Archiv


The Big Challenge ...at home

Coronabedingt konnte der beliebte Englischtest in diesem Jahr nur als Online-Wettbewerb stattfinden. The Big Challenge at home hieß es auch für die angemeldeten Schüler*innen der Klassen 5-9 des KHG und 159 von ihnen nahmen den Contestam häuslichen Computer auf und fightetenum die besten Plätze. Sie wurden mit einem Diplom und vielen attraktiven Preisen belohnt. Wir gratulieren allen Teilnehmern, die sich der ungewohnten Prüfungssituation gestellt haben und ganz besonders Amelie Eick, die nicht nur den schulinternen 1. Platz in der Jahrgangsstufe 9 belegt hat, sondern auch eine hervorragende regionale Platzierung erzielen konnte. Dafür überreichte ihr Herr Knoblich einen der begehrten The Big Challenge 2020-Pokale. Congratulations on a superb result.

 

Anne Willinghöfer für die Fachschaft Englisch (26.06.2020)


Experiment geglückt: Neanderlab mit Workshopangebot am KHG

Kurz vor den Sommerferien wurde es noch einmal experimentell am KHG: unser langjähriger Kooperationspartner Neanderlab bot für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d einen mehrstündigen Lötkurs an. Wie an den übrigen Präsenztagen in drei Gruppen eingeteilt, konnten die motivierten Neuntklässler die im Physikunterricht gelernten theoretischen Grundlagen zur E-Lehre nun unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzvorschriften in die Praxis umsetzen. Trotz fehlender praktischer Vorerfahrungen mit dem Lötkolben gelang es allen Beteiligten, im Verlauf des Workshops nicht nur verschiedene Objekte aus Silberdraht, sondern auch eine funktionsfähige elektrische Schaltung eigenständig zusammenzulöten. Diese Schaltung ist in der Lage, zwei Leuchtdioden (LED) wechselseitig anzusteuern und sie so zum Blinken zu bringen (für Insider: astabiler Multivibrator).

Außerschulische Lehrveranstaltungen sind Corona-bedingt derzeit untersagt, wovon auch Besuche im Hildener zdi-Schülerlabor betroffen sind. Seinem Leiter, Herrn Dr. H.-A. Becker, und seiner Mitarbeiterin U. Cremer sind wir daher dankbar dafür, dass unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des mobilen Lötkurses eine Rückkehr zum naturwissenschaftlichen Experimentieren und zum praktischen eigenen Tun möglich wurde. 

Guido Aschan & Stefan Castelli (24.06.20)


Freude am KHG: Nina Bohlken gewinnt Essay-Wettbewerb des Landes

Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin
Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin

Oberstufenschülerin Nina Bohlken zählt zu den Gewinnern des diesjährigen Essay-Wettbewerbs des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit ihrem Essay über die Äußerung Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein.“ („Die Titanen“) hat die Oberstufenschülerin die Jury der Berkenkamp-Stiftung überzeugt. Nach der Prämierung Simon Klüwers 2015 ist dies die zweite geglückte Teilnahme eines KHG-Schülers am landesweiten Essaywettbewerb innerhalb kurzer Zeit.

Geistreich, umsichtig, anschaulich und leichtfüßig fragt Nina Bohlkens Essay, ob das menschliche Individuum der Unterstützung bedarf, um die Reise über das Meer des Lebens zu bestehen, danach, was ihm dabei Halt gibt und wo die Quellen von Zuversicht und Kraft auffindbar sein können. Ihren jugendlichen Optimismus überträgt ihr Text pointiert auf den Leser: „Wer den Halt aufrichtig sucht, wird ihn finden.“ Am Ende ihrer literarischen Reise ist sie sicher, dass es gut sei, „an Anderem sich zu halten, an Menschen, am Glauben, an seiner selbst. Denn geht es vielmehr um das Leben, das ohne Halt nicht tragbar, ohne das Schwierige darin keines wäre.“

Zu ihrem literarischen Erfolg gratulierten Nina am Freitag ihre Mitschüler, Jens Teller, stellvertretender Schulleiter des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, und Stefan Castelli, der die Wettbewerbsteilnahme aller Schülerinnen und Schüler seines Deutschkurses betreute. Großes Lob erhielten alle Schülerinnen und Schüler des Deutschkurses dafür, dass sie der coronabedingten Aussetzung des Präsenzunterrichts zum Trotz einen Essay verfassten und einreichten.

Für Nina Bohlken indes endet ihre literarische Reise durch das Hölderlin-Jahr 2020 mit dem Wettbewerbssieg nicht: Für den Herbst lädt die Berkenkamp-Stiftung sie zu einem mehrtägigen Literaturseminar nach Marbach ein.

Stefan Castelli (20.06.2020)

 

Den prämierten Essay zum Lesen finden Sie hier:

Download
Prämierter Essay
Preisträger.pdf
Adobe Acrobat Dokument 149.8 KB

Auf den Spuren von Anne Frank und Frau Dr. Yvonne Koch in Bergen Belsen, Amsterdam und Westerbork

Der bundesweite Anne Frank Tag am 12.6.2020 fand für die rund 250 teilnehmenden Schulen in diesem Jahr digital statt. Die beiden Projektklassen der Erprobungsstufe unserer Schule konnten aber durch den Präsenzunterricht das hervorragende Material, das das Anne Frank Zentrumwww.annefrank.de unserer Schule zurVerfügung gestellt hat, zur Erarbeitung und Vertiefung nutzen. Sehr anschaulich wurden die verschiedenen Stationen von Anne Frank in der diesjährigen Anne Frank Zeitung für die Kinder graphisch dargestellt. 

Zwei Kinder aus der 5c begaben sich am 12.6. auf diese Spuren: Wilma besuchte das Anne Frank Haus im Amsterdam und hatte wegen der Coronakrise - so ihr Bericht –das Hinterhaus und das Versteck von Anne Franks Familie ganz für sich ohne andere Besucher. Jede Woche erscheinen neue Folgen über Annes Zeit dort im Videotagebuch  unter youtube.com/annefrank. Marc aus der 5c besuchte Annes Durchgangslager in Westerbork in der niederländischen Provinz Drenthe und schickte uns zwei Bilder, die ihn besonders beeindruckten: das Sternmahnmal und die Gleise. Von diesen Gleisen aus und nach vielen schrecklichen Zugfahrten über weitere Konzentrationslager kamen  Anne und ihre Schwester Margot im Winter 1944 im Konzentrationslager in Bergen-Belsen an. 

Von den unvorstellbaren Zuständen und katastrophalen hygienischen Bedingungen in Bergen-Belsen berichtet auch Dr. Yvonne Koch, die Bergen-Belsen Überlebende, die seit 10 Jahren der jungen Generation (siehe letzter Eintrag vor dem Lockdown am 12.3. 2020)  darüber berichtet. Am 15.6. 2020 war Frau Dr. Koch mit Ihrem Mann zu Dreharbeiten der Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH angereist, nachdem sie bereits am 12.3. von www.dokumentarfilm.com in unserer Schule während ihres Vortrages und später in Einzelinterviews mit Schüler*innen unserer Schule gefilmt wurde. In Bergen-Belsen wurde auch erstmals die Vitrine mit ihren Handschuhen geöffnet – ein sehr bewegender Moment! Ein paar Handschuhe, der einzige Gegenstand, den Yvonne Koch aus dem Konzentrationslager mitnahm. Auch dieses Mal wurde sie von ihrem Mann begleitet, der ihr eine große Stütze ist.   

Zurück in Mettmann und beim Betreten unserer Eingangshalle fiel mir sofort die große Stellwand unserer SV ins Auge: Gemeinsam gegen Rassismusund die Worte von Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede vom 16.6.20: „Antirassismus lernen, üben und leben".

Und so sind wir schon ein bisschen stolz auf unsere Schülerschaft, die Zeichen setzt, sich engagiert und die nicht zuletzt für die Dreharbeiten von Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH und Frau Dr. Koch ausgewählt wurde, damit die Erinnerung an den Holocaust lebendig gehalten und zumindest die mediale Memorierung gesichert ist,  wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt.

Dr. Ulrike Möllney (20.06.2020)


Kunst in Quarantäne

Unter dem Titel "Kunst in Quarantäne" haben sich SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 unter der Leitung von Barbara Verhoeven während des Fernunterrichts mit dem Künstler Giuseppe Archimboldo beschäftigt und verschiedene Kunstwerke aus Material  erschaffen, das vor Ort verfügbar war. Die folgende Galerie gibt einen Einblick in die entstanden kreativen Produkte der SchülerInnen.


Holocaust-Überlebende Yvonne Koch am KHG

Was Anne Frank nicht mehr sagen kann, erzählte Frau Dr. Yvonne Koch am Mittwoch in der Aula des Konrad-Heresbach-Gymnasiums Schülern der neunten Klassen und der Oberstufe. Bereits zum zehnten Mal besuchte sie, 1933 in der damaligen Tschechoslowakei als Tochter eines jüdischen assimilierten Arztes und einer Katholikin geboren, unsere Schule, um „aus meinem Rucksack zu berichten.“ „Wie kommt ein zehnjähriges Mädchen aus dem slowakischen Bratislava in ein deutsches Konzentrationslager“, im Herbst 1944 nach Bergen-Belsen? Gebannt folgte die junge Generation der Geschichte der Holocaustüberlebenden: Verhaftung, Deportation in Viehwaggon, Zählappelle, mangelhafte Solidarität und Rituale in der Kranken- und Sterbeabteilung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, ihre Suche nach ihrer schwarzhaarigen Mutter unter den Leichnamen, von ihren Handschuhen und der Befreiung, längst im Typhuskoma liegend, durch Engländer am 15. April 1945 und der anschließende Weg zurück ins Leben. Frau Dr. Kochs Lebensgeschichte ist der Text zu den Bildern aus den deutschen Konzentrationslagern, die zum kollektiven historischen Gedächtnis aller Deutschen zählen.

Im anschließenden Gespräch mit den Jugendlichen appellierte die 86-Jährige an die heranwachsende Generation: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“

 

Die Begegnung mit Frau Dr. Koch, immer begleitet durch ihren Mann, ist ein unersetzbarer Pfeiler der Werte- und Demokratieerziehung an unserer Schule. Im „Rucksack“ unserer Schülerinnen und Schüler angekommen, ist die zweistündige Begegnung heute Schulgespräch. Dafür sind wir dankbar.

Stefan Castelli (12.03.2020)


SV-AKTUELL: IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND

Wir, eure Schülervertretung, haben uns etwas einfallen lassen, damit alle SchülerInnen einen möglichst guten Einblick in unsere SV-Arbeit und aktuelle Projekte an unserer Schule bekommen – die SV-Aktuell. Bereits die zweite Ausgabe könnt ihr mittlerweile unter der Rubrik ,,Schülervertretung“ lesen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr vorbeischauen würdet.

 

Liebe Grüße,

Eure Schülervertretung


Q1-Künstlerinnen und Künstler unterstützen mit ihren Werken das Oberstufenkonzert

Die  Fachschaft Kunst freut sich, dass sie zum Oberstufenkonzert der Musiker am 13.02.2020 auch kleine Beiträge leisten durfte. So fertigten die Q1-Künstlerinnen und -Künstler die angeforderten Stacheldrahtbemalungen auf den T-Shirts an und stellten die Mauer-Malerei her. 

Zudem gab es eine dynamische Projektion von gesellschaftskritischen und auch surrealen Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Behandlung von Goya im Kunstunterricht entstanden und zunächst als Inspirationsquelle für den Konzertbeitrag einer Musikerkollegin gedacht waren. In der folgenden Slideshow mag man sich davon einen Eindruck verschaffen.

KünstlerInnen der Gesellschaftskritiken und surrealen Zeichnungen:

Justine, Mark, Sophie, Nina, Eline, Ashraf, Hannah, Celine, Magnus, Frederik, Anne, Pauline, Lina, Selina, Helena, Lars, Johanna, Liv V., Julian, Linus, Erik, Carolin, Theresa, Lisa, Jule, Helen, Anna Sophia, Klara, Paula, Kim, Liliane, Liv K., Pia.

Dr. Peter Holzwig und Barbara Verhoeven (09.03.2020)


Beeindruckende Leistungen beim Oberstufenkonzert

Am Abend des 13. Februar fand in diesem Jahr das inzwischen zur Institution gewordene Oberstufenkonzert am KHG statt. Sämtliche Musikkurse aus unserer Oberstufe gaben sich in der Aula ein im doppelten Sinne harmonisches Stelldichein. Insgesamt war es ein musikalisch sehr anspruchsvolles und vielfältiges Schülerkonzert. Die drei Stufen hatten mannigfaltige Programme einstudiert, die am Abend in spannenden Kombinationen zur Aufführung gelangen durften. In diesem Bericht sollen sie, folgend den Jahrgangsstufen, vorgestellt werden.

Vorab: An dieser Stelle darf keinesfalls unerwähnt bleiben, dass Leon G. (Q2) ganz hervorragend durch den Abend moderierte. Ganz herzlichen Dank dafür! 

 

Zum Programm:

Mit dem Spiritual "When Israel was" und „Bumper Cars“ überzeugten die Schülerinnen und Schüler aus der Jgst. EF. Noemi L. und Meret B. brillierten mit Sologesangseinlagen, Noah R. überzeugte am Klavier, Nils H. am Schlagzeug, Dominik K. spielte sehr lässig Conga.

 

Bemerkenswert ließ Robin F. (EF) seine Finger über die Klaviertasten fliegen und Herzen bei den Zuhörerinnen und -hörern höher schlagen mit einer Interpretation eines schweren Impromptus von Fr. Chopin.

 

Direkt vor der Pause verzauberten Rebekka E. (Kontrabass) und Natalie K. (Klavier) gemeinsam das Publikum mit der wunderschönen Elegy von Bottesini. Im Anschluss konnten sich alle Zuhörer und Zuhörerinnen mit Getränken und Leckereien in der Mensa stärken.

 

Zwei Kurse aus der EF und Q1 hatten sich für viele Wochen zu gemeinsamen Proben zusammengefunden, um beim Konzert eine beeindruckende Performance zum 30jährigen Ende der deutschen Teilung vorzustellen. Großes Kino bot Natalie K. mit ihren Soloeinlagen zum “Wind of change”. Carla S., David M. (Schlagzeug), E-Gitarre (Tobias L.), E-Bass (Rebekka E.), Pauline W. und Sophia J. (Gesang)  rockten gemeinsam die Bühne. Ben C., Till S., Jessica R., Zoe M., Simone F. und Lena S. überzeugten in ihren Sprechrollen.

 

Die Schülerinnen und Schüler eines weiteren Musikkurses aus der Q1 sorgten für echte Begeisterung, denn sie mischten verschiedene Kompositionen miteinander (sog. „Mashups“:

Mashup 1: Pachelbels Kanon-Maroon 5 "Memories" (Voc.:  Lara H., Tobias S., Sophia J., Gitarre: Florian H., Matthias C., Streicher: Rebekka E., Rieke H., Natalie K.) 

Mashup 2: Bruno Mars "Uptown Funk" - Queen "Another one bites the dust" (Voc. Sophia J. (auch Key), Tobias S., Rieke H., Frederik J. (Drums) , Harry Z. (Gitarre), Rebekka E. (Bass), Myron T., Peyman E. (Trompete). 

 

Solistisch fanden sich Rieke H. und Sophia J. mit "Imagine" auf der Bühne ein, im Anschluss unterstützt von Sven A. als Gast am Schlagzeug mit Tones and i "dance Monkey".

 

Für einen großen Gänsehaut-Moment sorgte Lara H. mit ihrem selbst komponierten Lied „November“. Sie begleitete sich am Klavier und sang wahrhaftig engelsgleich. Das Publikum hielt entrückt den Atem an und applaudierte in allerhöchstem Respekt.

 

Eine kleine und sehr feine musikalische Besonderheit zeigten Sophia L. und Hannah F., denn sie erklärten dem Publikum eindrucksvoll, was ein „Vibraphon“ ist, um im Anschluss daran ein romantisches Medley aus „La La Land“ auf dem Vibraphon zu spielen.

 

Auch ein Blechbläser-Trio zeigte, was man auf Trompete und Posaune zu leisten imstande sein kann: Sebastian S., Leon G. und Daniel-Elia M. hatten Arrangements aus „Pink Panther“ und „What a wonderful world“ vorbereitet. Klasse war das! Danke schön!

 

Für Daniel-Elia war es am Abend bereits der zweite Auftritt. Am früheren Abend hatte er bereits am Flügel bravourös ein Medley aus „Pirates of Carribean“  zum Vortrag gebracht.

 

Der kleinste Kurs aus der Q2 (neun Schüler*innen) beendete als eine gemeinsame Band das Oberstufenkonzert 2020: Die Schülerinnen und Schülern der Q2 spielten  „Summer of ‘69“ (Gesang: Karoline S. und Leon G.), „Chasing Cars“ (Gesang: Karoline S.) und  „Hey Jude“ (Gesang: Leon G.), ganz prima unterstützt von Sebastian S. (Schlagzeug), Philip S. (Gitarre), Christoph F. (E Bass), Hannah F. und Sophia L. (Vibraphon), Thalia R. und Daniel-Elia M. (E-Piano). Am Schluss des Konzerts klatschte das Publikum laut mit.

 

Was wäre ein Konzert ohne die gigantisch verlässliche Technik-AG (betreut von Guido Aschan und Tim Peters). Es wäre nicht hörbar! Wir danken darum sehr herzlich den Nachwuchstechnikern am KHG, die uns ohne Unterlass geholfen haben und stets ein offenes Ohr für uns hatten, vor allem Lars B. (Licht), Daniel S. (Video) und Leon G., Till S., Florian H., Manuel H. (Ton).

 

Liebe Schülerinnen und Schülern, wir freuen uns mit euch über das gelungene Konzert!!

 

Barbara Reh, Christina Appuhamy und David Maxsein (01.03.2020) 


Basketball am KHG

Nachdem einige sehr erfolgreiche Wettkämpfe in den vergangenen Monaten gespielt und auch gewonnen wurden, war es mal wieder Zeit für eine Trainingseinheit unter der Leitung von Coach Fuisting im Rahmen des Programmes von KHG XL. Diese fand am letzten Dienstag, den 18.02. statt.

Sowohl altbekannte als auch neue Gesichter traten dabei nach der sechsten Stunde in der Sporthalle der Herrenhauser Straße an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und auch Neues zu erlernen. Dabei standen über 30 Jungen und Mädchen auf dem Feld.

Neben Athletik- und Korblegerübungen wurde ein großes Turnier ausgetragen. Sechs Teams, bestehend aus Schülern und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen, kämpften dabei um den ersten Platz und zeigten trotz der großen Altersunterschiede einen sehr starken Teamgeist. Vor allem aber zeigten alle Spieler sehr große Freude an Basketball.

Abgesehen von einem sportlichen und lustigen Nachmittag konnten auch neue Talente für die nächsten Wettkämpfe entdeckt werden. Diesen Wettkämpfen im Rahmen der Schule sehen die Schüler schon sehnsüchtig entgegen; denn Basketball never stops.

 

Zeno Sauter (Schüler der Q1) (27.02.2020)


"Der Mensch vor dem Gericht der Tiere" - Theateraufführung der Klasse 5c

Nicht nur im Karneval darf man in eine andere Rolle schlüpfen – die Projektklasse 5c machte jetzt die Erfahrung, dass das auch im Deutsch- und Englisch-unterricht möglich ist. Vier Wochen lang entwickelten die Schüler*innen ihr eigenes Theaterstück, in dem Tiere über den Menschen zu Gericht sitzen (nach einer Idee von Helen Gori). Am 19. Februar präsentierten sie es ihren Eltern und Geschwistern.

Zuvor hatten sich die Kinder in Gruppen intensiv mit der Lebenssituation verschiedener Tiere auseinandergesetzt. Einige beschäftigten sich mit dem Lebensraum Meer, andere mit dem tropischen Regenwald oder der Tierwelt Australiens. Immer deutlicher erkannten sie, wie verhängnisvoll sich der Egoismus und die Geldgier der Menschen auf die Artenvielfalt auswirken. Und so wurden in den selbst geschriebenen Szenen nicht nur individuelle Fehler einzelner Tierhalter, sondern auch globale Probleme wie der Klimawandel angeprangert. Der angeklagte Mensch muss sich dafür verantworten, eine unermesslich große Zahl von Tieren gegessen, gequält, gejagt und durch Zerstörung ihres Lebensraums ausgerottet zu haben.

Die Rollen der Tiere im Prozess entsprachen ihren Eigenschaften: So war z. B. der Löwe der Richter, der Fuchs der Staatsanwalt und die Katze die Verteidigerin des Menschen. Einige Zeugen waren sogar aus den USA zum Prozess angereist, so dass in einer Szene auf Englisch verhandelt werden musste – eine Herausforderung, der sich die Projektklasse bestens gewachsen zeigte. Gespielt wurde mit Masken, die zuvor im Kunstunterricht bei Frau Verhoeven entstanden waren.

Nach dem verdienten Applaus für die tolle Gemeinschaftsleistung durften sich die jungen Schauspieler*innen und ihre Familien noch an dem reichhaltigen Buffet im KHG-Club stärken. 

Christine Nagel (21.02.2020)


SV Karnevalsfeier

Dieses Jahr fand wieder die SV Karnevalsfeier für die 5.-7. Klassen statt. Am 18.02.20 hieß es im Raum 120 ‘Lasst die Party steigen!’. Dank unserem wunderbaren Technikteam haben wir auch dieses Jahr wieder laute Musik abspielen können, die augenscheinlich viel Anklang bei unseren 5.-7. Klassen fand. Zu Liedern wie Macarena und Cottoneye Joe wurde viel getanzt. 

Auch das Angebot einer von der SV zur Verfügung gestellten Snack- und Getränkebar wurde herzlich angenommen.

Zu guter Letzt gab es den alt bekannten Kostümwettbewerb. Dieses Jahr hatten wir zum ersten mal fünf Personen unter den ersten drei Plätzen. Darunter zwei dritte Plätze belegt von einer täuschend echten Vogelscheuche und einem magischen Dumbledore, der unsere Jury verzaubert hat. Der zweite Platz wurde von einem Jungen eingenommen, der glatt aus einem Foto der 70er Jahre entsprungen sein könnte. Und der diesjährige erste Platz wurde von zwei im Partnerlook verkleideten Nasa-Girls belegt. 

Die Party war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die nächste Karnevalsfeier mit euch!

Linnéa Suendorf (Schülerin der EF) (20.02.2020)


Virtual Reality am KHG - keine Zukunftsmusik

„Seit wann wir denn so was Cooles hier an der Schule gemacht?“

Diese Frage einer Q2-Schülerin, die den Flur vor dem Raum 107 passierte, kann man einfach beantworten: seit letztem Donnerstag. 

Ab 11:45 Uhr tummelten sich auf einmal 14 Schülerinnen und Schüler auf dem Flur vor dem Raum 107 in mit Absperrbank eingeteilten Spielbereichen und erkun-deten Virtuelle Realitäten mit zehn professionellen Oculus Quest VR-Brillen - betreut durch zwei Dozenten der Hochschule Bochum, Campus Velbert Heiligenhaus, des zdi-Netzwerkes sowie Herrn Ehrhard.

Als erstes wurde natürlich ausprobiert, wie man die Controller bedient, denn zwölf der 14 Teilnehmer hatten zuvor noch nie ein solche VR-Brille auf. Es galt virtuell mit einem Alien zu tanzen, Tischtennis zu spielen, virtuelle Klötzchen zu bauen, Zeppeline zu steuern und auch ein kleines bisschen zu ballern. Der eine oder andere vorbeilaufende Schüler musste dann auch aufpassen, keinen realen Schwinger eines virtuell Boxenden zu bekommen - passiert ist es trotz aller Vorsicht doch ...

Allerdings war das nur der Auftakt der vierteiligen Virtual-Reality-AG am KHG, in der es nicht nur darum geht, „zu zocken“, sondern es sollen eigene VRs mit unity, einer Profi-Spiele-Engine, erschaffen werden.

(Fortsetzung folgt)

 

Die erste Runde der AG ist ausgebucht. Solltest du Interesse daran haben, beim zweiten Durchlauf (nach den Osterferien) dabei zu sein, so melde dich über die Homepage für „Virtual Reality mit der Oculus Quest“ bei KHG-XL an oder schreibe eine Email an ehrhard@khgmettmann.de. 

Herr Ehrhard (18.02.2020)


Zweiter Platz beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Düsseldorf

Nachhaltigkeit und Aktienmarkt? Dass dies kein Widerspruch sein muss, bewies das Team um Yuled Y., Ann Christine v.L., Kristina K. und Julia H. (v.l.n.r.) aus dem WPU-Kurs „Wirtschaft“ der 9. Klassen beim Planspiel Börse 2019 der Kreissparkasse Düsseldorf. Durch hervorragende Recherchearbeit und gute Kommunikation innerhalb der Gruppe gelang es ihnen, clever zu investieren und das eingesetzte Kapital gut auf verschiedene Aktiengesellschaften zu streuen. Dabei achteten sie auf besonders nachhaltige Unternehmen und zeigten somit, dass das Investment in Aktien auch mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit verknüpft werden kann. Anlassgemäß erfolgte die Preisverleihung in der Börse Düsseldorf, bei der das Team der Sparkasse und der Börse die Sieger kompetent und informativ am 13.2.2020 durch den Abend leitete. Der mit 200 EUR dotierte zweite Platz in der Nachhaltigkeitswertung – bei über 40 angetretenen Teams – ist ein sehr verdienter Erfolg, bei dem natürlich das Quäntchen Glück nicht fehlte. Ein herausragendes Ergebnis der Gruppe, zu dem wir herzlich gratulieren!

Alexander Engel (14.02.2020)


„Mein Krug, mein schöner Krug! Er ist zerbrochen!“ Theateraufführung unseres B1-Kurses Deutsch als Fremdsprache

In dem kleinen Dorf Huisum Ende des 18. Jahrhunderts. Dorfrichter Adam steckt in Schwierigkeiten, muss er doch gegen sich selbst ermitteln: Wer hat den Krug zerbrochen? ….

 

Ihnen kommt die Geschichte bekannt vor? Ja, richtig, es handelt sich um die berühmte Komödie „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist.

Zwei Szenen präsentierten die Schülerinnen und Schüler unseres B1-Kurses Deutsch als Fremdsprache heute Nachmittag ihren Eltern, den (Klassen)lehrern, dem Schulleiter, Mitschülern und langjährigen Eltern-Unterstützern.

 

Einige Monate liegen zwischen dem ersten Lesen des vereinfachten Dramas und der Aufführung; einige Monate voller Arbeit mit Textverstehen, Kennenlernen des Autors, Vortragen, Auswendiglernen, Proben – keine einfache Aufgabe, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist, sondern Türkisch, Arabisch oder Rumänisch.

Aber mit Begeisterung waren alle bei der Sache. Gabriela übernahm als Schreiber die Begrüßung und Einleitung ins Drama. Den intriganten Dorfrichter spielte Zülal. Sie versuchte den kontrollierenden Gerichtsrat (Diyar) mit Delikatessen abzulenken, die das Dienstmädchen (Rana) anbot. Unsere Frau Marthe (Vildan) wuchs als Klägerin über sich selbst hinaus. Hamza musste sich als Angeklagter lautstark verteidigen und die Zeugin (Zeynep) befand sich in einer sehr schwierigen Situation. Doch: Ende gut – alles gut, und das befanden auch die Zuschauer, die eifrig applaudierten!

Nach dem Spiel gab es Gelegenheit, bei einem kleinen internationalen Buffet ins Gespräch zu kommen.

Alle Kursteilnehmer/innen waren am Ende des Nachmittags der Meinung: Die Mühen haben sich gelohnt.

 

Julia Macher (12.02.2020)


Internettag der Klassen 8

Am Mittwoch, den 29. Januar, fand am KHG für alle achten Klassen ein Workshop mit Medienpädagogen von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt. Dabei ging es um Spielsucht und Fake News. Die Schüler wurden über die Themen informiert und aufgeklärt. Außerdem hatten sie den Auftrag, sich mit Hilfe von praktischen Übungen in die Themen einzuarbeiten.

Zum Thema Spielsucht führten die Klassen unter anderem Selbsteinschätzungen des eigenen Suchtverhalten durch. Hierbei mussten sie sich nach den eigenen Spielzeiten unter der Woche, am Wochenende und in den Ferien einreihen. Zudem durften die Schüler in Gruppen eigene Spiele kreieren, die zur Sucht führen sollen. Das Ziel der Übung ist, dass man die einzelnen Punkte, die zur Sucht führen, erkennt. Es gab viel kreative und großartige Konzeptarten von Spielen, wie „City-LASER“ aber auch „Unlegit“. „Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht“, berichtet ein Schüler der 8b. Er wisse jetzt wie mit dem Thema umzugehen ist.

Zum Projekttag gehörte auch das Thema Fake News. Zum Anfang hin wurden den Schülern erst einmal Aussagen gezeigt, die sie als Fake New oder als wahr identifizieren sollten. Ebenso absolvierten die Schüler Aufgaben wie fehlerhafte Artikel zu erkennen und zu untersuchen. Es galt die Bildquelle und den Inhalt der Texte nachzuforschen. Im Zusammenhang mit Fake News behandelten die einzelnen Klassen weitere ähnliche Themen, beispielsweise Fishing, welches man laut Medien-Coaches an Rechtschreibungs- und Grammatikfehlern erkennen könne. Zum Schluss hatten alle die Möglichkeit eine eigene Falschmeldung zu erfinden. Am Ende wurden Artikel mit Schlagzeilen wie „Greta auf Malle gesichtet“, vorgestellt. 

Die Schüler sind sich einig, dass sie Fake News jetzt besser erkennen können, aber auch einiges über Spielsucht gelernt haben.

 

Johanna Auer und Emie Berger (Schülerinnen der Klasse 8b) (06.02.2020)


Johannes Knoblich ist Mettmanner Stadtsieger beim Vorlesewettbewerb 2020!

Im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels verwies Johannes Knoblich (Klasse 6a)  mit seinem Beitrag alle anderen Vorleserinnen und Vorleser der weiterführenden Schulen Mettmanns auf die Plätze:  Johannes‘  Lesung eines Textausschnitts aus "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J. K. Rowling ließ wahrhaftig keine Wünsche offen und überzeugte darum nicht nur alle Zuhörerinnen und Zuhörer im Raum, sondern auch die bestellte Jury des Vorlesewettbewerbs: Sein spannender Vortrag fesselte vergleichbar magisch wie der junge Zauberer Harry Potter höchstselbst. Auch mit der gestalterisch intelligent durchdrungenen Lesung des gegebenen Fremdtextes schlug Johannes alle Anwesenden ohne jeden Zweifel in Bann. 

Viele von Johannes‘ Mitschülerinnen und Mitschülern sowie auch einige KHG-Eltern bevölkerten das sehr gut besuchte Auditorium der Stadtbibliothek in Mettmann, um Johannes die Daumen zu drücken. 

Am 20. Februar um 15.00 Uhr geht es für Johannes weiter mit dem Wettbewerb auf Kreisebene in der Stadtbücherei in Heiligenhaus. Alles, alles Gute wünschen ihm dabei alle KHGler!

Barbara Reh (05.02.2020)


„Wer gestaltet seinen Klassenraum zur besten Lernwerkstatt?“Unser Wettbewerb startet heute

„Wir übernehmen Verantwortung.“ „Wir arbeiten im Team.“ Leicht gesagt – viel schwerer getan! Wir versuchen es im nächsten Halbjahr, diese Werte in die Praxis umzusetzen, und zwar in dem Wettbewerb „Wer gestaltet seinen Klassenraum zur besten Lernwerkstatt?“.

 

November 2019: Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen des KHGs treffen sich einen ganzen Tag, um die Werte an unserem „Lern- und Lebensort KHG“ zu konkretisieren. Dabei äußern viele den Wunsch, unsere Klassenräume lernfreundlicher zu gestalten. Der Wettbewerb war geboren. 

Heute hat das Projekt mit einem Putztag begonnen. Alle Klassen und Kurse räumten auf, um und weg und planten, wie sie ihren Raum im kommenden Halbjahr gestalten wollen. Verantwortlich sind nicht nur der Klassenlehrer und die Klassensprecher, sondern die ganzeKlasse/ der ganzeKurs und auch die im Raum unterrichtenden Fachlehrer – ein Team eben!

Eine Lernwerkstatt soll es sein, das heißt, ein Raum, in dem man gut und gerne lernen und arbeiten kann. Neben Organisationstalent ist auch Kreativität gefragt: Wie füllen wir die Regale sinnvoll? Was ist eine möglichst flexible Sitzordnung? Was kommt an die Wände? Wie klimafreundlich kann unser Klassen-/ Kursraum werden? Wie schaffen wir es, Müll zu reduzieren und zu trennen? Wer übernimmt welche Aufgabe? Wer bringt was mit?

Eine Jury aus zwei Schüler-, zwei Eltern- und zwei Lehrervertretern „besichtigt“ dreimal im kommenden Halbjahr die Klassen- und Kursräume. Kurz vor den Sommerferien gibt es eine Siegerehrung. Wer vorne stehen wird, wissen wir noch nicht. Gewinner sind aber hoffentlich wir alle!                                                                                                                      

Julia Macher (04.02.2020)


Kinobesuch im Rahmen der Schulkinowochen NRW

Am Montag, den 27.01.2020 nahmen wir, die Klasse 7c, an den SchulKinoWochen NRW teil. Gemeinsam mit Frau Willinghöfer und Herrn Schlegel machten wir uns morgens auf den Weg zum Mettmanner Weltspiegelkino und sahen den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Es ist die berührende Geschichte des neunjährigen jüdischen Mädchens Anna, das mit ihrer Familie Hals über Kopf aus Berlin fliehen muss, um den Nazis zu entkommen. Es war eine Geschichtsstunde der besonderen Art an einem sehr besonderen Tag, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr basiert, hat uns sehr gefallen und wir können ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. 

 

Franca und Julia (Schülerinnen der Klasse 7c) (05.02.2019)


Planet Erde Exkursion – Geologischer Dienst

Am Donnerstag, den 23. Januar, machte der WPU-Kurs Planet Erde mit Herrn Dr. Hildebrandt und Herrn Decker eine Exkursion zum Geologischen Dienst NRW nach Krefeld. Dort wurden wir zunächst vom Stellvertretenden Leiter Herr Steuerwald sehr herzlich empfangen und erhielten eine Einführung in die vielfältigen Arbeitsgebiete des geologischen Dienstes. Anschließend haben wir, passend zum Unterrichtsthema, von Herrn Schrijver einen spannenden Vortrag zum Schalenaufbau der Erde und dessen historische Untersuchung gehört. Außerdem hat uns der Leiter der Abteilung vom Landeserdbebendienst, Herr Dr. Lehmann, etwas über das von ihm entwickelte Erdbebenalarmsystem erzählt und wie Erdbeben überhaupt entstehen. Außerdem zeigte er uns, dass es auch in unserer Gegend viele Erdbeben gibt und vor allem gab. Interessanterweise leben wir im Westen von NRW, in der sogenannten „Niederrheinischen Bucht“, nämlich in einem Erdbebengebiet. Am Ende durfte der Kurs sich noch das Bohrkernlager anschauen, in dem wichtige Bohrungen, teilweise bis zu 3km Tiefe, gelagert werden. Hierbei wurde uns exemplarisch gezeigt, wie anhand von charakteristischen Kieseleinschlüssen Erdbebenaktivitäten bis zur Zeit der Entstehung der großen Kalkvorkommen unserer Region zurückverfolgt werden können. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag!

Emily und Caroline (Schülerinnen der Klasse 8a) (30.01.2020)


Anders lernen - die Projektklasse am KHG

Am 22. Januar fand eine Informationsveranstaltung zu den Projektklassen am KHG statt, die viel Interesse bei Eltern und zukünftigen Fünftklässlern fand.

KHG-Schüler aus der fünften bis zur siebten Klasse berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen: Viele engagieren sich regelmäßig im „Plant for the Planet Club“ oder erinnern sich gerne an den Anne-Frank-Tag, bei dem sie selbst jüngere Mitschüler durch die Ausstellung führen durften. Als besonders interessant wurde die Gestaltung einer eigenen Sendung zum Thema Tierschutz beschrieben, die im Rahmen eines Radioworkshops stattfand. Spannend fanden die Schüler auch das Projekt „Rent a Jew“. Hierbei klären Menschen mit jüdischem Glauben andere, zum Beispiel Schulklassen, über ihre Religion auf, erzählen von ihrem Alltag in der deutschen Gesellschaft und beantworten Fragen. Das Ganze wurde sogar im ZDF ausgestrahlt. Die Schüler machten klar, dass ihnen der Unterricht und auch die Exkursionen sehr viel Freude bereiten. 

Eltern, deren Kinder bereits eine Projektklasse besuchen, erzählten, dass sich ihr Familienalltag verändert habe und nun z.B. Diskussionen über nachhaltiges Reisen geführt würden. Einige Interessenten erkundigten sich nach dem bilingualen Schwerpunkt der Klassen. Sie fragten, ob denn überhaupt alle Schüler bei dem Tempo des Unterrichts mitkämen. Frau Dr. Möllney, Erprobungsstufenkoordinatorin und selbst Leiterin einer Projektklasse, verwies in diesem Zusammenhang u. a. auf die neuen Schulbücher (etwa im Fach Englisch ab dem Schuljahr 2020/21 für die Klassen 5 & 6), die Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen bereithalten würden. So könne jedes Kind individuell gefördert werden. Zudem erklärte sie, dass die Schüler nach den zwei Jahren der Projektklasse meist sogar bessere Englischkenntnisse hätten, da sie in der 6. Klasse auch bilinguale Projekte, z. B. in Geschichte Cracking the hieroglyphs durchführten. Durch den Unterricht erlangten die Schüler und Schülerinnen zudem eine Sensibilität für den Klimaschutz und bildeten sich ihre eigene, zum Teil auch kritische Meinung. Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Klimakrise seien solche frühen Erfahrungen unverzichtbar und wichtig.

Jette Döll (Schülerin der Klasse 8b) (31.01.2020)

Der Text entstand im Rahmen des Zeitungsprojektes Texthelden


Römerstadt Xanten

Am 24. Januar 2020 haben die beiden Lateinkurse der achten Klasse eine Exkursion nach Xanten unternommen. Morgens um 8:00 Uhr ging die zweistündige Zugfahrt los. 

Dort angekommen sind wir circa fünfzehn Minuten durch den Archäologischen Park zum Römermuseum gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir einige Nachbauten von alten Gebäuden sehen können. Im Museum angekommen trafen wir auf mehrere Angestellte des Museums, unteranderem auf Julia Henrichs. Nach der Führung durch das Römermuseum wurden die beiden Kurse auf drei Workshops aufgeteilt mit denen sie sich eine Stunde beschäftigt haben. Geschichte zum Anfassen, Römische Spiele und Römische Kleidung standen zur Auswahl. Wir waren im Workshop Römische Kleidung. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie sich die alten Römer gekleidet haben. Als Sklave/-in, Reisender, Senator, verheiratete Frau oder junger/s Junge/Mädchen verkleidet, haben wir nicht nur über die damalige Kleidung, sondern unteranderem auch über Duftstoffe geredet. Nach diesen Workshops durften wir das Museum sowie das Gelände drum herum noch auf eigene Faust erkunden. Ein Junge antwortete auf die Frage, wie sein erster Museumsbesuch war, dass er es sehr spannend und informativ fand. Gegen 14:00 Uhr haben wir uns auf den Weg zurück nach Mettmann gemacht. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr gelungener Tag, mit netten Leuten und einem interessanten Programm, war.

Emma, Stina, Louisa (Schülerinnen der Klasse 8B) (29.01.2020)


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Das Parteiprogramm der NSDAP von 1920, ein Augenzeugenbericht aus Krematorium III Auschwitz-Birkenau, der Prolog aus Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“: Drei Texte standen im Zentrum des Gedenkens an die Opfer der Nationalsozialismus am Montagabend. Auf Einladung des Mettmanner Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage gestalteten Jugendliche in einem fächerverbindenden Projekt zum wiederholten Mal die Gedenkveranstaltung am Koburg-Mahnmal. An dem Tag, an dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal jährte, zeichneten Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die Auswirkungen nach, die fehlende Courage für Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit in der deutschen Geschichte hatte. Sie appellierten daran, wachsam zu sein gegenüber antidemokratischen Kräften und mutig einzutreten für die Grundwerte der Menschlichkeit. Gemeinsam mit den zahlreichen Teilnehmern legten sie Zeugnis ab für echte Werteorientierung und beteiligten sich an der historischen Erinnerungskultur in unserer Stadt. Im KHG knüpft daran die Begegnung mit Dr. Yvonne Koch, Überlebende des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, im März an: Erinnerung vergeht nicht.

Stefan Castelli (28.01.2020)