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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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Bericht der Qualitätsanalyse

Drei Tage prüften die Qualitätsprüferinnen und -prüfer des Landes NRW unsere Schule auf Herz und Nieren. Nach über 50 Unterrichtsstunden, die besucht wurden, und zahlreichen Gesprächen mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrer sowie der Auswertung unseres gesamten Schulprogramms, mehrerer Lehrpläne und unserer Organisationsstrukturen wurde "der Kern unserer pädagogischen Arbeit anerkannt und gelobt. Das respektvolle, offene Miteinander sei überall zu spüren, vertrauensvoller Umgang aller schulischer Gruppen miteinander bewirke eine spürbar positive Lernatmosphäre. Vier Stärken sind in der Bilanzierung (S. 13) hervorgehoben, dem steht nur ein 'Entwicklungspotenzial' gegenüber – das ist ein hervorragendes Ergebnis." (Herr Knoblich im Geleitwort).

 

Das Geleitwort zum Bericht sowie den gesamten Bericht finden Sie hier zum Download:

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Geleitwort der Schulleitung
Geleitwort zum QA-Bericht.pdf
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Bericht der Qualitätsanalyse
Qualitätsbericht Ausführung Schule_SCHUL
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5 Fragen an Leichtathleten

Willkommen zu unserem heutigen Video, in dem wir zwei Leichtathleten unserer Schule vorstellen! Emie Berger, eine überaus talentierte Mittelstreckenläuferin vom TSV Bayer 04 Leverkusen, konnte im Jahr 2023 sowohl an der U-20 Europameisterschaft teilnehmen und dabei den 8. Platz erreichen, als auch den Titel der Deutschen U20-Meisterin sichern. Auf der Sprintseite haben wir René Menk vom LAZ Wuppertal, der im gleichen Jahr die Krone als Deutscher Meister über 100m und 200m der Masters-Athleten trägt. Erfahrt mehr über ihre Trainingseinheiten, Wettkampfvorbereitungen und weitere spannende Geschichten!

(21.02.2024)


Berufliche Orientierung live

Zum zweiten Mal fand am 16. Februar 2024 eine Praktikumsbörse am KHG statt. Im Rahmen einer Plakatausstellung präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 ihr vor Kurzem absolviertes Betriebspraktikum für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9. Von Architektur und Elektrotechnik über Pharmazie, Medizin und Jura bis hin zu Tätigkeiten auf kommunaler Ebene war das Angebot breit gefächert, so dass für jeden und jede etwas dabei war. Ausgestattet mit Laufzetteln machten sich die Neuntklässler und Neuntklässlerinnen somit auf den Weg in teils intensive Gespräche, aus denen sie mit Hinweisen zu konkreten Betrieben und Kontaktdaten herausgingen. Dies dürfte ihnen die Suche eines Praktikumsplatzes, welcher auf sie zugeschnitten ist, für ihr eigenes Betriebspraktikum enorm erleichtern! Im gleichen Zuge erfolgte für die aktuellen Praktikanten und Praktikantinnen eine Nachbereitung ihres Praktikums auf sicherlich sinnstiftende Art und Weise, indem sie ihre eigenen Erfahrungen aufbereitet und mit Interessenten und Interessentinnen geteilt haben. Erfreulicherweise war ebenfalls zu beobachten, dass auch Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgangsstufen vor den Plakatwänden stehenblieben und sich interessiert die dargestellten Tätigkeitsprofile anschauten. So erfolgte berufliche Orientierung ganz natürlich! Schon jetzt läuft die Anmeldung für das Betriebspraktikum 2025 und es wird interessant sein zu sehen, welche Berufsfelder nächstes Jahr vertreten sein werden. In jedem Fall werden die Stellwände noch einige Tage stehen bleiben und so für interessierte Schülerinnen und Schüler zugänglich sein.

 

Nicole Prange (17.02.2024)



KHG-SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER SIND ERNEUT ERFOLGREICH BEIM BIBERN

Mittlerweile fast schon traditionell ist am KHG die Teilnahme am jährlich stattfindenden Informatik-Biber-Wettbewerb, einem bundesweiten Wettbewerb, in dem sich bei uns Kinder und Jugendliche von der 5. Klasse bis zur Q2 mit informatischen Problemstellungen spielerisch auseinandersetzen sollen.

 

In der aktuellen Runde traten für unsere Schule 422 Schülerinnen und Schülern an. Nun gab es die Ergebnisse: Neben zehn Erstplatzierungen, die sich über einen Biber-Rucksack freuen dürfen und acht zweiten Plätzen, die eine Stofftasche erhalten, haben wir noch 131 Drittplatzierungen. 

 

Ein besonderer Dank gilt neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Herrn Ehrhard, der an unserer Schule den Wettbewerb ins Leben gerufen hat und jährlich organisiert.

 

Wenn Sie sich selbst einmal an den Biber-Aufgaben versuchen möchten, dann finden Sie die Wettbewerbsaufgaben der letzten Jahre hier (externer Link).

 

Carolin Amelung (02.02.2024)


Besuch beim Wuppertaler Hochsprungmeeting 2024

Am Freitag, dem 26.01.2024, besuchte der Leichtathletik-Sportkurs der Q1 unter der Leitung von Herrn Menk das diesjährige Hochsprungmeeting in Wuppertal. Gemeinsam mit etwa 500 anderen Sportbegeisterten versammelten wir uns in der Sporthalle des Schulzentrums Süd auf Küllenhahn, um zehn Leichtathletinnen und zehn Leichtathleten zu unterstützen und zu bewundern. Nach wochenlangem eigenen Springen im Unterricht und dem Bestreben, die Sprunghöhe stetig zu steigern, war es nun an der Zeit, beeindruckende Sprunghöhen live zu erleben.

 

Die Bestleistung bei den Frauen an diesem Abend betrug 1,95 m und stellte somit die europäische Jahresbestleistung und einen neuen Meetingrekord für die EM-Achte Christina Honsel dar. Am Ende scheiterte sie knapp an der Olympianorm von 1,97 m, zeigte sich jedoch trotzdem sehr zufrieden. Wir waren auch live dabei, als Buse Savaskan den türkischen Rekord mit einer Höhe von 1,91 m brach.

 

Bei den Männern ging es ein gutes Stück höher hinaus. Der führende Athlet der Weltjahresbestenliste, Jan Štefela aus Tschechien, siegte mit einer übersprungenen Höhe von 2,28 m. Auch er scheiterte leider knapp nach drei Versuchen an der Olympianorm von 2,33 m. Zusammen mit dem Ukrainer Vadym Kravchunk (2,25 m) und Alperen Acet aus der Türkei (ebenfalls 2,25 m) belegten sie das internationale Treppchen an diesem Abend.

 

Für reichlich Verpflegung sorgten auch die Veranstalter, wodurch einem gelungenen Abend nichts mehr im Wege stand. Es war eine tolle Erfahrung mit einer überragenden Stimmung, und wir sind gespannt auf das Hochsprungmeeting im nächsten Jahr.

 

Josy Bilgow, Q1 (01.02.2024)


Besuch des Planet-Erde-Kurses des Mineralien-Museums in Essen-Kupferdreh

Am Freitag, den 12.01.2024, besuchte der Planet-Erde Kurs das Mineralien-Museum in Essen-Kupferdreh.

Da wir uns schon seit einiger Zeit mit Mineralien, Gesteinsarten und deren Entstehung beschäftigten, war dieses Museum gut geeignet, die Thematik weiter zu vertiefen und anschaulicher zu gestalten.

 

Zu Beginn traf sich unser Kurs um 8 Uhr an der Schule, von wo aus wir starteten. Durch den Streik der Deutschen Bahn konnten wir nicht mit dem Zug fahren, sondern mussten den Bus nehmen, der aber mehr Zeit in Anspruch nahm. Nachdem wir an unserem Ziel angelangten, konnten wir sofort das Museum besichtigen, welches keinen Eintrittspreis verlangt.

 

Mit unserem Arbeitsauftrag, drei Lieblingsobjekte unter der Vielzahl der Exponate auszumachen und im Unterricht vorzustellen, machten wir uns in 2er Gruppen auf den Weg, das Museum zu erkunden. Dabei kamen wir durch verschiedene Räume unterschiedlicher Themenbereiche, z.B. „Staub der Galaxien“, indem es um die Grundbausteine der Erde geht. Nach einem ersten Rundgang kamen wir im Gemeinschaftsraum zusammen, um unsere Eindrücke zu sammeln und zu besprechen. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der „Inkohlung“, also der Entstehung eines Steinkohlevorkommens als Beispiel eines Sedimentgesteins. Neben physikalischen Bedingungen, wie Druck und Temperatur, spielten hierbei auch über große Zeiträume ablaufende chemische Prozesse eine wichtige Rolle. Anschließend bekamen wir ein Quiz über Mineralien, welches wir bei unserem zweiten Rundgang bearbeiteten. Zum Ende des Besuches bestand noch die Möglichkeit, kleine Souvenirs wie Mineralien oder Fossilien etc. zu erwerben. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg und erreichten nach ein paar Komplikationen und einem spannenden Ausflug gegen 13.30 Uhr wieder die Schule.

Kai Schneemann & Linus Oelmann, 9C (01.02.2024)


Ein unvergesslicher Auftritt in der Kirche

Wer nicht dort war, der hat einiges verpasst, denn am 27. Januar 2024 spielte die Bigband des KHG's in der Kirche in der Freiheitsstraße im Rahmen des Winterkonzertes der Maria Nenninghoven Stiftung groß auf! Gemeinsam begeisterten die Schüler*innen das Publikum. Unter der Leitung von Herrn Maxsein ertönte in der Kirche mit lautem Knall "Eye Of The Tiger" und andere imposante Stücke aus Rock, Pop und Filmmusik. Doch auch mit langsamen Liedern, wie z.B. "What A Wonderful World" überzeugt die Bigband. Wie eine lange, bunte Reise nimmt die Band das Publikum mit in die Welt der Musik.

 

Alle hören gespannt zu, als der Solopart beginnt und Rana, Jhanna und Paul die Zuschauer*innen mit Bon Jovi und Billie Eilish verzaubern, bis die Bigband die Show wieder übernimmt.

 

"Feiern im Regen" von den Toten Hosen vollendet den großartigen Abend. Danach regnet es nur so Komplimente und positive Kommentare von Familie, Freunden und begeisterten Zuschauer*innen. Aber auch unter den Bandmitgliedern, die mittlerweile schon fast zu einer kleinen Familie zusammengewachsen sind, ist das zufriedene Gefühl, etwas tolles geleistet zu haben, nicht zu übersehen!

 

"Das heute war bis jetzt unser bester Auftritt!", die jungen Musiker*innen können stolz auf sich sein und gehen mit gutem Gefühl nach Hause. Der Auftritt war ein voller Erfolg und wir können uns alle auf Mehr von der Bigband freuen.

Jhanna Filinesi, 10A (01.02.2024)


Einladung zur Gedenkfeier am 27.01.2024

Veranstaltung anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27.01.2024 um 18.30 Uhr am Koburg Mahnmal und in der evangelischen Kirche Freiheitstraße.

 

Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Der 27. Januar wurde zum Symbol für eine wachsame Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und ist seit 1996 offizieller bundesweiter Gedenktag. Seit 2005 wird der 27. Januar durch einen Beschluss der Vereinten Nationen weltweit als Gedenktag begangen.

 

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Es befindet sich im südlichen Teil Polens, unweit der Grenzen zur Tschechischen Republik und der Slowakei. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden in diesem Vernichtungslager mit menschenverachtender Präzision und Grausamkeit ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer. In Auschwitz wurden rund 900.000 der Deportierten unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet. Weitere 200.000 Menschen starben unter anderem an Krankheiten, Misshandlungen oder Unterernährung.

 

Das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage lädt alle Interessierten anlässlich dieses internationalen Gedenktages zu einer Gedenkveranstaltung am Koburg-Mahnmal auf dem Lavalplatz und in die evangelische Kirche Freiheitstraße ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.

 

Schülerinnen und Schüler des Konrad-Heresbach-Gymnasiums werden den Holocaust-Gedenktag inhaltlich gestalten und durchführen.

 

Die Veranstaltung soll auch ein Zeichen setzen für die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur und gegen das Fortbestehen rechter Ideologien und rechtsextremer Aktivitäten in Alltag und Gesellschaft. Die Ereignisse der jüngsten Zeit haben gezeigt, dass das Einstehen für Demokratie und Humanität nie an Aktualität verliert! Wir wollen uns gemeinsam dafür stark machen, dass unsere Vergangenheit nicht zu unserer Gegenwart wird.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen gemeinsam Stellung zu beziehen.

Es können gerne Blumen und Kerzen mitgebracht werden.


Big Band Auftritt auf dem Blotschenmarkt

Wie in der Vorweihnachtszeit üblich laufen auch am 15.12.2023 die Vorbereitungen auf dem Mettmanner Blotschenmarkt. Doch heute eilen nicht nur die Standbesitzer und Standbesitzerinnen geschäftig über den Kirchenvorplatz, sondern auch die Mitglieder der BigBand des KHGs. Unter der Leitung Herrn Maxseins bereiten sich die Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe auf ihr Konzert vor, stimmen die Instrumente und überprüfen zum letzten Mal, ob alles korrekt verkabelt ist. Freunde und Familie der Auftretenden, aber auch zufällig Vorbeikommende versammeln sich vor der Bühne und blicken erwartungsvoll zu den konzentrierten Jugendlichen hinauf.

 

Um Punkt 16.00 Uhr ist es dann soweit: Schlagartig und dennoch perfekt koordiniert erklingt die Melodie von „Eye of the Tiger“, die die gesamte Band gemeinsam zum Besten gibt. Nachdem die letzten Töne verstummt sind, werden die Zuschauer freundlich begrüßt und für den Abend in Stimmung gebracht. Es folgen weitere Stücke, an denen alle Mitglieder mitwirken. Tragend dabei sind die imposanten Trompeten, Posaunen und Saxophone, aber auch das Schlagzeug, das Klavier und der Bass spielen eine wichtige Rolle.

 

Im weiteren Verlauf des Auftritts werden dem Publikum ein virtuoses E-Gitarrensolo von Paul und mehrere bezaubernde Gesangseinlagen von Jhanna, Rana und Vivianne dargeboten. Dementsprechend ist auch die Resonanz der Zuhörenden. Nach den Darbietungen ertönt lauter Beifall, Familie und Freunde filmen mit einem Lächeln auf den Lippen die Auftritte der Künstlerinnen und Künstler. 

 

Auf die Soli folgen wiederum gemeinsame Stücke der gesamten BigBand. Durch Titel wie „The Final Countdown“ entsteht eine fröhliche, die Kälte vergessen lassende Atmosphäre. Den Höhepunkt des Konzerts bieten aber die abschließenden Weihnachtslieder „Jingle Bells“ und „Feliz Navidad“. Während der Himmel immer dunkler wird und das bunte Scheinwerferlicht die Augen der Nachwuchsmusiker funkeln lässt, steigen die klaren Trompetenklänge der Kirchturmspitze von St. Lambertus entgegen. Das Publikum genießt die aufkommende Vorweihnachtsstimmung und nimmt dies zum Anlass, bei einem gemeinsamen Glühwein den hellen und freudigen Tönen zu lauschen. 

 

Mit dem finalen Applaus, der die Nennung und das Verbeugen aller Musikerinnen und Musiker überdauert, endet das Konzert und hinterlässt ein begeistertes Publikum, wie beeindruckte Stimmen verlauten lassen. Ein ebenfalls zufriedener Herr Maxsein bezeichnet das Konzert als „vollen Erfolg“ und lobt seine Schützlinge für ihr Engagement.

 

Jakob Knoblich, Q2 (22.12.2023) 


Knusper, knusper, knäuschen, ein ganz schön volles Häuschen!

Am Freitag, dem 15.12.2023, haben sich die Klassen 5b, 5c und 6b zusammengefunden, um gemeinsam eine Opernvorstellung des Klassikers „Hänsel und Gretel“ zu erleben. Unter der Planung von Frau Hoffmann und der Unterstützung von Frau Reh, Herrn Scherer, einigen Eltern und einem Tutor haben sich die drei Klassen auf den Weg gemacht, um zum Düsseldorfer Opernhaus zu gelangen.

Auf der Hinfahrt hat man nicht nur den Schüler*innen, sondern auch den Begleitpersonen eine gewisse Anspannung anmerken können. Für die meisten der Kinder war es das erste Mal, dass sie eine Oper betreten, weshalb dieser Abend ihnen definitiv in Erinnerung bleiben wird. Nach der langen Fahrt und einem Ansturm auf die Jackenabgabe, konnten die Klassen endlich den großen und elegant gestalteten Zuschauerraum betreten. Ein wenig Suchen hier, ein wenig Gedrängel da, und dann fand jeder seinen Platz und machte es sich bequem. Danach gingen die Lichter langsam aus, es wurde still im Saal und nach der Vorstellung des Dirigenten und des Orchesters öffnete sich der Vorhang und die Oper begann. Die klassische spätromantische Geschichte von „Hänsel und Gretel“ kennt fast ein jeder, doch diese Inszenierung war durchaus ein völlig neues Erlebnis. Was für die meisten eine zunächst befremdliche Reizung der Ohren war, wurde schnell zu einer betörenden Wohltat für Leib und Seele. Man könnte fast meinen, dass die Musik es geschafft hat eine so süßliche Atmosphäre zu erzeugen, dass selbst ein Lebkuchenknusperhäuschen nicht so anziehend sein könnte. Doch inmitten des Bannes der musikalischen Verführung, wurden alle, durch die Pause, aus ihrer Trance gerissen. In der Pause waren die Kinder sehr überwältigt von dieser völlig neuen Erfahrung und haben sich eifrig miteinander ausgetauscht. Einige erkundeten das Opernhaus und waren fasziniert von der Größe, der Gestaltung und der Atmosphäre, die in diesem magischen Quell von Kunst und Leidenschaft zu spüren war. Als die Türen zum Saal wieder geöffnet wurden, stürmten die Kinder voller Elan wieder hinein und freuten sich wieder in die Welt von „Hänsel und Gretel“ gezogen zu werden. Beim finalen Applaus konnten sie sich nicht mehr zurückhalten und mussten ihre Begeisterung in Form von lautem Klatschen, Pfeifen und Aufstehen darbieten. Auf der Rückfahrt hat man sich bis zur Ankunft in Mettmann über dieses erstaunliche Erlebnis unterhalten.

Eine Verzauberung von Groß und Klein fand an diesem Abend statt. Die Inszenierung des Klassikers war ein wahrlich herrliches Erlebnis, welches sich nur empfehlen lässt. Wer Interesse hat, kann sich auf der Website des Düsseldorfer Opernhaus (externer Link) über weitere Vorführungen informieren und den süßlich verführenden Zauber der Märchenoper am eigenen Leibe erfahren.

(Die angefügten Bilder entstammen der Website der Oper am Rhein und wurden von Hans Jörg Michel aufgenommen.)

 

Rosario Riccardo Ademov, Q2 (20.12.2023)


Das Bödecker-Stipendium – eine tolle Chance für junge Schreibende ab 14 Jahren

Wenn man Antonia aus der 10c nach ihrem Berufswunsch fragt, dann antwortet sie ohne zu zögern: „Autorin – oder zumindest was mit Büchern.“ Schließlich schreibt sie seit jeher gerne Geschichten (und das auch noch sehr gut). Besonders inspirierend ist es für Antonia, wenn sie dies zusammen mit Gleichgesinnten tun kann – zum Beispiel während der Projektwoche oder im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Schreibwerkstatt des KHGs.

 

Im Sommer '23 wurde Antonia für das Bödecker-Stipendium für junge Autor:innen ausgesucht. Dieses Programm hat sich zum Ziel gesetzt, engagierte Schreibende aus NRW zwischen 14 und 22 Jahren mit Autor:innen in Kontakt zu bringen und zwar 1:1. Sechs Monate lang arbeiten die Jugendlichen dann eng mit ihrem/r Mentor/in zusammen. 

 

Antonias Coach war der Kinder- und Jugendbuchautor Tobias Steinfeld aus Düsseldorf. Mit ihm hat sie sich regelmäßig im Café oder auch mal über Zoom getroffen. „Was genau man mit den Autoren machen möchte, kann man sich frei aussuchen“, erzählt Antonia. „Ich habe an einer längeren Geschichte geschrieben, zu der Tobias mir dann Tipps gegeben, mit mir den Plot und die Figuren ausgearbeitet, meine Texte angeguckt und mir Rückmeldung gegeben hat. Das hat wirklich sehr geholfen. Außerdem werden wir noch über Verlagsarbeit sprechen und eine der Szenen aus meiner Geschichte zu einem Hörspielskript umschreiben.“ 

 

Bei der Abschlussveranstaltung Ende November hatten die diesjährigen Stipendiat:innen Gelegenheit, aus ihren Texten vorzulesen und Erfahrungen auszutauschen. „Das Programm war wirklich eine tolle Möglichkeit, von jemandem unterstützt zu werden, der das Schreiben beruflich macht“, fasst Antonia ihre Erfahrungen zusammen. „Ich habe mich auf die Treffen mit Tobias immer sehr gefreut, und natürlich auch auf das Schreiben, wenn ich mich voller neuer Ideen an den Schreibtisch gesetzt habe - und auch weiterhin setzen werde."

 

Für die nächste Runde kann man sich bis zum 15. Mai 2024 beim Friedrich-Bödecker-Kreis NRW bewerben. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite www.boedeckerstipendium.com (externer Link).

Christine Nagel (19.12.2023)


Jahresabschluss Wachstum 2023

Unter dem Motto „Auf in die kalte Jahreszeit!“ folgten wir in dem Fach Wachstum nun auch dem Jahresrhythmus der Natur und igelten uns nach und nach in unserer Zelthalle ein.

 

Nachdem wir im Herbst unsere Kartoffeln in schweißtreibender Handarbeit geerntet und diese in der schuleigenen Küche zu allerlei Leckereien verarbeitet hatten, freuten wir uns mit den sinkenden Außentemperaturen über neue Mitbewohner unseres Outdoor-Klassenzimmers: zwei Gasheizöfen. Seit deren Anschaffung waren die Sitzplätze in ihrer direkten Umgebung buchstäblich heiß begehrt und erfreuten sich folgerichtig größter Beliebtheit.

 

Und wenn die Natur zur Ruhe kommt und sich auf den Winter vorbereitet, dann machen wir das auch. Auf dem Lehrplan standen dann Themen, wie: Vorbereitung des Ackers auf den Winter, Maschineller Einsatz in der Landwirtschaft, Vor- und Nachteile verschiedener Bodenarten, Bodentypen und Vermeidung von Bodenerosion in der kalten, niederschlagsreichen Jahreszeit. Aber auch für die Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Klassengemeinschaft blieb dann in besonderer Weise Zeit. Challenges für kleinere Gruppen, sowie die gesamte Klasse, genauso wie Zeiten der Stille und Selbstreflexion lieferten immer wieder wichtige Gesprächsanlässe, um übergeordnete Themen, einerseits der eigenen Persönlichkeit und andererseits der eigenen Persönlichkeit in der Dynamik einer größeren Gruppe, in den Blick zu nehmen und zu bearbeiten. „Was sind meine Stärken? Und wie gehe ich konstruktiv mit Bereichen um, in denen ich nicht so gut bin wie andere?“ „Was ist eigentlich „Perfektionismus“? Und wie erkenne ich, ob ich vielleicht manchmal in diese Richtung tendiere?“ „Und: Wie lassen sich destruktive Auswüchse des Perfektionismus unterscheiden von einer konstruktiven Leistungsbereitschaft und gewissenhaftem Arbeiten?“ Solche und andere Fragestellungen beschäftigten uns unter anderen, bevor wir dann mit Blick auf den Halbjahresabschluss und damit das Ende des Faches Wachstum für die Klassen 8B und 8C die Fragen in den Blick nehmen werden: Was ist eigentlich der sogenannte „Generationenvertrag“? Was bedeutet: „Wachsen durch Teilen?“

 

Und deswegen haben wir von den geernteten Kartoffeln natürlich auch etwas an die Klassen 9A-C zurückgegeben, denen wir die Ernte zu verdanken haben, weil sie es waren, die den neuen Standort maßgeblich mit aufgebaut und die Kartoffeln ausgepflanzt haben. Wir ernteten etwas, was wir nicht gesät hatten. Und deswegen geben wir davon auch etwas an diejenigen zurück, die uns „versorgt“ haben. Vielleicht nicht der schlechteste Denkanstoß zu Weihnachten und für unsere Gesellschaft im Allgemeinen.

 

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr 2024 aus dem Fach Wachstum des KHGs!

 

Björn Hildebrandt (18.12.2023)


Seiteneinsteiger am KHG - ein Teil der Schulgemeinschaft

Am KHG lernen 31 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, die meisten aus der Ukraine, an unserer Schule Deutsch. Der Schulalltag stellt für alle Beteiligten - die Seiteneinsteiger selbst, ihre Lehrerinnen und Lehrer und auch die Mitschülerinnen und Mitschüler - oft eine große Herausforderung dar! Nicht minder besorgt sind die Eltern der Seiteneinsteiger um die schulischen Fortschritte ihrer Kinder. Die Kriegsnachrichten aus der Heimat belasten den Alltag enorm. Sich unter diesen so unterschiedlichen Lebensbedingungen auf Augenhöhe zu begegnen, aufeinander zuzugehen und sich kennen zu lernen, ist nicht nur wegen der Sprachbarriere oft sehr schwierig, aber unverzichtbar. Genau das schafft seit über einem Jahr unsere Schulinitiative „Ukraine-Netzwerk“. Sie setzt sich aus verschiedenen Mitgliedern der aktuellen und ehemaligen KHG-Schulgemeinde zusammen und hat von Anfang an großen Wert auf Integration und interkulturellen Austausch gelegt. Um den Bedürfnissen der Seiteneinsteigerfamilien gerecht zu werden, gibt es regelmäßige Treffen mit den zugezogenen Familien, die von gemeinsamer Entspannungsgymnastik über Kochabende bis hin zur Kleidertauschbörse reichen. Mittlerweile ist die Sprachbarriere kein großes Hindernis mehr und es ist erfreulich, dass wir viele Gespräche führen können, ohne immer auf die Hilfe unserer Dolmetscherin Inna Dudchenko angewiesen zu sein.

 

In den letzten Monaten fanden drei gemeinsame Aktionen statt. Im Juni trafen wir uns kurz vor den Sommerferien bei strahlendem Sonnenschein zu einem entspannten Grillnachmittag auf dem Mehrgenerationenspielplatz in Mettmann, lachten viel miteinander, genossen das leckere Essen vom deutsch-ukrainisch-türkischen Buffet und blickten auf das erste gemeinsame Jahr in Deutschland zurück. Glücklicherweise sind inzwischen alle Familien in Wohnungen untergebracht, wenn auch zum Teil in gemischten Wohngemeinschaften.

 

Im September trafen wir uns zu einer Wanderung durch Mettmann Süd, Diepensiepen und das Düsseltal. Die malerische Landschaft und das schöne Wetter sorgten für gute Stimmung, eine lockere Atmosphäre und boten vielfältige Gesprächsanlässe. Nach der Wanderung stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Picknick und tauschten sich über viele Themen aus.

 

Am vergangenen Montag traf sich das Netzwerkteam mit den Seiteneinsteigerfamilien zu einem langen Backnachmittag in der AWO-Küche. Es wurden viele Bleche mit leckeren Weihnachtsplätzchen gebacken und dekoriert und viele Gespräche bei adventlicher und gemütlicher Stimmung geführt. Es war das letzte Treffen des Netzwerkes in diesem Jahr.

 

Unsere Integrationsarbeit zeigt, dass Schulgemeinschaft viel mehr ist als das gemeinsame Unterrichten von Kindern und Jugendlichen. Die Begegnungen mit den Familien der Seiteneinsteiger eröffnen auch uns neue Sichtweisen auf das soziale Miteinander und bereichern so unser Leben. Sie sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie durch Zusammenhalt und Interesse füreinander vielfältige Probleme gelöst werden können und wie viel wir auch voneinander lernen können. Wer immer wieder das herzliche Lachen der Kriegsflüchtlinge hört, dem fallen auch die eigenen Probleme leichter.

 

Die Unterstützung durch unseren Förderverein war und ist für die Integration der Seiteneinsteiger von unschätzbarem Wert. Dank großzügiger Spenden können wir unsere Treffen und Aktivitäten planen und durchführen. Auch die Räumlichkeiten der AWO in der Gottfried-Wenzel-Straße, die wir immer wieder unkompliziert nutzen können und wo wir von Hans Duncker bestens betreut werden, sind für uns eine verlässliche Anlaufstelle geworden.

 

Wer sich für unsere Integrationsaktionen interessiert oder diese unterstützen möchte, kann sich gerne per E-Mail bei Frau Zoń melden (zon@khgmettmann.de). 

 

Inna Dudchenko, Barbara Döll, Claudia Geßner, Iwona Moczala, Marielena Scheffler, Nadine Wagner-Reudelsdorff und Joanna Zoń (11.12.2023)


Der Adventsbasar am KHG 2023

Fotos: Nadima Albers

Am 2. Dezember 2023 öffnete unsere Schule ihre Türen für einen besonderen Tag, der den traditionellen Adventsbasar und den Tag der offenen Tür vereinte. Eltern hatten die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern die Schule zu erkunden, während für die Kleinen eine Kinderbetreuung bereitstand.

 

Während des anschließenden Adventsbasars präsentierten die verschiedenen Klassen und Stufen ihre selbstgemachten Produkte an zahlreichen Ständen. Von handgefertigtem Schmuck bis zu personalisierten Weihnachtsbaumkugeln gab es für jeden Besucher etwas Einzigartiges zu entdecken. Verschiedene Essensangebote standen in unserer Mensa zur Verfügung, wobei Spenden für diese willkommen waren. Auch OPAM war wieder dabei. Wie in jedem Jahr gehen diese Spenden an OPAM. In diesem Jahr helfen wir bei dem Projekt „Nähmaschinen für ein besseres Leben“. Überall duftete es weihnachtlich nach Waffeln und Tannenzweigen! Die liebevoll gebundenen Adventskränze strahlten im Licht der Pausenhalle und fanden schnelle Abnehmer.

 

Höhepunkt des Tages war das festliche Weihnachtssingen in der Aula, das um 15 Uhr begann und eine Stunde lang ging. Die 5. Klassen bildeten einen beeindruckenden Chor unter der Leitung von Frau Dörre. Die mitreißenden Klänge der Big Band und des Schülerchors, bestehend aus Unter- und Oberstufe, trugen ebenfalls zu dem Weihnachtssingen bei.

 

Alle Eltern wurden herzlich eingeladen, sich mit ihren Kindern zu versammeln und aktiv am Weihnachtssingen teilzunehmen. Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg, der die festliche Stimmung in unserer Schulgemeinschaft stärkte und Vorfreude auf die kommenden Feierlichkeiten weckte.

 

Anna Kohlscheen und Jana Schneemann, Q1 (08.12.2023)


Alle Jahre Wieder

Am Samstag, den 02.12.2023 war es wieder so weit: Der alljährliche Tag der offenen Tür und der anschließende Adventbasar haben stattgefunden.

 

Der Tag startete mit der Begrüßung der zukünftigen Fünftklässler in der Aula. Es gab Musik von der Bigband, einen Englisch-Rap der Klasse 5c sowie eine Tanzvorführung von Frau Wilhelms Sportkurs. Danach ging es für die neuen Schüler in den Probeunterricht, wo sie in neue, spannende Fächer reinschnuppern konnten. Im Anschluss hatten sie gemeinsam mit ihren Eltern Zeit, sich die Schule von SchülerInnen zeigen zu lassen oder sie auf eigene Faust zu entdecken. Und zu entdecken gab es jede Menge: Es warteten Experimente der Physik und Chemie, Knobelspiele im Matheraum, verschiedene Roboter und viele weitere spannende Dinge zum Anschauen und Ausprobieren.

 

Im fließenden Übergang ging es weiter mit dem Adventsbasar. Die Schule war wunderschön geschmückt mit einem Weihnachtsbaum, Tannenzweigen und Weihnachtskugeln. Die SchülerInnen hatten viele kreative Ideen, die sie nun verkauften. Es gab Schmuck, Kerzen, Dekoration, jede Menge verschiedenes Essen - von herzhaft bis süß - und vieles mehr, sodass für jeden etwas dabei war! Wie jedes Jahr geht das eingenommen Geld wieder an die Hilfsorganisation OPAM, in diesem Jahr mit dem Projekt "Nähmaschinen für ein besseres Leben".

 

Den ganzen Tag wimmelte die Schule von begeisterten und aufgeregt Schülerinnen und Schülern. Für mich war es dieses Jahr anders als die Jahre zuvor. Das erste Mal war ich nicht mehr als Schülerin des KHGs dabei. Doch die fröhliche, vorweihnachtliche Stimmung der Schüler kann ich noch sehr gut nachempfinden und ist auch direkt auf mich übergesprungen. Und wie der Schülersprecher Max Trzewik es so schön bei seiner Begrüßung formuliert hat: Auch ich würde mich wieder für das KHG entscheiden! 

 

Ich wünsche euch allen eine frohe und besinnliche Adventszeit! 

 

Nadima Albers (06.12.2023)

Fotos: Nadima Albers


Die Lange Nacht der Mathematik 2023: Ein nächtliches Fest der Zahlen und Rätsel

 

Am 24. November 2023 verwandelte sich unsere Schule in einen Schauplatz mathematischer Brillanz und gemeinschaftlichen Enthusiasmus. Die Lange Nacht der Mathematik zog sich bis in die frühen Morgenstunden und wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Mathematikbegeisterten, die sich auf eine Nacht voller Herausforderungen und spannender Denkaufgaben freuten.

 

Der Abend begann mit einer unerwarteten Wartezeit von fast zwei Stunden aufgrund von Serverproblemen der gemeinnützigen Betreiber, welche die Nerven der gesamten Teilnehmerschaft in Deutschland und über die Welt strapazierte. Doch die Vorfreude und die Energie der Anwesenden blieben ungebrochen. Die Pizzen und einige Runden Mathematikkahoot sorgten dafür, dass die Wartezeit angenehm überbrückt wurde. Um 19:37 Uhr war dann endlich die Seite zu erreichen und die Aufgaben konnten in die Gruppen gegeben werden. Im Laufe der Nacht gesellten sich dann auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Eltern hinzu, die eigentlich nur ihr Kind abholen wollten, ergriffen dann aber die Gelegenheit ihr eigenes mathematisches Geschick an den Aufgaben zu erforschen.

 

Eine der Aufgaben, die den Abend bereicherten, forderte die Köpfe der Teilnehmer heraus:

 

Von den drei Brieffreundinnen Andrea, Birgit und Caroline wohnt je eine in Düsseldorf, Essen und Frankfurt. Wo wohnt jede von ihnen, wenn genau eine der drei folgenden Aussagen wahr ist und die anderen beiden falsch sind?

 

  1. Weder wohnt Andrea in Düsseldorf, noch Caroline in Frankfurt.
  2. Andrea wohnt in Frankfurt oder Birgit wohnt in Essen.
  3. Birgit wohnt nicht in Düsseldorf.

 

Die Lange Nacht der Mathematik 2023 war nicht nur eine Herausforderung für die Denkfähigkeiten, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft und des gemeinsamen Interesses an Zahlen und Logik. Sie zeigte, wie die Faszination für Mathematik Menschen jeden Alters zusammenbringen kann.

Tim Matheis (28.11.2023)


Gemeinsam für eine gute Zukunft - Herr Werner Mays und Schulleiter Horst Knoblich unterschreiben den Kooperationsvertrag zwischen OPAM und dem KHG

Die Verbindung zwischen unserer Schule und OPAM besteht schon seit langer Zeit und wird durch den Vertragsschluss nun nochmals bekräftigt! Als Schule möchten wir damit unser Engagement für eine fairere und nachhaltigere Welt ohne Armut und Bildungsungleichheit unterstreichen. Durch die Zusammenarbeit mit OPAM erhalten unsere Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im globalen Süden.

 

Beim Sponsorenlauf im September haben die KHG-Schülerinnen und -Schülern für OPAM eine sensationelle Spendensumme in Höhe von 15.000 Euro erlaufen. Dieses Geld kann der Verein OPAM für Bildungsprojekte in den ärmsten Ländern unserer Welt einsetzen.

 

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und hoffen, dass wir auch in Zukunft helfen können, die sinnvolle Arbeit von OPAM unterstützen.

Nina Hannaford (27.11.2023)


Internationale Jugendbegleitung zwischen Unia-Lubelska-Liceum und Konrad-Heresbach-Gymnasium stärkt langjährige Partnerschaft

Vom 17. Oktober bis zum 23. Oktober fand am Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann eine erneute Begegnung im Rahmen des internationalen Schüleraustausches statt. Dreizehn Schülerinnen und Schüler des Unia-Lubelska-Liceum aus Lublin erlebten eine Woche voller persönlicher Begegnungen und gemeinsamer Aktivitäten.

 

Die Jugendlichen aus Lublin besuchten ihre deutschen Freunde, nachdem im Juni bereits eine Gruppe des Konrad-Heresbach-Gymnasiums in Lublin zu Gast war. Die Begegnung in Mettmann war geprägt von Ausflügen nach Düsseldorf, Köln und Wuppertal, wobei persönliche Begegnungen im Vordergrund standen. Der Besuch in Gastfamilien ermöglichte den Schülern nicht nur einen Einblick in den deutschen Alltag, sondern förderte auch den Abbau von Vorurteilen durch direkte Erfahrungen.

 

Die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern wurden auf vielfältige Weise thematisiert und gemeinsam ausgewertet: „Die Deutschen haben Humor“ und „Polen ist ein Land voller Kultur“ gehörten zu den Erkenntnissen nach der Begegnung. Die Teilnehmer diskutierten über ihre Erfahrungen, reflektierten über Vorurteile und arbeiteten aktiv daran, diese abzuschaffen. Durch die gemeinsamen Erlebnisse entwickelte sich eine tiefere Verbundenheit, basierend auf den Gemeinsamkeiten, die trotz der kulturellen Unterschiede entdeckt wurden.

 

Die Partnerschaft zwischen dem Unia-Lubelska-Liceum und dem Konrad-Heresbach-Gymnasium besteht bereits seit 1983 und hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen Tradition entwickelt. Die diesjährige Begegnung war insofern besonders, da sie die erste reguläre Zusammenkunft der beiden Schulen nach der Zeit der Pandemie darstellte. Während der Pandemie wurden Online-Begegnungen durchgeführt, und im Juni 2022 fand in Berlin eine alternative Begegnung statt.

 

Einige der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kennen sich bereits seit 2020 durch die Online-Begegnungen während der Pandemie. Die persönlichen Treffen in Mettmann verstärkten die entstandenen Freundschaften und trugen zu einer harmonischen Gruppendynamik bei. 

 

Die Begegnungen werden organisatorisch und finanziell durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk und den Förderverein des Konrad-Heresbach-Gymnasiums gefördert. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung schwierig und eine große finanzielle Belastung der Schule beziehungsweise der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Wir danken beiden Institutionen herzlich für diese Unterstützung.

 

Die Schulen freuen sich bereits auf zukünftige Begegnungen und die Fortsetzung ihrer langjährigen Partnerschaft. Der internationale Schüleraustausch trägt nicht nur zur interkulturellen Verständigung bei, sondern schafft auch nachhaltige Freundschaften über nationale Grenzen hinweg ganz im Sinne einer guten Nachbarschaft.

 

Stefan Castelli und Joanna Zoń (26.11.2023)


Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

Exkursion des Q1 Philosophie-Kurses ins Neanderthal-Museum

 

Am Donnerstag, den 26.10.2023, besuchte der Q1 Philosophie-Kurs das Neanderthal-Museum in Mettmann. Seit Beginn des Schuljahres beschäftigen wir uns mit dem Thema „Anthropologie“ und gehen den Fragen nach, was wir als Menschen sind und welche Rolle dafür Natur und Kultur spielen. In diesem Sinne kam die Führung zum Thema „Schöpfungsglaube trifft Evolutionstheorie“ gerade recht. Sind die Antworten der Religion und die der Wissenschaft miteinander vereinbar oder nicht und wie lassen sie sich beweisen? Diese und andere Fragen hofften wir, mithilfe dieser Exkursion klären zu können. 

 

Die Führung begann mit einer allgemeinen Darstellung der unterschiedlichen Religionen. Wir erhielten Einblick in die Kultur der Neanderthaler. Das Exponat eines trauernden und vor einem Grab sitzenden Neanderthalers stellte das damalige Verhältnis zum Tod sehr anschaulich dar. Zu sehen, wie andere Kulturen bis heute mit dem Tod umgehen und ihre Toten bestatten, hat uns zum Nachdenken angeregt.  

 

Die Frage, inwieweit sich der Mensch vom Tier unterscheidet, wurde anhand verschiedener Merkmale wie Kommunikation, Denken und Werkzeuggebrauch erläutert. Wie wichtig Werkzeugherstellung und -gebrauch für das Überleben waren, demonstrierte uns die Führerin mithilfe eines Funken sprühenden Feuersteins.  

 

Gerade an der Gegenüberstellung von Neanderthaler und Homo sapiens sapiens konnte man einen guten Eindruck über die Entwicklung des Menschen im Laufe der Erdzeitalter bis zur heutigen Zeit gewinnen. Hiermit konnten wir dann auch unsere im Unterricht erworbenen Kenntnisse zur Evolutionstheorie vertiefen. So unterschiedlich wir Menschen äußerlich auch scheinen – anatomisch gesehen jedoch sind wir alle Abstammungen derselben Art. Die spannende Frage, wohin wir gehen und wie wir uns in den kommenden Jahrhunderten als Spezies weiterentwickeln werden, forderte uns zu Spekulationen heraus. 

 

Zum Abschluss der Führung haben wir noch den Namensgeber des Neanderthals und dessen Geschichte kennengelernt, Joachim Neander (1650-1680).  

 

Diese Exkursion hat uns gezeigt, dass Religionen angeblich die Antwort auf die Frage „Warum ist dies alles entstanden?“ suchen, während die Wissenschaft versucht, die Frage nach dem „Woher kommt alles?“ zu beantworten. Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube hätten also völlig unterschiedliche Ansätze -  eine durch die Führung aufgeworfene These, über die wir anschließend im Unterricht kontrovers diskutiert haben.  

 

Raphael Adolph und Niklas Pengel, Q1 (24.11.2023)