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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann



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René Menk, Sport- und Englischlehrer des KHG wird Deutscher Meister über 200 m

Am Sonntag, den 23. September 2021 fanden in Kassel die Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften statt.

 

In der Altersklasse M 35 erreichte der Lehrer des KHG am Samstag bereits den Titel des Vizemeisters auf 100 Meter und am Tag darauf belegte er mit vollem Erfolg den ersten Platz.

 

Seit etwa 5 Jahren ist René Menk bereits aktiver Leichtathlet, seine Begeisterung besteht allerdings schon länger. In seiner Jugend motivierte ihn ein damaliger Sportlehrer des KHG in sein Leichtathletikteam zu kommen, auch wenn er damals noch nicht so aktiv wie heute war, entstand seine Leidenschaft für den Sport. Er spezialisierte sich auf die Sprintdisziplin und seit einem Jahr ist er im Team des LAZ Wuppertal. Besonders gut gefällt dem Lehrer das Training mit seinem Team, der Sprintstaffel, auch wenn es beim Wettkampf selbst natürlich ein Einzelwettkampf ist. Einzigartig bei dem Sport sei die Anspannung und der Weg zur Startlinie. Man sei ganz auf sich selbst fokussiert, dennoch sei es schade, dass aufgrund der Corona-Pandemie keiner zum Anfeuern und als Begleitung kommen dürfe.

 

Im September erzielt der Lehrer seinen ersten deutschen Meistertitel. „Wenn man sich ein Ziel setzt, kann man alles schaffen, denn harte Arbeit zahlt sich aus“, das wünscht sich der Lehrer, an seine Schüler weitergeben zu können und sie zu motivieren, an ihre Ziele zu glauben.

 

Das Konrad-Heresbach-Gymnasium gratuliert René Menk zu diesem Sieg!

 

Nina Bohlken, Q2 (15.10.2021)


Alte TExte neu interpretiert

Im Lateinunterricht der Jahrgangsstufe EF beschäftigen wir uns momentan mit dem Fabeldichter Phaedrus. Kurz vor den Herbstferien haben wir die Fabel "Fuchs und Rabe" gelesen, in der ein hinterlistiger Fuchs einem Raben ein Stück Käse klaut, indem er dem Raben schmeichelt und ihn zum Loslassen seiner Beute bringt. Viele bekannte Autoren und Künstler haben diese Fabel bereits neu interpretiert - u.a. Lessing und La Fontaine.

 

Auch die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses haben sich darin versucht die Fabel neu zu interpretieren und dabei tolle Ergebnisse erzielt. Beispielhaft stellen wir die folgenden zwei Texte sowie die Bildcollage (s.o.) aus.

 

Carolin Velsink (11.10.2021)

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Gedicht
Fuchs und Rabe.pdf
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Prosa
Der Rabe und der Fuchs.pdf
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KHG wieder erfolgreich beim Planspiel Börse

Erneut hat ein Team des Konrad-Heresbach-Gymnasiums erfolgreich am Planspiel Börse der Kreissparkasse Düsseldorf teilgenommen. Am 7.10.2021 wurde der Preis für den 3. Platz in der Kategorie Nachhaltigkeit von Vertretern der Sparkasse feierlich vor der Schule überreicht.

 

Das Planspiel ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, bei dem sich viele verschiedene Teams beteiligen können. Hierbei bekommt jedes Team ein virtuelles Depot mit einem Startkapital von 50.000€ zur Verfügung gestellt. Durch geschicktes Handeln mit Aktien anhand realer Aktienkurse versucht jedes Team innerhalb von ein paar Monaten seinen fiktiven Depotwert bestmöglich zu steigern.

 

Unter dem Decknamen „Die Aktienpiraten“ trat die Gruppe von Jonas Stader, Timon Pantenburg, Pascal Meisterjahn und Aaron Schulze Westenhorst aus dem ehemaligen Wirtschaftskurs der Jahrgangsstufe 9 von Herrn Engel an. Ende 2020 investierte das Team insbesondere in nachhaltige Aktien und konnte so den Wert seines Depots um mehr als 6% steigern. Dafür wurden die Kursbewegungen der Wertpapiere während des Wettbewerbs ständig beobachtet und Unternehmensnachrichten aufmerksam verfolgt. In gemeinsamer Absprache wurden dann Aktienkäufe und Verkäufe getätigt. Schließlich hat sich das Engagement ausgezahlt und wurde mit einem Preisgeld für den 3. Platz im Bereich nachhaltiger Investments belohnt.

 

Aaron Schulze Westenhorst, Schüler der EF (08.10.2021)


„Klang meines Körpers“ – eine berührende Ausstellung zum Thema Essstörungen am KHG

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die prämierte Ausstellung „Klang meines Körpers“ auch in diesem Jahr am Konrad-Heresbach-Gymnasium ein voller Erfolg.

 

So besuchten in der Woche vom 27.09.2021 bis zum 01.10.2021 alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 das interaktive Ausstellungsprojekt und informierten sich über das Thema Essstörungen. Mittels kreativer Materialien und Medien tauchten sie dabei in die Gefühlswelt von Betroffenen ein und wurden so auf wertschätzende Weise für das Thema sensibilisiert. Die ganz persönlichen Geschichten der sechs betroffenen Frauen und Männer zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, achtsam und respektvoll miteinander umzugehen.

 

Frau Neugebauer von der Caritas Suchthilfe unterstützte Frau Ebert, Herr Fuisting, Frau Reiter und Frau Werner bei der Durchführung des Projektes. Zudem gestaltete sie einen Online-Elternabend zum Thema. Ebenso war die großartige Unterstützung von Karin Brombeis, ehemalige Betroffene und Schülerin des KHGs, sehr wertvoll.

 

In diesem Jahr wurde die Ausstellung vom Jugendschutz Mettmann finanziert. Alle Mitwirkenden sind sich einig, dass das KHG als Kooperationsschule des Projektes „Klang meines Körpers“ auch im nächsten Schuljahr den Ausstellungsbesuch wieder ermöglichen wird.

 

Stefanie Werner, Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss (06.10.2021)


Programmieren mit LEGO® Education SPIKE™ Prime

Im Rahmen des KHG-XL-Kurses Programmieren mit LEGO® Education SPIKE™ Prime, der von Herrn Olah für die Jahrgangsstufen 6 und 7 angeboten wurde, ging es in drei Terminen darum, Lego-Roboter zu bauen und Algorithmen zu programmieren, mit denen sie zum Leben erweckt wurden.

 

Am ersten Termin wurden die ersten Legomodelle aufgebaut und einige Schüler konnten schon anfangen, sich in das Thema reinzuarbeiten und die ersten Versuche mit dem Lego-Programm zu starten, um einen funktionstüchtigen Algorithmus mit einfachen Textbausteinen zusammenzufügen. Der zweite Termin verlief ähnlich, es wurde zusammengesteckt und auch auseinandergebaut, um das perfekte Fahrgestell zusammenzubauen und fleißig programmiert. Am dritten Termin wurden die letzten Algorithmen für die Kreationen fertiggestellt. Ein Paar Schüler und Schülerinnen haben an diesem Termin an einem Algorithmus für eine Art Ballett-Tanz gearbeitet, der kurz vor Ende des letzten Termins aufgeführt wurde. Ziel war es, dass die Roboter sich alle gleich bewegten. Die Zeit verging viel zu schnell, sodass es danach schon wieder Zeit war, die Bauwerke abzubauen, und ordentlich zurück in die Kästen zu sortieren.

 

Dass wir am KHG mit den LEGO-SPIKES arbeiten können, verdanken wir unserem Förderverein, der unserer Schule großzügig einen Klassensatz spendete. Übrigens: Alle Schüler, die ab dem Schuljahr 2021 bei uns eingeschult werden, kommen zukünftig im regulären Informatikunterricht der Klasse 6 in den Genuss, solche Lego-Roboter zu bauen und zu programmieren.

Jan Witte, 7C (04.10.2021)


LK-Fahrt München: Reiseberichte

Constanze Wedel: "Unsere Kursfahrt - Englisch LK von Frau Wehner mit Frau Reiter als Begleitung - in München war wahrhaftig wunderschön. Da wir bei der Programmauswahl mitentscheiden durften, waren die Attraktionen, die wir besichtigten, unter anderem die alte Pinakothek, die Banksy Ausstellung etc. wirklich interessant. Trotz anfänglicher Enttäuschung über die kurzfristige Zieländerung (München anstatt London) kann festgehalten werden, dass uns als Kurs die Reise sehr gefallen hat, insbesondere auch die umfassende Freizeit. An besonders schönen Orten der Stadt beispielsweise im Olympia Park und im Englischen Garten rezitierte jede*r Schüler*in und auch Frau Wehner ein selbst ausgewähltes Sonett Shakespeares." 

 

Niclas Böhm: "Unsere Kursfahrt nach München war im Großen und Ganzen ein voller Erfolg. Wir alle hatten Spaß mit unseren Lehrerinnen die verschiedensten Ausstellungen und Museen zu besuchen und haben auch in unserer Freizeit viel miteinander gemacht. Die Idee von Frau Wehner, während unseres Aufenthaltes die vorbereiteten Sonnets vorzustellen hat mir persönlich sehr gefallen. So konnten wir auch in München einen Bezug zum Unterricht herstellen.

 

Die Lage unseres Hotels war auch sehr gut. Von dort aus waren wir direkt am schönen Olympiapark, von wo wir eine großartige Aussicht über die Stadt hatten. Selbstverständlich haben sich viele Leute auch abends noch im Park aufgehalten, um sich den schönen Sonnenuntergang anzuschauen, nett miteinander zu plaudern oder sich auch einfach in die nahegelegene Olympia-Alm zu setzen, in der es superleckere bayrische Spezialitäten gab. Vom Hotel aus waren wir nach 15-minütiger Straßenbahnfahrt auch direkt in der Innenstadt, sodass für jedermann etwas dabei war.

 

Zusammengefasst war eigentlich jeder etwas traurig schon nach Hause zu fahren. München ist eine wunderschöne Stadt und ich würde sie auf jeden Fall wieder besuchen. Der gesamte Kurs war während unserer Zeit mit positiver Energie und guter Stimmung dabei und verließ diese Reise mit einem Lächeln auf den Lippen."

 

Ashraf Haj Jomaa: "Unsere Kursfahrt des Englischen Leistungskurses nach München als Alternative zu London - was leider aufgrund der Corona-Reglungen nicht möglich war - war in jeder Hinsicht großartig. Als Vorbereitung für die Fahrt sollten die Schüler sich jeweils ein Sonett von Shakespeare aussuchen, das dann im Laufe der Besichtigungen in München rezitiert wurde. Dieser Einfall von Frau Wehner hatte den Zweck, an den Inhalt im Unterricht zu verknüpfen und somit die Literatur von Shakespeare in Münchener Atmosphäre zu erleben. Als Aktivitäten wurde der Besuch von einigen Museen geplant. Zuerst die Ausstellung von Banksy, einem anonymen Straßenkünstler, der mit seinen außergewöhnlichen Kunstwerken Kritik an diversen Ungerechtigkeiten ausübt und kraftvolle Statements in die Welt setzt. Obwohl es sich bei dieser Ausstellung lediglich um Nachbildungen seiner Kunstwerke handelte, fand ich diese ausgesprochen beeindruckend. Weiterhin besuchten wir das Deutsche Museum, in dem es eindrucksvolle wissenschaftliche Artefakte ausgestellt werden. Besonders angetan war ich jedoch vom Besuch der alten Pinakothek, in der bemerkenswerte Gemälde der europäischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert präsentiert werden. Für mich war die Tatsache faszinierend, dass es sich bei diesen Gemälden um Originalwerke handelt. Dies wurde durch den vermehrten Einsatz von Security-Männern deutlich zu spüren und verschaffte uns einen authentischen Museumsbesuch -wie man ihn von spektakulären Kunstraub-Filmen im Fernsehen kennt. Erwähnenswert ist auch der Spaziergang im Olympia-Park, der praktischerweise in der Nähe unserer Unterkunft war und für echte Naturerlebnisse sorgte. Die Aussicht vom Olympiaberg verschaffte uns außerdem eine wundervolle Aussicht über die Stadtkulisse und auch selbstverständlich die Möglichkeit, ausgezeichnete Bilder zu schießen. Nicht zu vergessen ist die Stadtführung in der Münchener Innenstadt, die durchaus hochinteressant war und vieles über die historische Geschichte von München enthüllte, während der die Schüler bei guter Stimmung eine kleine bayerische Mahlzeit verspeist haben. Des Weiteren war für mich die monumentale Architektur von München sehr ansehnlich, vor allem mit dem Vorwissen, dass diese nach dem zweiten Weltkrieg rekonstruiert wurde. Als Abschluss für die LK-Fahrt haben wir uns am vorletzten Tag im Hofspielhaus zusammen mit dem LK von Herrn Menk ein Theaterstück von Shakespeare „Richard III.“ angeschaut, das sehr modern und humoristisch gestaltet war. Abschließend geht unser Dank an Frau Wehner und Frau Reiter, die uns mit ihrer Flexibilität, positiver Energie und ihren fürsorglichen Mutterinstinkten beschert haben." 

 

Sejla Lihic: "Natürlich waren wir alle zuerst etwas enttäuscht, dass es nicht wie geplant nach London gehen konnte, dennoch waren wir erleichtert, dass uns so kurzfristig eine Alternative angeboten wurde und wir trotzdem eine LK-Fahrt haben konnten. Meiner Meinung nach war die Fahrt nach München ein voller Erfolg.

 

Durch eine gelungene Stadtführung Münchens und beispielsweise Besuche im Deutschen Museum oder der Alten Pinakothek, haben wir einen ausführlichen, wunderschönen Einblick in die Münchner Kultur erlangt, der uns allen in Erinnerung bleiben wird. 

 

Trotzdem sind wir immer noch der Englisch LK, weswegen uns Englisch abstammende Aspekte der Stadt nicht vorenthalten wurden. So haben wir eine Banksy-Ausstellung besucht, die Julia Capulet Statue auf dem Marienplatz besichtigt und uns ein Shakespeare Theater Stück zu Richard III angeschaut. Zudem hatte sich vor der Fahrt jeder Schüler ein Sonett Shakespeares ausgesucht, dass er dann an einem der vielen schönen Orte in München, wie zum Beispiel im Olympiapark oder im Hofgarten, rezitieren durfte. 

 

Neben dem erfolgreich gewählten Programm, hatten wir auch viel Freizeit, in der wir die Stadt selber weiter erkunden konnten oder shoppen gehen konnten ;). Egal was wir taten, wir sind super mit einander umgegangen. Wenn man fünf Tage „ununterbrochen“ miteinander Zeit verbringt, sind engere Bindungen zu den Menschen eben nicht ausgeschlossen. 

 

Auch wenn die Zeit kurz war, war sie sehr wertvoll und wir haben sie mit kostbaren, einzigartigen Momenten voller Spaß, Lachen, Offenheit und Lockerheit erfüllt."

 

Schülerinnen und Schüler des LK Englisch, Q2 (01.10.2021)


Elbgeschichten: Kursfahrt des Leistungskurses Deutsch nach Dresden

Unsere Kursfahrt als Deutsch-Lk begann an einem kühlen Sonntagmorgen um 9.45 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof. Wir kamen nach 8 Stunden Fahrt etwas müde und hungrig an unserem Hostel in der Dresdener Neustadt, unweit der Elbe, an. Einchecken - Auspacken - Abendessen, dann der Tagesabschluss an der Elbpromenade bei Dunkelheit.

 

Am Montag ging es ambitioniert auf historischen Wegen über die Elbe in die Altstadt: Wir entzifferten lateinische Inschriften an der Statue „Goldener Reiter“, um dem Stadtherren vergangener, barocker Zeiten, August dem Starken, habhaft zu werden. Jenseits der Elbe enträtselten wir die Bedeutungen sämtlicher barocker Gebäude (…) und bestiegen die Frauenkirche für eine Aussicht über die Stadtkulisse, bevor im Residenzschloss unser Workshop „Dresden im Barock“ startete. Den Tag beschlossen wir – zur mentalen Vorbereitung auf die kommende Fahrradtour? – mit gutem Essen bei guter Stimmung in einem traditionell sächsisch-böhmischen Restaurant.

 

Am Dienstag hieß es früh aufstehen, denn – wie wir feststellen mussten – fährt sich eine 65 km Fahrradtour nicht von allein. Mit Zwischenstopps an Körners Gartenhaus, in dem Schiller „An die Freude“ dichtete, im Schloss Pillnitz und bei einem pensionierten Physiklehrer, der uns kurzentschlossen durch sein Weingut in die Elbhänge führte, erreichten wir die Bastei bei Rathen und fuhren über Pirna zurück. Vollzählig und erschöpft kamen wir mit dem Abendläuten wieder in Dresden an.

 

Mittwochs aufwachen bedeutete Görlitz besuchen und so fuhren wir mit der Bahn in die östlichste deutsche Stadt, berühmt für ihre Geschichte und Architektur, Filmkulisse zahlreicher Kinofilme. Kalter Wind und graue Wolkendecken verhinderten zwar keine Analyse der Baukunst aus Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil, aber das heiße Getränk zum Mittagessen schmeckte dafür umso besser. Unser Abend? Treffen an der Elbe, mit Blick auf die beleuchtete Altstadt und unter der Gesellschaft des Mathe-Lks.

 

Unser letzter ganzer Tag in Dresden war der Donnerstag, den wir nutzten, um das Historische Grüne Gewölbe, die kursächsische Prunkkammer, und die Gemäldegalerie im Zwinger zu besichtigen. Von Gold und Silber über Elfenbein und diamantene Garnituren zu Rembrandt, Rubens und Raffaels sixtinischer Madonna: Wir staunten über die Kulturschätze Dresdens und die Geschichten dahinter. Über den Dächern Dresdens hatte unsere Fahrt begonnen, über ihnen endete sie: Im Lingnerschloss, einem der drei großen Elbschlösser, speisten wir hoch über dem Fluss. Dann: Danksagungen an Herrn Castelli und Frau Velsink für die Fahrt und Organisation. So endete unsere leidenschaftliche Kursfahrt. Für den Freitag blieben übrig: Bahnfahrt nach Hause und ins Wochenende – im Halbschlaf. 

Vivien Niespor und Noah Reinhardt, Q2 (28.09.2021)


Teilnahme des KHGs an der Juniorwahl 2021– Ein voller Erfolg

Angesichts der anstehenden Bundestagswahl am kommenden Sonntag, den 26. September, nimmt unsere Schule, zum ersten Mal mit über einer Million weiterer Schülerinnen und Schülern bundesweit am Projekt der „Juniorwahl“ teil. Ziel des von der Regierung unterstützen Projekts ist es, durch eine Eins-zu-Eins-Simulation der echten Wahl den Schülerinnen und Schülern ein politisches Bewusstsein für die Demokratie zu vermitteln. Am KHG kann deswegen jeder ab der 8. Klasse in dieser Woche zu bestimmten Zeiten wählen gehen.

Das erfordert natürlich eine Menge Aufwand – nicht nur das Erklären des Ablaufs der Wahl und das Vorstellen der antretenden KandidatInnen und Parteien in den Politik- bzw. Sozialwissenschaftskursen, sondern auch das genaue Planen der Durchführung mit den jeweiligen Gruppen sowie das Auszählen aller abgegeben Stimmen gehören zu den Vorbereitungen. Ohne die SV, freiwillige Wahlhelfer sowie Herr Renno und Herr Engel wäre das nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön dafür!

Zwar müssen dabei die Grundsätze einer allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahl (wie es im GG steht) beachtet werden, jedoch erhoffen wir uns als Wahlhelferteam eine hohe Wahlbeteiligung der Schülerinnen und Schüler als Vorbild für die Erwachsenen am Sonntag…

 

Die Ergebnisse werden parallel zur Bundestagswahl online (https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html) veröffentlicht. Seien Sie gespannt! 

Julia Herbers (Q1), Wahlvorstandsvorsitzende (22.09.2021) 


Jana Reiter darf als Botschafterin von „Plant for the planet“ den internationalen Preis des westfälischen Friedens entgegennehmen

Jana Reiter (EF) engagiert sich schon lange für „Plant for the planet“ an unserer Schule. Bereits in der Erprobungsstufe haben Frau Dr. Möllney und Jana an unserer Schule zwei ganztägige „Plant for the planet“ Akademien initiiert und durchgeführt, bei der über 100 BotschafterInnen für Klimagerechtigkeit aus ganz NRW ausgebildet wurden.

 

Das Ziel dieser Klimaschutzinitiative ist es 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Ein beeindruckendes Ziel, das die Initiative weltweit mit 92.000 BotschafterInnen umsetzen will.

 

Am vergangenen Wochenende wurde Jana gemeinsam mit dem Gründer von „Plant for the planet“, Felix Finkbeiner, für dieses Engagement mit dem Jugendpreis des westfälischen Friedens ausgezeichnet.

 

In den beiden folgenden Links (ab 1:22) ist Jana sowohl bei der Preisverleihung als auch in kurzen Interviewbeiträgen zu sehen.

 

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/westfaelischer-friedenspreis-zweitausendzwanzig-verleihung-zweitausendeinundzwanzig-100.html

 

https://www.ardmediathek.de/video/internationaler-preis-des-westfaelischen-friedens/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTc3YjUxMzUzLTViMDctNGY1Ni04NWY1LWUwOGI5MGYwOWU3MQ/

 

Das Konrad-Heresbach-Gymnasium gratuliert Jana und der gesamten Klimaschutzinitiative „Plant for the planet“ zu diesem großartigen Erfolg!

 

Carolin Velsink (30.08.2021)


Alpen Challenge V.I.P. – Allgäu Edition

Nach langem Bangen und Hoffen stand gegen Ende der Sommerferien dann endlich fest: Wir dürfen die Alpen Challenge durchführen und uns mit 36 SchülerInnen aus der Jahrgangsstufe 9, vier TutorInnen aus der Jahrgangsstufe Q2 und vier KollegInnen auf den Weg ins Allgäu machen.

 

Bereits im Bus konnte man die große Aufregung bei allen Beteiligten spüren … und vor allem hören! Für fast alle von uns war es die erste große Fahrt seit Corona, wodurch die Vorfreude noch ein bisschen größer war als gewöhnlich.

 

In Immenstadt am schönen Alpsee richteten wir in einer urigen Selbstversorger-Hütte unser Quartier ein. Sich selbst zu versorgen bedeutete für uns als Gruppe:  Jeden Tag selbst kochen, die Tische decken, das Geschirr von Hand spülen und die Sanitäranlagen sauber halten. Dass da jeder Verantwortung übernehmen muss, damit nach einer anstrengenden Wanderung auch ein leckeres Abendessen auf dem Tisch steht, verstand sich von selbst.

 

Trotz anfänglich eher durchwachsenem Wetter konnten wir jeden Tag schöne Wanderungen durchführen. Dabei haben wir neben der Wanderung durch die Starzlachklamm und der Umrundung des Alpsees auch einige Hörner wie das Immenstädter Horn, und das Gschwender Horn erklimmen können.

 

Die Wanderung zum fast 2000m hohen Rubihorn war schließlich der krönende Abschluss unserer Fahrt. Der Weg führte uns am wunderschönen Gaisalpsee in 1500m Höhe vorbei. Dass alle WanderInnen diesen See als Etappenziel erreicht haben, ist nicht selbstverständlich - eine großartige Leistung! Hier sind einige SchülerInnen über sich selbst hinausgewachsen.

 

Neben dem Outdoor-Programm stand aber auch die Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen im Vordergrund. So gab es abends in lockerer Runde am Lagerfeuer Impulse und anschließende Gespräche zu Themen wie beispielsweise Umgang mit Feedback, persönliche Wertevorstellungen oder eigenen Stärken. Getreu dem Motto der Alpen Challenge: Jeder. Besonders. Einzigartig.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen und den TutorInnen für diese wunderschöne und ereignisreiche Fahrt! 

Carolin Velsink (29.08.2021)


Auftakt des Faches „WACHSTUM“ in Kooperation mit der Stiftung „Grüne Kiste“

Lange vorbereitet, lange darauf hin gefiebert und heute war es endlich so weit: unsere Gartenschule des Faches „Wachstum“ in Kooperation mit der Stiftung „Grüne Kiste“ wurde zum ersten Mal von einer 8. Klasse – der 8C – begangen, bearbeitet, er- und belebt! Neugierig beschnupperten die 28 SuS das unbekannte und weitläufige Areal des Guts Meurersmorp und lernten dann direkt den Stiftungsvorsitzenden, landwirtschaftlichen Berater der Kooperation und ehemaligen Schüler des KHG, Birk Meiser, kennen, der als selbstständiger Agrarunternehmer große Flächen rund um Mettmann bewirtschaftet und uns in der Stiftung selbst und unserer Kooperation mit seiner ausgesprochenen Expertise zur Seite steht. Die weiteren Stiftungsvorstehenden, Felix Droese – bekannter Künstler unserer Region – und Peter Drenker als Stifter und Besitzer des Guts Meurersmorp, nahmen unsere SuS genauso herzlich auf und stellten uns die zur Stiftung gehörenden Lehr- und Lernressourcen vor, nämlich eine fantastisch renovierte und medial ausgestattete Scheune aus dem Jahre 1880 und die eigens für das KHG angelegte Schulackerparzelle von etwa 1000 Quadratmetern! Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stiftung hier bereits Kartoffeln, Kürbisse und Mais ausgebracht, die nun über die Monate hinweg von – gelinde ausgedrückt – ein wenig Beikraut flankiert wurden. Nach einem Auftakt aus dem Kompendium über die Landwirtschaft unseres Schulnamensgebers Konrad Heresbach und einem kleinen „Einblick in das Universum unter unseren Füßen“ wurde dieses Beikraut heute direkt tatkräftig reguliert und dabei schon eine erste kleine Kartoffelernte eingefahren, die von der Klasse 8C zum häuslichen Verzehr mitgenommen werden konnte. Die große Ernte steht dabei natürlich noch aus und wird ihren Weg dann in den nächsten 2-4 Wochen in die Schulgemeinde des KHG finden, um dort nach und nach über Beutel, Taschen und Kisten in die heimischen Kochtöpfe zu sickern. Aber nicht nur die landwirtschaftliche und biologische Dimension des Faches Wachstum, sondern auch die Komponente der Persönlichkeitsentwicklung klang heute schon an und wir freuen uns auf die kommenden Module in unserem neuen Schulgarten auf Gut Meurersmorp!

 

Dr. Björn Hildebrandt (Fachlehrer für Chemie & Physik, Leiter der Kooperation) (27.08.21)