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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann


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"Sicherheit durch Sichtbarkeit..."

...so lautet der Schriftzug auf der neongelben Umhängetasche, die Bezirkspolizistin Myriam Naumann in der vergangenen Woche mit in die Schule brachte, um in allen fünften und sechsten Klassen im Rahmen einer kurzen Informationsveranstaltung über die Prävention möglicher Gefahren auf dem Schulweg einzugehen.

 

Neben der Wiederholung des richtigen Verhaltens bei der Überquerung von Zebrastreifen und Querungshilfen hat Frau Naumann die Kinder ermuntert, dass sie bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen im Straßenverkehr bei Regen und Nebel den Schulweg mit reflektierender Kleidung (Sicherheitswesten, leuchtender Regenschutz für den Toni, Leuchtbänder, gut sichtbarer Kleidung etc.) – und möglichst gemeinsam – bestreiten.

 

Auch hier können die SchülerInnen zeigen, dass "Lernen in sozialer Verantwortung" (KHG Leitmotto) auch über das Schulleben hinaus wirkungsvoll ist. "Auf sich selbst gut Acht zu geben und auf den anderen mit aufzupassen", so Frau Naumann, sei oft schon eine große Hilfe. Sie selbst veranschaulichte den Kindern im verdunkelten Klassenzimmer anhand ihrer neongelb leuchtenden Weste, die sie trug, wie gut sie damit gesehen wird. Auch wenn Klassenkameraden es oft "uncool" fänden, reflektierende Kleidung zu tragen, so zeige das großen Mut und Selbstvertrauen, sich darüber hinwegzusetzen und auf die eigene Sicherheit zu achten. Es sei allen Beteiligten – Polizei, Lehrerschaft und Elternschaft – ein großes Anliegen, dass alle Kinder sicher in der Schule ankommen.

 

Hintergrund für diese Informationsveranstaltung war der Unfall einer Sechstklässlerin des KHG auf dem Schulweg kurz vor Weihnachten. Daraufhin hatte Frau Dr. Möllney als Erprobungsstufenkoordinatorin unter Einbindung der Schulleitung und gemeinsam mit dem Elterngremium der AGILEN Frau Naumann in die Schule eingeladen, die sich sofort bereiterklärt hatte, in den Klassen der Erprobungsstufe auf die SchülerInnen zuzugehen.

 

Dass am Ende der kurzen Informationsveranstaltung auch noch Gelegenheit war, zu Frau Naumanns bisherigen Einsätzen oder den Sternen auf der Uniform für den Dienstgrad als Polizeioberkommissarin spannende Fragen zu stellen, machte den SchülerInnen besonders viel Freude! Frau Naumann lud explizit ein, sie in der Wache der Kreispolizeibehörde in Mettmann einmal zu besuchen und machte deutlich, dass sie den Kontakt zum KHG und der Schüler- und Lehrerschaft gerne weiter intensivieren möchte.

 

An dieser Stelle danken wir Frau Naumann, Frau Dr. Möllney und den Klassen- bzw. FachlehrerInnen der Fünfer und Sechser, die diese Aktion möglich gemacht haben.

 

Andrea Lauer, Schulpflegschaft / Elterngremium AGILEN (14.01.2019)


Voll den Durchblick …

… hat die Klasse 8D nach ihrem Projekt „Bau eines Augenmodells“:

 

Im Rahmen des Themas Optik im Physik-Unterricht der Jgst. 8 bei Hr. Dr. Hildebrandt entstand die Idee ein bewährtes Augenmodell mit flexibler Linse in Klassensatzstärke nachzubauen. An diesem kann man die wichtigen Bauteile und deren Rolle für die Bildentstehung im menschlichen Auge nachvollziehen. Geplant, getan. In vier Doppelstunden vor Weihnachten wurde gemessen, markiert, gezeichnet, gesägt, geschraubt, gehämmert, gebohrt, geklebt und gemalt. Dabei erlernten wir neue handwerkliche Fähigkeiten, die im normalen Unterricht an Gymnasien oft zu kurz kommen. Dank viel Geduld und Ausdauer kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Pauline und Marie, Klasse 8D (14.01.2019)


Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte – die 6c lernt das Schülerlabor der Ruhr-Universität kennen

Ganz schön beeindruckt waren unsere Sechstklässler, als sie am Donnerstag, dem 10. Januar, auf dem riesigen Gelände der Bochumer Universität ankamen. Aus ihrem anfänglichen Staunen wurde schnell Begeisterung, denn sie erhielten bei einem mehrstündigen Schreibworkshop des Alfred-Krupp-Schülerlabors die Gelegenheit, Wissenschaft hautnah zu erfahren. In unserem Falle: die Literaturwissenschaft.

 

Wie arbeiteten Schriftsteller und Schriftstellerinnen im Mittelalter, in der Romantik und im 20. Jahrhundert? Was zeichnete Autorinnen und Autoren in ihren jeweiligen Epochen aus? Welchen äußeren Bedingungen unterlag ihr Schreiben?

 

Die Antworten auf diese Fragen durften unsere jungen Forscher/innen an drei Stationen mit tollem Bild- und Textmaterial selbst herausfinden. Mit diesem theoretischen Rüstzeug ging es dann in die nächste Runde: die Schreibwerkstatt.

 

Besonders engagiert tauchten alle in die mittelalterliche Schreibstube ein. „Ich fand es toll, dass wir mit einem Bambusgriffel und Tinte schreiben und verschiedene Schriftarten ausprobieren durften“, äußerte sich Josie rückblickend. Geduldig erprobten die Kinder den richtigen Winkel und Schwung beim Zeichnen von Buchstaben und Verzierungen, bis sie sich schließlich an ein Lesezeichen mit ihrem Namen heranwagen konnten.

 

Die Schüler/innen ließen sich aber nicht nur von den Schreibwerkzeugen, sondern auch von allen möglichen literarischen Beispielen aus verschiedenen Jahrhunderten inspirieren. So entstanden im Laufe des Vormittags viele eigene Gedichte und Geschichten. Da die Zeit leider nicht mehr für eine Dichterlesung reichte, kamen die Mitreisenden im Zug nach Mettmann in den Genuss einiger frisch entstandener Texte. Eine richtige Präsentation der vielen kreativen Ergebnisse findet aber natürlich auch noch statt.

 

Die Klasse 6c, Frau Dr. Möllney und ich bedanken uns sehr herzlich bei Frau Dr. Priebe vom Bochumer Schülerlabor für den spannenden und lehrreichen Vormittag.

 

Christine Nagel (11.01.2019)


KHG mit Klimaschutzpreisen ausgezeichnet

Das Jahr 2018 endete sehr erfolgreich für unsere vielfältigen, nachhaltigen Aktivitäten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz: am Donnerstag, 20. Dezember, hat innogy das besondere Engagement von Schülerinnen und Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums für den Umwelt- und Klimaschutz in der Kreisstadt Mettmann gewürdigt und zwei Projekte mit dem innogy Klimaschutzpreis 2018 und Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2500 Euro ausgezeichnet.

 

Der erste Preis ging an den Plant-for-the-Planet Club Mettmann, eine Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, darunter 27 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Jana Reiter, die Jugendvorsitzende des Clubs, trifft sich monatlich mit ihrer Gruppe und organisiert beispielweise Baumpflanzaktionen oder den Verkauf von Fairtrade-Schokolade. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Gruppe auf die Botschafter-Ausbildung. So steht im Frühjahr 2019 die zweite Plant-for-the-Planet-Akademie am KHG auf dem Programm, die 60 bis 80 Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausbilden wird.

 

Platz zwei ging an die Arbeitsgemeinschaft Umwelt- und Naturschutz am Konrad-Heresbach-Gymnasium. Die AG wurde 2017 unter der Leitung der Fachlehrer Peter Adler und Dr. Guido Aschan gegründet. Seitdem treffen sich bis zu zehn Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu Aktionen zur „ökologischen Verbesserung des Schulumfeldes“: Sie kartieren die Tiere und Pflanzen der Umgebung, bauen Nisthilfen in der eigenen „Ökowerkstatt“ und hängen diese in Schulnähe auf, legen Komposthaufen aus Recycling-Holz an und führten bereits verschiedene Pflanzaktionen auf dem Schulgelände durch. Außerdem beschäftigt sich die Gruppe mit der Ressourcenoptimierung in den Bereichen Energie, Müllvermeidung und Verbrauchsmaterialien in der Schule.

 

Nach kurzer Begrüßung durch Schulleiter Horst Knoblich stellten Peter Adler, Dr. Guido Aschan und Jana Reiter ihre jeweiligen Projekte vor. Danach überreichten Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Frithjof Gerstner vom kommunalen Partnermanagement des Energieunternehmens die Urkunden und gratulierten den jungen Umweltschützern. Bürgermeister Dinkelmann betonte die besondere Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich so viele junge Menschen unserer Stadt in diesen Bereichen einsetzen. Er versprach den Schülerinnen und Schüler, dass sie von der Stadt bei künftigen Projekten unterstützt werden. Im kommenden Jahr wird eine Stelle in der Stadtverwaltung mit Schwerpunkt Klimaschutz eingerichtet. Herr Gerstner von innogy bedankte sich auch bei den Lehrkräften und Eltern, die junge Menschen für den Umwelt- und Naturschutz sensibilisieren und so dazu beitragen, dass diese Themen für die Kinder auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Nach einer gemeinsamen Fotosession in der Pausenhalle und netten Gesprächen mit Bürgermeister und anwesenden Pressevertretern verabschiedeten sich alle Beteiligten in die wohlverdienten Weihnachtsferien.

Dr. Guido Aschan (06.01.2019)

Die ausgezeichneten Preisträger mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann (r.) und Frithjof Gerstner von innogy sowie die Lehrer Dr. Guido Aschan und Peter Adler (l.). (Foto: Kreisstadt Mettmann)