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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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Viele Grüße sendet der Projektkurs Geschichte aus Florenz

Nachdem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer letztes Schuljahr inhaltlich auf die Studienreise in die Arnostadt vorbereitet haben, erkunden sie in den nächsten Tagen die reiche florentinische Geschichte auf zahlreichen Spaziergängen. Kunsthistoriker PD Dr. Arne Karsten führt die Schülerinnen und Schüler durch die Stadt, die entdeckt werden will. Seit 2012 ist er Pate des in NRW einmaligen bilingualen Geschichtsprojektkurses als fester Bestandteil der Kooperation zwischen Bergischer Universität Wuppertal und KHG. 

Nachdem am ersten Tag u.a. die Basilica Santo Spirito und der Palazzo Medici-Riccardi besichtigt wurden, stehen in den nächsten Tagen neben den Uffizien der Palazzo Pitti, Giardino di Boboli und weitere (kunst-)geschichtliche Kleinodien auf dem Programm. 

 

Stefan Castelli (30.09.2022)


Orchesterworkshop am KHG

Am 27.8.2022 füllte sich die Aula des KHG mit jungen Musikerinnen und Musikern, die am Orchesterworkshop der Musikschule und des KHG teilnehmen wollten. Bereits im Vorfeld hatten sie sich in der Musikschule zu dieser besonderen Veranstaltung angemeldet und ihre Noten erhalten. Unterstützt wurden sie von Lehrkräften der Musikschule, die Tipps gaben und beim Stimmen der Instrumente, beim Zählen von Pausen oder durchs Mitspielen bei der Orientierung halfen.

 

Schon beim ersten Kennenlernen der Stücke in zwei getrennten Gruppen fiel auf, dass alle die Stücke zu Hause oder mit ihren Lehrkräften vorbereitet hatten. Dadurch war es möglich schon sehr früh in die musikalische Arbeit einzusteigen. Nach einer  Mittagspause trafen sich dann Bläser und Streicher gemeinsam in der Aula, um zu einem richtigen Orchester zusammen zu wachsen. Die Teilnehmer*innen waren alle mit Eifer dabei und folgten aufmerksam den Orchesterleitern Christina Schmitz und Achim Andreß, die auch die Stücke für diesen Tag ausgesucht hatten. 

 

Um 15.00 Uhr waren Eltern, Freunde und Verwandte eingeladen, um sich die Ergebnisse anzuhören. Was sie zu hören bekamen war angesichts der kurzen Probenzeit sehr beeindruckend, was nicht zuletzt an der guten Vorbereitung der Schüler*innen und der professionellen Unterstützung lag. Das Publikum war begeistert und belohnte die stolzen Musiker und Musikerinnen mit viel Applaus.

 

Der Workshop sollte allen Interessierten die Möglichkeit bieten einmal Orchesterluft zu schnuppern und Lust auf eine Weiterführung der Probenarbeit machen. Musikschule und KHG wollen gemeinsam wieder ein Jugendorchester für alle Mettmanner Schülerinnen und Schüler aufbauen, dass wöchentlich dienstags von 16.30 – 18.00 Uhr in der Aula des Gymnasiums proben wird. 

 

Start der wöchentlichen Proben ist Dienstag, der 18.10.2022. 

 

Auch Schüler*innen die nicht am Workshop teilgenommen haben sind natürlich herzlich willkommen. Es gibt Stimmen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfänger, als auch fortgeschrittene Musiker*innen ohne Langeweile oder Überforderung gemeinsam musizieren können. Auch Lampenfieber und Bühnenerfahrung gehören selbstverständlich dazu, wenn das Orchester auf der Bühne sitzt und bei Konzerten und Veranstaltungen die Ergebnisse der Probenarbeit vorstellt. Für jeden Musiker eine tolle Erfahrung, wenn die Arbeit vom Publikum mit viel Applaus belohnt wird und man Teil eines großen gemeinsamen Orchesters sein kann.

 

Susanne Eggern, Musikschule Mettmann (27.09.2022)


Wasserski Exkursion der Q2

Wasserski, eine gelunge Ablenkung nach LK-Klausuren. Das fanden auch die Lehrer des Tanz- und Schwimmkurses der Q2. Daher organisierten die Lehrer beider Kurse am 23. September einen Ausflug zur Wasserskianlage in Langenfeld.

 

Der Ausflug wurde von der hochmotivierten Frau Amelung begleitet, die sich netterweise dazu breit erklärt hat, die Lehrer, die anderen Verpflichtungen nachkommen mussten, zu vertreten.

 

Beide Kurse waren begeistert, engagiert und freuten sich trotz des bewölkten Wetters auf den Ausflug. Zu Beginn gab es eine kurze Einweisung und danach ging es auch schon los. Die Vollprofis machten den Anfang und schafften direkt zu Beginn mehrere Runden. Zwar gab es auch einige die mehrere Anläufe brauchten, aber schon bald fuhren alle mehre Runden. Durch die letzte Exkursion des Schwimmkurses, hatten diese bereits Erfahrung und wollten neben Wasserski auch Wakeboard und Kneeboard fahren. Besonders das Kneeboard fahren bereitete Schwierigkeiten, da das Navigieren durch Kurven, wenn man zu zweit fährt, ein bisschen Geschick erfordert. Die ersten Kurven auf dem Kneeboard wurden bald gefahren und einige Paare schafften dann doch noch ganze Runden!

 

Kurze vor Ende der Exkursion wurden dann auch noch die Wakeboards eingeweiht. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelang es den meisten dann aber doch auf dem Board stehen zu bleiben und die ein oder andere Runde darauf zu fahren.

 

Ann van Laar und Dalia Klieser, Q2 (24.09.2022)

 


ModEco - Modenschau am Weltkindertag

Bereits zum zweiten Mal hat der Modedesigner CHANG13° aus Köln gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums Kleidungsstücke entworfen, die auf dem Weltkindertag in Mettmann, 17.09.2022, um 15 Uhr auf der Bühne an der Königshofgalerie präsentiert wurden. Über einen roten Laufstegteppich liefen nacheinander Schülerinnen und Schüler in recycelter Mode gekleidet und strahlten mit dem Sonnenschein um die Wette. Es wurde ein buntes Potpourri von Jacken, Hosen, Röcken, Oberteilen, Mützen und Handtaschen gezeigt. Während der Umziehpausen klatschte das Publikum zu den mitreißenden Rhythmen der KHG-Tänzer*innen, welche ihre eigenen kurzen Choreos vorführten. 

 

Koordiniert wird das Projekt von der Kunstlehrerin Joanna Zoń, die als Schnittstelle zwischen Schülerinnen und Schülern sowie dem Kölner Modedesigner CHANG13° und dem Hauptorganisator IKZ und Lilia Schröder fungiert. Seit Februar 2022 trafen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit CHANG13° wöchentlich mit dem Ziel nachhaltige Mode zu produzieren. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Projektes sind: Nachhaltigkeit in der Mode, Upcycling, Stoffverwertung, Entwürfe zeichnen, Schnitte herstellen und Nähen. Das Projekt wurde aufgrund seiner Innovation vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Evaluation ausgewählt. Es wird im Rahmen des Programms „Kultur macht STARK – Bündnisse für Bildung“ finanziert und geht voraussichtlich nächstes Jahr im September am KHG in die dritte Runde.

 

Joanna Zon (23.09.2022)


Klang meines Körpers

Die „Klang meines Körpers“ – Wanderausstellung besucht jedes Jahr das KHG und kann dann von den Schülern und Schülerinnen besichtigt werden. Dabei wird den neunten Klassen eine Doppelstunde bereitgestellt, in der sie mit einem/r Lehrer/in und Frau Neugebauer von der Suchtprävention der Caritas die Ausstellung genauer anschauen und gemeinsam darüber sprechen.

 

In der Ausstellung geht es um das Thema Essstörungen. Fünf junge Frauen haben gemeinsam mit einer Musiktherapeutin und einer Grafikerin 10 Stellwände gestaltet und verschiedene Musikstücke ausgewählt, die dort zu sehen waren.

 

Zusammen mit Frau Ebert und Frau Neugebauer haben wir, die 9C, uns diese Ausstellung angesehen. Zuerst saßen wir gemeinsam in einem Kreis und haben über unterschiedliche Essstörungen und einiges, was damit zu tun hat, gesprochen. Danach wurden wir aufgeteilt, die Mädchen blieben bei den Stellwänden der Frauen, die Jungs gingen in einen anderen Raum, wo die Geschichte eines Mannes mit Essstörung ausgestellt war. Gemeinsam haben wir uns die Stellwände genauer angeschaut und haben von Frau Ebert noch weitere Informationen zu den Geschichten der Frauen bekommen, über die wir uns davor austauschen konnten. Die jeweils ausgewählten Musikstücke dazu konnten wir über Kopfhörer anhören.

 

Zum Schluss kehrten die Jungen wieder in den Raum zurück, sodass wir am Ende wieder alle zusammen in einem Kreis saßen, um uns über die Erfahrungen auszutauschen.

Zusammen mit dieser Ausstellung besuchte uns auch noch eine ehemalige Schülerin des KHGs, die selbst an Magersucht und Bulimie erkrankt gewesen ist. Sie hat uns viel über diese Zeit erzählt und unsere Fragen informativ beantwortet. „Ich fand es sehr toll, so viele Informationen zu bekommen. Da war auch einiges dabei, was ich darüber noch nicht wusste. Auch interessant fand ich die Wege, wie die verschiedenen Frauen wieder aus den Essstörungserkrankungen herausgekommen sind. Ich finde es wichtig, dass darüber aufgeklärt wird. Die Ausstellung hat mir insgesamt sehr gut gefallen.“, sagt eine Schülerin aus der neunten Klasse.

 

Vielen Dank, dass die Jugendförderung Mettmann den Besuch der Ausstellung auch in diesem Jahr finanziell unterstützt hat. 

 

Antonia und Denise, 9C (22.09.2022)


Das war die Alpenchallenge 2022!

Die diesjährige Alpenchallenge ist nun vorüber – es hat sehr viel Spaß gemacht, dabei zu sein, obwohl es auch sehr anstrengend war. Sie fand im Kleinwalsertal in Österreich für die Neuntklässler an der Grenze zu Deutschland statt.

 

Erstmal einen großen Dank an die Lehrer – Herr Castelli, Frau Amelung, Frau Artmann, Herr Adler und an die beiden Tutoren Julia H. und Janick K. aus der Q2 für diese wunderschöne Reise!

 

Eben diese begann am Sonntag, den 7. August, mit einer achtstündigen Busfahrt mit Eric, dem Busfahrer. Er hat auch mit uns die Tage in unserer Berghütte, der Westegghütte, verbracht. Nach der langen Fahrt durften wir erstmal den Weg zur Hütte hochlaufen, aber unser Gepäck wurde netterweise hinaufgefahren. Dort wurden dann die Betten bezogen und das Abendessen gekocht. Da die Westegghütte ein Selbstversorgungshaus ist, wurden alle Mahlzeiten von den Schülern gemeinsam mit den Lehrern zubereitet. Am ersten Abend gab es Nudeln mit Pesto. Vor jeder Mahlzeit haben wir für das Essen und den guten Tag gedankt.

 

Am nächsten Morgen, am Montag, sind wir bereits früh aufgebrochen, um auf das Fellhorn zu steigen. Es ging eine ganze Weile nach oben und dann entlang des Bergpasses bis zum Gipfel. Unter dem Gipfelkreuz haben wir eine Snackpause eingelegt, mit dem wunderbaren Ausblick selbstverständlich. Der Abstieg erfolgte über die Kanzelwand zurück zur Hütte. „An sich war die Wanderung sehr schön, ich denke es war sogar die beste Wanderung der Woche. Man hat sehr viel gesehen, das Einzige, was ich nicht so schön fand, war, dass die Sonne sehr gebrannt hat.“, sagte Dariush (9C) zu diesem Abenteuer. Am Abend haben wir uns noch zusammengesetzt und über uns selbst und unsere Stärken und wichtigsten Werte nachgedacht, so wie jeden Abend. Das war auch eine der ursprünglichen Ideen für die Alpenchallenge, die ja dieses Jahr keinesfalls zum ersten Mal stattfand.

 

Die nächste Wanderung, am Dienstag, ging zur Breitachklamm. Von der Hütte liefen wir hinunter an der Breitach, dem Fluss der Klamm, entlang. Dort unten war es wunderschön und etwas kühler, was sehr angenehm war. Dass der Weg etwas flacher war, fanden unsere Beine auch gut. Leider war die eigentliche Klamm dann nur von einer Seite begehbar – natürlich nicht von unserer Seite. Das haben wir zu spät gemerkt und so konnten wir sie leider nicht besuchen. Stattdessen legten wir eine kleine Pause ein, bis der Busfahrer Eric uns abgeholt hat. Wir fuhren mit dem Bus bis zu einem Busparkplatz, um von dort aus zu einem Eiscafé zu laufen. Nach einem wirklich leckeren Eis haben wir noch für das Abendessen und das nächste Frühstück eingekauft. Alle packten mit an und trugen etwas zur Hütte hoch.

 

Etwas Ruhe kehrte am Mittwoch ein, denn wir blieben nur in der Nähe der Hütte. Die Tutoren Julia und Janick hatten eine Rallye für uns vorbereitet, die in die Umgebung der Hütte führte. In Gruppen liefen wir bis zur Grenze von Österreich zu Deutschland und wieder zurück, während wir Aufgaben lösen konnten. Nach der Rallye, die sehr viel Spaß gemacht hatte, bestand noch die Möglichkeit, mit Herrn Adler einen Kletterexkurs zu machen. Sie waren ausgestattet mit Kletterausrüstung und bestiegen einen Hang in der Nähe der Hütte. Alle anderen haben es sich gut gehen lassen und ein bisschen Volleyball gespielt oder sich einfach ausgeruht. Nach dem Abendessen wurden dann noch die Sieger der Rallye verkündet. Noch einmal Herzlichen Glückwunsch an die Wanderschnecken!

 

Die letzte und längste Wanderung war am Donnerstag und führte auf den Hohen Ifen. Aber bevor wir starteten, bekamen wir die Aufgabe, 45 Minuten lang in unsere Gedanken zu kehren. Dafür sollten wir uns auf einem großen Feld verteilen, das direkt an der Hütte lag. So still war eine Klasse noch nie. Das war wirklich sehr entspannend, denn man hatte eine schöne Aussicht, und hin und wieder kamen Grashüpfer zu Besuch, die man leicht auf die Hand nehmen und beobachten konnte. Dann ging es endlich los mit dem Wandern - es war eine sehr lange und anstrengende Wanderung, aber der Ausblick war es wert! Nach einer Pause vom Laufen durften wir uns entscheiden, ob wir an einer Hütte bleiben und danach zurückgehen oder weiter wandern wollten. Die meisten wanderten noch weiter, während sich die anderen an der Hütte ein Getränk holen durften. Von dort aus sah man den majestätischen Berg und konnte die phänomenale Aussicht genießen. Als wir vom Ifen hinabstiegen, konnten wir die anderen oben sehen, wie sie bereits fast am Gipfel waren. Dann fuhren wir mit dem Bus zurück. Dort kauften wir wieder ein und gingen zurück zur Hütte, wo wir das Essen vorbereiteten. 

 

Währenddessen waren die anderen oben auf dem Ifen. Der Weg war anfangs noch sehr eben, doch später wurde es wirklich steil und man musste fast ein bisschen klettern. Ganz oben war der Ausblick atemberaubend, und die Jungs haben es doch tatsächlich noch fertiggebracht, unter dem Gipfelkreuz Liegestützen zu machen. Der Abstieg verlief dann relativ entspannt und unten an der Talstation konnten wir sogar noch einer Gruppe Musiker lauschen, die typisch österreichische Musik gespielt haben. Nach Hause ging es auch mit dem Bus.

 

An jedem Abend gab es auch ein tolles Lagerfeuer mit wolkenlosen Nächten, sodass man die Sterne sehr gut sehen konnte. Gemeinsam haben wir Sternbilder gesucht und auch ein paar Sternschnuppen entdeckt. Wir ließen den Abend des letzten Tages schön ruhig ausklingen, denn am nächsten Morgen ging es schon wieder zurück nach Hause.

 

Hier noch ein paar Daten: Wir fleißigen Kinder sind in der ganzen Woche über 40 Kilometer gelaufen und haben 1700 Höhenmeter erklommen. Die Füße haben Beschwerde eingereicht, aber es war jeden einzelnen Blick von den Bergen auf das Tal wert!

 

Die Alpenchallenge dieses Jahr war also wirklich wunderschön und ein großer Erfolg! Denn trotz der vielen Anstrengung war es immer wieder atemberaubend auf den Berggipfeln und es gab auch viel Zeit, ein wenig über sich selbst nachzudenken. Noch einmal: Vielen Dank an die Lehrer und Tutoren, dass ihr diese tolle Fahrt möglich gemacht habt, und, natürlich, auch danke an den Busfahrer Eric!

 

Denise Kaiser und Antonia Törnig, 9C (08.09.2022)


Suchtprävention am KHG: AMON BARTH liest aus seinem Buch: „Breit: Mein Leben als Kiffer“

Am Montag, den 29.8.2022, war in der Aula des KHGs volles Programm. Während die SchülerInnen der Stufen 9, EF und Q.1 erwartungsvoll auf die Online-Lesung warteten, läutete Frau Neugebauer von der Suchtprävention der Caritas die Veranstaltung ein.

Dann erschien Amon Barth, um ein paar Kapitel aus seinem Buch „Breit: Mein Leben als Kiffer“ vorzustellen. Der Titel deutete schon an, dass es um das Thema Sucht(-prävention) gehen würde. Entgegen der ein oder anderen Erwartung erfolgte dann aber eine unterhaltsame Lesung, in der die Schüler in das Leben eines Kiffers hineinversetzt wurden. Protokolliert waren die wirren Gedankenschnipsel eines Jugendlichen, der durch Cannabismissbrauch nach und nach abhängig wird. Die anfängliche Neugier und Kreativität des Jungen verwandelte sich immer mehr in eine verzerrte Realitätswahrnehmung und wahnhafte Ideen. Die SchülerInnen konnten so einen Einblick gewinnen, wie es Schritt für Schritt zum Absturz kommt und selbst Betroffene sich (und andere) belügen.

Durch seine Psychose, ausgelöst bei ihm durch den Konsum, landete Amon Barth irgendwann in einer Psychiatrie. Nach zwei weiteren Rückfällen kifft er seit 2005 gar nicht mehr. Seine Intention war es, eine realistische Betrachtungsweise des Drogenkonsums und seiner Folgen anhand seiner Erfahrungen an die SchülerInnen weiterzugeben.

Zuletzt durften alle, die wollten, Fragen stellen. Hätten die Eltern etwas anders machen können? Sollte Cannabis legalisiert werden?  

Ob diese Aufklärung hilft, könne man am besten herausfinden, indem man ehrlich zu sich selbst ist und seinen Umgang mit Drogen kritisch reflektiert.

 

Katharina Gromke, Schülerin der Q1 (07.09.2022) 


Neues (aus) Wachstum

Hitze, Trockenheit, Dürre, Ernteausfälle. Alarmierende Schlagworte und Nachrichten durchstreifen die Medien und beschäftigen auch unsere Schülerinnen und Schüler in unserer landwirtschaftlichen Gartenschule im Fach Wachstum.

 

Seit Beginn des Schuljahres hat die Klasse 8A die Kultivierung des Schulackers auf Gut Meurersmorp übernommen. Steinharte Böden und mäßig gewachsene Kartoffeln empfangen uns zum neuen Schuljahr auf dem Gelände in Mettmann-West. Trotz der schwierigen landwirtschaftlichen Bedingungen machen wir uns auf, wichtige Grundlagen über die Entstehung fruchtbarer Ackerböden, deren Untersuchung und Erhalt zu lernen. Die erwartete Ernte der leckeren Kartoffeln wird noch ein paar Wochen auf sich warten lassen. Bis dahin wandeln wir auf den Spuren Konrad Heresbachs und ernten von Hand den Weizenrest, der als Zwischenfrucht im vorjährigen Kartoffelfeld gesät wurde, betreiben Baumpflege und Instandhaltung der gebauten Pflanzkisten. Ein erhebender Moment, seine eigene Weizengarbe auf dem Feld aufzustellen. „Wie schimpflich sei es, seinen Boden, den man bebauen möchte, nicht zu kennen.“, sagt Konrad Heresbach in seinen Büchern über die Landwirtschaft. Wäre es da nicht auch hilfreich, die eigene Person, in der man durch dieses Leben geht, ein wenig näher kennenzulernen? Impulsfragestellungen, Selbstreflexionen und „Einkehr“-Zeiten bieten auf dem idyllischen und weitläufigen Gelände von Gut Meurersmorp die Gelegenheit, um nach tatkräftigem Anpacken zur Ruhe zu kommen.

 

Björn Hildebrandt (06.09.2022)


Klassenausflug der 8A

Am Mittwoch, den 31. August 2022, machte die Klasse 8a einen Fahrradausflug rund um Mettmann. Wir starteten bei herrlichstem Wetter von der Schule aus Richtung Außenbürgerschaft/Gut Katers, setzten dann unseren Weg fort in Richtung Wülfrath/Panoramatrasse, Schlupkothen, vorbei am Aprather Mühlenteich und dem alten Schloss und über Düssel, Schöller und den Steinzeit-Spielplatz im Neanderthal zurück zur Schule; insgesamt immerhin eine Strecke von etwa 38km. Unsere Route führte uns über Straßen, Feldwege und im Düsseltal über Stock, Stein und Wurzel, teils treppauf und treppab, sodass hier und da auch mal geschoben und/oder gehoben werden musste. Aber wenn alle mit anpacken und sich auch mal gegenseitig helfen, ist fast jedes Hindernis überwindbar. Während der Tour legten wir immer wieder Pausen ein, nicht nur, um uns zu erholen und zu stärken, sondern auch, um uns gedanklich mit den Fragen zu beschäftigen: Wie wollen wir als Klassengemeinschaft miteinander umgehen? Wie können wir die Würde des/r Anderen achten und Situationen vermeiden, die in Konflikten münden? Wie können wir jeder/m aus der Klasse die nötige Aufmerksamkeit vermitteln und das wichtige Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Schutz geben? Wenn man überlegt, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8A ganz unterschiedlich viel Zeit auf dem Fahrrad verbringen, war das für manch einen eine beachtliche Leistung. Endlich auf dem Steinzeit-Spielplatz angekommen, konnten wir eine Dreiviertelstunde herumtollen, essen, trinken oder Zur-Ruhe-kommen, bevor wir uns gemeinsam auf den Rückweg zu Schule machten. Für unsere neuen Klassenlehrer war dies eine tolle Gelegenheit, die Klasse 8A mal direkt außerhalb des Klassenraumes kennenzulernen.

 

Jamie Wolff & Björn Hildebrandt (05.09.22)


Projektkursfahrt nach Florenz: Vorbereitungstreffen in sommerlicher Atmosphäre

„Semper!“ lautete der Wahlspruch der Medici, ‚immer‘ wieder sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letztjährigen Projektkurses Geschichte der Vergangenheit auf der Spur. Am Mittwoch trafen sie sich mit dem Spiritus Rector der Geschichtsprojektkurse am KHG, PD Dr. Arne Karsten von der Bergischen Universität Wuppertal.

 

Zur Vorbereitung der Studienfahrt mit Dr. Karsten nach Florenz im September dieses Jahres diskutierten sie Fragestellungen der Projektkursarbeiten, die im letzten Schuljahr angefertigt wurden. Bilder Biagio d’Antonios, van Eicks, Willes oder auch Cellinis Statue des Perseus wurden hinsichtlich ihres Wertes als historische Quelle befragt, Untersuchungsansätze bei ihrer Analyse kritisch hinterfragt. Bei Grillgut und kühlen Getränken klang der Abend anschließend aus. 

 

Eine Erkenntnis des Treffens lautete: Auch wenn es manchmal unbequem ist, lohnt das Nachdenken über Geschichte und verbindet, „semper“! Auf eine intensive Begegnung mit der Geschichte in Florenz im Herbst freuen sich alle Projektkursschüler schon jetzt.

 

Stefan Castelli (05.09.2022)


„Bienen“-Lesung für die Jahrgangstufe 6

Anfangs habe man ihr sogar von dem Stoff abgeraten, erzählt die Kinderbuchautorin Petra Postert bei ihrem Besuch am KHG. Denn Bienen – also Insekten – seien doch wohl kaum ein geeignetes Thema für junge Leser*innen. 

Wie unbegründet diese anfängliche Skepsis war, davon konnte man sich leicht bei ihren zwei Lesungen für unsere sechsten Klassen überzeugen: Gefesselt verfolgten die Kinder, wie Josy, die Hauptfigur aus Posterts Roman „Das Jahr, als die Bienen kamen“, um ihr großväterliches Erbe kämpft. Es handelt sich dabei um ein Bienenvolk, das dem alten Mann sehr viel bedeutete und das auch seiner Enkelin – und ihrer Familie – neue Einsichten vermitteln wird.

Durch die Verbindung von Imkerfotos, Erläuterungen und eindrucksvoll vorgetragenen Romanpassagen tauchte das Publikum immer stärker in die faszinierende Welt der Bienen ein. Dementsprechend wurden bald jede Menge Fragen gestellt: Wie viele Bienen leben in einem Stock? Wie lange lebt eine Biene überhaupt? Wie behandelt man einen Bienenstich? 

Einige Schüler*innen nahmen auch die Gelegenheit wahr, mehr über das Schreiben und Büchermachen zu erfahren. Unter anderem hörten sie von Frau Postert, dass Schreiben zwar mit Talent, aber auch sehr viel mit Handwerk zu tun habe. Man brauche einen langen Atem, um das richtige Thema zu finden und gründlich damit vertraut zu werden. So habe sie z. B. vor dem Schreiben des Romans erst einmal eine komplette Imkerausbildung absolviert. Wie gut, dass sie das getan hat und daraus schließlich ein Buch geworden ist, das immer wieder aufs Neue zu berühren vermag!

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das Sonderprogramm Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

Christine Nagel (27.08.2022)


BIT & HIT am KHG

Nach fast dreijähriger Zwangspause fand am 18.08.22 am KHG endlich wieder ein Berufs- und Hochschulinformationstag (BIT & HIT) als wichtiger Baustein der Studien- und Berufsorientierung für die Qualifikationsphase der Oberstufe statt.

 

Neben unserer Partnerhochschule, der Bergischen Universität Wuppertal, informierten dort weitere Hochschulen aus der Region, u.a. die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Düsseldorf und die hiesige FHDW über ihr umfangreiches Studienangebot. Sogar aus den Niederlanden fand ein junges Hochschulteam der Universität Maastricht den Weg nach Mettmann.

 

Ebenso waren renommierte Unternehmen wie HDI, Mait, Timocom, Verder Scientific sowie Institutionen wie Bundeswehr, Polizei und Arbeitsagentur am KHG vertreten. Informationen über alternative Wege nach dem Abitur („Gap Year“) und Bewerbungstrainings rundeten das umfangreiche Vormittags-Programm mit mehr als 30 Einzelveranstaltungen ab.

 

Derartige Informationsveranstaltungen tragen wesentlich dazu bei, noch unentschiedene Oberstufen-Schüler für einen der vorgestellten Studiengänge zu begeistern und ermöglichen darüber hinaus persönliche Kontakte zu potentiellen Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. 

 

Für den 27. März 2023 ist bereits eine weitere Veranstaltung geplant und dann sind auch unsere Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase eingeladen, sich über mögliche Wege nach dem Abitur zu informieren.

 

Dr. Guido Aschan & Bettina Struchholz (26.08.2022)


Interessante Vorträge und erfolgreiche Wanderung beim Integrationstag Gymnasiale Oberstufe (INGO) der EF

Kaum hat das Schuljahr gestartet, findet am KHG schon das erste größere Event einer Klasse oder Stufe statt. Jedes Jahr hat der ,,Integrationstag Gymnasiale Oberstufe’’, auch IngO genannt, die Aufgabe, dass sich die Schüler der neuen EF besser kennenlernen können und Nützliches für die Oberstufe erfahren.

 

Begonnen hat der IngO für die neue EF am 12.08.2022 gegen 10 Uhr zunächst mit verschiedenen Methoden-Modulen in Gruppen zum Thema Oberstufe. In meinem ersten Methoden-Modul bei Herrn Hannaford, schauten wir uns die Werte unserer Schule an und überlegten, was diese für uns bedeuten und wie wir sie in unserem Schulalltag aktiv umsetzten können. Anschließend ging es bei Herrn Averbeck und Frau Effner um Zeitmanagement, um die neuen Herausforderungen in der Oberstufe meistern zu können. Zum Abschluss ging es im letzten Methoden-Modul bei Herrn Schlegel um die Frage, wie wir so im Unterricht auftreten, dass wir selbstbewusst und ernst wahrgenommen werden können.

 

Nach einer Mittagspause begann anschließend unsere Wanderung in wieder anderen Gruppen. Unser Ziel war Gut Meuresmorp, ein Bauernhof im Osten Mettmanns wo auch das Fach "Wachstum" unterrichtet wird, welcher etwa 6km entfernt war. Auf dem Weg vorbei am Mettmanner Bach und dem Stindertal, mussten wir gemeinsam mittels Geocaching verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen. Ab 16 Uhr trafen wir schließlich am Bauernhof ein, wo uns neben Sitzmöglickeiten auch erstmal ein erfrischender Eistee angeboten wurde. Wegen der Hitze etwas erschöpft, aber nun definitiv besser kennengelernt, ließen wir so den Abend entspannt ausklingen.

 

Max Trzewik, EF (23.08.2022)