Herzlich Willkommen am

Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann


KHG (Un)Plugged

Du liebst Instrumente, spielst gerne und hast Spaß an Auftritten? Dann suchen wir genau DICH für unser KHG (un)plugged. Informiere dich hier:


Suche


Auf einen Klick


Termine



Aktuelles


Förderung der Weimarfahrt durch die nordrhein-westfälische Landesregierung

Das KHG freut sich berichten zu können, dass unsere alljährliche „Weimarfahrt“ in diesem Jahr in das Förderprogramm der nordrhein-westfälischen Landesregierung für Schulfahrten zu Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaften aufgenommen wurde. Mit dem Förderprogramm soll eine differenzierte Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit der Geschichte, insbesondere im Hinblick auf die Verbrechen des Nationalsozialismus‘ und der SED-Diktatur, unterstützt werden. Diesem Anspruch möchten wir mit unserer Fahrt nach Weimar gerecht werden. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einerseits mit der Weimarer Klassik um Goethe und Schiller die Höhen der deutschen Kultur nahezubringen und sie andererseits mit dem Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald für die Abgründe in der NS-Zeit zu sensibilisieren.

 

Konkret ermöglicht uns die Förderung, den Familien der teilnehmenden Schülerinnen und Schülern einen Teil der Kosten zurückzuerstatten.

 

Wir freuen uns auf die Fahrt mit unseren 9.-Klassen, die in diesem Jahr vom 2.-5.April durchgeführt werden wird.

Tobias Gerlach (15.03.2019)


Bergen-Belsen Überlebende Frau Dr. Koch spricht zum 9. Mal am Konrad-Heresbach-Gymnasium

Als Zehnjährige wurde Yvonne Koch aus einer Klosterschule in der Slowakei in einem Viehwagon über mehrere Tage ohne Verpflegung in das KZ Bergen-Belsen verschleppt. Eigentlich sollte der Transport nach Auschwitz gehen, eigentlich durfte man ihr nichts schenken, da darauf die Todesstrafe stand, aber ein paar Wollhandschuhe und eine Tafel Schokolade, die ihr zugesteckt wurden, haben ihr beim Überleben im KZ geholfen. Die Handschuhe sind noch immer in einer Glasvitrine des Museums in Bergen-Belsen zu sehen. Überlebt hat Yvonne Koch diesen Ort, wohin sie ohne ihre Eltern oder einen anderen bekannten Menschen verschleppt wurde, wo auch Anne Frank und ihre Schwester gefangenen gehalten wurden und verstarben, wo es keine Solidarität unter den Mitgefangenen gab. Überlebt hat sie, da die englischen Soldaten das Konzentrationslager rechtzeitig befreiten. 3 Tage nach der Befreiung berichtete der britische Sergeant Midley „Heute habe ich das deutsche Konzentrationslager Belsen in der Nähe von Celle besucht. Der Schrecken dieses Ortes lässt sich nicht in Worte fassen.“

 

Auch in diesem Jahr – am 13.3. 2019 – hätte man wieder eine Stecknadel fallen hören können, so ergriffen waren die jungen Zuhörer aus der Jahrgangsstufe 9, als die Zeitzeugin aus der Sicht einer Zehnjährigen über ihre Zeit in Bergen-Belsen berichtete. Die zukünftigen Abiturienten ließen es sich ebenfalls nicht nehmen mit ihren Kurslehrern in die Aula zu kommen, um zum wiederholten Male die bewegenden Worte der Zeitzeugin zu hören ebenso wie zahlreiche Schüler*innen aus der Q1. Auch die 8d war anwesend und sogar aus den 6. Klassen saßen einige ehrfurchtsvoll und andächtig in der ersten Reihe.

 

Für diese Schüler*innen hat Frau Dr. Koch die unvorstellbaren Grausamkeiten eines Konzentrationslagers in Worte gefasst. Die Schülerinnen und Schüler empfinden nicht nur diese Art der Geschichtsvermittlung als besonders bereichernd und bewegend. Sehr dankbar sind sie, dass sie diese Zeitzeugin alles fragen können und geben auch ihrer tiefen Bewunderung für Frau Dr. Koch Ausdruck. Diese Jugendlichen haben die Wichtigkeit von Zeitzeugenberichten erkannt und ihre Offenheit sowie ihr Interesse lassen hoffen, dass mit den letzten Zeugen des nationalsozialistischen Terrors nicht auch die Erinnerungen untergehen.

Dr. Ulrike Möllney (14.03.2019)


"Ich bin dann mal weg!" - Unser Hausmeister Michael Peters sagt zum Abschied leise ‚Servus‘.

Kennen Sie dieses Gefühl, dass, egal was auch passieren mag, Sie sich sicher fühlen, weil eine Person da ist, die Sie retten wird? Vielleicht schweifen Ihre Gedanken gerade zu Marvels Superhelden ab, wir am KHG wissen immer: Wenn der Himmel uns auf den Kopf zu stürzen droht, eilen wir zu Michael Peters und am Ende ist alles wieder gut. Manchmal war er vielleicht kurz davor, Kollegen oder Schülern verbal den Kopf abreißen zu wollen, nachdem wir mal wieder irgendetwas in der Schule lahmgelegt hatten. Letztendlich machte er sich dann dennoch jedes Mal auf den Weg und löste das Problem. Gefühlt ist er seit Kaiser Wilhelms Zeiten unser Hans Dampf in allen Gassen. Er ist zu einem Fundament unseres Gymnasiums geworden. Letzens hat ihn jemand mit Papa Schlumpf verglichen. Bis auf die Farbe ist dies ein durch und durch passender Vergleich. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, wie sehr er für die Schülerinnen und Schüler da gewesen ist, dann fragen Sie bei den ehemaligen Abiturienten nach. Jahr für Jahr hat er sie mit vollem Einsatz und weit über seine Arbeitszeiten hinaus unterstützt, damit diese u.a. mit einer großen Feierwoche vom KHG Abschied nehmen konnten. Der Cafeteriabetrieb wäre ebenso ohne die ehrenamtliche Arbeit Michael Peters‘ in diesem Umfang nicht möglich gewesen.

 

Als Lehrerinnen und Lehrer haben wir uns stets bemüht, Michael Peters ein abwechslungsreiches Berufsleben zu ermöglichen. Ganzjährig haben wir unsere Kaffeetassen wie ein Ostereierversteckspiel an den unterschiedlichsten Orten abgestellt, Lichter immer wieder in anderen Räumen abends angelassen, über seiner Wohnung im Kursraum U13 zur Mittagszeit steptanzartige Veranstaltungen durchgeführt, um ihn auch in seiner Wohnung geräuschemäßig am Unterricht teilhaben zu lassen, Elternsprechtage gefühlt erst um Mitternacht beendet, um Michael Peters‘ Geduld und innere Ruhe zu testen. Er hat alle unsere Aufgaben mit Bravour bestanden.

 

Heute ist nun der Tag gekommen, an dem uns ein Urgestein verlässt. Wir sagen herzlich Danke! Im Fußball heißt es: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Zum Glück heißt es für das KHG in leicht abgewandelter Form: Nach dem Peters ist vor dem Peters. Wir freuen uns darauf, ab dem 01. April wieder einen Hausmeister Peters begrüßen zu dürfen, der hoffentlich die nächsten Jahrzehnte ein fester Bestandteil dieser Schule sein wird.

 

Jetzt heißt es zunächst aber: Genieße, lieber Michael, deinen Ruhestand! Genug Ideen wirst du haben. Bleibe dem KHG gewogen!

Dr. Detlef  Urban (13.03.2019)


Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

Traditionell waren auch in diesem Jahr alle katholischen Schüler unserer Schule zu einem Gottesdienst in St. Lambertus eingeladen, um dort gemeinsam den Beginn der Fastenzeit zu begehen.

 

Pfarrer Ullmann begrüßte zahlreiche Schüler aller Jahrgangsstufe und brachte mit der folgenden Geschichte sicherlich den ein oder anderen zum Nachdenken:

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Gurkenglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei? Sie stimmten ihm zu. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei? Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. "Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten, „ich möchte, dass sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in ihrem Leben: Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie und für Ihre Freunde, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit für Arbeit, Sport, Partys usw. geben. Achten Sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.

 

Mit Aschekreuz auf der Stirn und um einige Denkanstöße reicher traten im Anschluss an den Gottesdienst alle gemeinsam den Rückweg zur Schule an. 

Gitte Ebert (07.03.2019)


Unterstufen-Karnevalsparty

Wie jedes Jahr fand auch 2019 die von der SV organisierte Karnevalsparty statt. Am 26.2. kamen Kinder aus der Unterstufe im Raum 120 zusammen, um zu feiern. Dank Herrn Aschans Technik-Team und den anwesenden SV-Schülern herrschte schon beim Betreten der Kinder in den Raum ordentlich Partystimmung.

Als alle ein wenig getanzt und Snacks gegessen hatten, begann dann das erste Spiel: Stoptanz. Dank der Diskolichter, Musikboxen und einem echten DJ-Pult vom Technikteam wurde das Spiel ein voller Erfolg. Es folgte eine weitere Tanzphase und bei Liedern wie z. B. Macarena und Cotton Eye Joe stieg die Stimmung enorm.

Nach weiteren Spielen (u.a. das Luftschlangenweitpusten) kam es zum Höhepunkt des Abends: Der Kostümwettbewerb. Den ersten Preis (ein Mensagutschein im Wert von 5 €) gewann dieses Jahr unsere Freiheitsstatur. Ein Mensagutschein im Wert von 3 € für den zweiten Platz gab es für unseren angehenden Bundeskanzler und den dritten Preis, eine Tafel Schokolade, ging an unseren Ron Weasley. 

Insgesamt kann man die Party wohl als vollen Erfolg bezeichnen. 

 

Josy Bilgow und Lucie Kleinen (Schülerinnen der 6a) (07.03.2019)


Erneut erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb Biologie

Wie schon in den vergangenen Jahren haben Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums wieder mit sehr gutem und gutem Erfolg am Landeswettbewerb bio-logisch! teilgenommen. Schulleiter Horst Knoblich gratulierte den stolzen Nachwuchsforschern und überreichte die entsprechenden Urkunden. Eine von ihnen konnte sich sogar unter den Top40 ihrer Altersstufe platzieren - und das bei rund 4.000 Teilnehmern landesweit!

bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in NRW, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll durch die Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie unterstützt und gefördert werden. Die Bearbeitung der Aufgaben zum Thema „Alles klar…!“ erfolgte teilweise im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Biologie/Chemie unter der fachlichen Betreuung von Dr. Guido Aschan.

Dr. Guido Aschan (02.03.19)


"Mathe im Advent" – Projekt der Klasse 5c

Jeden Tag eine kniffelige Mathematik-Aufgabe lösen, statt einfach eine Süßigkeit aus dem Adventskalender auszupacken? Bei „Mathe im Advent“ verbergen sich hinter 24 Türchen liebevoll illustrierte Knobel-Aufgaben mit den Weihnachtswichteln. Alle Schülerinnen und Schüler der 5c haben im Klassenverband bei dem bundesweiten Online-Mathematikwettbewerb teilgenommen.

 

Die Aufgaben zeigen, wie die Mathematik bei Alltagsproblemen helfen kann – und dass es dabei nicht nur ums Rechnen, sondern auch um Strategieentwicklung, Modellbildung, geschickte Planung und Teamfähigkeit geht. Die Aufgaben erschienen jeden Tag um 6 Uhr morgens online. Tim Michels war die gute Seele des Teams. Mit großem Engagement hat er noch vor der Schule die Aufgaben heruntergeladen, um sie täglich seinen Klassenkameraden zur Verfügung zu stellen. Geknobelt und gerechnet wurde in jeder freien Minute, damit die Lösungen bis 23 Uhr abends online abgegeben werden konnten.

 

Der Geist der Mathematik hat die Schülerinnen und Schüler beflügelt und die Klassengemeinschaft erheblich gestärkt. Die Klasse hat für 24 Aufgaben 554 Antworten abgegeben und davon 479 richtig gelöst. Fünf Teilnehmer haben sogar alle 24 Fragen korrekt beantwortet. Eine großartige Leistung für das gesamte Team! Die Preisverleihung fand im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit letzte Woche statt. Für ihr Engagement hat unsere Projektklasse einen Lego-Roboter-Workshop in unserem Partnerlabor NeanderLab gewonnen. Ein gelungenes Projekt an dem unsere Jüngsten mit viel Freude teilgenommen haben. 

 

Einen herzlichen Glückwunsch für die 5c!

Andrea Stern, Klassenlehrerin der 5c (24.02.2019)


Streicherklasse der 6. Klassen

In der Streicherklasse machen wir viele coole Sachen. Dort lernen wir viele verschiedene Stücke und Lieder, wie z. B. „What shall we do with the drunken sailor“ oder „Czardas“. Hier hat man die Möglichkeit Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass zu spielen. Als erstes lernt man natürlich die Noten, die Saiten und die Haltung des jeweiligen Instruments. Außerdem kann man in der Streicherklasse lernen, wie man einen Ton sauber greift und wie der Bogen geführt wird. Man spielt in der Gruppe, solistisch oder manchmal auch im Konzert.

 

Hannah und Ida (Schülerinnen der Klasse 6) (22.02.2019)

 

Übrigens: Aktuell bietet die Musikschule für Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen am KHG Kleingruppenunterricht für Streicher und Bläser an.


Musik macht Sprache stark - Workshop in der Tonhalle

Am 20. Februar nahmen elf Schüler*innen der DaZ-Klasse in Begleitung von Frau Macher-Hauptstein und Frau Koepsel an dem Workshop „Musik macht Sprache stark“ in Düsseldorf teil.

Nach einer informativen Führung durch das Gebäude mit Frau Ariane Stern, Konzertpädagogin an der Tonhalle, inklusive Bühne, Backstage-Bereich und einer kleinen Rallye, durften die Jugendlichen im großen Konzertsaal einer richtigen Orchesterprobe lauschen! Anschließend wurden die Schüler*innen dann selbst zu Musiker*innen und verbrachten weitere spannende sechzig Minuten bei einem Percussion-Workshop, wo unter begeisternder Anleitung durch einen Schlagzeuger mit ganz einfachen Mitteln tolle Rhythmen und Klänge entstanden!

Alle Teilnehmer hatten bei diesem Ausflug sehr viel Spaß und fuhren fröhlich und um einige Erfahrungen reicher per Regiobahn zurück nach Mettmann!

Susan Koepsel (20.02.2019)


Auf den Spuren von Higgs-Teilchen, Antimaterie, Quarks & Co – Schüler des Physik-Leistungskurses am Konrad-Heresbach-Gymnasium besuchen das Europäische Forschungszentrum CERN bei Genf

Ob Higgs-Teilchen, Neutrinos, Antimaterie oder dunkle Materie – die moderne Physik erobert das Klassenzimmer. Mehrere Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, haben die Teilchenphysik bereits fest in den Lehrplan aufgenommen. Anspruchsvoll, rätselhaft und dennoch faszinierend führen Quantenobjekte Schüler an die Grenzen des Verstandes und sorgen dafür, den Horizont des Erfahrbaren zu erweitern. Der Physik-Leistungskurs am Konrad-Heresbach-Gymnasium befasst sich seit längerer Zeit intensiv mit der Teilchenphysik. Mit der Neugier, dem Interesse und der Bereitschaft, sich über die Grenzen des Unterrichtes hinaus zu engagieren, bewarben sich die Teilnehmer des Leistungskurses für einen Schülerworkshop am weltgrößten Forschungszentrum CERN in Genf und überzeugten mit ihrem Aschreiben und ihrem Bewerbungsvideo die Jury vor Ort. Hier suchen Forscher mit den weltweit größten und komplexesten Geräten nach den fundamentalen Gesetzen des Universums.

 

Mit Unterstützung etablierter Wissenschaftler am CERN, entstand ein hochinteressantes Programm für eine dreitägige Exkursion mit einmaligen Einblicken in die aktuelle Forschung. 

 

Einer der Highlights war die Besichtigung des CMS–Detektors. Neben ATLAS ist das CMS einer der beiden größten Detektoren des unterirdischen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider), der in einem 27 Kilometer langen unterirdischen "Ring" Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit bringt und kollidieren lässt. Dabei rasen die Teilchen 11.000 Mal pro Sekunde durch den LHC-Beschleunigerring. Die Daten, die aus Kollisionen zwischen Teilchen entstehen, werden zum CERN Computer Center übertragen und von dort aus zu verschiedenen Rechenzentren weltweit weitergeleitet.

 

Im CERN Computer Center, dem Datenzentrum, konnten die Schülerinnen und Schüler die riesigen Server- und Computerräume des CERNs bestaunen, die einige hundert Millionen Gigabyte umfassen.

 

Der weltweit einzige Ort, an dem Antimaterie hergestellt und untersucht wird, die sogenannte „Antimatter Factory“, bot den Einblick in sehr kompliziert aussehende Maschinen und Geräte, die trotz Komplexität, in Verbindung zum Wissen aus dem Unterricht gebracht werden konnten. Die Produktion von Antimaterie am CERN griff auch der Bestsellerautor Dan Brown in seinem Thriller „Illuminati“ auf und auch wenn manches in seinem Buch aus wissenschaftlicherSicht eher fragwürdig ist, so ist doch eines richtig: Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, so zerstrahlen sie. Die Mengen an Antimaterie, mit denen am CERN umgegangen wird, sind allerdings so extrem klein, dass sich niemand vor einer Freisetzung zerstörerischer Energiemengen sorgen muss.

 

Im Schülerlabor S’CooLabdes CERN durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Experimente durchführen und unter anderem ihre theoretischen Kenntnisse über Positronen Emission Tomographie (PET) in der Medizin praktisch anwenden.

Nicht zuletzt die Besichtigung des ältesten Beschleunigers, dem Synchrozyklotron, verdeutlichte den Schülern die Bedeutung des CERNs für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Werner Heisenberg unterschrieb 1954 Deutschlands Beitritt als Gründungsmitgliedund mittlerweile arbeitendort mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 85 Nationen.

 

Bestens informiert und vorbereitet hinterließen die Mettmanner Schülerinnen und Schüler vor Ort einen hervorragenden Eindruck und wurden mehrfach ermuntert, sich der Herausforderung zu stellen, ans CERN zu kommen und als Wissenschaftler von morgen an die Entschlüsselung der noch ungeklärten Rätsel der Physik zu forschen.

Andrea Stern (11.02.2019)


INTERNETTAG DER KLASSE 8

Am vergangenen Dienstag war es wieder so weit: Die gesamte Jahrgangsstufe 8 befasste sich einen ganzen Schultag mit Risiken der digitalen Gegenwart. InternetsicherheitCyber-MobbingFake-News und Computerspiele hießen die vier von Medienpädagogen begleiteten Workshops, in denen die SchülerInnen sich problemorientiert und altersangemessen mit ihrer eigenen Lebenswelt auseinandersetzen konnten. So gestalteten sie etwa eine Skizze für ein besonders suchterzeugendes Computerspiel und reflektierten anschließend mit Distanz die Tricks der Spielindustrie, Spieler möglichst lange im Game zu halten. Auch das Erkennen von Fake-News lernten die SchülerInnen kurzerhand, indem sie Fake-News selbst entwickelten. Einzelne SchülerInnen der neunten Klasse präsentierten ihre Ergebnisse vom Vormittag dann am Abend auf einem anschließenden Elternabend, der die Veranstaltung traditionell begleitet.

 

Sebastian Olah (10.02.2019)


Medienscouts erhalten ihre Zertifikate

Fünf ganztägigen Workshops in verschiedenen Schulen im Kreis Mettmann haben die vier NeuntklässlerInnen Ileana, Šejla, Manuel und Johannes in den letzten vier Monaten absolviert und gelernt, wie sie MitschülerInnen in Fragen und Sorgen rund um digitale Medien zur Seite stehen können. Ende Januar war es dann endlich so weit: Am Otto-Hahn-Gymnasium der Stadt Monheim erhielten die SchülerInnen ihre Zertifikate und können sich seitdem Medienscouts nennen. -  

 

Und direkt ging es los mit der Arbeit. Schon am Infoabend „Internetsicherheit“ stellten die Medienscouts sich und ihre Vorhaben den Eltern der aktuellen AchtklässlerInnen vor. Die Ziele sind hochgesteckt: „Wir möchten zunächst zeitnah den Schülern der Unter- und Mittelstufen erklären, wie man ein sicheres Passwort verwendet“, so Johannes. Absolut sinnvoll, denn ab den kommenden Wochen erhalten alle unsere Schülerinnen schulische Email-Adressen und einen Zugang zur digitalen Lernplattform moodle. „Langfristig möchten wir dann Workshops zu Themen wie Cybermobbing und Internetsicherheit anbieten“. Auch das Ausbilden neuer Scouts ist festes Vorhaben. Einen Schwerpunkt aber  wollen die Scouts auf die Peer-to-Peer-Beratung setzen.

 

Die Motivation bei den SchülerInnen ist also hoch. Beste Voraussetzung für das Gelingen des Peer-Education-Programms der Landesanstalt für Medien (LfM).

 

Sebastian Olah (05.02.2019)

 

Pressespiegel:

"40 Jugendliche sind künftig Ansprechpartner für Mitschüler: Neue Medienscoutserhalten ihre Zertifikate" (Wochenanzeiger - Lokalkompass vom 30.01.2019)


Coconut Workshop am 23.1. in der Projektklasse 5c

Ein Projekttag zum „Baum der 1000 Nutzen“, veranstaltet durch einen Referenten in dem vom BMZ geförderten Programm Bildung trifft Entwicklung über das Eine Welt Netz NRW.e.V. - die Schülerinnen und Schüler der 5c waren sehr gespannt auf den Referenten Hanns F. Groeschke, der lange als Entwicklungshelfer in verschiedenen Ausbildungsprojekten tätig gewesen ist.

 

Eine so praxisorientierte und spielerische Herangehensweise hatten die Kinder bei einem Workshop zu Nachhaltigkeit & Klimaschutz am Beispiel der Kokosnuss nicht erwartet. So gab es innerhalb des 5stündigen Workshops noch einzelne kleinere Workshops, die die 5c begeisterten: Kokosschmuck-Workshop,  das Singen englischer Coconutlieder, Bewegung und Spiel in der Aula, der Einsatz von Anschauungsmaterial und Werkzeugen sowie gemeinsames Experimentieren. Die Klasse war sehr angetan, da sie sich den Coconut Workshop nicht so interaktiv vorgestellt hatten und gleichzeitig viel über „ökologisch wertvolle“ Produkte vom „Baum des Lebens“ erfahren haben. Sie lernten auch, was der Begriff „Nachhaltigkeit“ im Kontext von Industrie und Handel bedeutet, was die Chancen für einen „Fairen Handel mit Kokosprodukten“ ausmacht und warum dennoch viele Kokosbauern auf den Philippinen noch in bitterer Armut leben. Der ganzheitliche Ansatz des Workshops war ebenso beeindruckend wie die Kinder selbst, die auf vielfältige Weise demonstrierten, wie sie selbst zu Fairness und Nachhaltigkeit in diesem Kontext beitragen können. Daher widmen sie sich auch sehr konzentriert der Erarbeitung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (17 sdgs = Sustainable Development Goals).

 

Ein ganz großes Dankeschön, da waren sich alle Kinder der 5c einig, gebührt aber Hanns F. Groeschke, der mit viel pädagogischem Geschick, Engagement und Einfühlungsvermögen den Workshop bereits zum dritten Mal an unserer Schule durchgeführt hat. 

Dr. Ulrike Möllney (04.02.2019)


Das KHG – „Spitze“ in Informatik

Mit 216 Teilnehmern und 22 Preisträgern (davon 11 erste Preise) hat das KHG in diesem Jahr beim „Informatik-Biber“- Wettbewerb abgeräumt.

 

Bereits Anfang November fand der online-Wettbewerb statt, aber Urkunden und Sachpreise (Umhängetaschen und Powerbanks) kamen erst jetzt in der Schule an, schließlich war es ein bundesweiter Wettbewerb mit über 2000 teilnehmenden Schulen und da braucht die Auswertung halt Zeit. 

 

„Wirklich alle Schüler mit Informatik in Berührung zu bringen und auf spielerischem Wege Grundzüge des Programmierens zu erlernen ist eine Säule unseres Medienkonzeptes am KHG.“ Jedes Kind lernt in Klasse 6 mit der Programmieroberfläche Scratch umzugehen und in Klasse 8 eine eigene App zu erstellen – beides im Fach ITG (Informationstechnische Grundbildung).

 

Wir gratulieren den Preisträgern:

Erste Preise: 

Julius (5A), Vanessa (6C), Paul (6C), Paul (6C), Emily (7A), Carolin (7A), Nadima (8C), Lia (8C), Tobias (8C), Felix (8C), Lasse (8C)

 

Zweite Preise: 

Jan (8A), Sarah (8A), Tobias (EF), Louis (EF), Michael (Q1), Jonas (Q1)

 

Dritte Preise: 

Philipp (8D), Leander (8D), Julia (8D), Alexia (8D)

Andreas Ehrhard (02.02.2019)


Oberstufenschüler in Pole-Position: Projekttag der Polen-AG

„Versuch’s auf Polnisch!“, so lautete die Devise für die TeilnehmerInnen der Arbeitsgemeinschaft Polen am KHG. Im April reist die 25-köpfige Schülergruppe über Warschau nach Lublin, um unsere Partnerschulen Unia-Lyzeum und Vetter-Oberschule zu besuchen und Polen zu entdecken. Sprachkenntnisse sind dabei so unentbehrlich wie Orientierungswissen über die wechselvolle Geschichte sowie aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen unseres östlichen Nachbarlandes. „Dziękuję bardzo, Pani Zonowa!“, gilt Frau Zon, bei der wir etwa gelernt haben, die Begrüßung zu meistern und Fauxpas bei Tisch zu vermeiden. Mit Frau Dr. Möllney ging es zum Abschluss aus historischer Perspektive auf Spurensuche nach dem Freiheitsdrang der polnischen Nation. Für die Freundschaft zwischen KHG, Unia-Lyzeum und Vetter-Oberschule kommt diesem Thema insofern ganz besondere Bedeutung zu, dass die ersten am Austausch beteiligten Schüler und Lehrer den Freiheitskampf Polens während der Solidarność-Zeit hautnah miterlebt: Als 1983 der erste Schüleraustausch stattfand, trennte Europa noch der Eiserne Vorhang.

 

Indes steht der nächste Projekttag bereits fest: Im Februar dürfen wir bei unserem Kooperationspartner, dem Polnischen Institut Düsseldorf, zu Gast sein, das die Begegnungen der Jugend beider Länder ebenso unterstützt wie das Deutsch-Polnische Jugendwerk: Dziękuję bardzo!

 Stefan Castelli (25.01.2019)


Die Oberstufe lud zum Konzert

Während die Temperaturen im Neanderland unerbittlich tiefer sanken und eine dicke Schneedecke das Konrad-Heresbach-Gymnasium einhüllte, erklangen die ersten warmen Töne von akustischen Gitarren aus der Aula. Lara  und Rieke aus der EF bildeten mit ihren wunderschönen, kraftvollen Stimmen den Auftakt zum Oberstufenkonzert. Anschließend entführte Hannah aus der Q1 mit ihrem Nocturne op. 55 von Chopin (Das Nocturne ist ein romantisches Charakterstück, dessen wörtliche Übersetzung „Nacht werdend“ bedeutet) die Zuhörer in eine nächtliche, zauberhafte Phantasiewelt, bevor der Musikkurs der Q1 – mit akustischer und optischer Verstärkung durch Herrn Prigge – mit zwei choreografisch äußerst eindrucksvoll vorgetragenen ABBA-Hits erste fetzigere Akzente setzte. Rockig ging es dann auch in zwei kleineren Besetzungen der Q1 weiter, die die Punk-Rock Ohrwürmer „Wonderwall“ von Oasis und „Boulevard of broken dreams“ von Green Day zu Gehör brachten. Deutlich leiser waren die Töne, die Herr Knoblich dann vor der Pause anschlug mit seinem schön süffisant vorgetragenen Lied „Homestory“ von Reinhard Mey. Nach der Pause erfüllte dann markiger Punkrock-Sound die Aula. Dominic aus der Q2 konfrontierte das Publikum in seinen Beiträgen gekonnt und selbstbewusst mit sperrigen und traurigen Texten, wie dem „Fallen Leaves“ von Billy Talent, in dem das Schicksal eines Freundes, der an seiner Drogensucht zugrunde geht, verarbeitet wird. Nach dieser bewusst verstörenden Musik durfte das Publikum beim „Always look on the bright side of life“ erleichtert mitpfeifen. Den letzten Teil des Konzertes gestalteten 12 Schüler und Schülerinnen der Q2, genannt „Die Konnis 12“, in der viele richtig gute Musiker als klanggewaltige Band performt haben. Erwähnt seien hier Lennart und Lilli, deren Stimmen mitreißend waren, ob im melancholischen „Still got the blues“ von Gary Moore, oder im exaltiert interpretierten „Zombie“ von den Cranberries. Die Big-Band groovte perfekt dazu und wurde vom grandiosen Beat von Sven angefeuert. Diese Jungs und Mädchen werden fehlen!!!

 

Danke an Frau Reh und Herrn Maxsein für das Coaching!

 

Christine Appuhamy (23.01.2019)


Tu connais deux spécialités françaises?

Ab heute kennen die SchülerInnen des KHGs zumindest eine der vielen französischen Spezialitäten. Denn es gab Crêpes, die die FranzösischschülerInnen der Jahrgangsstufe 7 zu Ehren des heutigen Tages der deutsch-französischen Freundschaft in der Pausenhalle frisch zubereiteten. Gelockt von dem herrlichen Duft frisch gebackener Crêpes, war der Andrang nach dem Pausenklingeln entsprechend groß. Doch bevor es am Frankreich-Stand „Bon Appétit“ hieß, mussten die Mitschüler erst einmal eine von zehn Fragen rund um Frankreich, natürlich in der Landessprache, beantworten. Das gelang ihnen aber so gut, dass die Pause über fleißig gebacken werden musste. Gefragt wurde unter anderem nach einem Pariser Fußballverein oder nach drei französischen Städtenamen. Und wer den Namen einer weiteren französischen Spezialität wissen wollte, musste nur in der Mensa vorbeischauen. Denn dort gab es zur Feier des Tages weitere Köstlichkeiten wie ein „Pain au Chocolat“ oder eine „Tarte Tatin aux Pommes“.

 

„Wir wollen heute die deutsch-französische Freundschaft aufleben lassen und auf die Wichtigkeit dieser Beziehung aufmerksam machen.“, erklärte die Französischlehrerin Silvie Ihle. Denn dass uns vom KHG diese Freundschaft mit unserem Nachbarland sehr am Herzen liegt, zeigt auch unser langjähriger Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Laval. Die Französischlehrerin Najoua Grannemann verwies auch auf die große historische Bedeutung des 22. Januars, denn vor genau 56 Jahren, am 22.01.1963, wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag im Pariser Elysée-Palast unterzeichnet, der heute von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Aachen erneuert wird.

 

Wir vom KHG danken unserer Französisch-Fachschaft und unseren FranzösischschülerInnen der 7. Jahrgangsstufe nicht nur dafür, dass sie uns heute die Pause versüßt haben, sondern auch dafür, dass sie uns die Bedeutung dieses historischen Tages nochmals ins Bewusstsein gerufen haben.

Bettina Strigl (22.01.2019)


"Sicherheit durch Sichtbarkeit..."

...so lautet der Schriftzug auf der neongelben Umhängetasche, die Bezirkspolizistin Myriam Naumann in der vergangenen Woche mit in die Schule brachte, um in allen fünften und sechsten Klassen im Rahmen einer kurzen Informationsveranstaltung über die Prävention möglicher Gefahren auf dem Schulweg einzugehen.

 

Neben der Wiederholung des richtigen Verhaltens bei der Überquerung von Zebrastreifen und Querungshilfen hat Frau Naumann die Kinder ermuntert, dass sie bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen im Straßenverkehr bei Regen und Nebel den Schulweg mit reflektierender Kleidung (Sicherheitswesten, leuchtender Regenschutz für den Toni, Leuchtbänder, gut sichtbarer Kleidung etc.) – und möglichst gemeinsam – bestreiten.

 

Auch hier können die SchülerInnen zeigen, dass "Lernen in sozialer Verantwortung" (KHG Leitmotto) auch über das Schulleben hinaus wirkungsvoll ist. "Auf sich selbst gut Acht zu geben und auf den anderen mit aufzupassen", so Frau Naumann, sei oft schon eine große Hilfe. Sie selbst veranschaulichte den Kindern im verdunkelten Klassenzimmer anhand ihrer neongelb leuchtenden Weste, die sie trug, wie gut sie damit gesehen wird. Auch wenn Klassenkameraden es oft "uncool" fänden, reflektierende Kleidung zu tragen, so zeige das großen Mut und Selbstvertrauen, sich darüber hinwegzusetzen und auf die eigene Sicherheit zu achten. Es sei allen Beteiligten – Polizei, Lehrerschaft und Elternschaft – ein großes Anliegen, dass alle Kinder sicher in der Schule ankommen.

 

Hintergrund für diese Informationsveranstaltung war der Unfall einer Sechstklässlerin des KHG auf dem Schulweg kurz vor Weihnachten. Daraufhin hatte Frau Dr. Möllney als Erprobungsstufenkoordinatorin unter Einbindung der Schulleitung und gemeinsam mit dem Elterngremium der AGILEN Frau Naumann in die Schule eingeladen, die sich sofort bereiterklärt hatte, in den Klassen der Erprobungsstufe auf die SchülerInnen zuzugehen.

 

Dass am Ende der kurzen Informationsveranstaltung auch noch Gelegenheit war, zu Frau Naumanns bisherigen Einsätzen oder den Sternen auf der Uniform für den Dienstgrad als Polizeioberkommissarin spannende Fragen zu stellen, machte den SchülerInnen besonders viel Freude! Frau Naumann lud explizit ein, sie in der Wache der Kreispolizeibehörde in Mettmann einmal zu besuchen und machte deutlich, dass sie den Kontakt zum KHG und der Schüler- und Lehrerschaft gerne weiter intensivieren möchte.

 

An dieser Stelle danken wir Frau Naumann, Frau Dr. Möllney und den Klassen- bzw. FachlehrerInnen der Fünfer und Sechser, die diese Aktion möglich gemacht haben.

 

Andrea Lauer, Schulpflegschaft / Elterngremium AGILEN (14.01.2019)


Voll den Durchblick …

… hat die Klasse 8D nach ihrem Projekt „Bau eines Augenmodells“:

 

Im Rahmen des Themas Optik im Physik-Unterricht der Jgst. 8 bei Hr. Dr. Hildebrandt entstand die Idee ein bewährtes Augenmodell mit flexibler Linse in Klassensatzstärke nachzubauen. An diesem kann man die wichtigen Bauteile und deren Rolle für die Bildentstehung im menschlichen Auge nachvollziehen. Geplant, getan. In vier Doppelstunden vor Weihnachten wurde gemessen, markiert, gezeichnet, gesägt, geschraubt, gehämmert, gebohrt, geklebt und gemalt. Dabei erlernten wir neue handwerkliche Fähigkeiten, die im normalen Unterricht an Gymnasien oft zu kurz kommen. Dank viel Geduld und Ausdauer kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Pauline und Marie, Klasse 8D (14.01.2019)


Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte – die 6c lernt das Schülerlabor der Ruhr-Universität kennen

Ganz schön beeindruckt waren unsere Sechstklässler, als sie am Donnerstag, dem 10. Januar, auf dem riesigen Gelände der Bochumer Universität ankamen. Aus ihrem anfänglichen Staunen wurde schnell Begeisterung, denn sie erhielten bei einem mehrstündigen Schreibworkshop des Alfred-Krupp-Schülerlabors die Gelegenheit, Wissenschaft hautnah zu erfahren. In unserem Falle: die Literaturwissenschaft.

 

Wie arbeiteten Schriftsteller und Schriftstellerinnen im Mittelalter, in der Romantik und im 20. Jahrhundert? Was zeichnete Autorinnen und Autoren in ihren jeweiligen Epochen aus? Welchen äußeren Bedingungen unterlag ihr Schreiben?

 

Die Antworten auf diese Fragen durften unsere jungen Forscher/innen an drei Stationen mit tollem Bild- und Textmaterial selbst herausfinden. Mit diesem theoretischen Rüstzeug ging es dann in die nächste Runde: die Schreibwerkstatt.

 

Besonders engagiert tauchten alle in die mittelalterliche Schreibstube ein. „Ich fand es toll, dass wir mit einem Bambusgriffel und Tinte schreiben und verschiedene Schriftarten ausprobieren durften“, äußerte sich Josie rückblickend. Geduldig erprobten die Kinder den richtigen Winkel und Schwung beim Zeichnen von Buchstaben und Verzierungen, bis sie sich schließlich an ein Lesezeichen mit ihrem Namen heranwagen konnten.

 

Die Schüler/innen ließen sich aber nicht nur von den Schreibwerkzeugen, sondern auch von allen möglichen literarischen Beispielen aus verschiedenen Jahrhunderten inspirieren. So entstanden im Laufe des Vormittags viele eigene Gedichte und Geschichten. Da die Zeit leider nicht mehr für eine Dichterlesung reichte, kamen die Mitreisenden im Zug nach Mettmann in den Genuss einiger frisch entstandener Texte. Eine richtige Präsentation der vielen kreativen Ergebnisse findet aber natürlich auch noch statt.

 

Die Klasse 6c, Frau Dr. Möllney und ich bedanken uns sehr herzlich bei Frau Dr. Priebe vom Bochumer Schülerlabor für den spannenden und lehrreichen Vormittag.

 

Christine Nagel (11.01.2019)


KHG mit Klimaschutzpreisen ausgezeichnet

Das Jahr 2018 endete sehr erfolgreich für unsere vielfältigen, nachhaltigen Aktivitäten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz: am Donnerstag, 20. Dezember, hat innogy das besondere Engagement von Schülerinnen und Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums für den Umwelt- und Klimaschutz in der Kreisstadt Mettmann gewürdigt und zwei Projekte mit dem innogy Klimaschutzpreis 2018 und Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2500 Euro ausgezeichnet.

 

Der erste Preis ging an den Plant-for-the-Planet Club Mettmann, eine Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, darunter 27 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Jana Reiter, die Jugendvorsitzende des Clubs, trifft sich monatlich mit ihrer Gruppe und organisiert beispielweise Baumpflanzaktionen oder den Verkauf von Fairtrade-Schokolade. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Gruppe auf die Botschafter-Ausbildung. So steht im Frühjahr 2019 die zweite Plant-for-the-Planet-Akademie am KHG auf dem Programm, die 60 bis 80 Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausbilden wird.

 

Platz zwei ging an die Arbeitsgemeinschaft Umwelt- und Naturschutz am Konrad-Heresbach-Gymnasium. Die AG wurde 2017 unter der Leitung der Fachlehrer Peter Adler und Dr. Guido Aschan gegründet. Seitdem treffen sich bis zu zehn Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu Aktionen zur „ökologischen Verbesserung des Schulumfeldes“: Sie kartieren die Tiere und Pflanzen der Umgebung, bauen Nisthilfen in der eigenen „Ökowerkstatt“ und hängen diese in Schulnähe auf, legen Komposthaufen aus Recycling-Holz an und führten bereits verschiedene Pflanzaktionen auf dem Schulgelände durch. Außerdem beschäftigt sich die Gruppe mit der Ressourcenoptimierung in den Bereichen Energie, Müllvermeidung und Verbrauchsmaterialien in der Schule.

 

Nach kurzer Begrüßung durch Schulleiter Horst Knoblich stellten Peter Adler, Dr. Guido Aschan und Jana Reiter ihre jeweiligen Projekte vor. Danach überreichten Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Frithjof Gerstner vom kommunalen Partnermanagement des Energieunternehmens die Urkunden und gratulierten den jungen Umweltschützern. Bürgermeister Dinkelmann betonte die besondere Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich so viele junge Menschen unserer Stadt in diesen Bereichen einsetzen. Er versprach den Schülerinnen und Schüler, dass sie von der Stadt bei künftigen Projekten unterstützt werden. Im kommenden Jahr wird eine Stelle in der Stadtverwaltung mit Schwerpunkt Klimaschutz eingerichtet. Herr Gerstner von innogy bedankte sich auch bei den Lehrkräften und Eltern, die junge Menschen für den Umwelt- und Naturschutz sensibilisieren und so dazu beitragen, dass diese Themen für die Kinder auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Nach einer gemeinsamen Fotosession in der Pausenhalle und netten Gesprächen mit Bürgermeister und anwesenden Pressevertretern verabschiedeten sich alle Beteiligten in die wohlverdienten Weihnachtsferien.

Dr. Guido Aschan (06.01.2019)

Die ausgezeichneten Preisträger mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann (r.) und Frithjof Gerstner von innogy sowie die Lehrer Dr. Guido Aschan und Peter Adler (l.). (Foto: Kreisstadt Mettmann)