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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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Jana Reiter darf als Botschafterin von „Plant for the planet“ den internationalen Preis des westfälischen Friedens entgegennehmen

Jana Reiter (EF) engagiert sich schon lange für „Plant for the planet“ an unserer Schule. Bereits in der Erprobungsstufe haben Frau Dr. Möllney und Jana an unserer Schule zwei ganztägige „Plant for the planet“ Akademien initiiert und durchgeführt, bei der über 100 BotschafterInnen für Klimagerechtigkeit aus ganz NRW ausgebildet wurden.

 

Das Ziel dieser Klimaschutzinitiative ist es 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Ein beeindruckendes Ziel, das die Initiative weltweit mit 92.000 BotschafterInnen umsetzen will.

 

Am vergangenen Wochenende wurde Jana gemeinsam mit dem Gründer von „Plant for the planet“, Felix Finkbeiner, für dieses Engagement mit dem Jugendpreis des westfälischen Friedens ausgezeichnet.

 

In den beiden folgenden Links (ab 1:22) ist Jana sowohl bei der Preisverleihung als auch in kurzen Interviewbeiträgen zu sehen.

 

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/westfaelischer-friedenspreis-zweitausendzwanzig-verleihung-zweitausendeinundzwanzig-100.html

 

https://www.ardmediathek.de/video/internationaler-preis-des-westfaelischen-friedens/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTc3YjUxMzUzLTViMDctNGY1Ni04NWY1LWUwOGI5MGYwOWU3MQ/

 

Das Konrad-Heresbach-Gymnasium gratuliert Jana und der gesamten Klimaschutzinitiative „Plant for the planet“ zu diesem großartigen Erfolg!

 

Carolin Velsink (30.08.2021)


Alpen Challenge V.I.P. – Allgäu Edition

Nach langem Bangen und Hoffen stand gegen Ende der Sommerferien dann endlich fest: Wir dürfen die Alpen Challenge durchführen und uns mit 36 SchülerInnen aus der Jahrgangsstufe 9, vier TutorInnen aus der Jahrgangsstufe Q2 und vier KollegInnen auf den Weg ins Allgäu machen.

 

Bereits im Bus konnte man die große Aufregung bei allen Beteiligten spüren … und vor allem hören! Für fast alle von uns war es die erste große Fahrt seit Corona, wodurch die Vorfreude noch ein bisschen größer war als gewöhnlich.

 

In Immenstadt am schönen Alpsee richteten wir in einer urigen Selbstversorger-Hütte unser Quartier ein. Sich selbst zu versorgen bedeutete für uns als Gruppe:  Jeden Tag selbst kochen, die Tische decken, das Geschirr von Hand spülen und die Sanitäranlagen sauber halten. Dass da jeder Verantwortung übernehmen muss, damit nach einer anstrengenden Wanderung auch ein leckeres Abendessen auf dem Tisch steht, verstand sich von selbst.

 

Trotz anfänglich eher durchwachsenem Wetter konnten wir jeden Tag schöne Wanderungen durchführen. Dabei haben wir neben der Wanderung durch die Starzlachklamm und der Umrundung des Alpsees auch einige Hörner wie das Immenstädter Horn, und das Gschwender Horn erklimmen können.

 

Die Wanderung zum fast 2000m hohen Rubihorn war schließlich der krönende Abschluss unserer Fahrt. Der Weg führte uns am wunderschönen Gaisalpsee in 1500m Höhe vorbei. Dass alle WanderInnen diesen See als Etappenziel erreicht haben, ist nicht selbstverständlich - eine großartige Leistung! Hier sind einige SchülerInnen über sich selbst hinausgewachsen.

 

Neben dem Outdoor-Programm stand aber auch die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen im Vordergrund. So gab es abends in lockerer Runde am Lagerfeuer Impulse und anschließende Gespräche zu Themen wie beispielsweise Umgang mit Feedback, persönliche Wertevorstellungen oder eigenen Stärken. Getreu dem Motto der Alpen Challenge: Jeder. Besonders. Einzigartig.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und den TutorInnen für diese wunderschöne und ereignisreiche Fahrt! 

Carolin Velsink (29.08.2021)


Auftakt des Faches „WACHSTUM“ in Kooperation mit der Stiftung „Grüne Kiste“

Lange vorbereitet, lange darauf hin gefiebert und heute war es endlich so weit: unsere Gartenschule des Faches „Wachstum“ in Kooperation mit der Stiftung „Grüne Kiste“ wurde zum ersten Mal von einer 8. Klasse – der 8C – begangen, bearbeitet, er- und belebt! Neugierig beschnupperten die 28 SuS das unbekannte und weitläufige Areal des Guts Meurersmorp und lernten dann direkt den Stiftungsvorsitzenden, landwirtschaftlichen Berater der Kooperation und ehemaligen Schüler des KHG, Birk Meiser, kennen, der als selbstständiger Agrarunternehmer große Flächen rund um Mettmann bewirtschaftet und uns in der Stiftung selbst und unserer Kooperation mit seiner ausgesprochenen Expertise zur Seite steht. Die weiteren Stiftungsvorstehenden, Felix Droese – bekannter Künstler unserer Region – und Peter Drenker als Stifter und Besitzer des Guts Meurersmorp, nahmen unsere SuS genauso herzlich auf und stellten uns die zur Stiftung gehörenden Lehr- und Lernressourcen vor, nämlich eine fantastisch renovierte und medial ausgestattete Scheune aus dem Jahre 1880 und die eigens für das KHG angelegte Schulackerparzelle von etwa 1000 Quadratmetern! Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stiftung hier bereits Kartoffeln, Kürbisse und Mais ausgebracht, die nun über die Monate hinweg von – gelinde ausgedrückt – ein wenig Beikraut flankiert wurden. Nach einem Auftakt aus dem Kompendium über die Landwirtschaft unseres Schulnamensgebers Konrad Heresbach und einem kleinen „Einblick in das Universum unter unseren Füßen“ wurde dieses Beikraut heute direkt tatkräftig reguliert und dabei schon eine erste kleine Kartoffelernte eingefahren, die von der Klasse 8C zum häuslichen Verzehr mitgenommen werden konnte. Die große Ernte steht dabei natürlich noch aus und wird ihren Weg dann in den nächsten 2-4 Wochen in die Schulgemeinde des KHG finden, um dort nach und nach über Beutel, Taschen und Kisten in die heimischen Kochtöpfe zu sickern. Aber nicht nur die landwirtschaftliche und biologische Dimension des Faches Wachstum, sondern auch die Komponente der Persönlichkeitsentwicklung klang heute schon an und wir freuen uns auf die kommenden Module in unserem neuen Schulgarten auf Gut Meurersmorp!

 

Dr. Björn Hildebrandt (Fachlehrer für Chemie & Physik, Leiter der Kooperation) (27.08.21)


Schöne Grüße  aus den Alpen

Schöne Grüße aus den Alpen senden euch und Ihnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Alpenfahrt im Rahmen der Interessiertenförderung KHGXL:

 

"Wir haben es gut angetroffen im urigen Berghaus Rieder und trotzen dem Wetter. Unsere erste Wanderung heute hat uns in die Burgberge Starzlachklamm geführt, heute Nachmittag umrunden wir den Alpsee unterhalb unserer Unterkunft" -

Stefan Castelli (16.08.2021)


Toleranztag am KHG

Am 01.07.2021, Donnerstag vor den Ferien, fand am KHG der Toleranztag statt. Nach dem Erfolg der Europawoche vor zwei Jahren wollte die SV erneut Aktionen zu einem bestimmten Themenbereich planen und somit kam der Tag zu den Themen Black Lives Matter, LGBTQ+ und Antisemitismus zu Stande. Dieses Thema passt auch zu einem anderen Projekt, das die SV gerade an der Schule durchführt: Für die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ müssen die ausgezeichneten Schulen jedes Jahr ein Projekt durchführen, dass sich für Courage und Toleranz einsetzt.

 

Dieses Jahr gab es also verschiedene Corona konforme Veranstaltungen, um auf die Themen des Toleranztages aufmerksam zu machen und über sie aufzuklären. Bereits einige Tage vorher konnten die Schüler*innen Bilder zu einem Kreativwettbewerb einreichen, zu dem es natürlich auch Preise gab: Die 5 besten Bilder wurden am Donnerstag verkündet und konnten sich am Freitag einen Eisgutschein bei der SV abholen. Eine weitere Aktion waren verschiedene Vorträge, zu denen sich trotz der Einschränkungen durch Corona ganze Stufen in der Aula versammeln konnten. Adèle Diyani-Gajek aus der 8c berichtete über ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus, während die 7. Klassen einen Vortrag von Harry Zheng aus der Q2 zu diesem Thema bekamen. Die 8. Und 9. Klassen durften ein Projekt von Emmy Lekies und Julia Hildebrandt (zwei Schülerinnen des Berufskollegs) hören, das sich mit den Geschichten zweier jüdischer Familien aus Mettmann während des zweiten Weltkrieges beschäftigt. Ein weiterer Punkt war der Kauf von neuen Büchern zu den Themen des Tages, die die Schüler*innen in der Bücherei lesen und ausleihen können.

 

Eine Aktion wird noch folgen: Einige Schüler der SV werden nach den Ferien ein extra designtes Motiv zum diesjährigen Toleranztag an eine Wand im Schulgebäude malen, damit sich auch nachher noch darin erinnert wird. 

Lucie Kleinen, 8A (08.07.2021)


KHG-Schülerinnen und -Schüler erbringen grandiose Leistungen beim Informatikbiber-Wettbewerb

Bildquelle: https://bwinf.de/biber/
Bildquelle: https://bwinf.de/biber/

Mittlerweile fast schon traditionell ist am KHG die Teilnahme am jährlich stattfindenden Informatik-Biber-Wettbewerb, einem bundesweiten Wettbewerb, in dem sich bei uns Kinder und Jugendliche von der 5. Klasse bis zur Q2 mit informatischen Problemstellungen spielerisch auseinandersetzen sollen. In der aktuellen Runde traten für unsere Schule im November 2020 409 Schülerinnen und Schülern an. Nun gab es die Ergebnisse: Sage und schreibe 30 KHG-Schülerinnen und -Schüler können sich über 1. und 2. Plätze und damit auch über zahlreiche Sachpreise freuen - eine sensationelle Leistung! Ein besonderer Dank gilt neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Herrn Ehrhardt, der an unserer Schule den Wettbewerb ins Leben gerufen hat und jährlich organisiert.

 

Übrigens: Wenn Sie sich fragen, was für knifflige Aufgaben hier von Schülerinnen und Schülern gelöst werden mussten oder wenn Sie sich vielleicht selbst einmal versuchen möchten, dann finden Sie die Wettbewerbsaufgaben der letzten Jahre hier (externer Link).

 

Sebastian Olah (01.07.2021)


Besuch von Grüner Dame Frau Anne Marie Köhler im Religionsunterricht  am KHG

Im Zusammenhang mit der Lektüre des Jugendbuchs „Oskar und die Dame in Rosa“  von Eric-Emmanuel Schmitt war in einem Religionskurs der Mittelstufe die Idee aufgekommen, eine „Grüne Dame“ in den Unterricht einzuladen, um auch über die Lektüre des Buches hinaus noch etwas mehr über den Aufgabenbereich einer Grünen Dame zu erfahren.  Frau Anne Marie Köhler, 82-jährige Großmutter von Johanna Köhler (s. Bild) und seit 40 Jahren Grüne Dame im Sana Krankenhaus in Gerresheim, nahm unsere Einladung spontan an, erzählte von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und beantwortete viele Fragen der sehr interessierten Schüler*innen.  

Frau Köhler berichtete von angebotenen Hilfsdiensten, die sich immer ganz unterschiedlich gestalten würden und die insbesondere von älteren Patienten, die nur wenige Angehörige hätten, meist sehr dankbar angenommen würden. Als wichtigen Auftrag benannte Frau Köhler, eigene Zeit zu haben und sie an die leidenden Patient*innen zu verschenken, denn das wichtige persönliche zeitaufwändige Gespräch mit den Krankenschwestern oder anderen Mitarbeiter*innen im Krankenhaus könne sehr oft fast nicht stattfinden. Auch gebe es oft Patientinnen, die keine Angehörigen (mehr) hätten und mit sich und ihrer Erkrankung ganz allein wären. Das Zuhören und das Hinhören bei Sorgen, das Benachrichtigen von Angehörigen oder von anderen Menschen im Auftrag der Patient*innen, das Ermöglichen kleinerer Spaziergänge oder die Ausfahrt im Rollstuhl, das Besorgen persönlicher Dinge: viele Möglichkeiten hilfreicher Handgriffe setzen die Grünen Damen in die Wirklichkeit um. Auch die Schwierigkeit des zunehmenden Mangels an Nachwuchs an Grünen Damen bedingt durch die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen sprach Frau Köhler an. Eine 10minütige Fernsehreportage, die der WDR über die Arbeit der Grünen Damen vor einigen Jahren gedreht hatte und in der auch Frau Köhler vorkam, gab dem spannenden Unterrichtsbesuch einen runden Abschluss. 

Wir danken Frau Köhler sehr herzlich für ihren Besuch bei uns im Religionsunterricht am KHG!            

Barbara Reh (01.07.2021)


r ABI oaktiv – EIN STRAHLENDER ABGANG: Feierliche Zeugnisübergabe an die Abiturientia des Konrad-Heresbach-Gymnasiums 2021

Ein Roter Teppich leuchtete ausgerollt auf dem Boden der Herrenhauser Sporthalle – ausgerollt für 94 Abiturientinnen und Abiturienten unseres KHGs! Am Samstagmorgen (26.6.) fanden 94 glückliche Abiturient*innen mit ihren sie begleitenden Eltern, mit vielen Lehrer*innen des KHGs, mit Herrn Pfarrer Artmann und Herrn Msgr. Ullmann, mit Frau Koepsel als Vorsitzender des KHG-Fördervereins, Herrn Lauer als Vertreter der Elternschaft sowie mit Bürgermeisterin Frau Pietschmann in der beeindruckend festlich geschmückten Sporthalle zusammen.  

Die beiden Abiturientinnen Jule Lange und Pauline Woiczik führten souverän durch das Festprogramm.  

Bürgermeisterin Frau Sandra Pietschmann zeigte sich am Beginn der Veranstaltung „wahnsinnig beeindruckt“ von der immensen Leistungsfähigkeit unserer durch die Coronapandemie stark gebeutelten Abiturientia. „Sie können etwas zu Ende bringen [und] Sie werden Ihren Weg machen!“, sagte sie. Ihre Rede beendete sie mit den Worten: „Bleiben Sie mutig, offen und tolerant. Schieben Sie heute die Pandemie zur Seite und feiert schön!“  

Frau Dörre und Frau Greiwe als Stufenleiterinnen nahmen in ihrer anschließenden Rede Bezug auf das Motto „ r ABI oaktiv  “ und stellten in ihrer als Dialog angelegten launigen Laudatio fest, dass für jeden Abiturienten und jede Abiturientin viel Grund zum Strahlen gegeben sei. Auch die einschränkenden Widrigkeiten in den vorangegangenen zwei Jahren erwähnten die beiden Chefinnen der Stufe (Distanz-, Wechselunterricht, gleichzeitig stattfindender Unterricht in zwei Räumen beim gleichen Lehrer, das  Mathe-Abitur) und sie  zeigten sich sicher, dass unsere Abiturientia mit allen Kompetenzen ausgestattet sei, das eigene Leben auch in Zukunft erfolgreich gestalten zu können. 

„Ihr seid unsere Helden… zumindest an diesem Tag!“, rief Herr Lauer als Vertreter der Elternschaft den frisch gebackenen Abiturient*innen zu. Er legte seiner Rede das Bild einer Mauer zugrunde: Viele Mauern habe es in den letzten Monaten der Pandemie gegeben, die den Abiturient*innen ein Weiterkommen immer wieder erschwert hätten. Doch hätten sie sich aufhalten lassen auf ihrem Weg. Er wünschte unseren Abiturient*innen, dass sie stets die Motivation behalten mögen, Mauern zu überwinden. 

Schulsprecherin Jana Reiter sprach frei und beklagte in ihrer kurzen Ansprache, dass viel verpasst worden wäre: „Den Sieg unserer Abiturient*innen über die Lehrer*innen beim Volleyballspiel und den Sieg unserer Fußballer*innen über die Schüler*innen des HHG beim Abi-Kick hätten wir gerne gesehen!“   

Nach dem Lied „Radioactive“, wunderschön musiziert von Rieke Harms und Lara Hansen und mit stehendem Applaus gewürdigt vom Publikum, sprachen Pfarrer Artmann und Msgr. Ullmann ihre Grußworte an die Abiturient*innen. Pfarrer Ullmann erinnerte an die ersten Momente in der Grundschulzeit und freute sich, dass „die Saat aufgegangen“ ist und sprach ein Gebet für die Anwesenden. Pfarrer Artmann nahm anschließend das Motto der Abiturientia zum Anlass und zog in seinen Worten seinen Hut („Chapeau!“) vor den jungen Menschen. „Ihr, wir […] sollten uns immer erinnern, dass wir viel weniger zum Leben brauchen, als wir vor der Pandemie dachten. Wir sollten gelernt haben, dass wir uns selbst und den Anderen Fehler zugestehen müssen, wenn wir neue Wege beschreiten. Regierung, Schulleitung, Familien haben nicht alles richtig gemacht, aber immer besser hingekriegt. Wir müssen unter allen Umständen die Einsicht kultivieren, dass wir mit unserem Tun und Lassen immer auch das Leben Anderer tangieren, zum Wohl und Wehe.“ Am Ende seiner fesselnden Grußworte wählte Pfarrer Artmann Anklänge an das Motto der diesjährigen Abiturientia und gleichzeitig an das Prinzip der Biophilie: „Was lässt Dich und die Menschen, die von Deiner Entscheidung betroffen sind, strahlen?“ Msgr. Ullmann sprach im Anschluss seine Segensworte für die Abiturien*innen.  

Sophia Janning, Theresa Lauer und Johanna Pieper als Stufensprecherinnen hielten gemeinsam ihre Rede: Sie nahmen einige schulische Inhalte aufs Korn und zeigten sich betrübt, dass die letzten beiden Jahre ihrer schönen Schulzeit pandemiebedingt so ganz anders verlaufen sollten als gewünscht.  Sehr herzlich dankten die drei Rednerinnen den Stufenleiterinnen Frau Dörre, Frau Greiwe und ihrem „Stufenpapa“ Herrn Fuisting, sie  dankten ihren Familien, ihren Eltern („Danke, dass ihr immer unsere Fehlstunden entschuldigt habt!“), Herrn Peters, der Schulleitung und den Technikern der Stufe. Aber auch der eigenen gesamten Stufe dankten sie für die gemeinsame Zeit und das gemeinsam Erreichte und nahmen Bezug auf das Motto: „Heute beginnt das Morgen, lasst uns also den nächsten Lebensabschnitt beginnen. Passt auf euch auf und hört niemals auf zu strahlen!“ Für die LK-Lehrer*innen hatten die Abiturient*innen besondere Geschenke in Form von prachtvollen Blumensträußen oder einem mundenden Wein/Olivenöl-Geschenk vorbereitet, worüber sich die Beschenkten sehr berührt freuten.

Bevor Frau Koepsel, Vorsitzende des Fördervereins, würdigende Worte für diese ganz besondere Stufe fand, musizierten, in das Publikum beeindruckender musikalischer Ausdrucksweise, die beiden Abiturientinnen Pauline Woiczik und Sophia Janning ein Mashup „Abi 2021“. Frau Koepsel  nahm anschließend die besonderen Würdigungen von 13 Abiturient*innen vor, die entweder durch herausragende Abschlussnoten (1,0 bzw. 1,1) herausstachen oder aber die besonderes und darum zu würdigendes Engagement für das schulische Gemeinwohl gezeigt hatten. Für alle gab‘s eine Sonnenblume und einen Gutschein als Geschenk.   

Die letzten Worte der Feierstunde sprach der Schulleiter des KHGs, Herr Knoblich: Er zeigte sich froh darüber, dass die Feierstunde in der Herrenhauser Sporthalle überhaupt durchgeführt werden konnte, was nur aufgrund eines tauglichen Hygienekonzepts möglich geworden war. Von Herzen dankte er den Verantwortlichen der Stadt und hier v.a. Herrn Peters, er dankte den Stufenleiterinnen Frau Dörre und Frau Greiwe sowie den helfenden Händen von Eltern und  Abiturient*innen. Einen herausgehobenen und ganz besonderen Dank sprach Herr Knoblich an Frau Dörre aus. In ihrer Funktion als Koordinatorin der Oberstufe habe sie „in den letzten Monaten für die Durchführung des Abiturs schier Übermenschliches geleistet“ und Frau Dörre gelte ein sehr großer Dank über die Abschlussfeier hinaus.   

Herr Knoblich würdigte die beeindruckenden Leistungen der Abiturientia: „37 von Euch haben insgesamt eine Eins vor dem Komma. Das ist brillant!“ Er zeigte sich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit der Stufe und merkte an: „Ihr werdet Euch vielleicht in Erinnerung behalten als ernsthaftere Gemeinschaft als die ‚normalen‘ Jahrgänge – ich glaube, Ihr seid ein ganzes Stück erwachsener.“ Drei wegbegleitende Ideen gab der Schulleiter seinen scheidenden Schüler*innen mit auf den Weg: „Habt stets den Mut, selbstständig zu denken. […], pflegt das Soziale im Denken […], denkt ökologisch: Bleibt am Ball, seid Teil des gesellschaftlichen Gewissens.“ Er wünschte der Stufe nun zuvorderst Erholung, vielleicht noch ein wenig Urlaub „bis Ihr Euch dann aufmacht, um Eure eigene und unser aller Welt im besten Sinne zu gestalten.“

Barbara Reh (30.07.2021)