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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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Blätterrascheln im DaZ-Raum: Ausstellung zu Laubbäumen im Herbst

Teils erst seit wenigen Monaten in Deutschland, haben die Schülerinnen und Schüler des Förderkurses Deutsch als Zweitsprache (DaZ) eine kleine Ausstellung zu heimischen Laubbäumen entwickelt und in der Pausenhalle aufgebaut.

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Der Herbst“, den viele der jungen Migranten aus ihren Heimatländern nicht so kennen, wie er sich in Deutschland zeigt, haben die Jugendlichen zunächst Blätter und Früchte heimischer Laubbäume gesammelt. Das naturnahe Schulgelände des KHGs oberhalb des Mettmanner Baches machte es möglich!

 

Nach der Bestimmung der Funde spezialisierte sich jeder Schüler auf eine Baumart. Zu ihr sammelte er Informationen, fertigte Skizzen des Baumes, seiner Früchte, Schalen und Blätter an und trocknete letztere. In kurzen Texten fassten die Seiteneinsteiger die wichtigsten Informationen zu ‚ihrem‘ Baum zusammen. Alle erfuhren, wie schwierig es ist, beispielsweise die Blattform – gesägt, ganzrandig – oder die Blattoberfläche eines zu in einer Sprache zu beschreiben, die nicht Muttersprache ist. Welcher Deutsch-Muttersprachler könnte das in Persisch, Kurdisch oder Arabisch? Wer das Ergebnis betrachten möchte, findet dazu noch bis Ende November in der Pausenhalle des KHGs Gelegenheit.

Stefan Castelli (24.11.2020)


Caritas und KHG bringen Farbe ins Mettmanner Grau

Mit der Fertigstellung eines großflächigen Graffitos zum Artikel 1 des Grundgesetzes an der Betonwand in der Einmündung Tal-/Beethovenstraße schließen der Caritasverband für den Kreis Mettmann und das Konrad-Heresbach-Gymnasium (KHG) die erste Hälfte ihres Gemeinschaftsprojekts „Plakativ aktiv für Demokratie“ ab.

Das farbenfrohe Graffito strahlt weithin über die viel befahrene Einmündung der Beethoven- in die Talstraße und verkündet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ „Jetzt, wo diese Farben leuchten, wird im Kontrast zu der restlichen Wand erst deutlich, wie knallgrau dieser vorher war. Zahlreiche vorbeikommende Passanten zeigten während der Sprüh-Arbeiten große Freude an diesem neuen Farbtupfer“, sagt Heiko Richartz. Er ist im Fachbereich für Integration und Migration der Caritas zuständig für die Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und hat das Projekt entwickelt. „Als die Caritas auf unsere Schule zukam, waren wir sofort angetan und haben zugesagt“, sagt Latein- und Sportlehrerin Carolin Velsink, welche die Spray-Aktion für das KHG gemeinsam mit ihrem Kollegen Alexander Engel betreut. 

„Ziel der Aktion ist es auf die Bedeutung demokratischen Handelns und Elemente des Grundgesetzes hinzuweisen. Die kreative Auseinandersetzung mit den Grundgesetztexten sollte eine Sensibilisierung der beteiligten Schüler*innen für gesellschaftliche Erscheinungen wie Rassismus und Rechtsextremismus erzeugen und zeigen, dass diese mit dem Demokratie- und Menschenrechtsverständnis unseres Landes nicht vereinbar sind“, erläutert Richartz. So hatten zu Beginn des Jahres 2020 circa 15 Schüler*innen des KHG in drei Workshops unter Anleitung des Velberter Graffiti-Künstler David Augustyniak sowie der beiden Lehrkräfte und des Caritas-Mitarbeiters Wort-Bild-Marken zu den Grundgesetz-Aussagen „Alle Menschen sind gleich“ und „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ entwickelt.

Für die beiden Motive hatten Kreis und Stadt Mettmann die Wand an der Tal-/Beethovenstraße zur Verfügung gestellt sowie die RegioBahn einen großen Brückenpfeiler im Neandertal. Aufgrund der Pandemie hatte sich das gesamte Projekt, das bereits vor den Sommerferien zum Abschluss hätte kommen sollen, jedoch massiv verzögert, so dass der Brückenpfeiler erst im neuen Jahr seine Verzierung erhält.

Auch das Aufbringen des Graffito an der Wand Beethovenstraße hatte unter den Pandemie-Bestimmungen zu leiden: „Leider konnten nun nicht alle Schüler*innen, die an der Motiventwicklung beteiligt waren, auch mit sprühen. Dies haben nun die beiden Oberstufenschülerinnen Ann und Amelie (beide EF) übernommen. Die jüngeren Schüler*innen kommen dann im kommenden Jahr an der Brücke zum Zuge“, so Alexander Engel.

„Plakativ aktiv für Demokratie“ wurde finanziert vom Caritasverband für den Kreis Mettmann und durch Landesmittel von NRWeltoffen sowie Bundesmittel von „Demokratie leben!“. „Ganz großer Dank gilt der RegioBahn und allen beteiligten Behörden auf Seiten des Kreises und der Stadt Mettmann, die uns unbürokratisch unterstützt haben“, unterstreicht Richartz.

 

Heiko Richartz, Caritas (17.11.2020)


Jugend trainiert - gemeinsam bewegen

Wie wichtig der Schulsport ist, wollte der Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ verdeutlichen.

Die Deutsche Schulsportstiftung als Träger von „Jugend trainiert“, die Kultusministerien der Länder und die am Wettbewerb beteiligten Sportverbände hatten die Schulen zu diesem Aktionstag aufgerufen. Das ambitionierte Ziel von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde bei Weitem übertroffen.

Der von mehreren Sponsoren begleitete Aktionstag fand nicht zentral an einem Ort statt, sondern verteilt auf 1.273 Schulen im gesamten Bundesgebiet. 235.000 Schülerinnen und Schüler setzten mit ihren Lehrkräften an ihrer Schule ein starkes Zeichen für den Schulsport.

Auch das KHG hat mit allen fünften Klassen, einer sechsten Klasse und einem 8er Mädchenkurs teilgenommen. Auf dem unteren Schulhof des KHGs wurden vier Bewegungsparcours aufgebaut, auf denen es um Ausdauer, Koordination und Ballgeschicklichkeit ging. Alle Ideen wurden von den Achtermädchen in einer Projektarbeit erarbeitet, was gar nicht so einfach war, denn alle Abstands- und Hygieneregeln mussten mitgedacht werden.
So wurden die teilnehmenden Klassen aus dem laufenden Unterricht geholt und Corona gemäß zum unteren Schulhof eskortiert, wo sie mit Musik zu einem kleinen Aufwärmprogramm empfangen wurden. Anschließend haben sich die Schülerinnen und Schüler für einen Handball-, Fußball-, Sprung- oder Limboparcours entschieden. Nach rund einer halben Stunde wurden die Klassen so zurückgeführt, dass sie ihren Nachfolgern nicht begegneten …

 

 

Auch weit über diesen Aktionstag hinaus halten wir am KHG den so wichtigen Sportunterricht unter den erschwerten Bedingungen aufrecht. Denn wo sonst können sich die Schülerinnen und Schüler noch bewegen, wenn der Sportverein, der Bolzplatz oder die Tanzschule geschlossen bleiben müssen. Und es liegt nicht jedem, den eigenen Schweinehund zu überwinden und alleine in die Natur zum Joggen oder Fahrradfahren zu gehen. Somit findet außer im Sportunterricht kaum noch Bewegung statt, die aber gerade jetzt so wichtig fürs Wohlbefinden ist!

Brigitte Breuch (16.11.2020)


Nina Bohlken ist Gewinnerin des Landesessaywettbewerbs 2020

Die Freude wippte unter Masken. Die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Leistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 am Konrad-Heresbach-Gymnasium strahlten mit Nina Bohlken um die Wette: Die frisch gekürte Gewinnerin des Essaywettbewerbes des Landes Nordrhein-Westfalen 2020 kommt aus ihren Reihen. Nach Simon Klüwer 2015 stellt das KHG zum zweiten Mal in kurzer Zeit den Landessieger des Literaturwettbewerbs.

Bereits im Juni dieses Jahres erhielt die Oberstufenschülerin Nachricht von der ausrichtenden Berkenkamp-Stiftung: Mit ihrem Essay über den Aphorismus Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein“ („Die Titanen“) gehöre sie zu den Landessiegern. Ihr Deutschlehrer, Herr Castelli, hatte sie und ihre Mitschüler im Unterricht auf die Wettbewerbsteilnahme vorbereitet, im Homeschooling verfassten die EF-Schüler anschließend jeweils einen Essay.

Die Jury lud Nina Bohlken und die übrigen Landesssieger nun zur Teilnahme an einem Literaturseminar in die Schillerstadt Marbach ein, in dessen Rahmen auch die Platzierungen der Landessieger bekannt gegeben werden sollten. Coronabedingt fand diese besondere Veranstaltung im November online statt, um die jungen Talente trotz der Pandemie in Kontakt miteinander zu bringen, zu fördern und zu würdigen. Das Programm unter der Leitung Vanessa Greiffs vom renommierten Deutschen Literaturarchiv Marbach umfasste unter anderem ein Werkstattgespräch mit dem vielfach ausgezeichneten Autoren Akos Doma sowie einen Schreibworkshop zum Thema „Was ich gefunden habe und was ich verloren habe.“ Den Abschluss und Höhepunkt des zweitägigen Webinars bildete die Preisverleihung anlässlich des nordrhein-westfälischen Landesessay-wettbewerbes durch den Vorstand der Berkenkamp-Stiftung. Nina Bohlken erhielt den ersten Preis für ihren Beitrag.

 

„Ich habe über gut zwei Wochen hinweg immer mal wieder meine Ideen zu Hölderlins Gedanken auf einem Collegeblock notiert, sie ausformuliert, mir Metaphern ausgedacht, gelöscht, versetzt, umformuliert“, berichtet die KHG-Schülerin aus ihrer Schreibwerkstatt. Roter Faden ihres Essays ist eine Schiffspassage, während der die Autorin die hohe See des menschlichen Miteinanders bereist, seinen Sonnenseiten und stürmischen Fährnissen begegnet, Fragen nach dem stellt, was Halt verleiht, und Denkanstöße gibt. „Ich glaube, deshalb habe ich gewonnen“, vermutet Nina Bohlken zurückhaltend. Die Schulgemeinschaft freut sich mit ihr und gratuliert herzlich zu diesem glänzenden Erfolg.

 

Stefan Castelli (12.11.2020)

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Ist doch nur Spaß?! - Law4school-Webinar zum Thema „Cybermobbing“ klärt auf

Am Montag, den 26.10.2020, fand für alle sechsten und achten Klassen des KHG das Law4school-Webinar zum Thema „Recht im Internet –Cybermobbing“ statt. Innerhalb dieser 90-minütigen und altersgerecht angepassten Veranstaltung informierte die Referentin, Rechtsanwältin Frau Stückmann, anhand von konkreten Beispielen über Gefahren und Risiken im Bereich Social Media bzw. im Internet.

Des Weiteren konnten auch interessierte Eltern am Dienstagabend, den 27.10.2020, an einem für Eltern gestalteten Webinar mit Frau Stückmann teilnehmen.

Ziel des Webinars ist es, Schülerinnen und Schüler für ein verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit den neuen Medien zu sensibilisieren und durch das Aufzeigen von rechtlichen Grenzen zum Nachdenken anzuregen.

Die Veranstaltung wurde vom ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) organisiert und finanziert.

Bisher waren die Resonanzen von Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft durchweg positiv.

Die Eltern, die am Elternwebinar teilgenommen haben, bekommen die von der Referentin bereitgestellten Unterlagen per Email zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu den Webinaren finden sich unter https://www.law4school.de.

 

 Stefanie Werner, ELSA am KHG, Präventionsarbeit (03.11.2020)


Wie Schweizer Käse …

Die Haut unseres Planeten kennen wir mittlerweile ganz gut, unter anderem deshalb, weil wir sie wie einen Schweizer Käse anbohren, um immer dichteres kartografisches Material über die geologischen Untergründe unseres Gebietes zu erhalten.

 

Die SuS des WPU-PlanetERDE-Kurses waren heute live dabei, als der Geologische Dienst NRW eine Trockenbohrung auf dem Gelände unseres Kooperationspartners Stiftung Grüne Kiste auf Gut Meurersmorp durchführte. Neben der lauten, schlagenden Methode der Trockenbohrung bestaunten wir hierbei natürlich zunächst das Equipment, wie Bohrlastwagen, Bohrgestänge, Bohrkerne usw. Wirklich interessant aber waren die Schichtsubstanzen im Profil der Bohrkerne mit Altern zwischen rund 100.000 und 400 Millionen Jahren. Die bindige Bodenmasse aus einer Ablagerungszeit von vor 28 Mio. Jahren in den Händen zu kneten, ist schon eine faszinierende Erfahrung. Auf einmal tauchen Muschelschalen auf, die aus der Zeit stammen, als die Nordsee in der niederrheinischen Bucht bis fast bis Bonn anstand. Genauso, wie mit dem Fingernagel in halbfesten Schichten kurz vor dem Festgestein zu kratzen, die aus einer Zeit stammen, zu der die Oberfläche noch nicht ansatzweise die Form der Kontinente aufwies, wie wir sie heute kennen. Alles für uns heute kaum vorstellbar. Damit wird ein Bohrkern zur Zeitreise, die natürlich einer Übersetzung durch Experten bedarf – an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für die freundliche und kompetente Anleitung durch Herrn Mighali und sein Team vom Geologischen Dienst NRW!

Dr. Björn Hildebrandt (30.10.2020)


VR-Brillen Workshop

Am 01.10.2020 fand ein VR-Brillen Workshop am KHG statt. Er dauerte drei Stunden. Eigentlich sollte er bereits im Mai stattfinden. Wegen des Corona-Lockdowns ging es damals leider nicht. Zum Glück wurde der Workshop nachgeholt.

Als erstes mussten wir unsere VR-Brillen selbst zusammenbauen. VR-Brillen sind „virtuelle Realität - Brillen“. Damit kann man dreidimensional über das Handy sehen. Das Zusammenbauen war ganz schön kniffelig.

Danach hatten wir eine Pause. In der konnten wir in der Cafeteria etwas essen, draußen spielen oder anderes tun. Als wir aus der Pause wiederkamen, haben wir den Raum gewechselt, um am Computer unsere eigene virtuelle Welt zu erstellen. Die konnten wir dann auf unserem Handy angucken oder über die VR-Brille. Übrigens haben wir auch Schulhandys bekommen, falls wir unsere vergessen hatten, etwas nicht funktionierte oder wir keins hatten.  

Mir hat der Workshop viel Spaß gemacht. Gerne würde ich etwas ähnliches noch einmal machen.

Lina Devigne, Klasse 6c (24.10.2020)


DaZ-Schüler starten strahlend in die Herbstferien

Strahlende Gesichter am letzten Schultag vor den Herbstferien im DaZ-Raum des Konrad-Heresbach-Gymnasiums: 13 Schülerinnen und Schüler erhielten aus den Händen des Schulleiters Horst Knoblich ein Zertifikat als Beleg ihres erfolgreichen Abschneidens bei der Sprachprüfung im Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Als Seiteneinsteiger in das deutsche Bildungssystem lernen die Jugendlichen zwei Jahre lang intensiv Deutsch im Förderunterricht, um schrittweise im Regelunterricht ihrer Jahrgangsstufe Fuß fassen zu können. Dabei werden sie von Fachlehrern, Oberstufenschülern und Schülereltern individuell unterstützt: Lernen in sozialer Verantwortung findet statt.

Dass die jungen Migranten auf einem guten Weg sind, zeigen ihre Prüfungsergebnisse: Alle Kandidaten bestanden sowohl den mündlichen als auch den schriftlichen Teil der Prüfung. DaZ-Zertifikate konnten neunmal auf der Niveaustufe A1 des europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachenkenntnisse, dreimal auf Niveaustufe A2 und einmal auf Niveaustufe B1 vergeben werden. Wenn das kein guter Start in die Herbstferien ist.

 

 Joanna Zon, Stefan Castelli (10.10.2020)


Mit 19.856 Radkilometern auf Platz 1 in Mettmann

Zum diesjährigen Mettmanner Stadtradeln konnte unser Team "KHG Mettmann" stolze 19.856 Kilometer beitragen und landete damit als Team mit den meisten Radkilometern direkt im ersten Jahr der Teilnahme auf Platz 1 in der Gesamtwertung. Mit 148 Aktiven waren wir damit auch das mit Abstand größte Mettmanner Team.

Herzlichen Dank an alle Radelnde, die mit jedem einzelnen Kilometer zu diesem Erfolg beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind die Klassenteams: Die Klasse 5c sammelte unglaubliche 3.734km, gefolgt von der Klasse 6b mit 3.032km und der Klasse 9b mit 1.990km. Aber auch die Teams der Klassen 6c, EF, 5b, 8b, 7a, 9d, 5a und 7b steuerten neben dem Hauptteam viele, viele Kilometer zu unserem Sieg bei.

Eine Auswertung und Preisverleihung durch die Stadt Mettmann wird noch folgen.

 

Claudia Reiter (06.10.2020)


ABSCHLUSS – UND DANN? ScHNUPPERTAG FÜR DIE REALSCHÜLER*INNEn DES 10. JaHrgangs

Am 02.10.20 gab es am Konrad-Heresbach-Gymnasium zum zweiten Mal die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Carl-Fuhlrott-Realschule, unsere Schule und unseren Unterricht im Rahmen eines Schnuppertages besser kennenzulernen. Das KHG stellt für die Schülerinnen und Schüler der CFR eine Möglichkeit dar, nach dem Abschluss an der Realschule (mit Qualifikationsvermerk) die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Insgesamt 20 Interessierte bekamen die Gelegenheit, alle Fragen zu einer möglichen Laufbahn am Gymnasium zu stellen und bekamen bei Probe-Unterrichtsstunden einen Einblick in die Fächer und Inhalte der gymnasialen Oberstufe. Im Anschluss wurde der Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa reflektiert. Ein gelungener Tag, der hoffentlich dazu führt, einige von diesen motivierten Jugendlichen im kommenden Jahr an unserer Schule begrüßen zu dürfen! 

Johanna Willkowsky (05.10.2020)


Die Kooperation „Stiftung Grüne Kiste/Konrad-Heresbach-Gymnasium“ trägt erste Früchte

Im Frühjahr gesäet, am Ende der Sommerferien gehegt und gepflegt und gestern geerntet! Die ersten sichtbaren Früchte unserer entstehenden Gartenschule in Zusammenarbeit mit der Stiftung GRÜNE KISTE auf Gut Meurersmorp liegen im Bereich der Lehrerzimmer unserer Schule zur Abholung bereit.

 

Im Februar 2020 besuchten wir mit einer Gruppe des Kollegiums Gut Meurersmorp und verschafften uns einen ersten Überblick der tollen Möglichkeiten vor Ort auf dem Hof des Landwirtes Peter Drenker, dem Betreiber der in Mettmann gut bekannten Grünen Kiste. Die Zusammenarbeit startete …

 

Nachdem wir beim Setzen der ersten Kürbispflanzen auf der Gartenparzelle unserer Kooperation als Schule noch nicht zugegen waren, halfen bereits knapp 30 fleißige HelferInnen aus der Jgst. 9 am Montag vor dem Schulstart dieses Schuljahres bei der Regulierung des Beikrautes (umgangssprachlich: Unkraut jäten). Unter erbarmungslos sengender Sonne wühlten wir uns mit und teils ohne Handschuhe durch Distel und Melde, um unseren reifenden Kürbissen wieder etwas Sonnenlicht zu verschaffen. Begleitet von einem leckeren Elternbuffet ließen wir dann den hochsommerlichen Abend gemütlich im Stinderbachtal auf Gut Meurersmorp ausklingen.

 

Und pünktlich zur Erntezeit packte dann eine achtköpfige (!) Erntegruppe (größtenteils aus Mitgliedern der AG Ökologische Umgestaltung von Herrn Adler) am vergangenen Montag noch einmal kräftig mit an und erntete die ersten sicht- und essbaren Erfolge dieser Zusammenarbeit.

Bei Wind und Wetter und mit nassen Hosen, Schuhen und Socken stapfte die unerschrockene Helfertruppe unermüdlich durch das Feld und trug voll beladene Kürbiskisten zum Anhänger.

Aber wie bekommt man ca. 200 Kürbisse von Gut Meurersmorp zur Schule und dann vor die Lehrerzimmer? Wie immer nicht allein …

 

Unser ehemaliger Schüler Birk Meiser – heute selbstständiger Agraringenieur – betreut als landwirtschaftlicher Experte die Zusammenarbeit von Stiftung und Schule und transportierte die wertvolle Fracht via Anhänger zur Schule. Vor Ort packte dann der Erdkunde-LK von Herrn Fuisting mit an; erst eine sechsköpfige, hochmotivierte Teilgruppe, am Ende der ganze Leistungskurs, denn der Nachschub an Kürbissen wollte einfach nicht abreißen!

 

Und nun die herzliche Einladung: Greifen Sie beherzt zu!

 

Geben Sie bei ihren Kindern Bestellungen auf oder kommen Sie (wenn möglich vereinzelt und mit Maske😉) vorbei und bedienen Sie sich an der leckeren Frucht dieser aufkeimenden Zusammenarbeit. Über eine kleine Spende an die Stiftung Grüne Kiste, von der unsere SuS direkt profitieren werden, würden wir uns dabei sehr freuen!

 

Viele Grüße

Michael Hannaford & Björn Hildebrandt

Björn Hildebrandt (29.09.2020)


Klassenfahrt nach Panarbora

Wir, die 6a, waren vom 07.09.2020 - 11.09.2020 auf Klassenfahrt in Waldbröl, in einer Jugendherberge mit dem Namen Panarbora. Diese Jugendherberge war aber keine gewöhnliche. Sie war gleichzeitig auch ein Naturerlebnispark, welcher direkt neben einem großen und schönen Wald liegt. Das Gelände der Jugendherberge war sehr groß. Darauf gab es einen großen Spielplatz, einen Kräutergarten, ein Volleyballfeld, einen 40 Meter hohen Turm, von dem man eine wunderschöne Aussicht hatte und vieles mehr.

In der Jugendherberge gab es mehrere Dörfer. Es gab das Afrika-Dorf, das Asien-Dorf und das Südamerika-Dorf. Für fünf Tage durften wir im Südamerika-Dorf leben. Dort waren vier Holzhütten, in dem jeweils acht Kinder gemeinsam leben konnten. Für die Lehrer gab es auch eine Holzhütte mit zwei Zimmern. In unserem Dorf verlief sogar ein kleiner Fluss. Bis 22 Uhr durften wir noch Freunde aus anderen Zimmern besuchen. Danach war aber Nachtruhe.

Wir hatten jeden Tag ein wirklich tolles Programm. Wir sind beispielsweise Baumklettern gegangen, habe eine GPS-Tour gemacht, gemeinsame Spiele gespielt, eine Stadtrallye durchgeführt und einen Baumwipfelpfad besucht. Auch das Essen war sehr lecker. Einig sind wir uns alle: Das war eine sehr, sehr schöne Klassenfahrt!

Emily Anhut, 6a (28.09.2020)  


Molekülkino in 3D am KHG

Eine ganz besondere Chemiestunde durften alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Donnerstag (24.09.2020) erleben. Herr Prof. Dr. Auer vom Max-Planck-Institut in Mühlheim gab mithilfe von 3D Brillen Einblicke in die Welt der Moleküle.

Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, dass es mehr als 14 verschiedene Strukturen von Eis gibt, sondern konnten in der 3D Computeranimation sogar bewegliche Wasserteilchen beobachten.

Außerdem konnten alle die Verformbarkeit von Metallen und die Streckung von Polymerketten auf Teilchenebene verfolgen, ebenso die Vorgänge am Platinkatalysator in einer Brennstoffzelle. Besonders beeindruckend aber war die Animation eines Kolibakteriums, das in 3D von der Leinwand zu fliegen schien.

Die Fachschaft Chemie bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Auer und hofft, dass diese Veranstaltung bald wiederholt werden kann.

 

 

Claudia Reiter (26.09.2020)


Eine 5. Klasse radelt im Spitzenfeld!

Erst fünf Wochen am KHG und schon ganz nach vorne geradelt. Das Geheimnis unseres Erfolgs? Fahrrad-training mit Frau Breuch, ein sonntäglicher Ausflug durchs Neandertal und das Motto „every little helps“ oder - aufs Stadtradeln bezogen - „jeder Kilometer zählt“.

 

Ein Anwohner staunte nicht schlecht, als sich am späten Sonntagvormittag eine größere Gruppe von Schülern samt einigen elterlichen Begleitern und drei Lehrerinnen vor dem KHG einfand. Frau Breuch hatte eingeladen zu einer Radtour durchs Neandertal, damit wir an diesem wunderbaren Spätsommertag noch ein paar Kilometer fürs Stadtradeln sammeln konnten.

Obwohl es ein paar Steigungen zu nehmen galt, war die Stimmung super, und wir hielten des öfteren an, um einfach nur die Aussicht zu genießen oder einen Moment am Ufer der Düssel unter dem Laubdach der großen, alten Bäume zu entspannen. Uns wurde bewusst, in welch schöner Umgebung wir leben und wie wichtig der Erhalt dieser Wälder und unseres Lebensraums ist.

Denn es geht ja beim Stadtradeln nicht nur darum, uns sportlich zu betätigen und uns dem  Wettbewerb zu stellen. Radeln für ein gutes Klima. Wie schön wäre es, wenn wir am KHG nach dem Stadtradeln einfach weiter radeln...

Bettina Struchholz (22.09.2020)

 


„Klang meines Körpers“ – eine Ausstellung zum Thema Essstörungen, die berührt

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die prämierte Ausstellung „Klang meines Körpers“ auch in diesem Jahr am Konrad-Heresbach-Gymnasium ein voller Erfolg.  So besuchten in der Woche vom 14.-18. September 2020 alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 das interaktive Ausstellungsprojekt und informierten sich über das Thema „Essstörungen“. Mittels kreativer Medien tauchten sie dabei in die Gefühlswelt von Betroffenen ein und wurden so auf wertschätzende Weise für das Thema sensibilisiert. Die ganz persönlichen Geschichten der sechs betroffenen Frauen und Männer zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, achtsam und respektvoll miteinander umzugehen.

 

Ein großer Dank gilt Frau Neugebauer von der Caritas Suchthilfe, die Frau Ebert, Herr Fuisting, Frau Reiter und Frau Werner bei der Durchführung des Projektes mit Engagement unterstützte. Ebenso war die großartige Unterstützung von Karin Brombeis, ehemalige Betroffene und Schülerin des KHGs, sehr wertvoll. In diesem Jahr wurde die Ausstellung vom Jugendschutz Mettmann finanziert.

Alle Mitwirkenden sind sich einig, dass das KHG als Kooperationsschule des Projektes „Klang meines Körpers“ auch im nächsten Schuljahr den Ausstellungsbesuch wieder ermöglichen wird.

 

Stefanie Werner, Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss, 22.09.2020


„Kann ich, was mein Fahrrad kann?“ – Fit fürs Stadtradeln

Im Rahmen des Projekts „Kann ich, was mein Fahrrad kann?“, frischte die Klasse 6b ihre Fähigkeiten und Kenntnisse rund um das Thema Fahrradfahren auf. Nach bestandenem Fahrradcheck wurde mit den praktischen Übungen und Spielen zur Fahrradbeherrschung auf dem Schulhof gestartet. Wer schafft es eine vorgegebene Strecke am langsamsten zurückzulegen, ohne dabei umzufallen? Zerreißt die Zeitung beim einhändigen Fahren mit dem Partner? Wie wirken meine Bremsen und wie bremse ich richtig? Diese Fähigkeiten demonstrierten die Schüler anschließend noch einmal in einem Fahrradparcours.

Konzentration, Regeln einhalten und Rücksichtnahme waren dann von besonderer Bedeutung, als es hieß wir drehen ein paar Runden auf dem Schulhof. So kamen zusätzlich zu den Kilometern, die auf dem Schulweg gesammelt wurden, ein paar weitere Kilometer fürs Stadtradeln zusammen.

Bevor es dann auf große Tour ging, wurde noch das Fahren in der Gruppe auf dem Schulhof geübt. Abstand zum Vordermann, nicht überholen und das Signal des ersten Fahrers zum Bremsen oder langsamer werden berücksichtigen - gar nicht so einfach, denn 27 Fahrräder bilden eine Schlange von fast 70 Meter und unsere Runde auf dem Schulhof ist nur ca. 100m lang.

Am Dienstag brachen wir dann zu unserer Fahrradtour auf, um endlich richtig viele Kilometer fürs Stadtradeln zu sammeln. Frau Artmann führte die Gruppe an und Frau Wilhelm achtete am Ende darauf, dass keiner verloren ging. Der Weg führte uns über Fahrradwege nach Gruiten und dann über Waldwege entlang der Düssel zurück nach Mettmann zum Spielplatz am Neandertalmuseum. Dort gab es ein wohlverdientes Eis! Kein Sturz, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h und insgesamt 522 gesammelte Kilometer. Toll gemacht!

Damit erhöhten sich die Kilometer unseres Klassenteam 6b deutlich und wir leisteten einen Beitrag zu den vom Team KHG insgesamt gesammelten Kilometern.

 

 

S. Wilhelm (17.09.2020)


Jede Menge Kilometer

Viele Kilometer für das Stadtradeln sammelte die Klasse 9b bei ihrer Fahrradtour nach Kaiserswerth. Am Donnerstag (10.09.2020) ging es bei bestem Wetter über Knittkuhl, Grüner See und Flughafen nach Kaiserswerth zum Rhein. Nach einer kurzen Pause an der Suitbertus Basilika fuhren wir über Kalkum, Lintorf und Ratingen zurück. Nachdem schließlich die letzten Höhenmeter vom Schwarzbachtal nach Mettmann geschafft waren, gab es für alle zur Stärkung eine Bratwurst, die wir uns nach 52km wirklich verdient hatten.

An dieser Stelle möchte ich auch ein ganz großes Lob an alle aktiven Radler beim Stadtradeln aussprechen: Großartig! Jeder Kilometer zählt! Und noch ein Hinweis an alle Klassenteams: Die Stadt Mettmann verlost unter allen Klassenteams, die mindestens 200km schaffen, 50€ für die Klassenkasse. Viel Spaß weiterhin!

 

Claudia Reiter (14.09.2020) 


Das KHG ist eine „DIGITALE SCHULE“ – jetzt auch offiziell und mit Siegel

v.l.n.r.: Michael Wiesenhöfer (Leiter des Schulamtes der Stadt Mettmann), Andreas Ehrhard (Informatiklehrer), Horst Knoblich (Schulleiter),  Jens Teller (stellv. Schulleiter)
v.l.n.r.: Michael Wiesenhöfer (Leiter des Schulamtes der Stadt Mettmann), Andreas Ehrhard (Informatiklehrer), Horst Knoblich (Schulleiter), Jens Teller (stellv. Schulleiter)

Schulleiter Horst Knoblich konnte die Ehrung am vergangenen Freitag im Rahmen einer digitalen Feierstunde entgegen nehmen - Plakette und die Urkunde wurden zuvor per Post versandt.

 

Für die Bewerbung des Jahres musste detailliert dokumentiert werden, welche Anstrengungen in den letzten Jahren unternommen wurden, um die Konzepte digitaler Bildung dauerhaft zu etablieren. Hier konnte das KHG glänzen, denn beginnend mit dem Medienscouts-Einsatz bei der Einführung sicherer Passwörter in Klasse 5, dem Fach ITG (Informationstechnischen Grundbildung) für alle Schülerinnen und Schüler in den Klassen 6 und 8, die systematische Präventionsarbeit mit dem Internettag, den Webinaren law4school zu Recht im Internet, dem Informatikunterricht in Klasse 8/9 bis hin zu den seit mehreren Jahren bestehenden Angeboten 3D-Druck, Robotik sowie Virtual Reality im Rahmen der Begabtenförderung KHG-XL ist das Angebot am KHG sehr breit aufgestellt. Die Kooperation mit der Hochschule Bochum als auch mit externen Firmen (MAIT und WE-EM in Mettmann) im Rahmen digitaler Projekte ergänzen den Reigen, der in der Gesamtheit dazu beigetragen hat, das rar gestreute Siegel zu erhalten. 

Damit so eine Bewerbung gelingt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Das Ganze war eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten. „Dahinter steckt jahrelange Schulentwicklungsarbeit und eine gemeinsame Kraftanstrengung des gesamten Kollegiums.“, so Ministerin Yvonne Gebauer in Ihrer Videobotschaft. So kümmern sich mittlerweile ein Team aus vier Kollegen darum, dass im Hintergrund alles reibungslos läuft, beginnend mit dem Learnmanagementsystem Moodle, das am KHG schon lange vor Corona etabliert war und genutzt wurde, über die schulischen PCs, Tablets, Beamer sowie das WLAN bis hin zur Verwaltung der schulischen E-Mailadressen und Passwörter. Die Inhalte des Faches ITG wurden und werden von einem Team gemeinsam weiterentwickelt, das einen breiten Fächerkanon abdeckt, was dazu führt, dass die dort gelernten digitalen Kompetenzen auch in den Fachunterricht getragen werden und kein Inselwissen bleiben.  

Natürlich ist ein Label DIGITALE SCHULE nicht zu erlangen, wenn nicht ein gewisses Maß an Ausstattung vorhanden ist. Hier zeigt sich, dass eine kontinuierliche und mit der Stadt Mettmann abgestimmte Anschaffung sinnvoller Gerätschaften gepaart mit eine stetigen Fortbildung des Kollegiums und einem hohen Einsatz bei der Planung, Einrichtung und Wartung der Ausstattung dazu führen kann, dass trotz schwieriger Haushaltslagen Bildung im digitalen Bereich gelingen kann. Interaktive Whiteboards, die aufgrund des Preises nicht flächendeckend beschafft werden konnten, sucht man im KHG daher ebenso vergebens wie nur mit sehr hohem Aufwand zu wartende Laptopwagen.

Nur 2,4% der Schulen in NRW (132 von über 5400, die dieses Siegel erhalten könnten) besitzen das Siegel DIGITALE SCHULE, bundesweit sogar nur 1,4% (450 von über 32.000 Schulen). Es ist gültig für drei Jahre, danach ist eine erneute Bewerbung notwendig. Die „Digitalen Schulen“ stehen unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär.

Weitere Informationen zur Auszeichnung DIGITALE SCHULE finden sich unter https://mintzukunftschaffen.de/hintergrund/

Andreas Ehrhard (11.09.2020)


Kommunalwahl 2020 - Wahlaufruf

Auch bei uns am KHG ist die kommende Kommunalwahl am 13. September allgegen-wärtig. Wir, der Q2 SoWi ZK Teller, haben daher eine Aktion gestartet um das politische Interesse unserer Schüler*innen zu wecken. Nachdem wir uns die letzten Wochen bereits ausgiebig über die bevorstehenden Kommunalwahlen informiert haben, entstand die Idee unsere Mitschüler*innen ebenfalls über das Thema zu informieren. Hierfür haben wir ansprechende Plakate gestaltet und diese in der Pausenhalle platziert. Wer mehr wissen möchte, kann neben den Plakaten auch Texte mit weiterführenden Informationen finden. Wir sehen es in der in der politischen Verantwortung der wahlberechtigten Schüler*innen, diese zu motivieren am Tag der Kommunalwahl ihr Wahlrecht aktiv auszuüben. Mit dieser Aktion möchten wir verdeutlichen, dass auch die jüngere Generation Einfluss auf die Politik ausüben kann. Wir rufen alle unsere Mitschüler*innen auf am Sonntag wählen zu gehen!

 

Daniel Schiller & Tobin Kriwet, Q2 (10.09.2020)

Die Plakate im Überblick


SV ruft zum Tragen der Maske im Unterricht auf

Wie man den Medien entnehmen kann, gilt ab Dienstag, 1. September 2020 keine landesweite Maskenpflicht während des Unterrichts mehr.  

Auch wenn die Maske für uns alle manchmal nervig ist, möchten wir, eure Schülervertretung, euch und Sie alle, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer dazu aufrufen, die Maske weiterhin auch während des Unterrichts zu tragen.

Dies ist ein einfaches und effektives Mittel, sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen - auch in den Klassenräumen, in denen der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann.

Lasst uns zusammenhalten und zeigen, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst sind – ganz nach unserem Leitmotto: Lernen in sozialer Verantwortung.

 

Wir, eure Schülervertretung, bedanken uns bei allen, die diesem Aufruf folgen.

 

Jana Reiter, Schülersprecherin (01.09.2020)


"Welcome back" - Willkommen zum ersten Schultag

Mit einem farbenfrohen Schriftzug wurde die Schüler- und Elternschaft des KHG heute, am ersten Schultag nach den Ferien, in der Schule  begrüßt. Das Elterngremium der AGILEN initiierte diesen Gruß als „Herzliches Willkommen“ für alle Lehrkräfte und Schüler der Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe nach einer langen Zeit, in der die Schule leerbleiben musste.

Ein besonderer Gruß richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der drei neuen Fünferklassen in Form von guten Wünschen sowie einem Schriftzug für die Klasse auf eine Schiefertafel gebracht. Die vor zwei Jahren begonnene Tradition des Geschenks in Form  eines Lesezeichens für jeden Fünftklässler wurde ebenfalls fortgeführt.

Wir wünschen allen ein gutes & erfolgreiches Schuljahr und ein wertschätzendes und gesundes Miteinander!

 

Für die AGILEN (Elterngremium) Sigune Fischer & Andrea Lauer (12.08.2020)


„Mit Abstand die Besten…“

diese Worte des Vertreters der Elternschaft des Abiturjahrganges 2020 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, Herrn Althoff, sollten sich im Laufe der feierlichen Abiturzeugnisvergabe oft als richtig erweisen. Gemeint waren damit sicherlich zunächst die 68 Abiturientinnen und Abiturienten, die auch in diesem Jahr mit hervorragenden Leistungen, unter anderem 3-mal die Bestnote, zudem ohne auch nur eine einzige Bestehensprüfung, und auch noch unter erschwerten Bedingungen ihre Reifeprüfung abgelegt hatten. Die Würdigung des unter Corona-Bedingungen Geleisteten zog sich auch durch die einzelnen Redebeiträge von Bürgermeister Dinkelmann, dem bereits erwähnten Elternvertreter Herr Althoff, dem Schulleiter Herr Knoblich, den beiden kirchlichen Vertretern Herr Uhlmann und Herr Artmann, den Jahrgangsstufenleitern Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt und natürlich von den Vertretern der Schülerschaft Daniel Elia Maxeiner und Cedric Rothfuß, die allesamt die Veranstaltung bereicherten. Der seltsamen und von Abstand bestimmten Atmosphäre trugen z.B. Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt Rechnung, indem sie die Dualität von "Schein und Realität"ebenso zum Kern ihrer Ausführungen machten wie auch die Aufforderung, die "Dinge immer einer Echtheitsüberprüfung zu unterziehen". Wie die anderen Redner warfen sie dabei sowohl einen Blick zurück und trugen der Ausnahmesituation damit Rechnung, ließen aber nicht das wesentliche, nämlich die Zukunft der Abiturientinnen und Abiturienten aus den Augen und legten damit den Fokus auf das vor ihnen Liegende. Das Motiv des „Abstands“ zeigte sich jedoch auch an den vielen organisatorischen Hürden, die genommen werden mussten, um die Veranstaltung im Beisein der Eltern und enger Familienmitglieder und einiger Lehrer des KHGs überhaupt in der Stadthalle stattfinden lassen zu können. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept und ein großes Maß an Mitarbeit aller Beteiligten ermöglichte es, auch diesen Jahrgang mit Würde und in einem feierlichen Rahmen zu verabschieden. Besonders hervorzuheben im Rahmen einer rundherum gelungenen Veranstaltung sind sicherlich die musikalischen Beiträge, die durchweg stehende Ovationen nach sich zogen. Die gesanglichen Einlagen von Emma Luttinen mit einer hervorragenden Interpretation von "We were young" und Karoline Sipemann und Thalia Reinhardt mit dem zu Herzen gehenden "Time of our lives", sowie das von Frau Bildheim unter Begleitung von Herrn Dr. Hildebrandt vorgetragene "Unwritten" trugen ebenso zu dieser Feierlichkeit bei wie die Darbietung von Elia Maxeiner am Klavier von "All of me". Daneben glänzten alle anwesenden Abiturientinnen und Abiturienten durch ihre Outfits, welche sie zwar nicht bei dem leider entfallenden Abi-Ball zur Schau tragen konnten, jedoch immerhin bei diesem festlichen Anlass. Die eigentliche Vergabe der Zeugnisse durch Schulleiter Herr Knoblich, die Oberstufenkoordinatorin Frau Dörre, der Jahrgangsstufenleiter Frau Ihle und Herrn Dr. Hildebrandt sowie den Leistungskurslehrern erfolgte dann zwar ohne traditionellen Handschlag und in Kleingruppen auf der Bühne, der Freude über das bestandene Abitur und dem nun endlich in der Hand liegenden Abschlusszeugnis sowie der Vorfreude auf die nun vor ihnen liegende außerschulische Freiheit tat dies jedoch kaum einen Abbruch. Das Motto der Stufe „The golden 20s, the golden times are yet to come“ soll ebenso diese kommende Zeit charakterisieren wie das Zitat von Herrn Althoff – das KHG zumindest schaut stolz auf einen besonderen Jahrgang, der sich jetzt schon in einer schwierigen Zeit erfolgreich bewährt hat und die Schule, die Elternschaft und die Lehrerinnen und Lehrer am KHG begeistert hat. Wenn man die Veranstaltung mit denen der Vorjahre misst, so fallen sicherlich viele Einschränkungen und Hemmnisse auf, doch folgt man dem Rat von Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt, man sehe "nur mit dem Herzen gut", so hat sich diese Stufe ihren ganz eigenen Platz redlich verdient!

Hans-Georg Schlegel (Text), Laurence Vanryne (Fotos) (06.07.2020)

Abiturienten 2020 am Konrad-Heresbach-Gymnasium:

Merit Althoff, Marie Arend, Jana Böhm, Katrin Börgers, Inka Brandt, Michael Clausen, Annemarie Clemens, Lukas Deeg, Jan Niklas Ebigt, Simon Erkens, Paula Eschen, Puyan Esteghamat-Rad, Hannah Felker, Finn Fischer, Christoph Fischer, Hannah Frey, Felix Gahmann, Alex Garbiec, Jarno Gier, Luise Marie Franziska Gräfin von Spee, Adrian Grunwald, Leon Gundel, Jan Haudan, Rebecca Hebel, Leon Heintz, Pauline Hildebrandt, Sarah Hinzen, Anton Isenmann, Jennifer Jacob, Philip Karaba, Jonas Keitzl, Rahel Kleine, Marlon Klinz, Maximilian Kohlscheen, Florian Kosten, Paul Krings, Lennart Langbehn, Sophia Löbs, Wiebke Luther, Emma Luttinen, Daniel Elia Maxeiner, Cosima Metz, Finn Nieland, Malte Preising, Vincent Quack, Janusa Rasu, Hannah Rauh, Johanna Reidick, Thalia Reinhardt, Vladimir Renev, Hans Ritter, Marvin Rommerskirchen, Dominic Roscher, Cedric Rothfuß, Leoni Sander, Sebastian Schiele, Luc Schilling, Luca Schloßhan, Marie Scholz, Lotta Schott, Nils Schreier, Karoline Siepmann, Neele Spies, Philipp Sutter, Anna Vanslembrouck, Kilian Wichmann, Eliyah Yaman, Sara Zimmermann


The Big Challenge ...at home

Coronabedingt konnte der beliebte Englischtest in diesem Jahr nur als Online-Wettbewerb stattfinden. The Big Challenge at home hieß es auch für die angemeldeten Schüler*innen der Klassen 5-9 des KHG und 159 von ihnen nahmen den Contestam häuslichen Computer auf und fightetenum die besten Plätze. Sie wurden mit einem Diplom und vielen attraktiven Preisen belohnt. Wir gratulieren allen Teilnehmern, die sich der ungewohnten Prüfungssituation gestellt haben und ganz besonders Amelie Eick, die nicht nur den schulinternen 1. Platz in der Jahrgangsstufe 9 belegt hat, sondern auch eine hervorragende regionale Platzierung erzielen konnte. Dafür überreichte ihr Herr Knoblich einen der begehrten The Big Challenge 2020-Pokale. Congratulations on a superb result.

 

Anne Willinghöfer für die Fachschaft Englisch (26.06.2020)


Experiment geglückt: Neanderlab mit Workshopangebot am KHG

Kurz vor den Sommerferien wurde es noch einmal experimentell am KHG: unser langjähriger Kooperationspartner Neanderlab bot für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d einen mehrstündigen Lötkurs an. Wie an den übrigen Präsenztagen in drei Gruppen eingeteilt, konnten die motivierten Neuntklässler die im Physikunterricht gelernten theoretischen Grundlagen zur E-Lehre nun unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzvorschriften in die Praxis umsetzen. Trotz fehlender praktischer Vorerfahrungen mit dem Lötkolben gelang es allen Beteiligten, im Verlauf des Workshops nicht nur verschiedene Objekte aus Silberdraht, sondern auch eine funktionsfähige elektrische Schaltung eigenständig zusammenzulöten. Diese Schaltung ist in der Lage, zwei Leuchtdioden (LED) wechselseitig anzusteuern und sie so zum Blinken zu bringen (für Insider: astabiler Multivibrator).

Außerschulische Lehrveranstaltungen sind Corona-bedingt derzeit untersagt, wovon auch Besuche im Hildener zdi-Schülerlabor betroffen sind. Seinem Leiter, Herrn Dr. H.-A. Becker, und seiner Mitarbeiterin U. Cremer sind wir daher dankbar dafür, dass unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des mobilen Lötkurses eine Rückkehr zum naturwissenschaftlichen Experimentieren und zum praktischen eigenen Tun möglich wurde. 

Guido Aschan & Stefan Castelli (24.06.20)


Freude am KHG: Nina Bohlken gewinnt Essay-Wettbewerb des Landes

Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin
Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin

Oberstufenschülerin Nina Bohlken zählt zu den Gewinnern des diesjährigen Essay-Wettbewerbs des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit ihrem Essay über die Äußerung Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein.“ („Die Titanen“) hat die Oberstufenschülerin die Jury der Berkenkamp-Stiftung überzeugt. Nach der Prämierung Simon Klüwers 2015 ist dies die zweite geglückte Teilnahme eines KHG-Schülers am landesweiten Essaywettbewerb innerhalb kurzer Zeit.

Geistreich, umsichtig, anschaulich und leichtfüßig fragt Nina Bohlkens Essay, ob das menschliche Individuum der Unterstützung bedarf, um die Reise über das Meer des Lebens zu bestehen, danach, was ihm dabei Halt gibt und wo die Quellen von Zuversicht und Kraft auffindbar sein können. Ihren jugendlichen Optimismus überträgt ihr Text pointiert auf den Leser: „Wer den Halt aufrichtig sucht, wird ihn finden.“ Am Ende ihrer literarischen Reise ist sie sicher, dass es gut sei, „an Anderem sich zu halten, an Menschen, am Glauben, an seiner selbst. Denn geht es vielmehr um das Leben, das ohne Halt nicht tragbar, ohne das Schwierige darin keines wäre.“

Zu ihrem literarischen Erfolg gratulierten Nina am Freitag ihre Mitschüler, Jens Teller, stellvertretender Schulleiter des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, und Stefan Castelli, der die Wettbewerbsteilnahme aller Schülerinnen und Schüler seines Deutschkurses betreute. Großes Lob erhielten alle Schülerinnen und Schüler des Deutschkurses dafür, dass sie der coronabedingten Aussetzung des Präsenzunterrichts zum Trotz einen Essay verfassten und einreichten.

Für Nina Bohlken indes endet ihre literarische Reise durch das Hölderlin-Jahr 2020 mit dem Wettbewerbssieg nicht: Für den Herbst lädt die Berkenkamp-Stiftung sie zu einem mehrtägigen Literaturseminar nach Marbach ein.

Stefan Castelli (20.06.2020)

 

Den prämierten Essay zum Lesen finden Sie hier:

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Prämierter Essay
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