Fortsetzung des Distanzunterrichts ab Montag, 19.04.


Der Kreis Mettmann hat in Abstimmung mit dem Gesundheits- und Schulministerium des Landes entschieden, dass die Schulen im Kreis Mettmann ab Montag, den 19.04. den Distanzunterricht fortsetzen.

 

Für unsere Schule bedeutet dies, die Regelungen der vorherigen Woche werden bis auf Weiteres fortgesetzt:

  • Distanzunterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis EF 
  • Präsenzunterricht für die Jahrgangsstufen Q1 und Q2
  • Die Notbetreuung findet weiterhin statt.

 - Die Schulleitung


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Wahl der zweiten Fremdsprache

Alle Informationen zur Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 7 finden Sie unter folgendem Link:


Julius setzt sich NRW-weit bei der Mathematik-Olympiade durch

Herzlichen Glückwunsch an Julius Reiter zu einem phänomenalen ersten Platz in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade!

 

Ein Interview von Fenja Brandt und Lisann Schu:

 

Hallo, wir sind zwei Schülerinnen aus der Q1. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd die Teilnahme an der Mathe-Olympiade sein kann.  Möchtest du uns etwas über deine eigenen Erfahrungen und Empfindungen berichten?

Ich habe die letzten zwei Jahre auch schon an der Mathe-Olympiade teilgenommen. Mir macht es besonders Spaß, wenn die Aufgaben ein bisschen schwieriger sind und man ein wenig knobeln muss. Jetzt habe ich es ja sehr weit geschafft und habe dann einen ersten Preis in der dritten Runde gemacht, was ich so bis jetzt noch nicht geschafft hatte.

 

Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du dazu gekommen dich anzumelden und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe in der Grundschule an dem Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Das hat mir Spaß gemacht, weshalb ich mich in den nächsten Jahren immer wieder angemeldet und schließlich dann bei der Mathe-Olympiade teilgenommen habe. Ich habe mir zur Vorbereitung im Internet Aufgaben aus dem letzten Jahr ausgedruckt und bearbeitet, um eine Ahnung zu haben, was dort vorkommt.

 

Wir haben gehört, du hattest viel Unterstützung, besonders da die Situation durch Corona ein bisschen anders aussah als sonst. Wie sah die Unterstützung aus?

Ich musste selber gar nichts organisieren, was ich sehr gut fand. Normalerweise finden die zweite und die dritte Runde nicht am KHG sondern zum Beispiel an einer Uni statt. Das ging wegen Corona nicht und die Runden haben für mich deshalb an unserer Schule stattgefunden, was aber zum Glück Frau Dörre und Frau Datko organisiert haben, sodass ich keine Arbeit hatte.

 

Was hast du gedacht, als du erfahren hast, dass du den ersten Platz in der dritten Runde gemacht hast?

Das war eine schöne Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Überhaupt in die dritte Runde zu kommen ist gar nicht mal so einfach, dementsprechend habe ich mich natürlich sehr gefreut und fühle ich mich geehrt.

 

Beschäftigst du dich in deiner Freizeit auch gerne mit Mathematik?

Direkt mit Mathe beschäftige ich mich eigentlich nicht, aber ich spiele gerne Strategiespiele, wie Schach oder Stratego.

 

Wie du gerade gesagt hast, spielst du ja auch gerne Schach. Hast du dir das selbst beigebracht?

Mein Vater hat mir das am Anfang ein bisschen gezeigt und man lernt durch das Spielen immer weiter dazu und wird dann ja auch besser. Aber ich bin trotzdem kein Schachprofi, ich mache auch andere Sachen in meiner Freizeit gerne, wie zum Beispiel Fußball, Klavier oder Computer spielen und lesen.

 

Wir haben gehört, du wurdest zu dem Programm „Jugend trainiert Mathematik“ eingeladen. Freust du dich darüber und denkst du auch an eine Teilnahme?

Ja auf jeden Fall, ich war sehr glücklich darüber und habe schon zugesagt. Ich werde in der nächsten Zeit mehrmals Briefe mit Aufgaben bekommen, die ich dann löse. Ich bin schon gespannt, wie das so wird.

 

Möchtest du nächstes Jahr wieder teilnehmen und welche Ziele hast du?

Ja, ich möchte auf jeden Fall wieder teilnehmen. Was meine Ziele sind, weiß ich jetzt nicht genau. Ich denke, ich setze mir keine festen Ziele und setze mich nicht unter Druck. Ich lasse das einfach auf mich zukommen, dann wird das schon. Wenn ich nicht so weit komme, dann ist das auch nicht so schlimm.

 

Gibt es noch etwas, was du sagen möchtest?

Ja, ich möchte mich bei Frau Dörre und Frau Datko bedanken, dass sie das für mich organisiert haben, sodass das für mich kein Aufwand war.

 

Fenja Brandt und Lisann Schu, Schülerinnen der Q1 (29.03.2021)


SPENDE VON DER GALERIE KÖNIGSHOF AN UNSEREN FÖRDERVEREIN

Der Förderverein durfte am 8. März 2021 eine großzügige Spende in Höhe von 2300 Euro von der Galerie Königshof entgegennehmen.

 

Diese Spende kommt unserem Sani-Dienst zugute, der davon u.a. einen Notfall-Rucksack, eine Trage und einen neuen Kühlschrank erwerben kann.

 

Wir bedanken uns - auch im Namen aller Schülerinnen und Schüler - sehr herzlich bei Frau Kundt-Abend vom Centermanagement!

 

Susan Koepsel, Förderverein (10.03.2021)


Lennard betritt die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs

Wir erinnern uns: Wie jedes Jahr wurde auch im vergangenen Herbst in allen sechsten Klassen der/die beste VorleserIn ermittelt. Marianne D. (6a), Sami M. (6b) und Lennard Sch. (6c) machten das Rennen und traten somit am 9. Dezember als KlassensiegerIn gegeneinander an. Aufgrund seines überzeugenden Vortrags aus dem Roman „Fett Kohle“ wurde Lennard  Sch. von einer sechsköpfigen Jury zum diesjährigen KHG-Schulsieger im Vorlesewettbewerb des Deutschen Börsenvereins gekürt.

 

Nun also ging es in die nächste Runde, den Stadt- bzw. Kreisentscheid. Das Vorlesebuch muss jetzt von einem/r anderen AutorIn stammen und darf auch kein Titel aus der gleichen Buchreihe sein. „Zum Glück hat der Börsenverein den SiegerInnen gleich eine umfangreiche Liste mit spannenden Neuerscheinungen geschickt, die meine Neugierde geweckt haben“, so Lennard.

 

Seine Wahl fiel auf den Zukunftsroman „Roboter träumen nicht“ von Lee Bacon, der in einer Welt spielt, in der es seit 30 Jahren keine Menschen mehr gibt. Der Roboter XR_935 findet das genau richtig so. Denn ohne Menschen gibt es keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Verbrechen. Als XR_935 überraschend auf ein 10jähriges Mädchen trifft, das seine Hilfe braucht, gerät seine Ansicht ins Wanken…

 

„Es war gar nicht so einfach, die richtige Stelle für den Vortrag zu finden“, erzählt Lennard. „Schließlich durfte ich nur drei Minuten lang lesen und die Passage sollte ja auch in sich verständlich sein“. Anders als sonst mussten die WettbewerbsteilnehmerInnen diesmal ein Video digital einreichen. Lennards Film beweist, dass sich seine Suche gelohnt hat: Gespannt verfolgen wir mit, wie der bis dahin kühl kalkulierende Roboter erstmals in seinem Leben einen saftigen Apfel als kulinarisches Abenteuer erlebt.

 

Als Lennard telefonisch erfuhr, dass er Kreissieger geworden ist, konnte er es gar nicht glauben: „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, noch einmal zu gewinnen. Aber jetzt finde ich es einfach nur cool.“

 

Für die nächste Wettbewerbsetappe, den Bezirksentscheid, drücken wir unserem Schulsieger natürlich die Daumen. Aber auch alle anderen KHG-SchülerInnen können von Lennards Leseempfehlung profitieren: Frau Reh hat versprochen, dass Lee Bacons Roboter XR_935 Einzug in unsere Schulbücherei halten wird. Na, wenn das keine Leseförderung ist!

Christine Nagel (02.03.2021)


„Es war eine große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen.“

Denise Kaiser, eine brillante Musikerin mit absolutem Gehör, trat am letzten Samstagabend in der Fernsehsendung „Klein gegen Groß“ im Ersten auf. Im Handumdrehen besiegte sie den weltberühmten Opernsänger Rolando Villazón, indem sie fünf willkürliche, geleichzeitig auf dem Klavier gespielte Töne richtig identifizierte. Ihr Können auf dem Klavier stellte sie zu Beginn auch noch unter Beweis. Denise geht in die Klasse 7c unseres KHG und lieferte nicht nur den beeindruckendsten, sondern auch den sympathischsten Auftritt des "Klein gegen Groß "- Abends ab. Die Schülervertretung hat sie interviewt.

 

Jana: Erstmal Hochachtung und herzlichen Glückwunsch zu deiner beeindruckenden Leistung im Namen der Schülerschaft. Es war wirklich der Wahnsinn, wie du die Töne aus dem Ärmel geschüttelt hast. Ich dagegen habe keinen einzigen erkannt. Was dachtest du als du erfahren hast, dass du bei „Klein gegen Groß“ gegen Rolando Villazón antreten wirst? Wusstest du schon, dass du den Sieg in der Tasche hast?

Denise: Nein, definitiv nicht. Ich war sehr überrascht, dass ich gegen ihn antreten würde. Er ist ja richtig berühmt und es war eine sehr große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen. Ich war erst ein bisschen verdutzt, als ich das erfahren habe.

 

Jana: Das kann ich mir vorstellen. Aber du hast dich ja fantastisch geschlagen. Hast du für das Duell geübt oder funktioniert das Bestimmen der Töne ganz automatisch mit deinem absoluten Gehör?

Denise: So richtig geübt habe ich nicht. Ich kann das einfach, ich weiß auch nicht genau wieso. Das Einzige, was etwas schwierig war, ist, die Töne in der richtigen Reihenfolge zu nennen. Ich muss die dann erstmal im Kopf sortieren.

 

Jana: Du hast in der Sendung gesagt, du hörest aus jedem Geräusch die Tonlage heraus und siehst entsprechende Farben zu den Tönen. Es wurde ja auch gezeigt, wie du beim Spaziergang durch die Mettmanner Innenstadt den Klang einer Bohrmaschine, der Kirchenglocke und der Autohupe identifiziert hast. Heißt das, du denkst immer direkt an Farben und Tonarten, wenn du Geräusche hörst, zum Beispiel, wenn ich gerade mit dir spreche?

Denise: Naja, nicht direkt. Wenn ich eine Hupe höre, gehe ich erstmal aus dem Weg und denke nicht über die Tonlage nach. Und wenn ich mit dir spreche, konzentriere ich mich auf das, was du sagst. Aber ich könnte dir sagen, auf welchem Ton du redest, wenn du es wissen wolltest. Aber ich glaube nicht, dass das so relevant ist.

 

Jana: Aber du kannst ja nicht nur die Töne erkennen, sondern auch spielen, wie wir zu Beginn der Sendung gesehen haben. Du hast großartig Klavier gespielt, das war wirklich faszinierend. Es braucht neben deinem Talent sicherlich eine ganze Menge Übung, bis man auf diesem Niveau spielen kann. Wie viel Zeit investiert du denn etwa in die Musik?

Denise: Schon ziemlich viel. Ich gucke nicht auf die Uhr, aber wenn ich Stücke habe, die mir Spaß machen, dann vergeht die Zeit total schnell. Es ist also immer unterschiedlich.

 

Jana: Aber wenn du schon so viel Klavier und Geige spielst, bleibt überhaupt noch Zeit für andere Hobbies? Hausaufgaben musst du auch noch machen.

Denise: Hausaufgaben sind bei mir tatsächlich nicht so das Problem. Aber Schule ist natürlich auch sehr wichtig für mich. Sport mache ich am Wochenende. Da spiele ich mit meinem Papa gerne Tischtennis und zwischendurch jongliere ich auch immer wieder. Eigentlich schwimme ich auch noch bei mettmann-sport, aber wegen Corona ist das ja leider vorerst nicht mehr möglich. Also ich habe neben der Musik auch noch andere Hobbies.

 

Jana: Der Musikunterricht in der Schule ist bestimmt total langweilig für dich, oder? Du kannst das bestimmt besser als die Lehrer.

Denise: Dadurch, dass ich diesen musikalischen Background habe, weiß ich natürlich schon vieles von dem, was wir im Musikunterricht besprechen. Etwas langweilig ist es also schon manchmal. Aber dass ich besser bin als die Lehrer, würde ich nicht sagen, die wissen in vielen Gebieten schon noch mehr als ich.

 

Jana: Du sagst, du habest einen musikalischen Background. Sind deine Eltern und Geschwister auch so musikalisch wie du.

Denise: Ja, meine Schwester spielt auch Klavier und Geige, genau wie ich. Und auch mein Vater spielt Klavier.

 

Jana: Und wann dürfen wir uns auf ein Konzert von dir am KHG freuen?

Denise: Wenn sich jemand dafür interessiert, mache ich das gerne.

 

Jana: Kannst du denn auch gut singen? Mit einem absoluten Gehör wäre das bestimmt komisch, sich selbst schief singen zu hören.

Denise: Das habe ich noch nie wirklich ausprobiert. Aber ich würde hören, ob die Töne, die ich singe, richtig sind.

 

Jana: Wann hast du entdeckt, dass du ein absolutes Gehör hast?

Denise: Das hat meine Geigenlehrerin herausgefunden, als ich sechs Jahre alt war. Sie hat mir ein paar Töne vorgespielt, die ich anschließend benennen sollte. Das habe ich eben geschafft und dann meinte sie, ich hätte ein absolutes Gehör.

 

Jana: Bei „Klein gegen Groß“ hast du ja gesagt, du würdest gerne Medizin studieren. Und was wird dann aus der Musik?

Denise: Die haben meine Antwort geschnitten. Ich habe eigentlich gesagt, ich möchte Solistin werden und in der Elbphilharmonie oder in der Carnegie Hall auftreten. Medizin wäre mein Plan B. Im Fernsehen wurde dann nur der Satz mit dem Medizinstudium gezeigt.

 

Jana: Echt? Das erklärt ja, warum die Musik in deinen Zukunftsplänen nicht genannt wurde. Hast du als Expertin zum Schluss einen Tipp für die vielen SchülerInnen unserer Schule, die gerade dabei sind, ein Instrument zu lernen, es mit einem Stück aber einfach nicht klappen will?

Denise: Ein berühmter Geiger hat mal gesagt: „practice slowly“, also „übe langsam“. Das ist sehr wichtig. Man sollte erstmal nur einzelne Stellen üben, auch wenn das sehr unangenehm ist.

 

Jana: Das sind bestimmt wichtige Tipps. Ich bedanke mich für das Interview. Nochmal herzlichen Glückwunsch im Namen der gesamten Schülerschaft zu deiner beeindruckenden Leistung. Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg für deine weitere musikalische Karriere und natürlich auch für alles andere, was du erreichen willst. Hoffentlich sehen wir uns bald in der Schule wieder!

 

Bild: NDR / Thorsten Jander

Jana Reiter, Schülersprecherin (24.02.2021)


Polenaustausch in Pandemiezeiten - Virtuelle Begegnung mit der polnischen Partnerschule Unia -Lyzeum

Nach unserem zweijährigen Rhythmus hätte in diesem Schuljahr wieder der Besuch der KHG-Schüler*innen in Warschau und Lublin und der Gegenbesuch der Lubliner Schülergruppe im Herbst stattgefunden. Wir wären jetzt mit Flugbuchung und Hotelreservierung beschäftigt, würden das Warschauer Programm zusammenstellen, einen Elternabend abhalten, das Polnische Institut in Düsseldorf besuchen und den obligatorischen Projekttag für die Teilnehmer terminieren.

 

Wie viele anderen Terminpunkte des Schuljahres fällt all das, aber wiederum nicht komplett alles aus. DENN: Bereits im Herbst fanden sich in der EF und den 9. Klassen 14 Schüler*innen am KHG und ebenfalls 14 am Lubliner Lyzeum, die an einer virtuellen Begegnung Interesse hatten. Seit Januar treffen wir uns nun regelmäßig per Videokonferenz mit dem Ergebnis, dass sich die Teilnehmer bereits kennen lernen konnten und aktuell selbstständig in kleineren Projektgruppen an folgenden Themen arbeiten: „Straßen der Begegnung“ – polnische/deutsche Straßennamen in den beiden Städten, „Via Regia – die längste Begegnung mit Osteuropa, „Den Alltag festhalten – Street Photography“ und „Unsere Feste – eure Feste“.

 

In zwei Wochen stellen die Projektgruppen ihre Ergebnisse vor, aber wir können jetzt schon ein positives Fazit ziehen: Der Polenaustausch geht auch virtuell und die neuen Bekanntschaften kann uns keiner mehr nehmen!

 

Joanna Zoń (15.02.2021)


Spenden für OPAM – eine junge Frau aus Uganda kann die Hebammenausbildung beginnen!

https://unsplash.com/photos/QVNyCllG2GQ
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Es hat am KHG Tradition, dass ein Teil der Erlöse aus dem Adventsbasar an die Hilfsorganisation OPAM gespendet wird. OPAM unterstützt die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Ländern des globalen Südens. Da der Adventsbasar jedoch im letzten Winter wegen der Coronapandemie entfallen musste, haben wir in den Klassen um Spenden gebeten, damit wir auch in dieser Zeit nicht auf unsere Unterstützung von OPAM verzichten müssen. 

 

Wir konnten 1040 Euro an Spenden sammeln! Das Geld wird zu 100% dafür eingesetzt, einer jungen Frau den Beginn einer Hebammenausbildung in Uganda zu ermöglichen. 

 

Wir danken allen Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben und hoffen sehr, dass wir im nächsten Winter wieder wie gewohnt mit unserem Adventsbasar Spenden für OPAM sammeln können!

Nina Hannaford (27.01.2021)


Die Klasse 5B engagiert sich für arme Kinder in Mettmann

Am Freitag, den 11.12.2020, ist Frau Mäder vom Kinderschutzbund zu uns in die Klasse gekommen, um unsere Spende für arme Kinder in Mettmann abzuholen. Die Spende betrug 150 Euro und wir haben dafür dieses Jahr verzichtet, uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen. Dafür haben wir Geschenke selbst gebastelt oder uns Geschenke überlegt, die dem anderen eine Freude machen, die aber nichts kosten. Frau Mäder hat erzählt, dass manche Kinder nie ins Kino gehen können oder keine Hobbys machen können, weil ihre Familien sich das nicht leisten können und deshalb will der Kinderschutzbund erreichen, dass die Kinder aus armen Familien einen Schulabschluss schaffen. Am Ende hat sich Frau Mäder für unsere Spende und die Weihnachtskarte der Klasse ganz herzlich bedankt.

  

Lilly Michels und Simone Lederer, Klasse 5B (14.01.2021)


Werkzeuge des Friedens sein …

… das lernten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Rahmen der Aktion „Kinder für Kinder“.

Nachdem sie sich im Unterricht fächerübergreifend mit Notsituationen von Kindern weltweit auseinandergesetzt hatten, war Ihnen schnell klar, dass sie das weltweite Problem zwar nicht lösen können, aber dennoch etwas zur Verbesserung der Lebensumstände von Flüchtlingskindern bei uns in Mettmann beitragen möchten.

Daher wurde die Aktion „Kinder für Kinder“ auch in diesem Jahr wieder gestartet: So brachten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ausrangiertes Spielzeug, Süßigkeiten, Verpackungsmaterial und Geschenkpapier mit in den Unterricht. Hier wurden bei weihnachtlicher Musik fleißig Päckchen gepackt sowie Grußkarten geschrieben und liebevoll gestaltet. Das Ergebnis konnten sich sehen lassen: Zahlreiche Geschenke konnten am letzten Donnerstag vor den Ferien von Frau Müschenich, der Flüchtlingsbeauftragten der Diakonie Mettmann, in Empfang genommen werden.

Die Mühe hat sich gelohnt: Mit strahlenden Augen nahmen die Kinder der Mettmanner Flüchtlingsfamilien dann die Päckchen am Nachmittag im evangelischen Gemeindezentrum entgegen. Sie haben sich riesig gefreut, wie uns Frau Müschenich berichtete.

 

Antje Artmann, Johanna Willkowsky und Gitte Ebert (21.12.2020)


Sportunterricht zu Coronazeiten

Es ging um Kreativität. Und die gab es bei der 7c! Das Thema hieß „Eine Choreografie mit Kleingeräten“ und die Klasse hatte nicht nur viele tolle Ideen, sondern auch jede Menge Spaß.

Dabei ist es gar nicht so einfach, wenn man vorher noch nie mit Kleingeräten wie Stäben, Seilen, Bällen oder Reifen gearbeitet hat. Meistens greift man ja nur bei Mannschaftssportarten zum Ball. Umso spannender war es, den Ball diesmal bei Schrittfolgen einzusetzen. Auch Teamgeist war gefragt, um sich auf die Ideen der anderen Gruppenmitglieder einzulassen, zuzuhören und gemeinsam am Ziel zu arbeiten.

Für die Lehrerin war es eine Freude zu beobachten, wie die Gruppen zusammenwuchsen und ihre Choreografien von Stunde zu Stunde weiter entwickelten.

 

Am Ende wurden die Ergebnisse vorgeführt und es war toll zu erleben, mit wieviel Respekt und welcher Anerkennung die übrige Klasse auf die Leistungen reagierte.
Viel Applaus auch von mir!

 

Brigitte Breuch (16.12.2020)


„Bei den Kindern haben wir gerne zugehört!“

Das war die einhellige Meinung der Jury, die sich am Mittwoch (9. Dezember 2020) in der 3. Stunde in der Bücherei eingefunden hatte, um die oder den diesjährigen Schulsieger/in beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen zu ermitteln. Marianne Diyani-Gajek (6a), Sami Myschi (6b) und Lennard Schöller (6c) hatten sich bereits im Vorfeld als beste Vorleser/in ihrer Klasse qualifiziert.

 

Alle drei trugen ihre Wahltexte souverän und sehr lebendig vor. Die knappe Vorlesezeit von drei Minuten genügten ihnen, um die Zuhörer in ihre jeweilige Buchwelt zu entführen. Sei es der Einblick in das Leben einer dunkelhäutigen Legende, die uns verborgen blieb, das ironische Verständnis von verschiedensten Aussagen einer Mutter oder der Einblick in eine komische und trotzdem realitätsnahe Geschichte aus der Großstadt.

So fiel die Entscheidung der Jury, zu der auch Jakob Knoblich (9a), ein engagierter Mitarbeiter des Bücherei-Teams, und Johannes Knoblich (7a), der Vorjahressieger des Vorlesewettbewerbs, zählten, denkbar knapp aus.

Letztendlich wurde Lennard Schöller für seinen Vortrag aus Dorit Linkes Jugendbuch „Fett Kohle“ zum Schulsieger gekürt. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der nächsten Runde! 

Franziska Hübel (15.12.2020)


Aus alt mach neu…

Nachdem wir von der Technik-AG lange genug an einen ausrangierten Schul-PC als Notlösung gebunden waren, kam endlich die Zusage vom Förderverein für den neuen PC. Ein PC, der als Schaltzentrale für die Veranstaltungstechnik der Aula fungieren soll, muss allerdings besondere Anforderungen (z.B. fünf Monitoranschlüsse) erfüllen. Es war daher schnell klar, dass nur ein PC der Marke Eigenbau infrage kommt. Dabei haben wir uns dafür entschieden das Gehäuse, sowie einzelne Komponenten aus einem alten Schulrechner zu verwenden, um uns möglichst viel Budget für die leistungstragenden Komponenten freizuhalten.

Die Konfiguration und der Zusammenbau waren für uns problemlos zu bewältigen, da wir alle bereits Erfahrungen diesbezüglich im Privatbereich gesammelt haben. Der Zusammenbau verlief daher auch komplikationslos. Die gesamte Teileliste haben wir im letzten Bild zusammengefasst.

Da der PC endlich da ist, werden sämtliche Veranstaltungen in der Aula von nun an professioneller und vor allem deutlich störungsarmer ablaufen.

 

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein, der uns dies ermöglicht hat!

 

 

Daniel Schiller, Q2 (14.12.2020)


Mathematik Olympiade 2020: Das KHG gratuliert zu hervorragenden Ergebnissen!

Am 12. November 2020 war in diesem Jahr alles anders als sonst für die qualifizierten Teilnehmer der 2. Runde der Mathematik Olympiade. Statt in der Aula am IKG in Heiligenhaus mit weit über 100 Teilnehmern aus der Region um die begehrten ersten, zweiten und dritten Plätze zu wetteifern, trafen sich diesmal einige hochmotivierte KHGler direkt in ihrer Aula. Schließlich wurde dieses Jahr die Regionalrunde coronabedingt auch lokal durchgeführt.

Der Spaß am Lösen kniffliger mathematischer Fragestellungen wurde dadurch jedoch keinesfalls beeinträchtigt, denn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sehr, sehr viele Punkte sammeln. Diese bravourösen Ergebnisse konnten jetzt durch die folgenden Platzierungen belohnt werden:

Einen tollen dritten Platz erarbeitete sich Clara Hermann aus der Klasse 6a. Zwei hervorragende erste Plätze gingen an Denise Kaiser, Klasse 7c, und Julius Reiter, Klasse 7a. Julius hat dabei mit der maximal erreichbaren Punktzahl von 30 Punkten auch noch die Qualifizierung zur Landesrunde erreicht.

Wir gratulieren Euch allen ganz herzlich!

 

..und wünschen Euch auch im nächsten Jahr wieder viel Spaß und Erfolg bei der Mathematik Olympiade. Die Organisatoren, Martina Dörre und Gabi Datko

 

Gabi Datko (14.12.2020)


Jugend trainiert - gemeinsam bewegen (Nachtrag)

Große Freude beim Mädchensportkurs 8a/8b: Mit ihrem Schnappschuss am Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ (siehe den Artikel vom 16.11.2020) haben die Schülerinnen einen Scheck der Deutschen Bundesbahn in Höhe von 1000 Euro gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Brigitte Breuch (14.12.2020)


Adventliche Atmosphäre am KHG

Auch wenn in diesem Jahr unser traditioneller Adventsbasar leider nicht stattfinden konnte, so wollten wir es uns nicht nehmen lassen, unsere Pausenhallen und den Eingangsbereich vorweihnachtlich zu dekorieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 A haben daher am Freitag, den 27.11.2020, fleißig Grüngebinde gebastelt und aufgehängt, Fenster mit farbigen Papiersternen versehen und den Tannenbaum, eine Spende von Schley`s Blumenparadies, in den Farben unserer Schule geschmückt.

Somit begleitet auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft eine schöne adventliche Atmosphäre in der Zeit vor Weihnachten.

 

 Stefanie Werner, ELSA (30.11.2020)


28.11. Tag der offenen Tür

 

Leider haben Sie die Live-Schaltungen verpasst. Sie finden aber Mitschnitte auf der Seite mit den Vorstellungsvideos.
Schauen Sie doch mal rein ...

 


Blätterrascheln im DaZ-Raum: Ausstellung zu Laubbäumen im Herbst

Teils erst seit wenigen Monaten in Deutschland, haben die Schülerinnen und Schüler des Förderkurses Deutsch als Zweitsprache (DaZ) eine kleine Ausstellung zu heimischen Laubbäumen entwickelt und in der Pausenhalle aufgebaut.

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Der Herbst“, den viele der jungen Migranten aus ihren Heimatländern nicht so kennen, wie er sich in Deutschland zeigt, haben die Jugendlichen zunächst Blätter und Früchte heimischer Laubbäume gesammelt. Das naturnahe Schulgelände des KHGs oberhalb des Mettmanner Baches machte es möglich!

 

Nach der Bestimmung der Funde spezialisierte sich jeder Schüler auf eine Baumart. Zu ihr sammelte er Informationen, fertigte Skizzen des Baumes, seiner Früchte, Schalen und Blätter an und trocknete letztere. In kurzen Texten fassten die Seiteneinsteiger die wichtigsten Informationen zu ‚ihrem‘ Baum zusammen. Alle erfuhren, wie schwierig es ist, beispielsweise die Blattform – gesägt, ganzrandig – oder die Blattoberfläche eines zu in einer Sprache zu beschreiben, die nicht Muttersprache ist. Welcher Deutsch-Muttersprachler könnte das in Persisch, Kurdisch oder Arabisch? Wer das Ergebnis betrachten möchte, findet dazu noch bis Ende November in der Pausenhalle des KHGs Gelegenheit.

Stefan Castelli (24.11.2020)


Caritas und KHG bringen Farbe ins Mettmanner Grau

Mit der Fertigstellung eines großflächigen Graffitos zum Artikel 1 des Grundgesetzes an der Betonwand in der Einmündung Tal-/Beethovenstraße schließen der Caritasverband für den Kreis Mettmann und das Konrad-Heresbach-Gymnasium (KHG) die erste Hälfte ihres Gemeinschaftsprojekts „Plakativ aktiv für Demokratie“ ab.

Das farbenfrohe Graffito strahlt weithin über die viel befahrene Einmündung der Beethoven- in die Talstraße und verkündet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ „Jetzt, wo diese Farben leuchten, wird im Kontrast zu der restlichen Wand erst deutlich, wie knallgrau dieser vorher war. Zahlreiche vorbeikommende Passanten zeigten während der Sprüh-Arbeiten große Freude an diesem neuen Farbtupfer“, sagt Heiko Richartz. Er ist im Fachbereich für Integration und Migration der Caritas zuständig für die Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und hat das Projekt entwickelt. „Als die Caritas auf unsere Schule zukam, waren wir sofort angetan und haben zugesagt“, sagt Latein- und Sportlehrerin Carolin Velsink, welche die Spray-Aktion für das KHG gemeinsam mit ihrem Kollegen Alexander Engel betreut. 

„Ziel der Aktion ist es auf die Bedeutung demokratischen Handelns und Elemente des Grundgesetzes hinzuweisen. Die kreative Auseinandersetzung mit den Grundgesetztexten sollte eine Sensibilisierung der beteiligten Schüler*innen für gesellschaftliche Erscheinungen wie Rassismus und Rechtsextremismus erzeugen und zeigen, dass diese mit dem Demokratie- und Menschenrechtsverständnis unseres Landes nicht vereinbar sind“, erläutert Richartz. So hatten zu Beginn des Jahres 2020 circa 15 Schüler*innen des KHG in drei Workshops unter Anleitung des Velberter Graffiti-Künstler David Augustyniak sowie der beiden Lehrkräfte und des Caritas-Mitarbeiters Wort-Bild-Marken zu den Grundgesetz-Aussagen „Alle Menschen sind gleich“ und „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ entwickelt.

Für die beiden Motive hatten Kreis und Stadt Mettmann die Wand an der Tal-/Beethovenstraße zur Verfügung gestellt sowie die RegioBahn einen großen Brückenpfeiler im Neandertal. Aufgrund der Pandemie hatte sich das gesamte Projekt, das bereits vor den Sommerferien zum Abschluss hätte kommen sollen, jedoch massiv verzögert, so dass der Brückenpfeiler erst im neuen Jahr seine Verzierung erhält.

Auch das Aufbringen des Graffito an der Wand Beethovenstraße hatte unter den Pandemie-Bestimmungen zu leiden: „Leider konnten nun nicht alle Schüler*innen, die an der Motiventwicklung beteiligt waren, auch mit sprühen. Dies haben nun die beiden Oberstufenschülerinnen Ann und Amelie (beide EF) übernommen. Die jüngeren Schüler*innen kommen dann im kommenden Jahr an der Brücke zum Zuge“, so Alexander Engel.

„Plakativ aktiv für Demokratie“ wurde finanziert vom Caritasverband für den Kreis Mettmann und durch Landesmittel von NRWeltoffen sowie Bundesmittel von „Demokratie leben!“. „Ganz großer Dank gilt der RegioBahn und allen beteiligten Behörden auf Seiten des Kreises und der Stadt Mettmann, die uns unbürokratisch unterstützt haben“, unterstreicht Richartz.

 

Heiko Richartz, Caritas (17.11.2020)


Jugend trainiert - gemeinsam bewegen

Wie wichtig der Schulsport ist, wollte der Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ verdeutlichen.

Die Deutsche Schulsportstiftung als Träger von „Jugend trainiert“, die Kultusministerien der Länder und die am Wettbewerb beteiligten Sportverbände hatten die Schulen zu diesem Aktionstag aufgerufen. Das ambitionierte Ziel von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde bei Weitem übertroffen.

Der von mehreren Sponsoren begleitete Aktionstag fand nicht zentral an einem Ort statt, sondern verteilt auf 1.273 Schulen im gesamten Bundesgebiet. 235.000 Schülerinnen und Schüler setzten mit ihren Lehrkräften an ihrer Schule ein starkes Zeichen für den Schulsport.

Auch das KHG hat mit allen fünften Klassen, einer sechsten Klasse und einem 8er Mädchenkurs teilgenommen. Auf dem unteren Schulhof des KHGs wurden vier Bewegungsparcours aufgebaut, auf denen es um Ausdauer, Koordination und Ballgeschicklichkeit ging. Alle Ideen wurden von den Achtermädchen in einer Projektarbeit erarbeitet, was gar nicht so einfach war, denn alle Abstands- und Hygieneregeln mussten mitgedacht werden.
So wurden die teilnehmenden Klassen aus dem laufenden Unterricht geholt und Corona gemäß zum unteren Schulhof eskortiert, wo sie mit Musik zu einem kleinen Aufwärmprogramm empfangen wurden. Anschließend haben sich die Schülerinnen und Schüler für einen Handball-, Fußball-, Sprung- oder Limboparcours entschieden. Nach rund einer halben Stunde wurden die Klassen so zurückgeführt, dass sie ihren Nachfolgern nicht begegneten …

 

 

Auch weit über diesen Aktionstag hinaus halten wir am KHG den so wichtigen Sportunterricht unter den erschwerten Bedingungen aufrecht. Denn wo sonst können sich die Schülerinnen und Schüler noch bewegen, wenn der Sportverein, der Bolzplatz oder die Tanzschule geschlossen bleiben müssen. Und es liegt nicht jedem, den eigenen Schweinehund zu überwinden und alleine in die Natur zum Joggen oder Fahrradfahren zu gehen. Somit findet außer im Sportunterricht kaum noch Bewegung statt, die aber gerade jetzt so wichtig fürs Wohlbefinden ist!

Brigitte Breuch (16.11.2020)


Nina Bohlken ist Gewinnerin des Landesessaywettbewerbs 2020

Die Freude wippte unter Masken. Die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Leistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 am Konrad-Heresbach-Gymnasium strahlten mit Nina Bohlken um die Wette: Die frisch gekürte Gewinnerin des Essaywettbewerbes des Landes Nordrhein-Westfalen 2020 kommt aus ihren Reihen. Nach Simon Klüwer 2015 stellt das KHG zum zweiten Mal in kurzer Zeit den Landessieger des Literaturwettbewerbs.

Bereits im Juni dieses Jahres erhielt die Oberstufenschülerin Nachricht von der ausrichtenden Berkenkamp-Stiftung: Mit ihrem Essay über den Aphorismus Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein“ („Die Titanen“) gehöre sie zu den Landessiegern. Ihr Deutschlehrer, Herr Castelli, hatte sie und ihre Mitschüler im Unterricht auf die Wettbewerbsteilnahme vorbereitet, im Homeschooling verfassten die EF-Schüler anschließend jeweils einen Essay.

Die Jury lud Nina Bohlken und die übrigen Landesssieger nun zur Teilnahme an einem Literaturseminar in die Schillerstadt Marbach ein, in dessen Rahmen auch die Platzierungen der Landessieger bekannt gegeben werden sollten. Coronabedingt fand diese besondere Veranstaltung im November online statt, um die jungen Talente trotz der Pandemie in Kontakt miteinander zu bringen, zu fördern und zu würdigen. Das Programm unter der Leitung Vanessa Greiffs vom renommierten Deutschen Literaturarchiv Marbach umfasste unter anderem ein Werkstattgespräch mit dem vielfach ausgezeichneten Autoren Akos Doma sowie einen Schreibworkshop zum Thema „Was ich gefunden habe und was ich verloren habe.“ Den Abschluss und Höhepunkt des zweitägigen Webinars bildete die Preisverleihung anlässlich des nordrhein-westfälischen Landesessay-wettbewerbes durch den Vorstand der Berkenkamp-Stiftung. Nina Bohlken erhielt den ersten Preis für ihren Beitrag.

 

„Ich habe über gut zwei Wochen hinweg immer mal wieder meine Ideen zu Hölderlins Gedanken auf einem Collegeblock notiert, sie ausformuliert, mir Metaphern ausgedacht, gelöscht, versetzt, umformuliert“, berichtet die KHG-Schülerin aus ihrer Schreibwerkstatt. Roter Faden ihres Essays ist eine Schiffspassage, während der die Autorin die hohe See des menschlichen Miteinanders bereist, seinen Sonnenseiten und stürmischen Fährnissen begegnet, Fragen nach dem stellt, was Halt verleiht, und Denkanstöße gibt. „Ich glaube, deshalb habe ich gewonnen“, vermutet Nina Bohlken zurückhaltend. Die Schulgemeinschaft freut sich mit ihr und gratuliert herzlich zu diesem glänzenden Erfolg.

 

Stefan Castelli (12.11.2020)

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Ist doch nur Spaß?! - Law4school-Webinar zum Thema „Cybermobbing“ klärt auf

Am Montag, den 26.10.2020, fand für alle sechsten und achten Klassen des KHG das Law4school-Webinar zum Thema „Recht im Internet –Cybermobbing“ statt. Innerhalb dieser 90-minütigen und altersgerecht angepassten Veranstaltung informierte die Referentin, Rechtsanwältin Frau Stückmann, anhand von konkreten Beispielen über Gefahren und Risiken im Bereich Social Media bzw. im Internet.

Des Weiteren konnten auch interessierte Eltern am Dienstagabend, den 27.10.2020, an einem für Eltern gestalteten Webinar mit Frau Stückmann teilnehmen.

Ziel des Webinars ist es, Schülerinnen und Schüler für ein verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit den neuen Medien zu sensibilisieren und durch das Aufzeigen von rechtlichen Grenzen zum Nachdenken anzuregen.

Die Veranstaltung wurde vom ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) organisiert und finanziert.

Bisher waren die Resonanzen von Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft durchweg positiv.

Die Eltern, die am Elternwebinar teilgenommen haben, bekommen die von der Referentin bereitgestellten Unterlagen per Email zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu den Webinaren finden sich unter https://www.law4school.de.

 

 Stefanie Werner, ELSA am KHG, Präventionsarbeit (03.11.2020)


Wie Schweizer Käse …

Die Haut unseres Planeten kennen wir mittlerweile ganz gut, unter anderem deshalb, weil wir sie wie einen Schweizer Käse anbohren, um immer dichteres kartografisches Material über die geologischen Untergründe unseres Gebietes zu erhalten.

 

Die SuS des WPU-PlanetERDE-Kurses waren heute live dabei, als der Geologische Dienst NRW eine Trockenbohrung auf dem Gelände unseres Kooperationspartners Stiftung Grüne Kiste auf Gut Meurersmorp durchführte. Neben der lauten, schlagenden Methode der Trockenbohrung bestaunten wir hierbei natürlich zunächst das Equipment, wie Bohrlastwagen, Bohrgestänge, Bohrkerne usw. Wirklich interessant aber waren die Schichtsubstanzen im Profil der Bohrkerne mit Altern zwischen rund 100.000 und 400 Millionen Jahren. Die bindige Bodenmasse aus einer Ablagerungszeit von vor 28 Mio. Jahren in den Händen zu kneten, ist schon eine faszinierende Erfahrung. Auf einmal tauchen Muschelschalen auf, die aus der Zeit stammen, als die Nordsee in der niederrheinischen Bucht bis fast bis Bonn anstand. Genauso, wie mit dem Fingernagel in halbfesten Schichten kurz vor dem Festgestein zu kratzen, die aus einer Zeit stammen, zu der die Oberfläche noch nicht ansatzweise die Form der Kontinente aufwies, wie wir sie heute kennen. Alles für uns heute kaum vorstellbar. Damit wird ein Bohrkern zur Zeitreise, die natürlich einer Übersetzung durch Experten bedarf – an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für die freundliche und kompetente Anleitung durch Herrn Mighali und sein Team vom Geologischen Dienst NRW!

Dr. Björn Hildebrandt (30.10.2020)


VR-Brillen Workshop

Am 01.10.2020 fand ein VR-Brillen Workshop am KHG statt. Er dauerte drei Stunden. Eigentlich sollte er bereits im Mai stattfinden. Wegen des Corona-Lockdowns ging es damals leider nicht. Zum Glück wurde der Workshop nachgeholt.

Als erstes mussten wir unsere VR-Brillen selbst zusammenbauen. VR-Brillen sind „virtuelle Realität - Brillen“. Damit kann man dreidimensional über das Handy sehen. Das Zusammenbauen war ganz schön kniffelig.

Danach hatten wir eine Pause. In der konnten wir in der Cafeteria etwas essen, draußen spielen oder anderes tun. Als wir aus der Pause wiederkamen, haben wir den Raum gewechselt, um am Computer unsere eigene virtuelle Welt zu erstellen. Die konnten wir dann auf unserem Handy angucken oder über die VR-Brille. Übrigens haben wir auch Schulhandys bekommen, falls wir unsere vergessen hatten, etwas nicht funktionierte oder wir keins hatten.  

Mir hat der Workshop viel Spaß gemacht. Gerne würde ich etwas ähnliches noch einmal machen.

Lina Devigne, Klasse 6c (24.10.2020)


DaZ-Schüler starten strahlend in die Herbstferien

Strahlende Gesichter am letzten Schultag vor den Herbstferien im DaZ-Raum des Konrad-Heresbach-Gymnasiums: 13 Schülerinnen und Schüler erhielten aus den Händen des Schulleiters Horst Knoblich ein Zertifikat als Beleg ihres erfolgreichen Abschneidens bei der Sprachprüfung im Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Als Seiteneinsteiger in das deutsche Bildungssystem lernen die Jugendlichen zwei Jahre lang intensiv Deutsch im Förderunterricht, um schrittweise im Regelunterricht ihrer Jahrgangsstufe Fuß fassen zu können. Dabei werden sie von Fachlehrern, Oberstufenschülern und Schülereltern individuell unterstützt: Lernen in sozialer Verantwortung findet statt.

Dass die jungen Migranten auf einem guten Weg sind, zeigen ihre Prüfungsergebnisse: Alle Kandidaten bestanden sowohl den mündlichen als auch den schriftlichen Teil der Prüfung. DaZ-Zertifikate konnten neunmal auf der Niveaustufe A1 des europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachenkenntnisse, dreimal auf Niveaustufe A2 und einmal auf Niveaustufe B1 vergeben werden. Wenn das kein guter Start in die Herbstferien ist.

 

 Joanna Zon, Stefan Castelli (10.10.2020)


Mit 19.856 Radkilometern auf Platz 1 in Mettmann

Zum diesjährigen Mettmanner Stadtradeln konnte unser Team "KHG Mettmann" stolze 19.856 Kilometer beitragen und landete damit als Team mit den meisten Radkilometern direkt im ersten Jahr der Teilnahme auf Platz 1 in der Gesamtwertung. Mit 148 Aktiven waren wir damit auch das mit Abstand größte Mettmanner Team.

Herzlichen Dank an alle Radelnde, die mit jedem einzelnen Kilometer zu diesem Erfolg beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind die Klassenteams: Die Klasse 5c sammelte unglaubliche 3.734km, gefolgt von der Klasse 6b mit 3.032km und der Klasse 9b mit 1.990km. Aber auch die Teams der Klassen 6c, EF, 5b, 8b, 7a, 9d, 5a und 7b steuerten neben dem Hauptteam viele, viele Kilometer zu unserem Sieg bei.

Eine Auswertung und Preisverleihung durch die Stadt Mettmann wird noch folgen.

 

Claudia Reiter (06.10.2020)


ABSCHLUSS – UND DANN? ScHNUPPERTAG FÜR DIE REALSCHÜLER*INNEn DES 10. JaHrgangs

Am 02.10.20 gab es am Konrad-Heresbach-Gymnasium zum zweiten Mal die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Carl-Fuhlrott-Realschule, unsere Schule und unseren Unterricht im Rahmen eines Schnuppertages besser kennenzulernen. Das KHG stellt für die Schülerinnen und Schüler der CFR eine Möglichkeit dar, nach dem Abschluss an der Realschule (mit Qualifikationsvermerk) die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Insgesamt 20 Interessierte bekamen die Gelegenheit, alle Fragen zu einer möglichen Laufbahn am Gymnasium zu stellen und bekamen bei Probe-Unterrichtsstunden einen Einblick in die Fächer und Inhalte der gymnasialen Oberstufe. Im Anschluss wurde der Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa reflektiert. Ein gelungener Tag, der hoffentlich dazu führt, einige von diesen motivierten Jugendlichen im kommenden Jahr an unserer Schule begrüßen zu dürfen! 

Johanna Willkowsky (05.10.2020)


Die Kooperation „Stiftung Grüne Kiste/Konrad-Heresbach-Gymnasium“ trägt erste Früchte

Im Frühjahr gesäet, am Ende der Sommerferien gehegt und gepflegt und gestern geerntet! Die ersten sichtbaren Früchte unserer entstehenden Gartenschule in Zusammenarbeit mit der Stiftung GRÜNE KISTE auf Gut Meurersmorp liegen im Bereich der Lehrerzimmer unserer Schule zur Abholung bereit.

 

Im Februar 2020 besuchten wir mit einer Gruppe des Kollegiums Gut Meurersmorp und verschafften uns einen ersten Überblick der tollen Möglichkeiten vor Ort auf dem Hof des Landwirtes Peter Drenker, dem Betreiber der in Mettmann gut bekannten Grünen Kiste. Die Zusammenarbeit startete …

 

Nachdem wir beim Setzen der ersten Kürbispflanzen auf der Gartenparzelle unserer Kooperation als Schule noch nicht zugegen waren, halfen bereits knapp 30 fleißige HelferInnen aus der Jgst. 9 am Montag vor dem Schulstart dieses Schuljahres bei der Regulierung des Beikrautes (umgangssprachlich: Unkraut jäten). Unter erbarmungslos sengender Sonne wühlten wir uns mit und teils ohne Handschuhe durch Distel und Melde, um unseren reifenden Kürbissen wieder etwas Sonnenlicht zu verschaffen. Begleitet von einem leckeren Elternbuffet ließen wir dann den hochsommerlichen Abend gemütlich im Stinderbachtal auf Gut Meurersmorp ausklingen.

 

Und pünktlich zur Erntezeit packte dann eine achtköpfige (!) Erntegruppe (größtenteils aus Mitgliedern der AG Ökologische Umgestaltung von Herrn Adler) am vergangenen Montag noch einmal kräftig mit an und erntete die ersten sicht- und essbaren Erfolge dieser Zusammenarbeit.

Bei Wind und Wetter und mit nassen Hosen, Schuhen und Socken stapfte die unerschrockene Helfertruppe unermüdlich durch das Feld und trug voll beladene Kürbiskisten zum Anhänger.

Aber wie bekommt man ca. 200 Kürbisse von Gut Meurersmorp zur Schule und dann vor die Lehrerzimmer? Wie immer nicht allein …

 

Unser ehemaliger Schüler Birk Meiser – heute selbstständiger Agraringenieur – betreut als landwirtschaftlicher Experte die Zusammenarbeit von Stiftung und Schule und transportierte die wertvolle Fracht via Anhänger zur Schule. Vor Ort packte dann der Erdkunde-LK von Herrn Fuisting mit an; erst eine sechsköpfige, hochmotivierte Teilgruppe, am Ende der ganze Leistungskurs, denn der Nachschub an Kürbissen wollte einfach nicht abreißen!

 

Und nun die herzliche Einladung: Greifen Sie beherzt zu!

 

Geben Sie bei ihren Kindern Bestellungen auf oder kommen Sie (wenn möglich vereinzelt und mit Maske😉) vorbei und bedienen Sie sich an der leckeren Frucht dieser aufkeimenden Zusammenarbeit. Über eine kleine Spende an die Stiftung Grüne Kiste, von der unsere SuS direkt profitieren werden, würden wir uns dabei sehr freuen!

 

Viele Grüße

Michael Hannaford & Björn Hildebrandt

Björn Hildebrandt (29.09.2020)


Klassenfahrt nach Panarbora

Wir, die 6a, waren vom 07.09.2020 - 11.09.2020 auf Klassenfahrt in Waldbröl, in einer Jugendherberge mit dem Namen Panarbora. Diese Jugendherberge war aber keine gewöhnliche. Sie war gleichzeitig auch ein Naturerlebnispark, welcher direkt neben einem großen und schönen Wald liegt. Das Gelände der Jugendherberge war sehr groß. Darauf gab es einen großen Spielplatz, einen Kräutergarten, ein Volleyballfeld, einen 40 Meter hohen Turm, von dem man eine wunderschöne Aussicht hatte und vieles mehr.

In der Jugendherberge gab es mehrere Dörfer. Es gab das Afrika-Dorf, das Asien-Dorf und das Südamerika-Dorf. Für fünf Tage durften wir im Südamerika-Dorf leben. Dort waren vier Holzhütten, in dem jeweils acht Kinder gemeinsam leben konnten. Für die Lehrer gab es auch eine Holzhütte mit zwei Zimmern. In unserem Dorf verlief sogar ein kleiner Fluss. Bis 22 Uhr durften wir noch Freunde aus anderen Zimmern besuchen. Danach war aber Nachtruhe.

Wir hatten jeden Tag ein wirklich tolles Programm. Wir sind beispielsweise Baumklettern gegangen, habe eine GPS-Tour gemacht, gemeinsame Spiele gespielt, eine Stadtrallye durchgeführt und einen Baumwipfelpfad besucht. Auch das Essen war sehr lecker. Einig sind wir uns alle: Das war eine sehr, sehr schöne Klassenfahrt!

Emily Anhut, 6a (28.09.2020)  


Molekülkino in 3D am KHG

Eine ganz besondere Chemiestunde durften alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Donnerstag (24.09.2020) erleben. Herr Prof. Dr. Auer vom Max-Planck-Institut in Mühlheim gab mithilfe von 3D Brillen Einblicke in die Welt der Moleküle.

Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, dass es mehr als 14 verschiedene Strukturen von Eis gibt, sondern konnten in der 3D Computeranimation sogar bewegliche Wasserteilchen beobachten.

Außerdem konnten alle die Verformbarkeit von Metallen und die Streckung von Polymerketten auf Teilchenebene verfolgen, ebenso die Vorgänge am Platinkatalysator in einer Brennstoffzelle. Besonders beeindruckend aber war die Animation eines Kolibakteriums, das in 3D von der Leinwand zu fliegen schien.

Die Fachschaft Chemie bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Auer und hofft, dass diese Veranstaltung bald wiederholt werden kann.

 

 

Claudia Reiter (26.09.2020)


Eine 5. Klasse radelt im Spitzenfeld!

Erst fünf Wochen am KHG und schon ganz nach vorne geradelt. Das Geheimnis unseres Erfolgs? Fahrrad-training mit Frau Breuch, ein sonntäglicher Ausflug durchs Neandertal und das Motto „every little helps“ oder - aufs Stadtradeln bezogen - „jeder Kilometer zählt“.

 

Ein Anwohner staunte nicht schlecht, als sich am späten Sonntagvormittag eine größere Gruppe von Schülern samt einigen elterlichen Begleitern und drei Lehrerinnen vor dem KHG einfand. Frau Breuch hatte eingeladen zu einer Radtour durchs Neandertal, damit wir an diesem wunderbaren Spätsommertag noch ein paar Kilometer fürs Stadtradeln sammeln konnten.

Obwohl es ein paar Steigungen zu nehmen galt, war die Stimmung super, und wir hielten des öfteren an, um einfach nur die Aussicht zu genießen oder einen Moment am Ufer der Düssel unter dem Laubdach der großen, alten Bäume zu entspannen. Uns wurde bewusst, in welch schöner Umgebung wir leben und wie wichtig der Erhalt dieser Wälder und unseres Lebensraums ist.

Denn es geht ja beim Stadtradeln nicht nur darum, uns sportlich zu betätigen und uns dem  Wettbewerb zu stellen. Radeln für ein gutes Klima. Wie schön wäre es, wenn wir am KHG nach dem Stadtradeln einfach weiter radeln...

Bettina Struchholz (22.09.2020)