Schülerschaft Projekte voranzubringen. Die Schulgemeinschaft kann sich in den kommenden Wochen und Monaten auf viele tolle Aktionen freuen: Am 01. Februar geht es direkt mit dem Schülersprechtag los!

 

Alexander Engel und Carolin Amelung (14.01.2023)


Una visitante de Argentina

La abuela de la señora Assenmacher se llama Claudia Cavanagh. Tiene sesenta y ocho años. Su abuelo es de Alemania y su madre es argentina. Señora Cavanagh tuvo un hermano que se llama Christian. Ella tiene tres hijos. Se llaman Santiago, Patricio y José-Maria.

 

Señora Cavanagh es de Buenos Aires y ahora vive en Salta. Es una ciudad en el norte de Argentina, cerca de Bolivia. Salta es una ciudad muy antigua y tiene una iglesia importante. Allí hay fiestas religiosas. En la ciudad también hay supermercados y tiendas para ir de compras. Su barrio se llama “Tres Cerritos”. Salta no es una ciudad muy grande pero en su barrio hay de todo. Por ejemplo hay plazas, discotecas, bodegas, parques y colegios. También hay muchos turistas. Lo que mas le gustan son las montañas porque el paisaje es muy bonito y en Buenos Aires no las hay.

 

La familia de la señora Cavanagh tiene una finca (sin animales) en el campo. Desgraciadamente no tiene tanto tiempo libre porque trabaja mucho para el negocio familiar. Pero a ella le gusta pintar en su tiempo libre. Otros intereses son escuchar música, viajar, conocer otras culturas y leer libros. Sabe alemán, pero no lee libros en alemán. A ella le gustan todos los animales, pero tiene una perra que se llama pulga (pulga significa “Floh” en alemán). Su comida favorita es carne asada. A ella le gusta Messi, pero no le gusta el equipo argentino.

 

A la señora Cavanagh le encanta Alemania. Siempre visita a su hijo que vive aquí (el padrastro de la señora Assenmacher). También le encanta el instituto KHG, porque en Argentina normalemente los institutos no son tan grandes.

 

Besuch aus Argentinien 

Frau Assenmachers Großmutter heißt Claudia Cavanagh. Sie ist achtundsechzig Jahre alt. Ihr Großvater stammt aus Deutschland und ihre Mutter ist Argentinierin. Frau Cavanagh hat einen Bruder namens Christian, der leider verstorben ist. Sie hat drei Söhne: Santiago, Patricio und José-Maria.

 

Frau Cavanagh stammt aus Buenos Aires und lebt jetzt in Salta. Salta ist eine Stadt im Norden Argentiniens, in der Nähe von Bolivien. Salta ist eine sehr alte Stadt und hat eine bedeutende Kirche. Dort werden häufig religiöse Feste gefeiert. In der Stadt gibt es auch Supermärkte und Geschäfte zum Einkaufen. Das Viertel in dem Frau Cavanagh wohnt wird "Tres Cerritos" genannt. Salta ist keine sehr große Stadt, aber es gibt alles, was man braucht. So gibt es zum Beispiel Plätze, Diskotheken, Bodegas, Parks und Schulen. Es gibt auch viele Touristen. Am meisten mag sie die Berge, weil die Landschaft sehr schön ist und es in Buenos Aires keine Berge gibt.

 

Die Familie von Frau Cavanagh hat eine Farm (ohne Tiere) auf dem Land. Leider hat sie nicht viel Freizeit, da sie viel im Familienunternehmen arbeitet. Aber in ihrer Freizeit malt sie gerne. Weitere Interessen sind das Hören von Musik, Reisen, das Kennenlernen anderer Kulturen und das Lesen von Büchern. Sie kann Deutsch, liest aber keine Bücher auf Deutsch. Sie mag alle Tiere, aber im besonderen Hunde, denn sie hat eine Hündin namens “Pulga”, was auf Deutsch “Floh” bedeutet. Ihr Lieblingsessen ist gebratenes Fleisch. Sie mag Messi, aber nicht die argentinische Fußballmannschaft.

 

Frau Cavanagh liebt Deutschland. Sie besucht jedes Jahr ihren Sohn, der hier lebt (der Stiefvater von Frau Assenmacher). Ihr gefällt auch besonders das KHG, da die Schulen in Argentinien normalerweise nicht so groß sind.

 

Der Artikel wurde arbeitsteilig vom Kurs EF S0-GK auf Basis verschiedener Interviews mit Frau Cavanagh verfasst.

 

Marie Assenmacher (13.01.2023)


Q1 gewinnt KHG-Nikolausturnier

Traditionell messen sich zu Nikolaus die Oberstufen und die Lehrer in einem Fußballturnier am KHG. EF, Q1, Q2 und die Lehrer stellen je eine Mannschaft und spielen in der Herrenhauser Sporthalle um den Titel. 

 

Alle vier Teams schickten starke Fußballer aufs Feld, doch letztendlich mussten die Lehrer den Schülern das Treppchen überlassen. Die EF hat mit dem dritten Platz in den nächsten beiden Jahren noch die Chance sich zu verbessern. Unser Abijahrgang Q2 verpasste zwar knapp den Sieg, ging aber nicht leer aus: Mit 10 gewonnenen Lagrotta-Pizzagutscheinen über je 10 Euro muss in der nächsten Mittagspause sicherlich keiner der Spieler hungern. Der Turniersieger Q1 darf sich über zehn Stadionkarten von Fortuna Düsseldorf für ein Spiel gegen den 1. FC Magdeburg freuen und wird im nächsten Jahr alles daransetzen, ihren verdienten Titel zu verteidigen.

 

Ein Lob gilt allerdings nicht nur den talentierten Spielern unserer Schule, sondern besonders den beiden Schiedsrichtern. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nikolausturniers pfiffen vom Fußballverband geprüfte Schiedsrichter die Spiele – selbst Schüler unserer Schule. Als Schüler der siebten Klasse müssen Yusa und Florian zwar noch etwas warten, bis sie für ihre Stufe Tore schießen dürfen – doch auf ihre souveräne Leistung als Schiris möchte das KHG bis dahin sicherlich nicht verzichten. Außerdem gilt ein Dank Herrn Verstappen, der als Organisator einen fairen und spannenden Wettkampf zwischen den Oberstufen und den Lehrern ermöglicht hat. 

 

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Jana Reiter, Q1 (15.12.2022)


Q2-Exkursion zu Henkel

Pritt, Pattex, Ponal, Metylan und viele Weitere - jeder hat schon einmal mit einem dieser Kleber geklebt. Doch wo und wie werden diese Kleber überhaut hergestellt?

In den letzten Wochen haben wir uns im Rahmen des Inhaltsfeldes der Makromolekularen Chemie im Chemie-GK bei Herrn Hildebrandt unter anderem mit den Grundkenntnissen des Klebens und der Klebstoffe beschäftigt. Dabei haben wir auch unsere eigenen Klebstoffe hergestellt, die zwar an die ausgereiften Eigenschaften der modernen Hightech-Produkte der Klebstoffindustrie nicht herankommen, aber immerhin mit einfachsten Haushaltsmitteln (Bsp. Casein-Leim, Stärkekleister, etc.) herzustellen sind. Solche historischen Klebstoff-Vertreter fanden immerhin schon seit Jahrhunderten Anwendung im „römischen Mörtel“ und bis heute in Form der „Methylcellulose“ im Tapetenkleister oder Fliesenkleber. Als Höhepunkt der Unterrichtsreihe machten wir dann am 07.12.22 eine Exkursion zur Henkel AG & Co. KGaA zum Standort Düsseldorf. Möglich wurde diese Werksbesichtigung der Pritt- und Pattex-Produktionen durch Herrn Dr. Kleine, Standortleiter Düsseldorf und Präsident Deutschland. Vor Ort teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die von den jeweiligen Betriebsleitern durch unterschiedliche Teile der Produktions- und Abfülllinien geführt wurden. Die eine Gruppe bekam zunächst die Produktion von Pattex und die Verladung von großen Mengen gezeigt. Der anderen Gruppe wurde zuerst Grundlegendes zur Firmengeschichte, den Produktionsprozessen und Inhaltsstoffen erläutert, danach gab es eine Führung durch die Abfüllung der weltbekannten Pritt-Stifte. Eingestiegen war das traditionelle Waschmittel-Unternehmen Henkel in die Klebstoff-Forschung und -produktion aus Mangel an Klebstoffnachschub für die bekannten Waschmittel-Kartons. Seither hat sich das Unternehmen zum Weltmarktführer im Bereich Adhesives entwickelt. Der Pritt-Stift ist eines der vielen Produkte, das zum ersten Mal in Düsseldorf entwickelt und dann massentauglich hergestellt wurde. Große Teile des Jahresumsatzes generiert Henkel allerdings heutzutage mit Industrieklebstoffen, mit denen z.B. die zwei Komponenten der riesigen Rotorblätter von Windkraftanlagen verklebt werden. 

 

Leander Rasch, Q2 (15.12.2022)


3D-Druck-AG

Im Rahmen von KHG-XL und in Kooperation mit dem Schülerlabor der Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus fand bereits zum fünften Mal die 3D-Druck-AG statt.

 

An drei Nachmittagen wurde gemeinsam erarbeitet, wie man die schulischen 3D-Drucker bedient, eigene Entwürfe in CAD-Programmen erstellt und Vorlagen aus dem Internet verändert, um sie in eigene Entwürfe einzubinden. Die abgebildete „Kettensägen-Ente“ ist ein eigener Entwurf eines Teilnehmers, der in diesem Jahr auf diesem Wege entstand. 

Aufgrund der seit Jahren nicht nur auf dem Papier stehenden, sondern gelebten Kooperation mit dem zdi-Schülerlabor TecLAB (externer Link) standen diesmal sogar vier High-End-Drucker der Firma Ultimaker zur Verfügung. Zwei davon gehören dem KHG, die anderen beiden wurden für die Dauer des Kurses vom Schülerlabor ausgeliehen. Mit der Laborleiterin Beatrix Biskup war neben Herr Ehrhard eine zweite erfahrene Referentin vor Ort, die auch den einen oder anderen Blick über den schulischen Tellerrand hinaus geben konnte, wie beispielsweise Einblicke in weiterführende CAD-Software.

 

Weitere fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 bis EF haben damit jetzt den 3D-Druck-Führerschein erworben und damit verbunden die Erlaubnis, die 3D-Drucker der Schule für eigene Projekte eigenständig zu nutzen.

Ausblicke im Zusammenhang mit diesem Kurs:

  • Der Folgekurs “3D-Scannen“ findet im zweiten Halbjahr statt.
  • Das neue erworbene Erweiterungs-Set, mit dem ab sofort auch das Drucken von Metall möglich ist, soll in Betrieb genommen werden.

(Schülerinnen und Schüler, die den 3D-Druck-Führerschein erworben haben, können gerne daran teilnehmen. Die Anmeldung dazu erfolgt per E-Mail an Herr Ehrhard.)

 

Zudem wird gerade im Rahmen des Bionik-Angebotes gerade eine selbst gedruckte Roboterhand von Schülerinnen und Schülern zusammen gebaut. 

 

Sollten Sie das 3D-Druck-Angebot am KHG unterstützen wollen, würden wir uns über eine kurze Nachricht an ehrhard[ät]khgmettmann freuen. Das Druck-Material (sogenanntes Filament) stellen wir den Schülerinnen und Schülern nämlich kostenlos zur Verfügung und freuen uns über jede weitere Farbe, die wir in unserem Dauer-Projekt nutzen können. 

Andreas Ehrhard (14.12.2022)


Basketball-Team des KHG im Finale!

Das Basketball-Team des KHG (Jungen 2008 und jünger) hat das Endspiel der Kreismeisterschaften erreicht.

 

Die Mannschaft um Aufbauspieler Mathis Tronel sicherte sich nach ungefährdeten Siegen gegen das Gymnasium Wülfrath und das IKG Heiligenhaus das Ticket fürs Finale.

 

Die Partie findet am Mittwoch, 21.12.2022 ab 14 Uhr in der Halle Herrenhauser Straße statt.

 

Wer das KHG-Team anfeuern möchte, ist herzlich eingeladen, auf der Tribüne Platz zu nehmen.

Tobias Verstappen (02.12.2022)


Schule der Zukunft - Wir sind (jetzt auch) dabei!

Das Landesprogramm „Schule der Zukunft – Bündnis für nachhaltige Entwicklung“ zeichnet Schulen aus, die das Thema Nachhaltigkeit in besonderer und kreativer Weise in die Bildungsprozesse ihrer Schülerinnen und Schüler einbaut und die 17 „SDGs“ (sustainable development goals) in den Blick nimmt. Das Landesprogramm ist eine gemeinsame Initiative des Schulministeriums und des Umweltministeriums.

Das Konrad-Heresbach-Gymnasium ist nun Teil des landesweiten Netzwerks und wird sich mit seinen vielfältigen Schulbausteinen, wie z.B. das Fach Wachstum, die AG zur ökologischen Umgestaltung des Schulgeländes, dem WPU-Fach Planet ERDE oder die Zusammenarbeit mit dem SdZ-BnE-Regionalzentrum im Naturschutzzentrum Bruchhausen, im Frühjahr 2024 hier akkreditieren.

Erst letzte Woche war die Klasse 8A im Rahmen des Faches Wachstum im Regionalzentrum Bruchhausen und führte dort einen 2,5-stündigen Workshop zum Thema Bodenlebewesen durch. Ausgehend von den im Fach Wachstum vermittelten Grundkenntnissen über die Bodenentstehung und das produktive Zusammenspiel der involvierten Sphären in der Pedogenese bildete dieser Workshop im Naturschutzzentrum Bruchhausen den gelungenen Abschluss dieser Unterrichtsreihe mit Blick auf Humifizierungsprozesse und die daran beteiligten Mikrolebewesen.

Die anfänglich typische Abscheu vor Asseln, Würmern, Spinnen, Larven, Springschwänzen, Milben, etc. vieler Schülerinnen und Schüler wich schnell der Neugierde und Faszination darüber, wieviel Leben in gesundem Boden herrscht. Sichtlich stolz präsentierten die Experimentiergruppen am Ende ihre „Ausbeute“, also die Zahl und Vielfalt an entdeckten Bodenbewohnern. 

Im sich daran anschließenden Teil „Gesunde Persönlichkeit“ haben wir u.a. am Beispiel eines Pinguins gelernt, wie unterschiedlich die Bewertung unseres Könnens (unsere „performance“) ausfallen kann, abhängig davon, in welcher Umgebung wir uns gerade befinden. „Weder gedeiht jede Saat in fettem Boden, noch wächst auf magerem Boden gar nichts.“ schrieb einst Konrad Heresbach. Übersetzt ins Menschliche: Keiner kann alles und niemand kann gar nichts! Deswegen nahmen wir anschließend unsere eigenen Stärken in den Blick und ließen uns gegenseitig von unseren Mitschülerinnen und Mitschülern „Stärkenkataloge“ ausfüllen mit Dingen, die wir ganz besonders gut können. In einem häufig als „defizitorientiert“ deklarierten Umfeld der Schule können solche Momente zu purem Balsam für die Seele und damit dem Wachstum unserer Persönlichkeit werden!

 

Dr. Björn Hildebrandt (30.11.2022)


Tag der offenen Tür & der alljährliche Adventsbasar- ein gelungenes Beisammensein

Nach zwei Jahren, in welchen der Tag der offenen Tür und der Adventsbasar leider ausfallen mussten, konnten am letzten Samstag, den 27.11.22, endlich wieder die Türen des KHG für Eltern, ehemalige Schüler und natürlich die zukünftigen 5.Klässler geöffnet werden.

 

Eröffnet wurde der Tag durch Begrüßungsreden unseres Schulleiters Herr Knoblich und unserer Schülersprecherin Jana Reiter sowie musikalische Beiträge der Big-Band. Am Probeunterricht, in welchem alle möglichen Fächer ausprobiert werden konnten, nahmen die 4.-Klässler voller Begeisterung und mit großem Interesse teil. Unterstützt wurden die Lehrer und 4.Klässler hierbei durch die jetzigen Tutoren der 5./6. Klassen. Auch auf die kleineren Geschwister wurden durch die Schüler*innen des Q1-Pädagogik-LKs aufgepasst. Alle Fächer stellten sich schließlich mit diversen Experimenten, Schaubeispielen und Mitmachaktionen vor und wurden durch die Fachlehrer*innen selbst sowie durch die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Schüler*innen bestmöglich präsentiert.

 

Auch der darauffolgende Adventsbasar kann als Erfolg auf ganzer Linie gewertet werden. Diverse Basteleien und Leckereien, von Waffeln und Grillwürstchen über Weihnachtskarten bis hin zu Windlichtern und Adventskränzen wurden mit grandiosem Verkaufstalent verkauft. Wie in den Jahren zuvor werden die Gewinne des Adventsbasars auch dieses Jahr an die Hilfsorganisation OPAM (gegründet von Herr Mays, ehemaliger Schüler des KHGs) gespendet. Dieses Jahr wird der Gewinn genutzt, um Schüler*innen im Himalaya in Nepal Socken und Schuhe zu finanzieren.

 

Beendet wurde der Tag schließlich durch das gelungene Adventssingen der 5. Klassen in der Aula.

 

Großer Dank gilt den Organisator*innen, die diesen Tag so toll vorbereitet und strukturiert haben, sowie der gesamten Schulgemeinschaft. Vielen Dank!

 

Maya Feuser, Q2 (28.11.2022)


Robin Hood - 5D im Düsseldorfer Schauspielhaus

Am Montag den 21.11.2022 fuhr die Klasse 5D in das Schauspielhaus nach Düsseldorf. 

Das Theaterstück hieß „Robin Hood“, aber die Hauptrolle war diesmal kein Junge, sondern ein Mädchen namens Robin Hood, das mit seiner Bande für Gerechtigkeit kämpfte. Sie wollten den echten König Richard Löwenherz befreien. 

 

Die Vorstellung war an manchen Stellen etwas gruselig, aber auch lustig. Insgesamt war das Theaterstück sehr schön und es war hauptsächlich so gut, weil dort viel gesungen und sehr gut geschauspielert wurde. Die Personen waren cool kostümiert, es gab eine Band und viel Nebel. Das Stück war moderner als die alte Legende.

 

Wer mehr über das Theaterstück erfahren möchte, kann sich hier informieren.

 

Stella van Kampen und Frieda Merget, 5D (28.11.2022)


Unser Beitrag für Schuhe und Socken für Kinder im Himalaya

Heute, am 22. 11., erlebten unsere Schüler(innen) durch Werner Mays, Vorsitzender von OPAM (externer Link), ein Hilfswerk zur Förderung der Alphabetisierung, eine eindrucksvolle, zugleich aber auch emotionale Reise in viele ferne Klassenzimmer auf der ganzen Welt.

 

Mit den Worten „Kein Mensch will eine Marionette sein und damit wir keine Marionette sind, ist es wichtig, dass wir uns informieren und das machen wir jetzt“, fing Herr Mays seinen Vortrag an. Der Einstieg gelang, man merkte, dass die Schüler(innen) gespannt darauf waren, was Herr Mays zu berichten hatte. Er erzählte uns unter anderem über die Entstehungsgeschichte von OPAM, berichtete über die vielen Projekte, die durch zahlreiche Anekdoten für uns erlebbar wurden.

 

Überhaupt wurden sehr viele Projekte präzise dokumentiert, wir sahen Fotos aus aller Welt, zum Beipiel Schüler(innen) der Thulopatal- Schule in Jiri, Nepal, so dass hin und wieder wissbegierige Fragen gestellt wurden, wie zum Beispiel: „Wo genau liegt Nepal, liegt das in Afrika oder Asien?“. Wir sahen eine Mädchenschule in Tamil Nadu Indien, eine Grundschule in Kibanga, Uganda, ein Klassenzimmer im Freien der Xavante-Indianer in Brasilien vor und nach der Förderung durch OPAM.

 

So konnten wir durch einen Vergleich von Fotos, die vorher und am Ende eines jeden Projektes gemacht wurden, miterleben, wieviel Menschen gemeinsam bewirken können, wenn sie sich für das Gute einsetzen. Das gute Gefühl dabei konnten wir nicht nur erahnen, sondern auch, in dem Moment des Betrachtens der Bilder und des Zuhörens, nachempfinden. 

 

Auf anderen Bildern sahen wir verschiedene Arbeiten, die Kinder täglich verrichten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. So sahen wir Kleinkinder als Wasserträger und auch als Bananenschäler, Kinder, die den ganzen Tag Ziegel aus Lehm formen, einen kleinen Jungen als Kuhfladenverkäufer, zwei Jungs als Steinschläger, Straßenkinder in Indien, die auf der Straße unter dem Schatten einer Bank schlafen und auch bettelnde Kindergesichter in Indien. Diese Bilder bewegten uns. Sie forderten uns auf, unseren Beitrag zu leisten. 

 

Man merkte, unsere Schüler(innen) waren am Ende auch dankbar, dankbar für die vielen Eindrücke und auch für die anschaulichen Informationen: Sie erfuhren zum Beispiel, was Mikrokredite sind, wieviel Milch eine ugandische Kuh am Tag gibt und warum es wichtig ist, bettelnden Straßenkindern kein Geld zu geben.

 

Ich bin dankbar, dass Herr Mays uns nicht nur die existierenden Nöte zeigte, sondern auch viele gelungene Hilfsprojekte, so dass wir anhand des anschaulichen Vortrages erlebten, dass man etwas bewegen kann, dass jeder Einzelne etwas dazu beitragen kann. So erwärmte es mein Herz, das Girl’s College in der Region Lumbini, Nepal, zu sehen, das wir in der Vergangenheit durch Spenden unterstützt hatten.

 

In der Abschlussdiskussion merkten unsere Schüler(innen), dass sie durch den Adventsbasar am kommenden Samstag die Gelegenheit erhalten würden, ein Teil dieses Hilfswerks zu sein. Wie jedes Jahr werden wir auch an diesem Samstag einen Teil unseres Erlöses OPAM und damit Kindern in Not spenden. Dieses Jahr soll der Erlös an die 250 Kinder der Thulopatal- Schule in Jiri, Nepal, gespendet werden, so dass den Schulkindern Dolakha Schuhe und warme Socken gekauft werden können, die ansonsten auch im Winter bei Minusgraden barfuß und mit offenen Kunststoffsandalen zur Schule laufen (siehe obiges Bild).

 

Mit Ihrem Besuch können Sie an diesem Samstag ihren Beitrag leisten, damit nepalesische Kinder wie auch unsere eigenen Kinder im Winter warme Füße haben, wenn sie zur Schule laufen. OPAM setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen auf dieser Welt durch eine Schulbildung die Gelegenheit erhalten, nicht wie eine Marionette zu agieren, sondern selbstbestimmt ein würdevolles Leben führen können. Wir am KHG wollen dazu unseren Beitrag leisten, wie auch die zahlreichen Rückmeldungen unserer jungen Schüler(innen) zeigen:    

 

„Ich bin beeindruckt, dass ich nicht wusste, dass es so viele Kinder in Not gibt. Ich hoffe, dass durch den Verkauf am Weihnachtsbasar viel Geld zum Spenden zusammenkommt.“ Marie, 5a

„Ich finde es gut, dass Sie (Herr Mays) ein Herz für arme Kinder haben.“, Marie, 5a

„Ich finde es großartig, dass wir und ihr so viel spendet und unterstützt.“, Rina, 5a

„Die Lage ist für einige Menschen sehr schlimm. Da möchte man am liebsten sofort helfen.“, Emma, 5a

„Ich finde es gut, dass Herr Mays den Vortrag gemacht hat, weil wir jetzt wissen, wie es anderen Kindern geht und dass ihm nicht alle egal sind.“, Mika, 5a 

„Ich fände es super, wenn Sie auch ein Heim für obdachlose Kinder bauen würden“, Marin, 5a

„Ich wusste zwar, dass es Kinderarbeit gibt. Ich wusste aber nicht, was sie genau machen. Jetzt habe ich eine Vorstellung davon“, Max, 5c 

„Es hat mich sehr berührt, dass die Kinder den ganzen Tag um Geld betteln und für das Geld nur eine Mahlzeit bekommen“, Leander, 5a 

„Ich finde es gut, dass Sie (Herr Mays) sich für arme Kinder einsetzen und dass wir so viel Geld dafür ausgeben“, Amelie, 5a 

Halime Filiz (23.11.2022)


Alle Jahre wieder...

… wird gerechnet, geknobelt und gerätselt.

 

Bis tief in die Nacht grübelten am vergangen Freitag Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 – Q1 gemeinsam mit ihren Mathelehrer(inne)n an den kniffligen Aufgaben des Wettbewerbs der „Langen Nacht der Mathematik“ (externer Link). 

 

Gestärkt mit leckerer Pizza und jeder Menge Süßes schafften es zwar nicht alle Gruppen in die zweite Runde, aber Spaß an der Mathematik hatten dennoch alle. Schon jetzt ist klar: Nächstes Jahr ist das KHG wieder dabei. Der Countdown für die nächste „Lange Nacht der Mathematik“ läuft bereits: Noch 366 Tage.

 

Tim Matheis (23.11.2022)


Besuch im Landtag

Zwei Jahre lang war es aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen, den Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zu besuchen. Umso erfreulicher ist es, dass wir, die Schüler_innen aus den zwei EF-Sozialwissenschaftskursen von Herrn Renno, am 03.11.22 im Rahmen eines Unterrichtsganges die Möglichkeit zu einem Besuch hatten. Eine Einladung von Christian Untrieser, der seit 2017 Abgeordneter im Landtag für den Wahlkreis Mettmann ist, ermöglichte es uns, das Gebäude und die Institution kennenzulernen.

 

Bereits in der Früh trafen wir uns, um die Fahrt zum Landtag anzutreten. Begleitet wurden wir zusätzlich von Herrn Engel. Im Landtag angekommen, mussten wir einen Security-Check durchlaufen, um dann gegen 09:00 Uhr eine kurze Tagesübersicht und Einführung über den Landtag in einem Fraktionsraum zu bekommen. Anschließend gab es ein Frühstück in der Cafeteria. Ab 10 Uhr durften wir bei einer Plenarsitzung auf der Tribüne den Abgeordneten zuhören. In dieser wurden verschiedenste Themen besprochen und eine Sitzung über das Nachtragshaushaltsgesetzt gehalten, mit vorgelegten Änderungsanträgen aller Fraktionen und schlussendlich Abstimmungen über die Beschlüsse.

 

Im Fraktionssaal der CDU trafen wir uns anschließend mit Christian Untrieser und Martin Stresser (der den verbleibenden Sozialwissenschaften-Kurs am 23.11. auf einen Besuch einlädt), die beide als Abgeordnete die Stadt Mettmann und Umkreis vertreten. Bei unserer Unterhaltung mit ihnen konnten wir Fragen stellen, uns über Themen wie Ukraineflüchtlinge, den Weg zur Klimaneutralität, Ausbauziele im Bereich Windenergie, dem Deutschlandticket, Wählen ab 16 Jahren und weitere interessante Punkten austauschen und durchaus auch diskutieren. Nachdem wir einen straffen Zeitplan hinter uns hatten, kamen wir alle vor dem Landtag zu einer kurzen Reflektion zusammen. Hiermit endete unser Besuch, von dem wir schlussendlich sagen können, dass es eine tolle Erfahrung war und wir uns auch für das Fach Sozialwissenschaften noch Wissen aneignen konnten. Vielen Dank an Herr Renno und Herr Engel, die uns den Unterrichtsgang möglich gemacht haben!

 

Melina Backhaus, Janne Harms und Julia Crombach, EF (21.11.2022)


KHGXL Kreativ-Workshops

Im Rahmen von KHG-XL fanden am 20.10.’22 und 2.11.’22 zwei Kreativ-Workshops zu den Themen Lettering, Watercolor/Aquarell, Kalligrafie, Journaling, Mixed Media Art und Upcycling statt. Hierfür standen den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Spezialstifte, Füller und Farben sowie Spezialpapiere (Aquarell, Mixed Media, Recycling), Upcycling-Material, Anleitungen, Übungsblätter und Kreativbücher zur Verfügung.

 

Tess aus der 5 d: „Am 20.10.2022 war ich von 11.45-15.30 Uhr beim KHG-XL-Kreativ-Workshop. Er war sehr spannend. Wir haben Handlettering gemacht, Aquarell und Wasserfarben, Kalligrafie, Journaling und mein Lieblingsthema Mixed Media. Alles war sehr toll. Doch wie gesagt war Mixed Media mein Liebling. Dazu haben wir u.a. Maltricks mit Flaschendeckeln, Folie und verschiedenen Farben und Papiersorten gemacht. Zum Handlettering haben wir ein Übungsblatt bekommen und noch ein paar Letteringstifte. Zur Kalligrafie gab es ein sehr interessantes Blatt darüber, was Kalligrafie eigentlich ist. Der Workshop wurde von Natascha Backhaus geleitet. Sie war sehr nett und hilfsbereit. Sie gab uns sogar sehr viel Papier und stellte uns viele Bücher z.B. über Bulletjournaling zum Ausleihen zur Verfügung. Der Workshop war dann um 15:30 leider schon zu Ende, aber es hat suuuuuper viel Spaß gemacht.“

Tess, 5D (16.11.2022)


Volle Ausnutzung des Heimvorteils - Kreismeisterinnen 2022

Wie in jedem Jahr fand am Mittwoch, den 09.11.2022 die Kreismeisterschaft der Mädchen statt. Mit zwei anderen Schulen nahmen wir mit einer Gruppe aus freiwilligen Mädchen des Jahrgangs 07/08 teil, um uns für die nächste Runde in Remscheid zu qualifizieren. Von Anfang war uns eins klar, wir wollen in erster Linie Spaß haben, aber natürlich auch gewinnen.  

Um 12:25 Uhr war Treffpunkt an dem Fußballplatz des ASV. Nach dem Umziehen ging es auch schon raus auf den Platz und während die anderen beiden Schulen gegeneinander spielten, begann unser Training. Einlaufen, Passübungen, kurze und lange Bälle aufs Tor und auch unser Torwart wurde eingespielt. Zudem wurde fleißig das Spiel der beiden Gegnermannschaften analysiert, denn unser erstes Spiel würde gegen den Verlierer des Spieles sein. 2:1 gewann die Gesamtschule aus Langenfeld das erste Spiel. Somit war unser erster Gegner die Mannschaft der Martin-Luther-King-Gesamtschule aus Ratingen. Die erste Halbzeit absolvierten wir gut und gingen mit einem 2:0 durch ein Tor von Jana van Laar und einem Eigentor in die kurze Pause. Nach dem Seitenwechsel ginge es weiter und durch einen Treffer von Maja Baranowski gingen wir 3:0 in Führung. Der Spielstand war am Ende 3:2 und somit war uns der 2. Platz schon einmal sicher. 

Unser zweites Spiel war auch schon 10 Minuten später und das dieses Mal gegen die Gewinner des ersten Spiels. Mit einer starken Aufstellung und Taktik gingen wir mit dem Gedanken in das Spiel, wenn wir jetzt gewinnen, sind wir Kreismeister des Kreis Mettmann und es geht für uns nach Remscheid. Allerdings lief das Spiel zu Beginn nicht so nach unseren Vorstellungen. Schon nach wenigen Minuten stand es 0:1 für die Gegner. Aber davon haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn wir wussten, alles ist noch drinnen. Mit fleißiger Anfeuerung und Anweisungen von der Seitenlinie von Herr Verstappen ging es weiter und schon drei Minuten später hat Jana van Laar wieder das Tor getroffen und somit für den Ausgleich gesorgt. Wir kamen in Fahrt und haben eine Minute später direkt nachgelegt und sind somit mit einem souveränen 2:1 in Pause gegangen. 

Mit einem Seitenwechsel und neuer Energie gingen wir in die zweiten 15 Minuten. Trotz guter Wettervorhersage fing es direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit an zu regnen und über dem Fußballplatz erschien ein Regenbogen. Das war wohl unser Glückszeichen, denn eine Minute später erhöhte Maja Baranowski auf 3:1 und mit dem Schlusstreffer wieder von Jana van Laar stand es 4:1. Als der Schiedsrichter Abpfiff, wussten wir alle eines: Wir sind Kreismeister 2022 und für uns geht es im Frühjahr im Stadion Reinshagen in Remscheid weiter gegen die Stadtmeister aus Solingen, Remscheid und Wuppertal. Und auch wenn wir dort keinen Heimvorteil haben werden, werden wir alles geben, um auch dort zu gewinnen.  

Nochmals Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmerinnen: Jana van Laar, Jana Weikämper, Katherina Pfaff, Hana Rogoj-Rappold, Julia Crombach, Emily Kszuk, Maja Baranowski, Anastazja Kozlowska, Charlotte Köther, Elisa Jurleta und Ann Reinhardt und natürlich an Herr Verstappen und Clara Nehring, die sich um alles mit gekümmert haben. 

 

Josy Bilgow, EF (14.11.2022) 


Argentinische Schüler suchen Austauschpartner/ Austauschpartnerinnen

Die Pestalozzi-Schule – eine deutsche Auslandsschule in Buenos Aires, Argentinien (externer Link) – sucht für mehrere ihrer Schüler Gastfamilien für einen ca. 6/8-wöchigen Aufenthalt zwischen Mitte Dezember und Mitte Februar. Die Schüler sprechen alle deutsch und sind zwischen 15 und 17 Jahre alt. Sie würden in dieser Zeit (ihren Sommerferien!) dann hier bei uns am Unterricht teilnehmen. 

 

Ein Gegenbesuch der deutschen Partner ist im Sommer nächsten Jahres denkbar.

 

Insbesondere für unsere Spanischschülerinnen und -schüler stellt dies eine tolle Möglichkeit dar, ihre Spanischkenntnisse zu vertiefen und vielleicht bald selbst das Familienleben in einem spanischsprachigen Land zu entdecken.

 

Familien und Schülerinnen und Schüler, die Interesse daran haben, mögen sich gerne bei Frau Struchholz melden für weitere Informationen. 

 

Bettina Struchholz (09.11.2022)


Ankündigung: Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht

Am 9. November 2022 jährt sich der Judenpogrom von 1938 in Deutschland zum 84. Mal. Auch in Mettmann wurden jüdische Menschen Opfer von Terror und Gewalt. An die Reichspogromnacht erinnert das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage mit einer Gedenkveranstaltung am Koburgmahnmal am Lavalplatz.

 

Das KHG ist seit Jahrzehnten Bündnismitglied, zudem Träger des Siegels „Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“. Regelmäßig gestalten Schülerinnen und Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums die Mettmanner Gedenkveranstaltung mit. Dieses Jahr engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Religionskurses Frau Artmanns aus der Jahrgangsstufe Q1. Erich Frieds Gedicht „Gegen das Vergessen“ wird im Zentrum ihres Beitrages stehen. Sie setzen damit ihr Zeichen für Toleranz und Frieden.

 

Wir am KHG erachten es als bedeutsam, mit der heranwachsenden Generation Formen unserer Erinnerungskultur einzuüben und zu entwickeln. Dies ist fester Bestandteil der Werteerziehung an unserer Schule.

 

Alle Mitglieder unserer Schulgemeinde sind eingeladen, an der Veranstaltung, die um 18.00 Uhr auf dem Lavalplatz vor der Kirche beginnt, teilzunehmen. Im Anschluss daran, um 19.00 Uhr lädt das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage dafür ein, den Film „Walter Kaufmann. Welch ein Leben!“ im Weltspiegelkino in Mettmann zu sehen.

 

Antje Artmann, Stefan Castelli (08.11.2022)


KHG-Lehrer gewinnt Gold

Am 17.09.22 steht René Menk, Lehrer am KHG, bei den deutschen Meisterschaften der Senioren hinter der 100 Meter-Startlinie. Auch wenn er später sagt, dass er vor Wettkämpfen eigentlich selten nervös sei, ist die Spannung beinahe mit Händen zu greifen. Schließlich, um 13:30, schallt der Startpfiff über den Platz. Menk setzt sich weit nach vorne durch, bei ihm sein größter Konkurrent Ralph Kowitz. Schließlich macht er, nach Kowitz, den zweiten Platz. Die Freude ist groß, aber noch größer wird sie am nächsten Tag. Die Uhren stehen auf 17:00 Uhr, diesmal sind es 200 Meter, die es zu sprinten gilt. Und nur 22.86 Sekunden später steht der Sieger fest: Menk gewinnt Gold. „Bei der Siegerehrung ist man meist noch voller Adrenalin und freut sich einfach nur total über den Lohn der ganzen Arbeit, es ist ein richtig gutes Gefühl, welches man meiner Meinung nach nur beim Sport erreicht“, sagt Menk.

 

Zwei Schülerinnen aus der Klasse 7a am KHG haben ihn interviewt. Dort sagt er auf die Frage hin, ob er den 100 oder 200-Meter Sprint besser fände, dass es eindeutig die 200 Meter seien. „Bei 200 Metern hat man einfach mehr Zeit, seine Geschwindigkeit auszuspielen, es geht mehr um die Sprintausdauer. Auch gefällt mir das Gefühl, mit voller Geschwindigkeit aus der Kurve auf die Zielgerade zuzulaufen.“

 

Und wie bereitet sich ein deutscher Meister auf einen Wettkampf vor?

„Ich mag so ziemlich jede Trainingseinheit, egal ob Tempoläufe oder Krafttraining - je nach Pause zwischen den Läufen kann es aber durchaus sein, dass ich innerlich manchmal fluche."

 

Des Weiteren sagt er, dass er vor Wettkämpfen das Training immer ein wenig herunterfahre, so wie es üblich sei, und sich eher auf einzelne Phasen konzentriere. Und einen ebenso simplen wie effizienten Tipp für´s schnellere Laufen hat er auch:

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich viel Training, physisch und psychisch, am Ende auszahlt.“, sagt der verdiente Goldmedaillenträger der diesjährigen deutschen Meisterschaften der Senioren.  

 

Antonia Törnig und Denise Kaiser, 9C  (03.11.2022)


Pilze am Mettmanner Bach

Im Rahmen von KHGXL fand am Donnerstag, 21.10., eine Pilzexkursion zum Mettmanner Bach statt – unter der Leitung von Herrn Knoblich, Herrn Adler und Frau Nawrath. Angemeldet hatten sich 19 Schülerinnen und Schülern aus den Klasse 5 bis 7, die alle begeistert zwischen Bäumen und Sträuchern herumkrochen, durch Matsch stapften und die absonderlichen Geschöpfe des Waldes vorsichtig dem Boden entnahmen und zur Bestimmung brachten. Nicht jedes Geheimnis konnte gelüftet werden, aber insgesamt wurden über 40 verschiedene Arten identifiziert, die am nächsten Morgen in einer Ausstellung in der Pausenhalle der Schulgemeinschaft vorgestellt werden konnten.

 

Nach der Exkursion in den Wald wurden dafür im Biologieraum die Pilze anhand zahlreicher Bücher nachbestimmt und mit Beschriftungen versehen – der kulinarische Aspekt stand nämlich nicht im Vordergrund, auch wenn einige genießbare Sorten gefunden wurden, etwa Perlpilz, Hallimasch oder Nebelkappe. Die Mehrheit der gefundenen Pilze war ohne größeren Speisewert oder gar giftig – wie die Grünblättrigen Schwefelköpfe und die Kartoffelboviste.

 

Auch Champignons und Austernseitling, die aus ansonsten in gezüchteter Form auf unseren Tellern landen, wurden gefunden, ebenso der Zunderschwamm (schon in der Steinzeit durch seine Fähigkeit, Funken aufzunehmen und Feuer zu bewahren, geschätzt) oder der Schmetterlingsporling, der gerade in der Adventszeit wieder in zahlreichen Gestecken auftauchen wird. Auch der in der chinesischen Medizin sehr geschätzte Violette Rötelritterling (blutdrucksenkend) wurde aufgespürt, ebenso eine skurrile Koralle, ein extrem klebriger Elfenbeinschneckling und verschiedene Typen von Tintlingen, die nicht in den Korb durften, weil sie im Alter zu schwarzer Tinte zerfließen.

 

Horst Knoblich (25.10.2022)


Die Macht des Wortes - Der Vorlesewettbewerb 2022 am KHG

Das Vorlesen ist eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit. Wer gut vorlesen will, braucht nicht unbedingt eine laute Stimme. Die Leserin / der Leser muss aber über besondere Lesetechni-ken verfügen, um einen Text flüssig und sicher vorzutragen: z. B. eine deutliche Aussprache, sinngemäßes Betonen, das Wechseln des Lesetempos und der Lautstärke. Wenn es der vorlesenden Person dann noch gelingt, die Stimmung eines Textes einzufangen, dann können die Zuhörerinnen/ die Zuhörer in eine andere Welt entführt und ihre Fantasie angeregt werden. Im Vorlesewettbewerb unserer Schule bekommen solche Künstlerinnen und Künstler eine Bühne. Nachdem jeweils eine Klassensiegerin/ ein Klassensieger in der 6. Jahrgangsstufe ermittelt worden ist, geht es danach um den Schulentscheid!

 

Die Bühne hierfür war für die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten am letzten Freitag vor den Herbstferien besonders liebevoll von der Organisatorin des Wettbewerbs, Frau Reh, hergerichtet worden, die in der Schulbücherei mit zahlreichen Lichtakzenten und verschiedenen Sitzgelegenheiten für eine besonders gemütliche Atmosphäre gesorgt hatte. Tatkräftige Unterstützung hatte sie dabei von den Schülern Lennart, Tobias und Johannes aus der Klasse 9a! Auf diese Weise konnte die Nervosität von Niklas Bilk (Klasse 6a – Buchtitel „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ v. Marc-Uwe Kling“), Ariane Zörner (Klasse 6b – Buchtitel „Als die Tiere den Wald verließen“ v. Colin Dann“) und Jule Hellbrügge (Klasse 6c – Buchtitel „Kotzmotz der Zauberer“ v. Brigitte Müller) etwas abgemildert werden. Dafür sorgten auch die jeweiligen Elternteile, die Fans, bestehend aus jeweils zwei Schülerinnen und Schülern der eigenen Klasse und eine wohlwollend lächelnde Jury, welche sich aus drei engagierten OberstufenschülerInnen und den jeweiligen DeutschlehrerInnen zusammensetzte.

 

Während des Wettbewerbs setzten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die oben beschriebenen Lesetechniken besonders kunstvoll ein und sorgten so für ein „Kopf an Kopf Rennen“. Sie verstanden es, ihr Publikum mit interessanten Textauszügen und stimmig eingesetzten Betonungen völlig in ihren Bann zu ziehen! Letztendlich konnte Niklas Bilk aus der Klasse 6a als verdienter Sieger hervorgehen und wird uns nun bald als Schulsieger auf Stadtebene vertreten. Ariane Zörner und Jule Hellbrügge teilten sich die 2. Platzierung und alle Kinder konnten sich zudem über einen Büchergutschein freuen.

 

Für den bevorstehenden nächsten Wettbewerb drücken wir Niklas die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!

David Fedler (19.10.2022)

 


Kennenlernfahrt nach Essen-Werden

Am 23. September machten sich unsere nun nicht mehr ganz so neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 auf den Weg nach Essen-Werden.

 

Bei strahlend blauem Himmel wurde am Ufer des Baldeneysees Minigolf gespielt, gekickert und das gute Wetter genossen. Das Areal des Seaside Beach Clubs ließ dabei ein regelrechtes Urlaubsgefühl aufkommen. Im Anschluss knobelten die Fünftklässler und Fünftklässlerinnen an den Aufgaben einer Rallye, die sie entlang des Sees und über die Brehminsel zur Jugendherberge führte.

 

Angekommen an der Herberge wurden gemeinsam mit den engagierten Tutorinnen und Tutoren noch verschiedene Spiele gespielt und der zur Herberge gehörende Fußballplatz ausgiebig genutzt. Nach einem leckeren Abendessen und einer kleinen Nachtwanderung neigte sich der Tag dem Ende zu.

 

Als die vier Klassen am nächsten Morgen nach dem Frühstück durch die Eltern abgeholt wurden, war man sich einig: Wie schade, dass die Kennenlernfahrt so schnell vorbei war.

 

Gitte Ebert (13.10.2022) 


Englisch-Lk Fahrt – Brighton

Das Ziel unserer diesjährigen Englisch-LK Fahrt war die Stadt Brighton. Begleitet wurde die Fahrt von den Kurslehrern Herr Hannaford und Frau Filiz sowie auch von Herrn Engel und Frau Willinghöfer. 

Wir sind am Sonntag, den 11.09.2022 um 05:30 Uhr mit unserem Reisebus an der Schule gestartet. Diese frühe Zusammenkunft wurde gerne in Kauf genommen, da wir dann bereits nachmittags bei schönstem Wetter in unserem Hostel in Brighton ankamen. 

Dadurch hatten wir den Rest des Tages noch viel Zeit Brighton zu erkunden.

Montag vormittags haben wir (nach einem vom Hostel bereitgestellten englischen Frühstück) eine Stadtführung durch Brighton erhalten, welche hilfreich für unsere Orientierung in der Stadt war. Unsere Stadtführerinnen haben stationenweise darüber berichtet, wie Brighton sich von einem kleinen Fischerort zu einer international bekannten Großstadt entwickelt hat. Die Tour startete am Meer und ging im weiteren Verlauf durch die Straßen von Brighton vorbei an vielen kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants und endete am Royal Pavillion. Am Nachmittag haben wir uns am Royal Pavilion, einer königlichen Residenz, wiedergetroffen und dessen beeindruckende Innenräume besichtigt.

Brighton ist eine offene, alternative und multikulturelle Studentenstadt, welche dementsprechend auch ein vielseitiges Angebot für junge Menschen aufweisen konnte. Sei es zum Beispiel auf dem Pier, auf welchem sich ein ganzjähriger Jahrmarkt befindet, am Strand oder auch in den kleinen gemütlichen Fußgängerzonen. 

Am Dienstag haben wir einen Tagesausflug nach London unternommen. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen den Tag selbst gestalten. Viele haben unter anderem den Buckingham Palace, Notting Hill, das Naturkundemuseum oder auch die Tower Bridge besichtigt. 

Am darauffolgenden Tag haben wir nach einer (ungeplant langen) Busfahrt das Arundel Castle mit dessen großen Gärten besucht und  in dem Dorf in gemütlichen kleine Cafés Scones gegessen. Zurück in Brighton hatten wir, wie auch die vorherigen Tage, bis 23:00 Uhr Freizeit.

Für Donnerstag war eine 13 km lange Wanderung an den „White Cliffs“ bei Beachy Head geplant. Nach viereinhalb Stunden haben wir die Wanderung, trotz anfänglichem Mangel an Motivation bei einigen, geschafft und im Nachhinein wurde sie erstaunlicherweise bei den meisten als Highlight der Kursfahrt bezeichnet. 

Freitag, den 16.09.2022 ging es dann leider wieder nach Hause. Viele gingen mit einem lachenden und weinenden Auge, da wir viele schöne Momente sammeln konnten. Es wurden nicht nur neue Erfahrungen gemacht, sondern auch einige Abende gemeinsam mit Spielen oder interessanten Gesprächen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen verbracht. 

Wir bedanken uns herzlich bei den Lehrkräften, welche uns begleitet und ein gelungenes Programm organisiert haben!

Henrike Adrian und Amélie Lämmerhirt, Q2 (04.10.2022)


Viele Grüße sendet der Projektkurs Geschichte aus Florenz

Nachdem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer letztes Schuljahr inhaltlich auf die Studienreise in die Arnostadt vorbereitet haben, erkunden sie in den nächsten Tagen die reiche florentinische Geschichte auf zahlreichen Spaziergängen. Kunsthistoriker PD Dr. Arne Karsten führt die Schülerinnen und Schüler durch die Stadt, die entdeckt werden will. Seit 2012 ist er Pate des in NRW einmaligen bilingualen Geschichtsprojektkurses als fester Bestandteil der Kooperation zwischen Bergischer Universität Wuppertal und KHG. 

Nachdem am ersten Tag u.a. die Basilica Santo Spirito und der Palazzo Medici-Riccardi besichtigt wurden, stehen in den nächsten Tagen neben den Uffizien der Palazzo Pitti, Giardino di Boboli und weitere (kunst-)geschichtliche Kleinodien auf dem Programm. 

 

Stefan Castelli (30.09.2022)


Orchesterworkshop am KHG

Am 27.8.2022 füllte sich die Aula des KHG mit jungen Musikerinnen und Musikern, die am Orchesterworkshop der Musikschule und des KHG teilnehmen wollten. Bereits im Vorfeld hatten sie sich in der Musikschule zu dieser besonderen Veranstaltung angemeldet und ihre Noten erhalten. Unterstützt wurden sie von Lehrkräften der Musikschule, die Tipps gaben und beim Stimmen der Instrumente, beim Zählen von Pausen oder durchs Mitspielen bei der Orientierung halfen.

 

Schon beim ersten Kennenlernen der Stücke in zwei getrennten Gruppen fiel auf, dass alle die Stücke zu Hause oder mit ihren Lehrkräften vorbereitet hatten. Dadurch war es möglich schon sehr früh in die musikalische Arbeit einzusteigen. Nach einer  Mittagspause trafen sich dann Bläser und Streicher gemeinsam in der Aula, um zu einem richtigen Orchester zusammen zu wachsen. Die Teilnehmer*innen waren alle mit Eifer dabei und folgten aufmerksam den Orchesterleitern Christina Schmitz und Achim Andreß, die auch die Stücke für diesen Tag ausgesucht hatten. 

 

Um 15.00 Uhr waren Eltern, Freunde und Verwandte eingeladen, um sich die Ergebnisse anzuhören. Was sie zu hören bekamen war angesichts der kurzen Probenzeit sehr beeindruckend, was nicht zuletzt an der guten Vorbereitung der Schüler*innen und der professionellen Unterstützung lag. Das Publikum war begeistert und belohnte die stolzen Musiker und Musikerinnen mit viel Applaus.

 

Der Workshop sollte allen Interessierten die Möglichkeit bieten einmal Orchesterluft zu schnuppern und Lust auf eine Weiterführung der Probenarbeit machen. Musikschule und KHG wollen gemeinsam wieder ein Jugendorchester für alle Mettmanner Schülerinnen und Schüler aufbauen, dass wöchentlich dienstags von 16.30 – 18.00 Uhr in der Aula des Gymnasiums proben wird. 

 

Start der wöchentlichen Proben ist Dienstag, der 18.10.2022. 

 

Auch Schüler*innen die nicht am Workshop teilgenommen haben sind natürlich herzlich willkommen. Es gibt Stimmen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfänger, als auch fortgeschrittene Musiker*innen ohne Langeweile oder Überforderung gemeinsam musizieren können. Auch Lampenfieber und Bühnenerfahrung gehören selbstverständlich dazu, wenn das Orchester auf der Bühne sitzt und bei Konzerten und Veranstaltungen die Ergebnisse der Probenarbeit vorstellt. Für jeden Musiker eine tolle Erfahrung, wenn die Arbeit vom Publikum mit viel Applaus belohnt wird und man Teil eines großen gemeinsamen Orchesters sein kann.

 

Susanne Eggern, Musikschule Mettmann (27.09.2022)