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KHG-Schülerinnen und -Schüler erbringen grandiose Leistungen beim Informatikbiber-Wettbewerb

Bildquelle: https://bwinf.de/biber/
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Mittlerweile fast schon traditionell ist am KHG die Teilnahme am jährlich stattfindenden Informatik-Biber-Wettbewerb, einem bundesweiten Wettbewerb, in dem sich bei uns Kinder und Jugendliche von der 5. Klasse bis zur Q2 mit informatischen Problemstellungen spielerisch auseinandersetzen sollen. In der aktuellen Runde traten für unsere Schule im November 2020 409 Schülerinnen und Schülern an. Nun gab es die Ergebnisse: Sage und schreibe 30 KHG-Schülerinnen und -Schüler können sich über 1. und 2. Plätze und damit auch über zahlreiche Sachpreise freuen - eine sensationelle Leistung! Ein besonderer Dank gilt neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Herrn Ehrhardt, der an unserer Schule den Wettbewerb ins Leben gerufen hat und jährlich organisiert.

 

Übrigens: Wenn Sie sich fragen, was für knifflige Aufgaben hier von Schülerinnen und Schülern gelöst werden mussten oder wenn Sie sich vielleicht selbst einmal versuchen möchten, dann finden Sie die Wettbewerbsaufgaben der letzten Jahre hier (externer Link).

 

Sebastian Olah (01.07.2021)


Besuch von Grüner Dame Frau Anne Marie Köhler im Religionsunterricht  am KHG

Im Zusammenhang mit der Lektüre des Jugendbuchs „Oskar und die Dame in Rosa“  von Eric-Emmanuel Schmitt war in einem Religionskurs der Mittelstufe die Idee aufgekommen, eine „Grüne Dame“ in den Unterricht einzuladen, um auch über die Lektüre des Buches hinaus noch etwas mehr über den Aufgabenbereich einer Grünen Dame zu erfahren.  Frau Anne Marie Köhler, 82-jährige Großmutter von Johanna Köhler (s. Bild) und seit 40 Jahren Grüne Dame im Sana Krankenhaus in Gerresheim, nahm unsere Einladung spontan an, erzählte von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und beantwortete viele Fragen der sehr interessierten Schüler*innen.  

Frau Köhler berichtete von angebotenen Hilfsdiensten, die sich immer ganz unterschiedlich gestalten würden und die insbesondere von älteren Patienten, die nur wenige Angehörige hätten, meist sehr dankbar angenommen würden. Als wichtigen Auftrag benannte Frau Köhler, eigene Zeit zu haben und sie an die leidenden Patient*innen zu verschenken, denn das wichtige persönliche zeitaufwändige Gespräch mit den Krankenschwestern oder anderen Mitarbeiter*innen im Krankenhaus könne sehr oft fast nicht stattfinden. Auch gebe es oft Patientinnen, die keine Angehörigen (mehr) hätten und mit sich und ihrer Erkrankung ganz allein wären. Das Zuhören und das Hinhören bei Sorgen, das Benachrichtigen von Angehörigen oder von anderen Menschen im Auftrag der Patient*innen, das Ermöglichen kleinerer Spaziergänge oder die Ausfahrt im Rollstuhl, das Besorgen persönlicher Dinge: viele Möglichkeiten hilfreicher Handgriffe setzen die Grünen Damen in die Wirklichkeit um. Auch die Schwierigkeit des zunehmenden Mangels an Nachwuchs an Grünen Damen bedingt durch die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen sprach Frau Köhler an. Eine 10minütige Fernsehreportage, die der WDR über die Arbeit der Grünen Damen vor einigen Jahren gedreht hatte und in der auch Frau Köhler vorkam, gab dem spannenden Unterrichtsbesuch einen runden Abschluss. 

Wir danken Frau Köhler sehr herzlich für ihren Besuch bei uns im Religionsunterricht am KHG!            

Barbara Reh (01.07.2021)


r ABI oaktiv – EIN STRAHLENDER ABGANG: Feierliche Zeugnisübergabe an die Abiturientia des Konrad-Heresbach-Gymnasiums 2021

Ein Roter Teppich leuchtete ausgerollt auf dem Boden der Herrenhauser Sporthalle – ausgerollt für 94 Abiturientinnen und Abiturienten unseres KHGs! Am Samstagmorgen (26.6.) fanden 94 glückliche Abiturient*innen mit ihren sie begleitenden Eltern, mit vielen Lehrer*innen des KHGs, mit Herrn Pfarrer Artmann und Herrn Msgr. Ullmann, mit Frau Koepsel als Vorsitzender des KHG-Fördervereins, Herrn Lauer als Vertreter der Elternschaft sowie mit Bürgermeisterin Frau Pietschmann in der beeindruckend festlich geschmückten Sporthalle zusammen.  

Die beiden Abiturientinnen Jule Lange und Pauline Woiczik führten souverän durch das Festprogramm.  

Bürgermeisterin Frau Sandra Pietschmann zeigte sich am Beginn der Veranstaltung „wahnsinnig beeindruckt“ von der immensen Leistungsfähigkeit unserer durch die Coronapandemie stark gebeutelten Abiturientia. „Sie können etwas zu Ende bringen [und] Sie werden Ihren Weg machen!“, sagte sie. Ihre Rede beendete sie mit den Worten: „Bleiben Sie mutig, offen und tolerant. Schieben Sie heute die Pandemie zur Seite und feiert schön!“  

Frau Dörre und Frau Greiwe als Stufenleiterinnen nahmen in ihrer anschließenden Rede Bezug auf das Motto „ r ABI oaktiv  “ und stellten in ihrer als Dialog angelegten launigen Laudatio fest, dass für jeden Abiturienten und jede Abiturientin viel Grund zum Strahlen gegeben sei. Auch die einschränkenden Widrigkeiten in den vorangegangenen zwei Jahren erwähnten die beiden Chefinnen der Stufe (Distanz-, Wechselunterricht, gleichzeitig stattfindender Unterricht in zwei Räumen beim gleichen Lehrer, das  Mathe-Abitur) und sie  zeigten sich sicher, dass unsere Abiturientia mit allen Kompetenzen ausgestattet sei, das eigene Leben auch in Zukunft erfolgreich gestalten zu können. 

„Ihr seid unsere Helden… zumindest an diesem Tag!“, rief Herr Lauer als Vertreter der Elternschaft den frisch gebackenen Abiturient*innen zu. Er legte seiner Rede das Bild einer Mauer zugrunde: Viele Mauern habe es in den letzten Monaten der Pandemie gegeben, die den Abiturient*innen ein Weiterkommen immer wieder erschwert hätten. Doch hätten sie sich aufhalten lassen auf ihrem Weg. Er wünschte unseren Abiturient*innen, dass sie stets die Motivation behalten mögen, Mauern zu überwinden. 

Schulsprecherin Jana Reiter sprach frei und beklagte in ihrer kurzen Ansprache, dass viel verpasst worden wäre: „Den Sieg unserer Abiturient*innen über die Lehrer*innen beim Volleyballspiel und den Sieg unserer Fußballer*innen über die Schüler*innen des HHG beim Abi-Kick hätten wir gerne gesehen!“   

Nach dem Lied „Radioactive“, wunderschön musiziert von Rieke Harms und Lara Hansen und mit stehendem Applaus gewürdigt vom Publikum, sprachen Pfarrer Artmann und Msgr. Ullmann ihre Grußworte an die Abiturient*innen. Pfarrer Ullmann erinnerte an die ersten Momente in der Grundschulzeit und freute sich, dass „die Saat aufgegangen“ ist und sprach ein Gebet für die Anwesenden. Pfarrer Artmann nahm anschließend das Motto der Abiturientia zum Anlass und zog in seinen Worten seinen Hut („Chapeau!“) vor den jungen Menschen. „Ihr, wir […] sollten uns immer erinnern, dass wir viel weniger zum Leben brauchen, als wir vor der Pandemie dachten. Wir sollten gelernt haben, dass wir uns selbst und den Anderen Fehler zugestehen müssen, wenn wir neue Wege beschreiten. Regierung, Schulleitung, Familien haben nicht alles richtig gemacht, aber immer besser hingekriegt. Wir müssen unter allen Umständen die Einsicht kultivieren, dass wir mit unserem Tun und Lassen immer auch das Leben Anderer tangieren, zum Wohl und Wehe.“ Am Ende seiner fesselnden Grußworte wählte Pfarrer Artmann Anklänge an das Motto der diesjährigen Abiturientia und gleichzeitig an das Prinzip der Biophilie: „Was lässt Dich und die Menschen, die von Deiner Entscheidung betroffen sind, strahlen?“ Msgr. Ullmann sprach im Anschluss seine Segensworte für die Abiturien*innen.  

Sophia Janning, Theresa Lauer und Johanna Pieper als Stufensprecherinnen hielten gemeinsam ihre Rede: Sie nahmen einige schulische Inhalte aufs Korn und zeigten sich betrübt, dass die letzten beiden Jahre ihrer schönen Schulzeit pandemiebedingt so ganz anders verlaufen sollten als gewünscht.  Sehr herzlich dankten die drei Rednerinnen den Stufenleiterinnen Frau Dörre, Frau Greiwe und ihrem „Stufenpapa“ Herrn Fuisting, sie  dankten ihren Familien, ihren Eltern („Danke, dass ihr immer unsere Fehlstunden entschuldigt habt!“), Herrn Peters, der Schulleitung und den Technikern der Stufe. Aber auch der eigenen gesamten Stufe dankten sie für die gemeinsame Zeit und das gemeinsam Erreichte und nahmen Bezug auf das Motto: „Heute beginnt das Morgen, lasst uns also den nächsten Lebensabschnitt beginnen. Passt auf euch auf und hört niemals auf zu strahlen!“ Für die LK-Lehrer*innen hatten die Abiturient*innen besondere Geschenke in Form von prachtvollen Blumensträußen oder einem mundenden Wein/Olivenöl-Geschenk vorbereitet, worüber sich die Beschenkten sehr berührt freuten.

Bevor Frau Koepsel, Vorsitzende des Fördervereins, würdigende Worte für diese ganz besondere Stufe fand, musizierten, in das Publikum beeindruckender musikalischer Ausdrucksweise, die beiden Abiturientinnen Pauline Woiczik und Sophia Janning ein Mashup „Abi 2021“. Frau Koepsel  nahm anschließend die besonderen Würdigungen von 13 Abiturient*innen vor, die entweder durch herausragende Abschlussnoten (1,0 bzw. 1,1) herausstachen oder aber die besonderes und darum zu würdigendes Engagement für das schulische Gemeinwohl gezeigt hatten. Für alle gab‘s eine Sonnenblume und einen Gutschein als Geschenk.   

Die letzten Worte der Feierstunde sprach der Schulleiter des KHGs, Herr Knoblich: Er zeigte sich froh darüber, dass die Feierstunde in der Herrenhauser Sporthalle überhaupt durchgeführt werden konnte, was nur aufgrund eines tauglichen Hygienekonzepts möglich geworden war. Von Herzen dankte er den Verantwortlichen der Stadt und hier v.a. Herrn Peters, er dankte den Stufenleiterinnen Frau Dörre und Frau Greiwe sowie den helfenden Händen von Eltern und  Abiturient*innen. Einen herausgehobenen und ganz besonderen Dank sprach Herr Knoblich an Frau Dörre aus. In ihrer Funktion als Koordinatorin der Oberstufe habe sie „in den letzten Monaten für die Durchführung des Abiturs schier Übermenschliches geleistet“ und Frau Dörre gelte ein sehr großer Dank über die Abschlussfeier hinaus.   

Herr Knoblich würdigte die beeindruckenden Leistungen der Abiturientia: „37 von Euch haben insgesamt eine Eins vor dem Komma. Das ist brillant!“ Er zeigte sich beeindruckt von der Ernsthaftigkeit der Stufe und merkte an: „Ihr werdet Euch vielleicht in Erinnerung behalten als ernsthaftere Gemeinschaft als die ‚normalen‘ Jahrgänge – ich glaube, Ihr seid ein ganzes Stück erwachsener.“ Drei wegbegleitende Ideen gab der Schulleiter seinen scheidenden Schüler*innen mit auf den Weg: „Habt stets den Mut, selbstständig zu denken. […], pflegt das Soziale im Denken […], denkt ökologisch: Bleibt am Ball, seid Teil des gesellschaftlichen Gewissens.“ Er wünschte der Stufe nun zuvorderst Erholung, vielleicht noch ein wenig Urlaub „bis Ihr Euch dann aufmacht, um Eure eigene und unser aller Welt im besten Sinne zu gestalten.“

Barbara Reh (30.07.2021)


DELF en ligne (online)

Normalerweise hätten die Delfis ihre Prüfungsergebnisse schon kurz vor den Osterferien erhalten. Aber was ist in diesem Schuljahr schon normal?

 

Wie jedes Jahr starteten die DELF-Vorbereitungskurse nach den Herbstferien. Sechs SchülerInnen aus den 8. Klassen bereiteten sich unter der Leitung von Herrn Neumann auf die A2 Prüfung vor und acht SchülerInnen aus den 9. Klassen arbeiteten mit Frau Higel für die B1 Prüfung. Bis Dezember verlief der Vorbereitungskurs auch relativ normal.

 

Ab Januar ging es in den Schulen dann coronabedingt mit Distanzunterricht weiter. Daher wurde der DELF-Unterricht nun auch online über Videokonferenzen weitergeführt. Für unsere beiden muttersprachlichen Lehrer völliges Neuland, aber es hat prima geklappt. Zwei Schülerinnen aus der Q1 trainierten selbstständig für die B2 Prüfung und zwei Schülerinnen aus der Q2 arbeiteten ebenfalls selbstständig für die Prüfungen der Niveaus C1 und C2.

 

Als dann jedoch eigentlich im Januar 2021 die Prüfungen anstanden, wurde den Schülern viel Geduld abverlangt. Immer wieder wurden sie verschoben, da die Corona-schutzverordnungen die Durchführung nicht erlaubten.

 

Doch im Juni war es nun endlich soweit. Am 12. Juni fanden die schriftlichen Prüfungen fast ganz normal am KHG statt. Die mündlichen Prüfungen wurden schließlich in diesem Jahrgang erstmals online durchgeführt. Die Schüler saßen im KHG am Computer und wurden per Videokonferenz von den Prüfern im Institut français Düsseldorf geprüft. Die Technik hat geklappt und alles lief wie am Schnürchen. Liebe Delfis, das habt ihr super gemacht! Auf die Ergebnisse müssen wir allerdings jetzt noch warten...

 

Swea Wilhelm (29.06.2021)


Geschichtsbegegnung: Kurzprojekt zum unveröffentlichten Kriegstagebuch Walter Kirschners

Am 24. Juni 2021 besuchte uns unser ehemaliger Schulleiter Herr Kirschner im Konrad-Heresbach-Gymnasium im Unterricht. Wir, die Klasse 9d, besprechen aktuell den Zweiten Weltkrieg im Fach Geschichte bei Herrn Castelli. Passend zum Thema hatte Herr Kirschner angeboten, ein altes Tagebuch seines Vaters Walter Kirschner mitzubringen und vorzustellen. Walter Kirschner war zur Zeit des Krieges Sanitätsunteroffizier der Wehrmacht und behandelte Verwundete. 80 Jahre hatte das Tagebuch seinen Dornröschenschlaf geschlafen, wie Herr Kirschner berichtete, bevor er es las, digitalisierte und transkribierte, damit unser Unterrichtsprojekt daraus entstehen konnte.

 

Jeder von uns Schülern erhielt einen anderen Teilauszug als Kopie, wodurch wir einen intensiven Einblick in Phasen des Westfeldzuges bekamen und uns folglich einen authentischen Eindruck von der Vergangenheit verschaffen konnten. Wir prüften anhand der historischen Quelle, inwiefern die nationalsozialistische Darstellung der Kriegshandlungen mit dem Handeln und den Einschätzungen Walter Kirschners übereinstimmte.

 

Der Düsseldorfer Kirschner nahm am West- und Ostfeldzug teil, geriet nach schwerer Verwundung im Kessel von Bobruisk (Weißrussland) in russische Kriegsgefangenschaft und erfuhr erst bei seiner Freilassung 1950, dass er 1944 Vater geworden war, seine Frau Lotti jedoch bei einem Fliegerangriff im selben Jahr getötet wurde. Welche Stellungnahme er dazu formulieren würde, dass 2020 die weltweiten Militärausgaben mit 1,83 Billionen Dollar ein Rekordniveau erreicht haben, diskutierten wir abschließend.

 

Es war aufregend die Erinnerungen einer Person zu lesen, die die damaligen Ereignisse hautnah miterlebt hat. Insbesondere die Gedankengänge mitzuverfolgen und sowohl die örtliche Umgebung als auch die Gefühlslage Walter Kirschners kennen zu lernen, sorgte bei uns für großes Erstaunen, regte aber genauso zum Nachdenken an. Schließlich bezog sich unser Wissen bis jetzt ja nur auf den Inhalt des Unterrichts und aus Schulbüchern.

Für mich persönlich waren die Berichterstattungen Walter Kirschners sehr beeindruckend, vor allem deshalb, da sie im Gegensatz zu gewohnten Lehrbüchern ungefiltert waren und wir auch von weniger schönen Momenten erfuhren. Der Besuch von Herrn Kirschner war eine Bereicherung für unsere historische Bildung, weil er unmittelbare, neue Erkenntnisse zu der Zeitspanne zwischen 1939 – 1945 ermöglichte.

 

Rania Dönges, Klasse 9d, und Stefan Castelli (29.06.2021)


Besuch im Projektunterricht: Schriftstellerin Petra Postert zu Gast am KHG

Was liegt zwischen aufgeregter Erwartung, gebannter Aufmerksamkeit und ausgelassener Freude in strahlenden Kinderaugen? Die Antwort der Mädchen und Jungen der Klasse 5c auf diese Frage lautet: „Frau Posterts Besuch!“

 

Am 10. Juni besuchte Schriftstellerin Petra Postert die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im Konrad-Heresbach-Gymnasium zum Autorengespräch. Die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, die 2018 für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, nahm sich viel Zeit für Ihre Leser. In einem fächerverbindenden Unterrichtsprojekt hatten sich diese zuvor im Distanz- und Präsenzunterricht unter verschiedenen Gesichtspunkten mit dem Thema Nutztiere auseinandergesetzt.

 

Im Deutschunterricht bei Herrn Castelli lasen die Kinder Petra Posterts Roman „Das Jahr, als die Bienen kamen“ (Tulipan Verlag 2017, ISBN 978-3-8642-9372-6). Die Schriftstellerin verflicht darin die Familiengeschichte Josys, der ihr Großvater ein Bienenvolk vererbt, mit einer zweiten Textebene, auf der das Leben eines Bienenvolkes im Jahreskreislauf erzählt wird.

 

Im Rahmen ihres Besuches präsentierten die Fünftklässler Petra Postert zunächst im Rahmen einer kleinen Ausstellung einige der bunten Bienenkalender, die jeder Schüler inspiriert von seinen Lektüreerfahrungen und seinen persönlichen Entdeckungen zum Thema Bienen individuell gestaltet hat. Anschließend baten Amalia und Josy im Anschluss an eine Präsentation über das Gelée Royale zum Quiz, bevor die Schriftstellerin im Beisein des Schulleiters Herrn Knoblich inmitten der summenden Oasenwiese auf dem KHG-Schulgelände unter freiem Himmel ihre Lieblingsstelle aus „Das Jahr, als die Bienen kamen“ vorlas.

 

Petra Postert beantwortete gerne die Fragen ihrer jungen Leser zur Handlung, zum Charakter und zur Entwicklung einzelner Figuren, zur Bedeutung von Familiengeschichte, dem Thema Bienen, Leidenschaft und vielem mehr. Sie berichtete von der Schriftstellerei, der Angst vor dem leeren Blatt, und darüber, dass „Das Jahr, als die Bienen kamen“ bald auch in niederländischer, spanischer und slowenischer Sprache zu lesen sein wird - ein Beweis erstklassiger literarischer Güte!

       

Danke, liebe Frau Postert, dass Sie unseren Schülerinnen und Schülern nach der langen Zeit des Distanzunterrichts eine so bereichernde, unprätentiöse Begegnung mit ‚einer echten Schriftstellerin‘ ermöglicht haben. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Jugendroman, der 2023 erscheinen soll – und wünschen Ihrer Arbeit nur das Beste.

 

Stefan Castelli (15.06.2021)


Klangcollagen: Ein Projekt in der Klasse 6A

Wir, die Schüler der Klasse 6a, behandelten im Deutschunterricht, hauptsächlich mit unserer jetzigen Deutschlehrerin Frau van den Bergh und in den ersten Stunden mit der Referendarin Frau Kost, das Thema “Gedichte”.

 

In dieser Zeit lernten wir viel über Gedichte. Da wir am Ende des Themas eine Klassenarbeit schreiben sollten - das aber wegen den Corona-Bedingungen nicht ging - überlegte sich Frau van den Bergh eine schöne, kreative Alternative zu der Klassenarbeit in Form einer Projektarbeit. Im Folgenden werdet ihr mehr über die ersetzte Klassenarbeit erfahren und ebenfalls mehr über das Unterrichtsthema.

 

Unsere Aufgabe war es eine Klangcollage zu dem Gedicht “Die Geschichte vom Wind” (J. Guggenmos) zu gestalten und dazu einen passenden Regieplan zu erstellen (zweifellos in Einzelarbeit). Zunächst sollten wir uns notwendige Materialien und technische Hilfsmittel für die Aufnahme besorgen. Durch Instrumente und Internetseiten war es uns möglich, passende Geräusche, Melodien, Klänge etc. in unsere Aufnahme eindrucksvoll einzufügen. Dabei waren unserer Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt. Selbstverständlich benötigten wir ein professionelles Bearbeitungsprogramm. Frau van den Bergh empfahl uns „Audacity“. Damit konnten wir uns, was die Gestaltung und Bearbeitung des Tondokuments angeht, durch geeignete Effekte wie Echo, Tonhöhe, Tempo und vieles mehr austoben. Gewiss hatten wir die Gelegenheit, auch Stimmen von Familienmitgliedern dem Tondokument zu ergänzen. Der Vollständigkeit halber war es erforderlich, die Quellen (z.B. Bearbeitungsprogramm und Melodien, Klänge, zusätzliche Stimmen) dem Regieplan hinzuzufügen.  

 

Den meisten Schülern der Klasse 6a hat dieses Projekt besser gefallen als eine Klassenarbeit, da wir mehrere Wochen Zeit dafür hatten. Es gab zahlreiche unterschiedliche Ergebnisse. Viele davon sind wirklich gut gelungen. Mit bestimmten Tonlagen und Effekten wurden verschiedene Stimmungen hervorgerufen. Wir alle haben viel gelernt und sind uns einig, dass aus dieser schwierigen Situation das Beste hervorgeholt wurde!

 

Celine Diyani, Marianne Diyani, Clara Hermann, Emily Anhut, 6A (03.06.2021)

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Ergebnis Klangcollage I
Deutsch Natalia.wav
Wave Audio Datei 12.9 MB
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Ergebnis Klangcollage II
Klangcollage Celine.mp3
MP3 Audio Datei 2.3 MB
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Ergebnis Klangcollage III
Klangcollage Marianne.mp3
MP3 Audio Datei 3.5 MB

Rekordbeteiligung des KHG beim Europalauf

Bewegungsarmut durch Lockdown und Homeschooling? Durchaus ein Problem, weshalb das Sportlerteam des KHG jede Gelegenheit ergreift, die Schülerinnen und Schüler in Bewegung zu halten. Und nach der Ausschreibung von mettmann-sport waren sich Sportlehrer und Schulleitung sofort einig: die Teilnahme am Europalauf ist eine tolle Abwechslung und Bereicherung im Distanzunterricht. Das führte zu einer Rekordbeteiligung.

 

538 Schülerinnen und Schüler des KHG nahmen am Europalauf von mettmann-sport teil!

Die erste Aufgabe lautete, sich für ein europäisches Land zu entscheiden, das durch die Läufer repräsentiert werden sollte. Diese Herausforderung wurde zu einem besonderen Highlight. In virtuellen Gruppenräumen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an ihren Präsentationen und Plakaten. Und die Ergebnisse zeigen, wieviel Spaß sie daran hatten.

 

Parallel dazu musste für die Läufe über zwei oder fünf Kilometer trainiert werden - Grund genug also, den Sitzplatz vor dem Rechner noch öfter als üblich zu verlassen.  Die Läufe wurden in der Woche vom 1. bis zum 7. Mai absolviert und digital aufgezeichnet. Wo das nicht klappte, nahmen die Sportlehrer die Zeiten ab. Neben der individuellen Einzelwertung wurde noch eine interne KHG-Wertung geführt: Die schnellste Klasse jeder Stufe wird von der Schulleitung besonders geehrt.

 

Alles in allem gab es damit einiges zu gewinnen: Urkunden für jede Läuferin und jeden Läufer, eine Auszeichnung für die beste Länderpräsentation sowie Preise für das me-sport Europaquiz, das von den Schülerinnen und Schüler gelöst werden konnte. Und als Krönung einen Gutschein des Hauptsponsors Galerie Königshof sowie weitere Geld- und Sachpreise von me-sport für die Schule mit den meisten Teilnehmern.

 

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein dickes Dankeschön geht an mettmann-sport für diese tolle Idee im Rahmen des jährlichen Bachlaufs!

 

 

Swea Wilhelm und Brigitte Breuch im Namen des KHG-Sportlerteams (24.05.2021)


NEUIGKEITEN AUS DEM DaZ-KURS

Rana Keles, eine talentierte Schülerin aus der Klasse 7a, belegte bei europäischem Kunst- und Kulturwettbewerb "Farben der Vielfalt" der Academy Verein für Bildungsberatung e. V. im Frühjahr dieses Jahres den dritten Platz. Das Thema des Wettbewerbs war: "Unsere Unterschiede und Vielfalt sind unser Reichtum" und sie hat es sehr gut präsentiert. Rana musste sich nicht nur mit der Erstellung des Werks befassen, sondern auch eine entsprechende Beschreibung dafür verfassen, damit jeder verstehen kann, was ihre Idee war. Jetzt lade ich Sie zu einem Interview ein, aus dem wir  sicherlich viele Informationen bekommen werden.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, am Wettbewerb teilzunehmen?

Ich habe schon zweimal bei einem Kunstwettbewerb in der Türkei teilgenommen und dieses Mal wollte ich auch teilnehmen.

 

Hast du deine Arbeit auf der Grundlage deiner eigenen Erfahrungen gemacht?

Nein, die Menschen auf dem Bild haben nicht mit meinen Erfahrungen zu tun. Alles habe ich selbst ausgedacht.

 

Was hast du gefühlt, als du die Ergebnisse bekannt gegeben wurden und wie hast du auf die Nachricht reagiert, dass du den dritten Platz belegt hast?

Ich und meine Familie waren sehr glücklich, als die Ergebnisse bekannt wurden.

 

Wie lange hast du gebraucht, um das Kunstwerk zu zeichnen?

Ich brauchte etwa 2-3 Wochen

 

Wolltest du mit deiner Arbeit eine Botschaft senden?

Ja, ich habe es versucht, den Leuten zu erklären, wie wichtig alle Rassen für uns sind. Wir sind in Kontakt mit vielen Menschen auf der ganzen Welt, auch wenn wir es nicht wissen. Zum Beispiel wurde die Corona-Impfung nach dem Erfolg einiger Wissenschaftler gefunden und es hat fast jedem geholfen.

 

Seit wann zeichnest du?

Ich war in der 3. Klasse als ich mit Kunst angefangen habe.

 

Möchtest du später Künstlerin werden?

Ja, es ist mein Traum, eine Ärztin zu sein und ich werde versuchen meinen Erfolg mit Kunst neben meinem zukünftigen Beruf zu verbessern.

 

Welchen Rat würdest du Personen geben, die auch an einem solchen Wettbewerb teilnehmen möchten?

Ich möchte ihnen sagen, dass sie niemals aufgeben sollen und sich selbst ausprobieren sollen.

 

Nochmals herzlichen Glückwunsch zu deiner hohen Position und viel Glück bei deinem weiteren Abenteuer mit der Kunst.

 

Lena Duczmal, 7C/DaZ (24.05.2021)


Die Q1 wünscht der Q2 viel Erfolg für ihre Prüfungen!

Wir, die Q1, haben den Abiturienten und Abiturientinnen Snacks für die Prüfungen bereitgestellt und die Schule mit Kleeblättern geschmückt. Nun sind die schriftlichen Abiturprüfungen schon vorbei, aber für die mündlichen Prüfungen drücken wir euch weiterhin die Daumen. Wir hoffen wir konnten euch so die Prüfungszeit etwas versüßen und wünschen euch allen gute Ergebnisse!

Johanna Jelito, Schülerin der Q1 (11.05.2021)


Wir laufen alleine, aber gemeinsam für Europa

Die letzten zwei Wochen stand der Distanzunterricht im Fach Sport ganz unter dem Motto „Europa solidarischer machen: Gemeinsam in Mettmann – Gemeinsam in die Zukunft“, ein Projekt, das von mettmann-sport im Rahmen des Mettmanner Bachlaufs 2021 organisiert wird.

 

Neben der Erstellung einer Powerpoint-Präsentation zu einem europäischen Land stand für die SchülerInnen natürlich regelmäßiges Lauftraining für den Europalauf auf dem Programm.

 

Seit Samstag, 01. Mai, findet jetzt der Bachlauf und damit für die Schüler der Europalauf statt. Alle SchülerInnen des KHG werden in der kommenden Woche daran teilnehmen und für das Land starten, zu dem sie in den letzten Wochen eine Powerpoint-Präsentation erstellt haben.

 

Der Lauf kann zwar coronabedingt nur einzeln oder zu zweit durchgeführt werden, aber es ist doch schön zu wissen, dass ganz viele unterwegs sein werden. Auch einige Kollegen und Kolleginnen waren schon unterwegs oder werden es diese Woche noch sein.

 

Wir wünschen allen viel Spaß und viel Erfolg!

 

Swea Wilhelm und Brigitte Breuch (03.05.2021)


Julius setzt sich NRW-weit bei der Mathematik-Olympiade durch

Herzlichen Glückwunsch an Julius Reiter zu einem phänomenalen ersten Platz in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade!

 

Ein Interview von Fenja Brandt und Lisann Schu:

 

Hallo, wir sind zwei Schülerinnen aus der Q1. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd die Teilnahme an der Mathe-Olympiade sein kann.  Möchtest du uns etwas über deine eigenen Erfahrungen und Empfindungen berichten?

Ich habe die letzten zwei Jahre auch schon an der Mathe-Olympiade teilgenommen. Mir macht es besonders Spaß, wenn die Aufgaben ein bisschen schwieriger sind und man ein wenig knobeln muss. Jetzt habe ich es ja sehr weit geschafft und habe dann einen ersten Preis in der dritten Runde gemacht, was ich so bis jetzt noch nicht geschafft hatte.

 

Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du dazu gekommen dich anzumelden und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe in der Grundschule an dem Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Das hat mir Spaß gemacht, weshalb ich mich in den nächsten Jahren immer wieder angemeldet und schließlich dann bei der Mathe-Olympiade teilgenommen habe. Ich habe mir zur Vorbereitung im Internet Aufgaben aus dem letzten Jahr ausgedruckt und bearbeitet, um eine Ahnung zu haben, was dort vorkommt.

 

Wir haben gehört, du hattest viel Unterstützung, besonders da die Situation durch Corona ein bisschen anders aussah als sonst. Wie sah die Unterstützung aus?

Ich musste selber gar nichts organisieren, was ich sehr gut fand. Normalerweise finden die zweite und die dritte Runde nicht am KHG sondern zum Beispiel an einer Uni statt. Das ging wegen Corona nicht und die Runden haben für mich deshalb an unserer Schule stattgefunden, was aber zum Glück Frau Dörre und Frau Datko organisiert haben, sodass ich keine Arbeit hatte.

 

Was hast du gedacht, als du erfahren hast, dass du den ersten Platz in der dritten Runde gemacht hast?

Das war eine schöne Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Überhaupt in die dritte Runde zu kommen ist gar nicht mal so einfach, dementsprechend habe ich mich natürlich sehr gefreut und fühle ich mich geehrt.

 

Beschäftigst du dich in deiner Freizeit auch gerne mit Mathematik?

Direkt mit Mathe beschäftige ich mich eigentlich nicht, aber ich spiele gerne Strategiespiele, wie Schach oder Stratego.

 

Wie du gerade gesagt hast, spielst du ja auch gerne Schach. Hast du dir das selbst beigebracht?

Mein Vater hat mir das am Anfang ein bisschen gezeigt und man lernt durch das Spielen immer weiter dazu und wird dann ja auch besser. Aber ich bin trotzdem kein Schachprofi, ich mache auch andere Sachen in meiner Freizeit gerne, wie zum Beispiel Fußball, Klavier oder Computer spielen und lesen.

 

Wir haben gehört, du wurdest zu dem Programm „Jugend trainiert Mathematik“ eingeladen. Freust du dich darüber und denkst du auch an eine Teilnahme?

Ja auf jeden Fall, ich war sehr glücklich darüber und habe schon zugesagt. Ich werde in der nächsten Zeit mehrmals Briefe mit Aufgaben bekommen, die ich dann löse. Ich bin schon gespannt, wie das so wird.

 

Möchtest du nächstes Jahr wieder teilnehmen und welche Ziele hast du?

Ja, ich möchte auf jeden Fall wieder teilnehmen. Was meine Ziele sind, weiß ich jetzt nicht genau. Ich denke, ich setze mir keine festen Ziele und setze mich nicht unter Druck. Ich lasse das einfach auf mich zukommen, dann wird das schon. Wenn ich nicht so weit komme, dann ist das auch nicht so schlimm.

 

Gibt es noch etwas, was du sagen möchtest?

Ja, ich möchte mich bei Frau Dörre und Frau Datko bedanken, dass sie das für mich organisiert haben, sodass das für mich kein Aufwand war.

 

Fenja Brandt und Lisann Schu, Schülerinnen der Q1 (29.03.2021)


SPENDE VON DER GALERIE KÖNIGSHOF AN UNSEREN FÖRDERVEREIN

Der Förderverein durfte am 8. März 2021 eine großzügige Spende in Höhe von 2300 Euro von der Galerie Königshof entgegennehmen.

 

Diese Spende kommt unserem Sani-Dienst zugute, der davon u.a. einen Notfall-Rucksack, eine Trage und einen neuen Kühlschrank erwerben kann.

 

Wir bedanken uns - auch im Namen aller Schülerinnen und Schüler - sehr herzlich bei Frau Kundt-Abend vom Centermanagement!

 

Susan Koepsel, Förderverein (10.03.2021)


Lennard betritt die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs

Wir erinnern uns: Wie jedes Jahr wurde auch im vergangenen Herbst in allen sechsten Klassen der/die beste VorleserIn ermittelt. Marianne D. (6a), Sami M. (6b) und Lennard Sch. (6c) machten das Rennen und traten somit am 9. Dezember als KlassensiegerIn gegeneinander an. Aufgrund seines überzeugenden Vortrags aus dem Roman „Fett Kohle“ wurde Lennard  Sch. von einer sechsköpfigen Jury zum diesjährigen KHG-Schulsieger im Vorlesewettbewerb des Deutschen Börsenvereins gekürt.

 

Nun also ging es in die nächste Runde, den Stadt- bzw. Kreisentscheid. Das Vorlesebuch muss jetzt von einem/r anderen AutorIn stammen und darf auch kein Titel aus der gleichen Buchreihe sein. „Zum Glück hat der Börsenverein den SiegerInnen gleich eine umfangreiche Liste mit spannenden Neuerscheinungen geschickt, die meine Neugierde geweckt haben“, so Lennard.

 

Seine Wahl fiel auf den Zukunftsroman „Roboter träumen nicht“ von Lee Bacon, der in einer Welt spielt, in der es seit 30 Jahren keine Menschen mehr gibt. Der Roboter XR_935 findet das genau richtig so. Denn ohne Menschen gibt es keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Verbrechen. Als XR_935 überraschend auf ein 10jähriges Mädchen trifft, das seine Hilfe braucht, gerät seine Ansicht ins Wanken…

 

„Es war gar nicht so einfach, die richtige Stelle für den Vortrag zu finden“, erzählt Lennard. „Schließlich durfte ich nur drei Minuten lang lesen und die Passage sollte ja auch in sich verständlich sein“. Anders als sonst mussten die WettbewerbsteilnehmerInnen diesmal ein Video digital einreichen. Lennards Film beweist, dass sich seine Suche gelohnt hat: Gespannt verfolgen wir mit, wie der bis dahin kühl kalkulierende Roboter erstmals in seinem Leben einen saftigen Apfel als kulinarisches Abenteuer erlebt.

 

Als Lennard telefonisch erfuhr, dass er Kreissieger geworden ist, konnte er es gar nicht glauben: „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, noch einmal zu gewinnen. Aber jetzt finde ich es einfach nur cool.“

 

Für die nächste Wettbewerbsetappe, den Bezirksentscheid, drücken wir unserem Schulsieger natürlich die Daumen. Aber auch alle anderen KHG-SchülerInnen können von Lennards Leseempfehlung profitieren: Frau Reh hat versprochen, dass Lee Bacons Roboter XR_935 Einzug in unsere Schulbücherei halten wird. Na, wenn das keine Leseförderung ist!

Christine Nagel (02.03.2021)


„Es war eine große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen.“

Denise Kaiser, eine brillante Musikerin mit absolutem Gehör, trat am letzten Samstagabend in der Fernsehsendung „Klein gegen Groß“ im Ersten auf. Im Handumdrehen besiegte sie den weltberühmten Opernsänger Rolando Villazón, indem sie fünf willkürliche, geleichzeitig auf dem Klavier gespielte Töne richtig identifizierte. Ihr Können auf dem Klavier stellte sie zu Beginn auch noch unter Beweis. Denise geht in die Klasse 7c unseres KHG und lieferte nicht nur den beeindruckendsten, sondern auch den sympathischsten Auftritt des "Klein gegen Groß "- Abends ab. Die Schülervertretung hat sie interviewt.

 

Jana: Erstmal Hochachtung und herzlichen Glückwunsch zu deiner beeindruckenden Leistung im Namen der Schülerschaft. Es war wirklich der Wahnsinn, wie du die Töne aus dem Ärmel geschüttelt hast. Ich dagegen habe keinen einzigen erkannt. Was dachtest du als du erfahren hast, dass du bei „Klein gegen Groß“ gegen Rolando Villazón antreten wirst? Wusstest du schon, dass du den Sieg in der Tasche hast?

Denise: Nein, definitiv nicht. Ich war sehr überrascht, dass ich gegen ihn antreten würde. Er ist ja richtig berühmt und es war eine sehr große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen. Ich war erst ein bisschen verdutzt, als ich das erfahren habe.

 

Jana: Das kann ich mir vorstellen. Aber du hast dich ja fantastisch geschlagen. Hast du für das Duell geübt oder funktioniert das Bestimmen der Töne ganz automatisch mit deinem absoluten Gehör?

Denise: So richtig geübt habe ich nicht. Ich kann das einfach, ich weiß auch nicht genau wieso. Das Einzige, was etwas schwierig war, ist, die Töne in der richtigen Reihenfolge zu nennen. Ich muss die dann erstmal im Kopf sortieren.

 

Jana: Du hast in der Sendung gesagt, du hörest aus jedem Geräusch die Tonlage heraus und siehst entsprechende Farben zu den Tönen. Es wurde ja auch gezeigt, wie du beim Spaziergang durch die Mettmanner Innenstadt den Klang einer Bohrmaschine, der Kirchenglocke und der Autohupe identifiziert hast. Heißt das, du denkst immer direkt an Farben und Tonarten, wenn du Geräusche hörst, zum Beispiel, wenn ich gerade mit dir spreche?

Denise: Naja, nicht direkt. Wenn ich eine Hupe höre, gehe ich erstmal aus dem Weg und denke nicht über die Tonlage nach. Und wenn ich mit dir spreche, konzentriere ich mich auf das, was du sagst. Aber ich könnte dir sagen, auf welchem Ton du redest, wenn du es wissen wolltest. Aber ich glaube nicht, dass das so relevant ist.

 

Jana: Aber du kannst ja nicht nur die Töne erkennen, sondern auch spielen, wie wir zu Beginn der Sendung gesehen haben. Du hast großartig Klavier gespielt, das war wirklich faszinierend. Es braucht neben deinem Talent sicherlich eine ganze Menge Übung, bis man auf diesem Niveau spielen kann. Wie viel Zeit investiert du denn etwa in die Musik?

Denise: Schon ziemlich viel. Ich gucke nicht auf die Uhr, aber wenn ich Stücke habe, die mir Spaß machen, dann vergeht die Zeit total schnell. Es ist also immer unterschiedlich.

 

Jana: Aber wenn du schon so viel Klavier und Geige spielst, bleibt überhaupt noch Zeit für andere Hobbies? Hausaufgaben musst du auch noch machen.

Denise: Hausaufgaben sind bei mir tatsächlich nicht so das Problem. Aber Schule ist natürlich auch sehr wichtig für mich. Sport mache ich am Wochenende. Da spiele ich mit meinem Papa gerne Tischtennis und zwischendurch jongliere ich auch immer wieder. Eigentlich schwimme ich auch noch bei mettmann-sport, aber wegen Corona ist das ja leider vorerst nicht mehr möglich. Also ich habe neben der Musik auch noch andere Hobbies.

 

Jana: Der Musikunterricht in der Schule ist bestimmt total langweilig für dich, oder? Du kannst das bestimmt besser als die Lehrer.

Denise: Dadurch, dass ich diesen musikalischen Background habe, weiß ich natürlich schon vieles von dem, was wir im Musikunterricht besprechen. Etwas langweilig ist es also schon manchmal. Aber dass ich besser bin als die Lehrer, würde ich nicht sagen, die wissen in vielen Gebieten schon noch mehr als ich.

 

Jana: Du sagst, du habest einen musikalischen Background. Sind deine Eltern und Geschwister auch so musikalisch wie du.

Denise: Ja, meine Schwester spielt auch Klavier und Geige, genau wie ich. Und auch mein Vater spielt Klavier.

 

Jana: Und wann dürfen wir uns auf ein Konzert von dir am KHG freuen?

Denise: Wenn sich jemand dafür interessiert, mache ich das gerne.

 

Jana: Kannst du denn auch gut singen? Mit einem absoluten Gehör wäre das bestimmt komisch, sich selbst schief singen zu hören.

Denise: Das habe ich noch nie wirklich ausprobiert. Aber ich würde hören, ob die Töne, die ich singe, richtig sind.

 

Jana: Wann hast du entdeckt, dass du ein absolutes Gehör hast?

Denise: Das hat meine Geigenlehrerin herausgefunden, als ich sechs Jahre alt war. Sie hat mir ein paar Töne vorgespielt, die ich anschließend benennen sollte. Das habe ich eben geschafft und dann meinte sie, ich hätte ein absolutes Gehör.

 

Jana: Bei „Klein gegen Groß“ hast du ja gesagt, du würdest gerne Medizin studieren. Und was wird dann aus der Musik?

Denise: Die haben meine Antwort geschnitten. Ich habe eigentlich gesagt, ich möchte Solistin werden und in der Elbphilharmonie oder in der Carnegie Hall auftreten. Medizin wäre mein Plan B. Im Fernsehen wurde dann nur der Satz mit dem Medizinstudium gezeigt.

 

Jana: Echt? Das erklärt ja, warum die Musik in deinen Zukunftsplänen nicht genannt wurde. Hast du als Expertin zum Schluss einen Tipp für die vielen SchülerInnen unserer Schule, die gerade dabei sind, ein Instrument zu lernen, es mit einem Stück aber einfach nicht klappen will?

Denise: Ein berühmter Geiger hat mal gesagt: „practice slowly“, also „übe langsam“. Das ist sehr wichtig. Man sollte erstmal nur einzelne Stellen üben, auch wenn das sehr unangenehm ist.

 

Jana: Das sind bestimmt wichtige Tipps. Ich bedanke mich für das Interview. Nochmal herzlichen Glückwunsch im Namen der gesamten Schülerschaft zu deiner beeindruckenden Leistung. Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg für deine weitere musikalische Karriere und natürlich auch für alles andere, was du erreichen willst. Hoffentlich sehen wir uns bald in der Schule wieder!

 

Bild: NDR / Thorsten Jander

Jana Reiter, Schülersprecherin (24.02.2021)


Polenaustausch in Pandemiezeiten - Virtuelle Begegnung mit der polnischen Partnerschule Unia -Lyzeum

Nach unserem zweijährigen Rhythmus hätte in diesem Schuljahr wieder der Besuch der KHG-Schüler*innen in Warschau und Lublin und der Gegenbesuch der Lubliner Schülergruppe im Herbst stattgefunden. Wir wären jetzt mit Flugbuchung und Hotelreservierung beschäftigt, würden das Warschauer Programm zusammenstellen, einen Elternabend abhalten, das Polnische Institut in Düsseldorf besuchen und den obligatorischen Projekttag für die Teilnehmer terminieren.

 

Wie viele anderen Terminpunkte des Schuljahres fällt all das, aber wiederum nicht komplett alles aus. DENN: Bereits im Herbst fanden sich in der EF und den 9. Klassen 14 Schüler*innen am KHG und ebenfalls 14 am Lubliner Lyzeum, die an einer virtuellen Begegnung Interesse hatten. Seit Januar treffen wir uns nun regelmäßig per Videokonferenz mit dem Ergebnis, dass sich die Teilnehmer bereits kennen lernen konnten und aktuell selbstständig in kleineren Projektgruppen an folgenden Themen arbeiten: „Straßen der Begegnung“ – polnische/deutsche Straßennamen in den beiden Städten, „Via Regia – die längste Begegnung mit Osteuropa, „Den Alltag festhalten – Street Photography“ und „Unsere Feste – eure Feste“.

 

In zwei Wochen stellen die Projektgruppen ihre Ergebnisse vor, aber wir können jetzt schon ein positives Fazit ziehen: Der Polenaustausch geht auch virtuell und die neuen Bekanntschaften kann uns keiner mehr nehmen!

 

Joanna Zoń (15.02.2021)


Spenden für OPAM – eine junge Frau aus Uganda kann die Hebammenausbildung beginnen!

https://unsplash.com/photos/QVNyCllG2GQ
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Es hat am KHG Tradition, dass ein Teil der Erlöse aus dem Adventsbasar an die Hilfsorganisation OPAM gespendet wird. OPAM unterstützt die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Ländern des globalen Südens. Da der Adventsbasar jedoch im letzten Winter wegen der Coronapandemie entfallen musste, haben wir in den Klassen um Spenden gebeten, damit wir auch in dieser Zeit nicht auf unsere Unterstützung von OPAM verzichten müssen. 

 

Wir konnten 1040 Euro an Spenden sammeln! Das Geld wird zu 100% dafür eingesetzt, einer jungen Frau den Beginn einer Hebammenausbildung in Uganda zu ermöglichen. 

 

Wir danken allen Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben und hoffen sehr, dass wir im nächsten Winter wieder wie gewohnt mit unserem Adventsbasar Spenden für OPAM sammeln können!

Nina Hannaford (27.01.2021)


Die Klasse 5B engagiert sich für arme Kinder in Mettmann

Am Freitag, den 11.12.2020, ist Frau Mäder vom Kinderschutzbund zu uns in die Klasse gekommen, um unsere Spende für arme Kinder in Mettmann abzuholen. Die Spende betrug 150 Euro und wir haben dafür dieses Jahr verzichtet, uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen. Dafür haben wir Geschenke selbst gebastelt oder uns Geschenke überlegt, die dem anderen eine Freude machen, die aber nichts kosten. Frau Mäder hat erzählt, dass manche Kinder nie ins Kino gehen können oder keine Hobbys machen können, weil ihre Familien sich das nicht leisten können und deshalb will der Kinderschutzbund erreichen, dass die Kinder aus armen Familien einen Schulabschluss schaffen. Am Ende hat sich Frau Mäder für unsere Spende und die Weihnachtskarte der Klasse ganz herzlich bedankt.

  

Lilly Michels und Simone Lederer, Klasse 5B (14.01.2021)