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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann


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14. Hochschul-informationstag lockt zahlreiche Hochschulen,  Unternehmen und Agenturen ans KHG

Unmittelbar nach der gelungenen Plant-for-the-Planet Akademie mit fast hundert Nachwuchs-Klimabotschaftern stand schon das nächste große Event auf dem Programm: am frühen Montagmorgen verwandelte sich unser Schulhof in einen Großparkplatz, als die zahlreichen auswärtigen Referenten zum mittlerweile 14. Hochschulinformationstag (HIT) eintrafen. Neben unseren Partnerhochschulen, der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule Bochum, präsentierten sich dort zahlreiche Hochschulen aus der Region, u.a. die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Ruhr-West, die Hochschule Niederrhein und die hiesige FHDW. Auch aus den Niederlanden traten wieder einige Hochschulteams den weiten Weg nach Mettmann an, so z. B. aus Maastricht, Enschede und Groningen. Ebenso waren renommierte internationale und regionale Unternehmen wie Vaillant, HUF, Timocom, Commerzbank, Kreissparkasse sowie Institutionen wie Bundeswehr, Polizei, Industrie- und Handelskammer, DAA und Arbeitsagentur Mettmann vertreten. Informationen über alternative Wege nach dem Abitur wie Work & Travel, Au Pair und Auslandspraktika rundeten das umfangreiche Programm mit ca. 60 Einzelveranstaltungen ab. Besonders nachgefragt waren wieder die Beiträge unserer ehemaligen Abiturienten, die engagiert über ihre Studiengänge berichteten oder Aktivitäten wie Auslandsaufenthalte vorstellten. Auch exklusive Angebote wie Seminarsimulationen in englischer Sprache und „Bewerbungswerkstatt“ fanden viele Interessenten. Neben den so genannten „Beratungsrunden“ mit jeweils maximal 20 Teilnehmern konnten sich unsere Schüler/Innen auch an fast 30 Ständen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ persönlich informieren. Der alljährliche Hochschulinformationstag trägt als zentraler Baustein unserer Studien- und Berufsorientierung wesentlich dazu bei, noch unentschiedene Oberstufen-Schüler für einen der vorgestellten Studiengänge zu begeistern, und ermöglicht darüber hinaus auch die Knüpfung erster Kontakte zu potentiellen Ausbildungsbetrieben.

Dr. Guido Aschen (12.04.2019)


„Eine sehr abwechslungsreiche und interessante Fahrt“

Nils Bohlken und Oscar Nehring (9C) haben ihre Erlebnisse der „Weimarfahrt“ vom 2.-5. April festgehalten:

 

Am Montagmorgen sind wir mit zwei Reisebussen in Richtung Weimar aufgebrochen. Nach vier Stunden Fahrt haben wir die Wartburg besichtigt und haben eine interessante Führung durch die Wartburg gemacht und viele spannende Eindrücke über das Leben im Mittelalter, die Heilige Elisabeth und Martin Luther gesammelt. 

 

Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück in die Gedenkstätte Buchenwald gefahren. Mittels eines Rundgangs lernten wir den SS-Bereich des ehemaligen Konzentrationslagers kennen. Außerdem wurde uns der Weg der Häftlinge gezeigt, den sie bei ihrer Ankunft im Lager nahmen. Nach einer Pause wurden wir über das Häftlingsgelände geführt und sahen so u.a. das Lagertor, den Bunker und das Krematorium und besichtigten eine Baracke, die als Unterkunft der Häftlinge im sogenannten „Kleinen Lager“ diente. Am Ende der Führung sind wir in die Ausstellung der Gedenkstätte gegangen, in der Fundstücke und Audiodokumente ausgestellt wurden. Der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald war für uns sehr beeindruckend und bedrückend.

 

Am Donnerstagmorgen hatten wir allerdings allesamt Spaß bei einer kleinen Stadtrallye, bei der wir viel über Goethe, Schiller und andere Weimarer Berühmtheiten lernen konnten. Wir haben zum Beispiel die Wohnhäuser von Johann-Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller besichtigt und haben uns die Anna-Amalia-Bibliothek von innen angeschaut und mehr über deren Historie erfahren. Insgesamt waren wir alle ziemlich überrascht von der Vielfalt der Kulturhistorie Weimars.

 

Am Nachmittag liefen wir zu Fuß ins Weimarer Stellwerk-Theater. Dort nahmen wir alle an einem Theater-Workshop über das Thema „Tiere essen?“ teil. Jeder bekam einen Text, der über verschiedene Themenbereiche zu dieser Frage informieren sollte. Anschließend sollten wir etwas darüber aufschreiben, wie z.B. was wir empfinden, wenn wir Fleisch essen. Als finalen Höhepunkt hatten wir die Möglichkeit, einen Teil unserer Eigeninterpretation vorzustellen. Nach einer Pause, die wir zum Essen nutzten, kehrten wir um 19:00 Uhr in das Theater zurück, um uns dasselbe Stück, das wir auch behandelt haben, von ehrenamtlichen Schauspielern darstellen zu lassen. Den letzten Abend der Fahrt genossen wir auf unseren Zimmern in der Jugendherberge. 

 

Die Weimar-Fahrt war interessant und sehr abwechslungsreich, die zukünftige Jahrgangsstufe 9 kann sich schon jetzt auf diese Fahrt freuen.

 

Nils Bohlken und Oscar Nehring (Schüler der Klasse 9C) (09.04.2019)


93 neue Botschafter für Klimagerechtigkeit am KHG ausgebildet

Botschafter für Klimagerechtigkeit – das wollten 93 Teilnehmer der zweiten Plant-for-the-Planet Akademie am KHG am Samstag werden. Davon kamen 59 Teilnehmer aus Mettmann, darunter 27 KHG-Schüler. Aber auch aus vielen anderen umliegenden Städten kamen Kinder zwischen 8 und 14 Jahren zu uns ans KHG, um etwas über Bäumepflanzen gegen die Klimakrise zu lernen.

Der große Andrang am Check-in wurde von den Moderatoren Judith, Julius, Moritz, Timo, Lucian und Helena souverän bewältigt, so dass alle Kinder pünktlich um 9:30h in der Aula saßen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Dr. Möllney und Herrn Knoblich und der Hauptmoderatorin Judith durfte ich im Namen unseres Plant-for-the-Planet Clubs alle Teilnehmer willkommen heißen und übergab an die drei Clubmitglieder Clara, Chiara und Hannah. Gespannt lauschten alle ihrem Vortrag über Plant-for-the-Planet und die Klimakrise.

Nach einer kurzen Frühstückspause in der Mensa kamen die beim Check-in verteilten farbigen Armbänder zum Einsatz. Jeder der angehenden Botschafter wurde einem von uns Moderatoren zugeteilt. In den Klassenräumen angekommen diskutierten wir mit Hilfe des Weltspiels über Verteilungsgerechtigkeit von Weltbevölkerung, Reichtum und CO2Ausstoß und die Folgen der Klimakrise. Um als Botschafter überall Vorträge halten zu können, bekam beim anschließenden Rhetoriktraining jeder hilfreiche Tipps und erlernte wichtige Grundlagen.

In der Mensa hatten Frau und Herr Peters in der Zwischenzeit schon Nudeln für uns vorbereitet, so dass wir anschließend direkt in die Busse einsteigen konnten, um zur Pflanzfläche nach Düsseldorf-Hubbelrath zu fahren. 

Dort erwarteten uns bereits drei Förster vom Regionalforstamt Bergisches Land. Mit Spaten und Handschuhen ausgerüstet lauschten wir ihren Anweisungen und konnten es kaum erwarten uns endlich an die Arbeit zu machen. Fleißig pflanzten wir zusammen über 1000 Stieleichen und Hainbuchen. Was dabei zu beachten ist, erklärten uns auch Herr Dr. Aschan und Herr Reinsdorf, die uns den ganzen Tag unterstützten. „Wie viele Bäume hast du schon gepflanzt?“ Diese Frage war oft zu hören. Nach der harten Arbeit stürzten wir uns auf die wohlverdienten Kuchen, die von unseren Clubmitgliedern gebacken worden waren.

Zurück an der Schule sammelten wir Ideen und planten Aktionen, die wir in der nächsten Zeit umsetzen wollen. Einige Kinder übten den Abschlussvortrag ein, den sie anschließend in der Aula allen Eltern und Teilnehmern präsentierten.

Zum guten Schluss durfte ich allen Unterstützern danken und den neuen Botschaftern die lang ersehnten Urkunden verleihen. So ging ein spannender und erfolgreicher Tag zu Ende. Vielen Dank an die vielen Helfer und Unterstützer!

Jana Reiter (Schülerin der Klasse 7d) (08.04.2019)


KHG-XL Workshop “Schreiben, zeichnen und gestalten“

Am 15. März 2019 fand unter der Leitung von Natascha Backhaus, Philologin und Pädagogin, der KHG-XL-Workshop zum Thema ,,Schreiben, zeichnen und gestalten” statt. In diesem Stationen-Workshop „Schreibzauber und Farbenspiel“ ging es um die Themen Geschichten/Bücher schreiben, Zeichenschule, Schriftenzauber und Mixed Media. Für jeden gab es ein extra erstelltes Workshop-Heft mit Informationen und verschiedenen Papieren. Außerdem konnte man aus Büchern wie z.B. Schreibwerkstatt, Handlettering, Farbenlehre und Mixed Media gute Tipps und schöne Beispiele entnehmen, wie man ein Buch bzw. Bild gestaltet. Wir konnten selber Bücher, Leporellos, Fotoalben usw. erstellen. Wir durften mit alten Füllern und Tinte unsere Werke verzieren. Am Ende hat Frau Backhaus uns erlaubt, das übrig gebliebene Bastelmaterial mitzunehmen. Das Beste ist, dass viele jetzt schon ein schönes und sogar selbstgemachtes Ostergeschenk haben. Wenn Ihr Spaß am Malen und Lust auf den Workshop habt, dann meldet Euch nächstes Mal auf jeden Fall an! 

Liebe Grüße

Euer „Schreiben-Zeichnen-und-Gestalten-Team“

 

Lilli und Franziska (Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5) (08.04.2019)


Schöne Grüße aus Polen!

Die Schülerinnen und Schüler des Polen-Austauschs melden sich mit herzlichen Grüßen an alle Daheimgebliebenen.

Stefan Castelli (05.04.2019)


Chemie Exkursion zum VDZ nach Düsseldorf – so spannend kann Zement und Beton sein

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b besuchten am Dienstag 02.04., im Rahmen einer Exkursion des Faches Chemie das VDZ (Verein Deutscher Zementwerke) in Düsseldorf. Dort begrüßte uns Herr Dr. Rickert und führte uns in das Thema Zement und Beton ein. In einem kurzen Film erfuhren wir zunächst wie Zement hergestellt wird.

Nachdem wir mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet wurden, ging es in die Labore. Dort lernten wir etwas über die Zusammensetzung von Beton und konnten verschiedene Betonarten begutachten. Darunter war sogar ein Stück römischer Zement, der fast 2000 Jahre alt ist. Einige Schüler konnten Zement anrühren und stellten Formen als Erinnerungsstücke her. Außerdem wurden uns Versuche zu exothermen und endothermen Reaktionen vorgeführt.

Sehr beeindruckend war für uns die Prüfung der Druckfestigkeit eines Betonprobekörpers.

Bei einem Rundgang besichtigten wir außerdem noch verschiedene Klima- und Kältekammern und konnten sogar ein Elektronenmikroskop ansehen.

Alles in allem war es ein gelungener Ausflug mit wertvollen Einblicken in die Laborarbeit und die Zement- und Betonchemie.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Rickert für das abwechslungsreiche und interessante Programm.

Claudia Reiter (03.04.2019)


BlacKkKlansman - ein Film, der die Jahrgangsstufe 9 begeistert

Unser Kinobesuch fand am Freitag, den 15.03, im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus statt. Der US-Spielfilm veranschaulicht das Thema Rassismus und zeigt an verschiedenen Beispielen, das Handeln von rassistischen Politikern und Polizisten. Auch der Ku-Klux-Klan als rassistischer und gewalttätiger Geheimbund wurde im Film beleuchtet .

Besonders die letzten Szenen des Filmes hinterließen bleibenden Eindruck bei uns, da es echte Aufnahmen von rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville (USA) aus dem Jahr 2017 waren. Sie führten uns vor Augen, wie aktuell das Thema „Rassismus“ auch heute noch ist. 

Freundlicherweise hat uns das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage bei unserem Kinobesuch unterstützt, indem es einen Großteil des Kinoeintrittspreises übernommen hat. Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei unserer Religionslehrerin Frau Artmann und bei Herrn Kier (Mitarbeiter des Jugendamts Mettmann), die den tollen Kinobesuch organisierten. 

 

Leo, Niklas, Alisa und Nele (SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9) (29.03.2019)


Bundesweiter EU-Projekttag: Europawoche am KHG vom 20.05-24.05.2019 wirft ihre Schatten voraus: SV und Projektklasse 5c am 25.3. aktiv

Fairplay, Frieden, Solidarität, Gerechtigkeit sind nur einige der Begriffe, die die Schüler*innen der 5c auf einem großen Plakat zum Thema "Was ich mir von und für Europa erhoffe"  verewigten und auch gut begründen konnten, warum ihnen genau dieser Begriff wichtig war. Was bedeutet es, in Europa zu leben? Wie soll Europa mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen? Diese Fragen wurden bei unseren Jüngsten engagiert und mit Know-how diskutiert. 

 

Von einem Europafest in ihrer Klasse am 25.3. sprachen die Kinder in der Rückschau, da sie für diesen Tag  ganz unterschiedliche europäische Speisen mitgebracht hatten, die auf einem großen Buffet aufgebaut wurden. Besonders schön sei es gewesen, so viele unbekannte Speisen aus ganz Europa kennenzulernen und von den Mitschüler*innen auch genau erklärt zu bekommen, um was für eine Delikatesse es sich im Einzelnen handelte.

 

Lange Schlangen in den Pausen bildeten sich am Montag vor dem belgischen Waffelstand der Schülervertretung (SV). Unsere SV bietet zudem im Rahmen der Europaparlamentswahl und des 70jährigen Jubiläums unseres Grundgesetzes eine EUROPA-Woche vom 20.-24. Mai 2019 unter dem Motto „Wir für Europa“ mit tollen Aktionen sowie einen Europa-Kreativ-Wettbewerb an. Dabei gibt es auch coole Preise zu gewinnen. Da wäre es doch eine gute Idee - so einige Schüler*innen aus der 5c - sich in den Osterferien einmal zu treffen, erste Ideen zu entwickeln und umzusetzen.  Das Anliegen des Europatages, das Interesse sowie das Verständnis der Schüler*innen an Europa und der Europäischen Union zu wecken und zu stärken, wird durch diese von der SV initiierte Aktion eindrucksvoll unterstrichen.

Dr. Ulrike Möllney (28.03.2019)


Besuch beim WDR

Im Rahmen des Deutschunterrichtes besuchten wir, die Klasse 8D, am 18.03. 

zusammen mit unserem Klassenlehrer, Herrn Castelli, den WDR in Köln.

 

Dort drehten wir mit Hilfe einiger erfahrener Fernsehleute im Studio 2 eine

Magazinsendung namens „Raus-Magazin“. Hierfür wurde die Klasse in 

verschiedene Aufgabenbereiche eingeteilt. Sowohl vor als auch hinter der Kamera erledigten wir die zugeteilten Aufgaben, wie die des Tontechnikers, der Maskenbildner, der Korrespondenten, oder der Moderatoren, und das in kürzester Zeit. Dann gab es einen Probedreh, den Hauptdreh und danach war die Sendung ,im Kasten'.

Selma Vieweg (Schülerin der Klasse 8D) (27.03.2019)


KHG 4 future

Seit Wochen gehen vor allem Schüler auf der ganzen Welt auf die Straße, um für unsere Zukunft zu kämpfen. Bei einem solch großen Event für mehr Klimaschutz darf ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gymnasium wie das KHG natürlich nicht fehlen.

 

Unter dem Motto ,,Verkehrswende jetzt“ fanden an diesem Tag deutschlandweit in 220 Städten Fridays-for-future Demos statt. Auch weil viele Schüler des KHGs einen klimafreundlichen Schulweg bevorzugen, liegt uns Schülern die Förderung des ÖPNVs und des Radverkehrs vor allem in Mettmann sehr am Herzen. 

 

Wir, 20 KHG Schüler der Jahrgangsstufen 7-Q2 machten uns aus diesem Grund am Freitag, 15.3.19, gemeinsam klimafreundlich mit der S-Bahn auf den Weg nach Düsseldorf, wo wir teil von 7.000 jungen Demonstranten wurden. Die Stimmung vor Ort in Düsseldorf war klasse und zeigt deutlich, dass auch wir Schüler ohne Wahlrecht eine klare, politische Meinung haben, die wir auch deutlich machen wollen. Viele bunte Plakate mit kreativen klimapolitischen Sprüchen waren unter uns Schülern ein Gesprächsthema. Auch der vom Künstler Jacques Tilly gebaute Karnevalswagen, der die schwedische Fridays-for-Future Initiatorin Greta Thunberg darstellen soll, war mit dabei.

 

Eine solche Möglichkeit zu haben, sich für unsere Zukunft einzusetzen, ist für uns Schüler sehr viel wert. Auch die Gemeinschaft unter uns Schülern wird durch Aktionen wie diese sehr deutlich gemacht und gestärkt. Obwohl sich viele unserer Schüler vorher noch gar nicht gekannt hatten, wurden wir schnell zu einem tollen motivierten Team, das gemeinsam den Hin- und Rückweg sowie die Demonstration vom Düsseldorfer Rathaus bis zum Landtag bestritt.

 

Bedanken möchten wir uns bei allen Lehrern, die Verständnis für uns Schüler und die Demos haben. 

Wir Schüler freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen zum Klima- und Umweltschutz. 

Jana (Schülerin der 7. Klasse) (20.03.2019)


Förderung der Weimarfahrt durch die nordrhein-westfälische Landesregierung

Das KHG freut sich berichten zu können, dass unsere alljährliche „Weimarfahrt“ in diesem Jahr in das Förderprogramm der nordrhein-westfälischen Landesregierung für Schulfahrten zu Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaften aufgenommen wurde. Mit dem Förderprogramm soll eine differenzierte Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit der Geschichte, insbesondere im Hinblick auf die Verbrechen des Nationalsozialismus‘ und der SED-Diktatur, unterstützt werden. Diesem Anspruch möchten wir mit unserer Fahrt nach Weimar gerecht werden. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einerseits mit der Weimarer Klassik um Goethe und Schiller die Höhen der deutschen Kultur nahezubringen und sie andererseits mit dem Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald für die Abgründe in der NS-Zeit zu sensibilisieren.

 

Konkret ermöglicht uns die Förderung, den Familien der teilnehmenden Schülerinnen und Schülern einen Teil der Kosten zurückzuerstatten.

 

Wir freuen uns auf die Fahrt mit unseren 9.-Klassen, die in diesem Jahr vom 2.-5.April durchgeführt werden wird.

Tobias Gerlach (15.03.2019)


Bergen-Belsen Überlebende Frau Dr. Koch spricht zum 9. Mal am Konrad-Heresbach-Gymnasium

Als Zehnjährige wurde Yvonne Koch aus einer Klosterschule in der Slowakei in einem Viehwagon über mehrere Tage ohne Verpflegung in das KZ Bergen-Belsen verschleppt. Eigentlich sollte der Transport nach Auschwitz gehen, eigentlich durfte man ihr nichts schenken, da darauf die Todesstrafe stand, aber ein paar Wollhandschuhe und eine Tafel Schokolade, die ihr zugesteckt wurden, haben ihr beim Überleben im KZ geholfen. Die Handschuhe sind noch immer in einer Glasvitrine des Museums in Bergen-Belsen zu sehen. Überlebt hat Yvonne Koch diesen Ort, wohin sie ohne ihre Eltern oder einen anderen bekannten Menschen verschleppt wurde, wo auch Anne Frank und ihre Schwester gefangenen gehalten wurden und verstarben, wo es keine Solidarität unter den Mitgefangenen gab. Überlebt hat sie, da die englischen Soldaten das Konzentrationslager rechtzeitig befreiten. 3 Tage nach der Befreiung berichtete der britische Sergeant Midley „Heute habe ich das deutsche Konzentrationslager Belsen in der Nähe von Celle besucht. Der Schrecken dieses Ortes lässt sich nicht in Worte fassen.“

 

Auch in diesem Jahr – am 13.3. 2019 – hätte man wieder eine Stecknadel fallen hören können, so ergriffen waren die jungen Zuhörer aus der Jahrgangsstufe 9, als die Zeitzeugin aus der Sicht einer Zehnjährigen über ihre Zeit in Bergen-Belsen berichtete. Die zukünftigen Abiturienten ließen es sich ebenfalls nicht nehmen mit ihren Kurslehrern in die Aula zu kommen, um zum wiederholten Male die bewegenden Worte der Zeitzeugin zu hören ebenso wie zahlreiche Schüler*innen aus der Q1. Auch die 8d war anwesend und sogar aus den 6. Klassen saßen einige ehrfurchtsvoll und andächtig in der ersten Reihe.

 

Für diese Schüler*innen hat Frau Dr. Koch die unvorstellbaren Grausamkeiten eines Konzentrationslagers in Worte gefasst. Die Schülerinnen und Schüler empfinden nicht nur diese Art der Geschichtsvermittlung als besonders bereichernd und bewegend. Sehr dankbar sind sie, dass sie diese Zeitzeugin alles fragen können und geben auch ihrer tiefen Bewunderung für Frau Dr. Koch Ausdruck. Diese Jugendlichen haben die Wichtigkeit von Zeitzeugenberichten erkannt und ihre Offenheit sowie ihr Interesse lassen hoffen, dass mit den letzten Zeugen des nationalsozialistischen Terrors nicht auch die Erinnerungen untergehen.

Dr. Ulrike Möllney (14.03.2019)


"Ich bin dann mal weg!" - Unser Hausmeister Michael Peters sagt zum Abschied leise ‚Servus‘.

Kennen Sie dieses Gefühl, dass, egal was auch passieren mag, Sie sich sicher fühlen, weil eine Person da ist, die Sie retten wird? Vielleicht schweifen Ihre Gedanken gerade zu Marvels Superhelden ab, wir am KHG wissen immer: Wenn der Himmel uns auf den Kopf zu stürzen droht, eilen wir zu Michael Peters und am Ende ist alles wieder gut. Manchmal war er vielleicht kurz davor, Kollegen oder Schülern verbal den Kopf abreißen zu wollen, nachdem wir mal wieder irgendetwas in der Schule lahmgelegt hatten. Letztendlich machte er sich dann dennoch jedes Mal auf den Weg und löste das Problem. Gefühlt ist er seit Kaiser Wilhelms Zeiten unser Hans Dampf in allen Gassen. Er ist zu einem Fundament unseres Gymnasiums geworden. Letzens hat ihn jemand mit Papa Schlumpf verglichen. Bis auf die Farbe ist dies ein durch und durch passender Vergleich. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, wie sehr er für die Schülerinnen und Schüler da gewesen ist, dann fragen Sie bei den ehemaligen Abiturienten nach. Jahr für Jahr hat er sie mit vollem Einsatz und weit über seine Arbeitszeiten hinaus unterstützt, damit diese u.a. mit einer großen Feierwoche vom KHG Abschied nehmen konnten. Der Cafeteriabetrieb wäre ebenso ohne die ehrenamtliche Arbeit Michael Peters‘ in diesem Umfang nicht möglich gewesen.

 

Als Lehrerinnen und Lehrer haben wir uns stets bemüht, Michael Peters ein abwechslungsreiches Berufsleben zu ermöglichen. Ganzjährig haben wir unsere Kaffeetassen wie ein Ostereierversteckspiel an den unterschiedlichsten Orten abgestellt, Lichter immer wieder in anderen Räumen abends angelassen, über seiner Wohnung im Kursraum U13 zur Mittagszeit steptanzartige Veranstaltungen durchgeführt, um ihn auch in seiner Wohnung geräuschemäßig am Unterricht teilhaben zu lassen, Elternsprechtage gefühlt erst um Mitternacht beendet, um Michael Peters‘ Geduld und innere Ruhe zu testen. Er hat alle unsere Aufgaben mit Bravour bestanden.

 

Heute ist nun der Tag gekommen, an dem uns ein Urgestein verlässt. Wir sagen herzlich Danke! Im Fußball heißt es: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Zum Glück heißt es für das KHG in leicht abgewandelter Form: Nach dem Peters ist vor dem Peters. Wir freuen uns darauf, ab dem 01. April wieder einen Hausmeister Peters begrüßen zu dürfen, der hoffentlich die nächsten Jahrzehnte ein fester Bestandteil dieser Schule sein wird.

 

Jetzt heißt es zunächst aber: Genieße, lieber Michael, deinen Ruhestand! Genug Ideen wirst du haben. Bleibe dem KHG gewogen!

Dr. Detlef  Urban (13.03.2019)


Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

Traditionell waren auch in diesem Jahr alle katholischen Schüler unserer Schule zu einem Gottesdienst in St. Lambertus eingeladen, um dort gemeinsam den Beginn der Fastenzeit zu begehen.

 

Pfarrer Ullmann begrüßte zahlreiche Schüler aller Jahrgangsstufe und brachte mit der folgenden Geschichte sicherlich den ein oder anderen zum Nachdenken:

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Gurkenglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei? Sie stimmten ihm zu. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei? Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. "Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten, „ich möchte, dass sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - Ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in ihrem Leben: Wenn Sie all Ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie und für Ihre Freunde, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit für Arbeit, Sport, Partys usw. geben. Achten Sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.

 

Mit Aschekreuz auf der Stirn und um einige Denkanstöße reicher traten im Anschluss an den Gottesdienst alle gemeinsam den Rückweg zur Schule an. 

Gitte Ebert (07.03.2019)


Unterstufen-Karnevalsparty

Wie jedes Jahr fand auch 2019 die von der SV organisierte Karnevalsparty statt. Am 26.2. kamen Kinder aus der Unterstufe im Raum 120 zusammen, um zu feiern. Dank Herrn Aschans Technik-Team und den anwesenden SV-Schülern herrschte schon beim Betreten der Kinder in den Raum ordentlich Partystimmung.

Als alle ein wenig getanzt und Snacks gegessen hatten, begann dann das erste Spiel: Stoptanz. Dank der Diskolichter, Musikboxen und einem echten DJ-Pult vom Technikteam wurde das Spiel ein voller Erfolg. Es folgte eine weitere Tanzphase und bei Liedern wie z. B. Macarena und Cotton Eye Joe stieg die Stimmung enorm.

Nach weiteren Spielen (u.a. das Luftschlangenweitpusten) kam es zum Höhepunkt des Abends: Der Kostümwettbewerb. Den ersten Preis (ein Mensagutschein im Wert von 5 €) gewann dieses Jahr unsere Freiheitsstatur. Ein Mensagutschein im Wert von 3 € für den zweiten Platz gab es für unseren angehenden Bundeskanzler und den dritten Preis, eine Tafel Schokolade, ging an unseren Ron Weasley. 

Insgesamt kann man die Party wohl als vollen Erfolg bezeichnen. 

 

Josy Bilgow und Lucie Kleinen (Schülerinnen der 6a) (07.03.2019)


Erneut erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb Biologie

Wie schon in den vergangenen Jahren haben Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums wieder mit sehr gutem und gutem Erfolg am Landeswettbewerb bio-logisch! teilgenommen. Schulleiter Horst Knoblich gratulierte den stolzen Nachwuchsforschern und überreichte die entsprechenden Urkunden. Eine von ihnen konnte sich sogar unter den Top40 ihrer Altersstufe platzieren - und das bei rund 4.000 Teilnehmern landesweit!

bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in NRW, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll durch die Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie unterstützt und gefördert werden. Die Bearbeitung der Aufgaben zum Thema „Alles klar…!“ erfolgte teilweise im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Biologie/Chemie unter der fachlichen Betreuung von Dr. Guido Aschan.

Dr. Guido Aschan (02.03.19)


"Mathe im Advent" – Projekt der Klasse 5c

Jeden Tag eine kniffelige Mathematik-Aufgabe lösen, statt einfach eine Süßigkeit aus dem Adventskalender auszupacken? Bei „Mathe im Advent“ verbergen sich hinter 24 Türchen liebevoll illustrierte Knobel-Aufgaben mit den Weihnachtswichteln. Alle Schülerinnen und Schüler der 5c haben im Klassenverband bei dem bundesweiten Online-Mathematikwettbewerb teilgenommen.

 

Die Aufgaben zeigen, wie die Mathematik bei Alltagsproblemen helfen kann – und dass es dabei nicht nur ums Rechnen, sondern auch um Strategieentwicklung, Modellbildung, geschickte Planung und Teamfähigkeit geht. Die Aufgaben erschienen jeden Tag um 6 Uhr morgens online. Tim Michels war die gute Seele des Teams. Mit großem Engagement hat er noch vor der Schule die Aufgaben heruntergeladen, um sie täglich seinen Klassenkameraden zur Verfügung zu stellen. Geknobelt und gerechnet wurde in jeder freien Minute, damit die Lösungen bis 23 Uhr abends online abgegeben werden konnten.

 

Der Geist der Mathematik hat die Schülerinnen und Schüler beflügelt und die Klassengemeinschaft erheblich gestärkt. Die Klasse hat für 24 Aufgaben 554 Antworten abgegeben und davon 479 richtig gelöst. Fünf Teilnehmer haben sogar alle 24 Fragen korrekt beantwortet. Eine großartige Leistung für das gesamte Team! Die Preisverleihung fand im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit letzte Woche statt. Für ihr Engagement hat unsere Projektklasse einen Lego-Roboter-Workshop in unserem Partnerlabor NeanderLab gewonnen. Ein gelungenes Projekt an dem unsere Jüngsten mit viel Freude teilgenommen haben. 

 

Einen herzlichen Glückwunsch für die 5c!

Andrea Stern, Klassenlehrerin der 5c (24.02.2019)


Streicherklasse der 6. Klassen

In der Streicherklasse machen wir viele coole Sachen. Dort lernen wir viele verschiedene Stücke und Lieder, wie z. B. „What shall we do with the drunken sailor“ oder „Czardas“. Hier hat man die Möglichkeit Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass zu spielen. Als erstes lernt man natürlich die Noten, die Saiten und die Haltung des jeweiligen Instruments. Außerdem kann man in der Streicherklasse lernen, wie man einen Ton sauber greift und wie der Bogen geführt wird. Man spielt in der Gruppe, solistisch oder manchmal auch im Konzert.

 

Hannah und Ida (Schülerinnen der Klasse 6) (22.02.2019)

 

Übrigens: Aktuell bietet die Musikschule für Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen am KHG Kleingruppenunterricht für Streicher und Bläser an.


Musik macht Sprache stark - Workshop in der Tonhalle

Am 20. Februar nahmen elf Schüler*innen der DaZ-Klasse in Begleitung von Frau Macher-Hauptstein und Frau Koepsel an dem Workshop „Musik macht Sprache stark“ in Düsseldorf teil.

Nach einer informativen Führung durch das Gebäude mit Frau Ariane Stern, Konzertpädagogin an der Tonhalle, inklusive Bühne, Backstage-Bereich und einer kleinen Rallye, durften die Jugendlichen im großen Konzertsaal einer richtigen Orchesterprobe lauschen! Anschließend wurden die Schüler*innen dann selbst zu Musiker*innen und verbrachten weitere spannende sechzig Minuten bei einem Percussion-Workshop, wo unter begeisternder Anleitung durch einen Schlagzeuger mit ganz einfachen Mitteln tolle Rhythmen und Klänge entstanden!

Alle Teilnehmer hatten bei diesem Ausflug sehr viel Spaß und fuhren fröhlich und um einige Erfahrungen reicher per Regiobahn zurück nach Mettmann!

Susan Koepsel (20.02.2019)


Auf den Spuren von Higgs-Teilchen, Antimaterie, Quarks & Co – Schüler des Physik-Leistungskurses am Konrad-Heresbach-Gymnasium besuchen das Europäische Forschungszentrum CERN bei Genf

Ob Higgs-Teilchen, Neutrinos, Antimaterie oder dunkle Materie – die moderne Physik erobert das Klassenzimmer. Mehrere Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, haben die Teilchenphysik bereits fest in den Lehrplan aufgenommen. Anspruchsvoll, rätselhaft und dennoch faszinierend führen Quantenobjekte Schüler an die Grenzen des Verstandes und sorgen dafür, den Horizont des Erfahrbaren zu erweitern. Der Physik-Leistungskurs am Konrad-Heresbach-Gymnasium befasst sich seit längerer Zeit intensiv mit der Teilchenphysik. Mit der Neugier, dem Interesse und der Bereitschaft, sich über die Grenzen des Unterrichtes hinaus zu engagieren, bewarben sich die Teilnehmer des Leistungskurses für einen Schülerworkshop am weltgrößten Forschungszentrum CERN in Genf und überzeugten mit ihrem Aschreiben und ihrem Bewerbungsvideo die Jury vor Ort. Hier suchen Forscher mit den weltweit größten und komplexesten Geräten nach den fundamentalen Gesetzen des Universums.

 

Mit Unterstützung etablierter Wissenschaftler am CERN, entstand ein hochinteressantes Programm für eine dreitägige Exkursion mit einmaligen Einblicken in die aktuelle Forschung. 

 

Einer der Highlights war die Besichtigung des CMS–Detektors. Neben ATLAS ist das CMS einer der beiden größten Detektoren des unterirdischen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider), der in einem 27 Kilometer langen unterirdischen "Ring" Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit bringt und kollidieren lässt. Dabei rasen die Teilchen 11.000 Mal pro Sekunde durch den LHC-Beschleunigerring. Die Daten, die aus Kollisionen zwischen Teilchen entstehen, werden zum CERN Computer Center übertragen und von dort aus zu verschiedenen Rechenzentren weltweit weitergeleitet.

 

Im CERN Computer Center, dem Datenzentrum, konnten die Schülerinnen und Schüler die riesigen Server- und Computerräume des CERNs bestaunen, die einige hundert Millionen Gigabyte umfassen.

 

Der weltweit einzige Ort, an dem Antimaterie hergestellt und untersucht wird, die sogenannte „Antimatter Factory“, bot den Einblick in sehr kompliziert aussehende Maschinen und Geräte, die trotz Komplexität, in Verbindung zum Wissen aus dem Unterricht gebracht werden konnten. Die Produktion von Antimaterie am CERN griff auch der Bestsellerautor Dan Brown in seinem Thriller „Illuminati“ auf und auch wenn manches in seinem Buch aus wissenschaftlicherSicht eher fragwürdig ist, so ist doch eines richtig: Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, so zerstrahlen sie. Die Mengen an Antimaterie, mit denen am CERN umgegangen wird, sind allerdings so extrem klein, dass sich niemand vor einer Freisetzung zerstörerischer Energiemengen sorgen muss.

 

Im Schülerlabor S’CooLabdes CERN durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Experimente durchführen und unter anderem ihre theoretischen Kenntnisse über Positronen Emission Tomographie (PET) in der Medizin praktisch anwenden.

Nicht zuletzt die Besichtigung des ältesten Beschleunigers, dem Synchrozyklotron, verdeutlichte den Schülern die Bedeutung des CERNs für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Werner Heisenberg unterschrieb 1954 Deutschlands Beitritt als Gründungsmitgliedund mittlerweile arbeitendort mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 85 Nationen.

 

Bestens informiert und vorbereitet hinterließen die Mettmanner Schülerinnen und Schüler vor Ort einen hervorragenden Eindruck und wurden mehrfach ermuntert, sich der Herausforderung zu stellen, ans CERN zu kommen und als Wissenschaftler von morgen an die Entschlüsselung der noch ungeklärten Rätsel der Physik zu forschen.

Andrea Stern (11.02.2019)


INTERNETTAG DER KLASSE 8

Am vergangenen Dienstag war es wieder so weit: Die gesamte Jahrgangsstufe 8 befasste sich einen ganzen Schultag mit Risiken der digitalen Gegenwart. InternetsicherheitCyber-MobbingFake-News und Computerspiele hießen die vier von Medienpädagogen begleiteten Workshops, in denen die SchülerInnen sich problemorientiert und altersangemessen mit ihrer eigenen Lebenswelt auseinandersetzen konnten. So gestalteten sie etwa eine Skizze für ein besonders suchterzeugendes Computerspiel und reflektierten anschließend mit Distanz die Tricks der Spielindustrie, Spieler möglichst lange im Game zu halten. Auch das Erkennen von Fake-News lernten die SchülerInnen kurzerhand, indem sie Fake-News selbst entwickelten. Einzelne SchülerInnen der neunten Klasse präsentierten ihre Ergebnisse vom Vormittag dann am Abend auf einem anschließenden Elternabend, der die Veranstaltung traditionell begleitet.

 

Sebastian Olah (10.02.2019)


Medienscouts erhalten ihre Zertifikate

Fünf ganztägigen Workshops in verschiedenen Schulen im Kreis Mettmann haben die vier NeuntklässlerInnen Ileana, Šejla, Manuel und Johannes in den letzten vier Monaten absolviert und gelernt, wie sie MitschülerInnen in Fragen und Sorgen rund um digitale Medien zur Seite stehen können. Ende Januar war es dann endlich so weit: Am Otto-Hahn-Gymnasium der Stadt Monheim erhielten die SchülerInnen ihre Zertifikate und können sich seitdem Medienscouts nennen. -  

 

Und direkt ging es los mit der Arbeit. Schon am Infoabend „Internetsicherheit“ stellten die Medienscouts sich und ihre Vorhaben den Eltern der aktuellen AchtklässlerInnen vor. Die Ziele sind hochgesteckt: „Wir möchten zunächst zeitnah den Schülern der Unter- und Mittelstufen erklären, wie man ein sicheres Passwort verwendet“, so Johannes. Absolut sinnvoll, denn ab den kommenden Wochen erhalten alle unsere Schülerinnen schulische Email-Adressen und einen Zugang zur digitalen Lernplattform moodle. „Langfristig möchten wir dann Workshops zu Themen wie Cybermobbing und Internetsicherheit anbieten“. Auch das Ausbilden neuer Scouts ist festes Vorhaben. Einen Schwerpunkt aber  wollen die Scouts auf die Peer-to-Peer-Beratung setzen.

 

Die Motivation bei den SchülerInnen ist also hoch. Beste Voraussetzung für das Gelingen des Peer-Education-Programms der Landesanstalt für Medien (LfM).

 

Sebastian Olah (05.02.2019)

 

Pressespiegel:

"40 Jugendliche sind künftig Ansprechpartner für Mitschüler: Neue Medienscoutserhalten ihre Zertifikate" (Wochenanzeiger - Lokalkompass vom 30.01.2019)