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DELF en ligne (online)

Normalerweise hätten die Delfis ihre Prüfungsergebnisse schon kurz vor den Osterferien erhalten. Aber was ist in diesem Schuljahr schon normal?

 

Wie jedes Jahr starteten die DELF-Vorbereitungskurse nach den Herbstferien. Sechs SchülerInnen aus den 8. Klassen bereiteten sich unter der Leitung von Herrn Neumann auf die A2 Prüfung vor und acht SchülerInnen aus den 9. Klassen arbeiteten mit Frau Higel für die B1 Prüfung. Bis Dezember verlief der Vorbereitungskurs auch relativ normal.

 

Ab Januar ging es in den Schulen dann coronabedingt mit Distanzunterricht weiter. Daher wurde der DELF-Unterricht nun auch online über Videokonferenzen weitergeführt. Für unsere beiden muttersprachlichen Lehrer völliges Neuland, aber es hat prima geklappt. Zwei Schülerinnen aus der Q1 trainierten selbstständig für die B2 Prüfung und zwei Schülerinnen aus der Q2 arbeiteten ebenfalls selbstständig für die Prüfungen der Niveaus C1 und C2.

 

Als dann jedoch eigentlich im Januar 2021 die Prüfungen anstanden, wurde den Schülern viel Geduld abverlangt. Immer wieder wurden sie verschoben, da die Corona-schutzverordnungen die Durchführung nicht erlaubten.

 

Doch im Juni war es nun endlich soweit. Am 12. Juni fanden die schriftlichen Prüfungen fast ganz normal am KHG statt. Die mündlichen Prüfungen wurden schließlich in diesem Jahrgang erstmals online durchgeführt. Die Schüler saßen im KHG am Computer und wurden per Videokonferenz von den Prüfern im Institut français Düsseldorf geprüft. Die Technik hat geklappt und alles lief wie am Schnürchen. Liebe Delfis, das habt ihr super gemacht! Auf die Ergebnisse müssen wir allerdings jetzt noch warten...

 

Swea Wilhelm (29.06.2021)


Geschichtsbegegnung: Kurzprojekt zum unveröffentlichten Kriegstagebuch Walter Kirschners

Am 24. Juni 2021 besuchte uns unser ehemaliger Schulleiter Herr Kirschner im Konrad-Heresbach-Gymnasium im Unterricht. Wir, die Klasse 9d, besprechen aktuell den Zweiten Weltkrieg im Fach Geschichte bei Herrn Castelli. Passend zum Thema hatte Herr Kirschner angeboten, ein altes Tagebuch seines Vaters Walter Kirschner mitzubringen und vorzustellen. Walter Kirschner war zur Zeit des Krieges Sanitätsunteroffizier der Wehrmacht und behandelte Verwundete. 80 Jahre hatte das Tagebuch seinen Dornröschenschlaf geschlafen, wie Herr Kirschner berichtete, bevor er es las, digitalisierte und transkribierte, damit unser Unterrichtsprojekt daraus entstehen konnte.

 

Jeder von uns Schülern erhielt einen anderen Teilauszug als Kopie, wodurch wir einen intensiven Einblick in Phasen des Westfeldzuges bekamen und uns folglich einen authentischen Eindruck von der Vergangenheit verschaffen konnten. Wir prüften anhand der historischen Quelle, inwiefern die nationalsozialistische Darstellung der Kriegshandlungen mit dem Handeln und den Einschätzungen Walter Kirschners übereinstimmte.

 

Der Düsseldorfer Kirschner nahm am West- und Ostfeldzug teil, geriet nach schwerer Verwundung im Kessel von Bobruisk (Weißrussland) in russische Kriegsgefangenschaft und erfuhr erst bei seiner Freilassung 1950, dass er 1944 Vater geworden war, seine Frau Lotti jedoch bei einem Fliegerangriff im selben Jahr getötet wurde. Welche Stellungnahme er dazu formulieren würde, dass 2020 die weltweiten Militärausgaben mit 1,83 Billionen Dollar ein Rekordniveau erreicht haben, diskutierten wir abschließend.

 

Es war aufregend die Erinnerungen einer Person zu lesen, die die damaligen Ereignisse hautnah miterlebt hat. Insbesondere die Gedankengänge mitzuverfolgen und sowohl die örtliche Umgebung als auch die Gefühlslage Walter Kirschners kennen zu lernen, sorgte bei uns für großes Erstaunen, regte aber genauso zum Nachdenken an. Schließlich bezog sich unser Wissen bis jetzt ja nur auf den Inhalt des Unterrichts und aus Schulbüchern.

Für mich persönlich waren die Berichterstattungen Walter Kirschners sehr beeindruckend, vor allem deshalb, da sie im Gegensatz zu gewohnten Lehrbüchern ungefiltert waren und wir auch von weniger schönen Momenten erfuhren. Der Besuch von Herrn Kirschner war eine Bereicherung für unsere historische Bildung, weil er unmittelbare, neue Erkenntnisse zu der Zeitspanne zwischen 1939 – 1945 ermöglichte.

 

Rania Dönges, Klasse 9d, und Stefan Castelli (29.06.2021)


Besuch im Projektunterricht: Schriftstellerin Petra Postert zu Gast am KHG

Was liegt zwischen aufgeregter Erwartung, gebannter Aufmerksamkeit und ausgelassener Freude in strahlenden Kinderaugen? Die Antwort der Mädchen und Jungen der Klasse 5c auf diese Frage lautet: „Frau Posterts Besuch!“

 

Am 10. Juni besuchte Schriftstellerin Petra Postert die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im Konrad-Heresbach-Gymnasium zum Autorengespräch. Die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, die 2018 für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, nahm sich viel Zeit für Ihre Leser. In einem fächerverbindenden Unterrichtsprojekt hatten sich diese zuvor im Distanz- und Präsenzunterricht unter verschiedenen Gesichtspunkten mit dem Thema Nutztiere auseinandergesetzt.

 

Im Deutschunterricht bei Herrn Castelli lasen die Kinder Petra Posterts Roman „Das Jahr, als die Bienen kamen“ (Tulipan Verlag 2017, ISBN 978-3-8642-9372-6). Die Schriftstellerin verflicht darin die Familiengeschichte Josys, der ihr Großvater ein Bienenvolk vererbt, mit einer zweiten Textebene, auf der das Leben eines Bienenvolkes im Jahreskreislauf erzählt wird.

 

Im Rahmen ihres Besuches präsentierten die Fünftklässler Petra Postert zunächst im Rahmen einer kleinen Ausstellung einige der bunten Bienenkalender, die jeder Schüler inspiriert von seinen Lektüreerfahrungen und seinen persönlichen Entdeckungen zum Thema Bienen individuell gestaltet hat. Anschließend baten Amalia und Josy im Anschluss an eine Präsentation über das Gelée Royale zum Quiz, bevor die Schriftstellerin im Beisein des Schulleiters Herrn Knoblich inmitten der summenden Oasenwiese auf dem KHG-Schulgelände unter freiem Himmel ihre Lieblingsstelle aus „Das Jahr, als die Bienen kamen“ vorlas.

 

Petra Postert beantwortete gerne die Fragen ihrer jungen Leser zur Handlung, zum Charakter und zur Entwicklung einzelner Figuren, zur Bedeutung von Familiengeschichte, dem Thema Bienen, Leidenschaft und vielem mehr. Sie berichtete von der Schriftstellerei, der Angst vor dem leeren Blatt, und darüber, dass „Das Jahr, als die Bienen kamen“ bald auch in niederländischer, spanischer und slowenischer Sprache zu lesen sein wird - ein Beweis erstklassiger literarischer Güte!

       

Danke, liebe Frau Postert, dass Sie unseren Schülerinnen und Schülern nach der langen Zeit des Distanzunterrichts eine so bereichernde, unprätentiöse Begegnung mit ‚einer echten Schriftstellerin‘ ermöglicht haben. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Jugendroman, der 2023 erscheinen soll – und wünschen Ihrer Arbeit nur das Beste.

 

Stefan Castelli (15.06.2021)


Klangcollagen: Ein Projekt in der Klasse 6A

Wir, die Schüler der Klasse 6a, behandelten im Deutschunterricht, hauptsächlich mit unserer jetzigen Deutschlehrerin Frau van den Bergh und in den ersten Stunden mit der Referendarin Frau Kost, das Thema “Gedichte”.

 

In dieser Zeit lernten wir viel über Gedichte. Da wir am Ende des Themas eine Klassenarbeit schreiben sollten - das aber wegen den Corona-Bedingungen nicht ging - überlegte sich Frau van den Bergh eine schöne, kreative Alternative zu der Klassenarbeit in Form einer Projektarbeit. Im Folgenden werdet ihr mehr über die ersetzte Klassenarbeit erfahren und ebenfalls mehr über das Unterrichtsthema.

 

Unsere Aufgabe war es eine Klangcollage zu dem Gedicht “Die Geschichte vom Wind” (J. Guggenmos) zu gestalten und dazu einen passenden Regieplan zu erstellen (zweifellos in Einzelarbeit). Zunächst sollten wir uns notwendige Materialien und technische Hilfsmittel für die Aufnahme besorgen. Durch Instrumente und Internetseiten war es uns möglich, passende Geräusche, Melodien, Klänge etc. in unsere Aufnahme eindrucksvoll einzufügen. Dabei waren unserer Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt. Selbstverständlich benötigten wir ein professionelles Bearbeitungsprogramm. Frau van den Bergh empfahl uns „Audacity“. Damit konnten wir uns, was die Gestaltung und Bearbeitung des Tondokuments angeht, durch geeignete Effekte wie Echo, Tonhöhe, Tempo und vieles mehr austoben. Gewiss hatten wir die Gelegenheit, auch Stimmen von Familienmitgliedern dem Tondokument zu ergänzen. Der Vollständigkeit halber war es erforderlich, die Quellen (z.B. Bearbeitungsprogramm und Melodien, Klänge, zusätzliche Stimmen) dem Regieplan hinzuzufügen.  

 

Den meisten Schülern der Klasse 6a hat dieses Projekt besser gefallen als eine Klassenarbeit, da wir mehrere Wochen Zeit dafür hatten. Es gab zahlreiche unterschiedliche Ergebnisse. Viele davon sind wirklich gut gelungen. Mit bestimmten Tonlagen und Effekten wurden verschiedene Stimmungen hervorgerufen. Wir alle haben viel gelernt und sind uns einig, dass aus dieser schwierigen Situation das Beste hervorgeholt wurde!

 

Celine Diyani, Marianne Diyani, Clara Hermann, Emily Anhut, 6A (03.06.2021)

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Ergebnis Klangcollage I
Deutsch Natalia.wav
Wave Audio Datei 12.9 MB
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Ergebnis Klangcollage II
Klangcollage Celine.mp3
MP3 Audio Datei 2.3 MB
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Ergebnis Klangcollage III
Klangcollage Marianne.mp3
MP3 Audio Datei 3.5 MB

Rekordbeteiligung des KHG beim Europalauf

Bewegungsarmut durch Lockdown und Homeschooling? Durchaus ein Problem, weshalb das Sportlerteam des KHG jede Gelegenheit ergreift, die Schülerinnen und Schüler in Bewegung zu halten. Und nach der Ausschreibung von mettmann-sport waren sich Sportlehrer und Schulleitung sofort einig: die Teilnahme am Europalauf ist eine tolle Abwechslung und Bereicherung im Distanzunterricht. Das führte zu einer Rekordbeteiligung.

 

538 Schülerinnen und Schüler des KHG nahmen am Europalauf von mettmann-sport teil!

Die erste Aufgabe lautete, sich für ein europäisches Land zu entscheiden, das durch die Läufer repräsentiert werden sollte. Diese Herausforderung wurde zu einem besonderen Highlight. In virtuellen Gruppenräumen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an ihren Präsentationen und Plakaten. Und die Ergebnisse zeigen, wieviel Spaß sie daran hatten.

 

Parallel dazu musste für die Läufe über zwei oder fünf Kilometer trainiert werden - Grund genug also, den Sitzplatz vor dem Rechner noch öfter als üblich zu verlassen.  Die Läufe wurden in der Woche vom 1. bis zum 7. Mai absolviert und digital aufgezeichnet. Wo das nicht klappte, nahmen die Sportlehrer die Zeiten ab. Neben der individuellen Einzelwertung wurde noch eine interne KHG-Wertung geführt: Die schnellste Klasse jeder Stufe wird von der Schulleitung besonders geehrt.

 

Alles in allem gab es damit einiges zu gewinnen: Urkunden für jede Läuferin und jeden Läufer, eine Auszeichnung für die beste Länderpräsentation sowie Preise für das me-sport Europaquiz, das von den Schülerinnen und Schüler gelöst werden konnte. Und als Krönung einen Gutschein des Hauptsponsors Galerie Königshof sowie weitere Geld- und Sachpreise von me-sport für die Schule mit den meisten Teilnehmern.

 

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein dickes Dankeschön geht an mettmann-sport für diese tolle Idee im Rahmen des jährlichen Bachlaufs!

 

 

Swea Wilhelm und Brigitte Breuch im Namen des KHG-Sportlerteams (24.05.2021)


NEUIGKEITEN AUS DEM DaZ-KURS

Rana Keles, eine talentierte Schülerin aus der Klasse 7a, belegte bei europäischem Kunst- und Kulturwettbewerb "Farben der Vielfalt" der Academy Verein für Bildungsberatung e. V. im Frühjahr dieses Jahres den dritten Platz. Das Thema des Wettbewerbs war: "Unsere Unterschiede und Vielfalt sind unser Reichtum" und sie hat es sehr gut präsentiert. Rana musste sich nicht nur mit der Erstellung des Werks befassen, sondern auch eine entsprechende Beschreibung dafür verfassen, damit jeder verstehen kann, was ihre Idee war. Jetzt lade ich Sie zu einem Interview ein, aus dem wir  sicherlich viele Informationen bekommen werden.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, am Wettbewerb teilzunehmen?

Ich habe schon zweimal bei einem Kunstwettbewerb in der Türkei teilgenommen und dieses Mal wollte ich auch teilnehmen.

 

Hast du deine Arbeit auf der Grundlage deiner eigenen Erfahrungen gemacht?

Nein, die Menschen auf dem Bild haben nicht mit meinen Erfahrungen zu tun. Alles habe ich selbst ausgedacht.

 

Was hast du gefühlt, als du die Ergebnisse bekannt gegeben wurden und wie hast du auf die Nachricht reagiert, dass du den dritten Platz belegt hast?

Ich und meine Familie waren sehr glücklich, als die Ergebnisse bekannt wurden.

 

Wie lange hast du gebraucht, um das Kunstwerk zu zeichnen?

Ich brauchte etwa 2-3 Wochen

 

Wolltest du mit deiner Arbeit eine Botschaft senden?

Ja, ich habe es versucht, den Leuten zu erklären, wie wichtig alle Rassen für uns sind. Wir sind in Kontakt mit vielen Menschen auf der ganzen Welt, auch wenn wir es nicht wissen. Zum Beispiel wurde die Corona-Impfung nach dem Erfolg einiger Wissenschaftler gefunden und es hat fast jedem geholfen.

 

Seit wann zeichnest du?

Ich war in der 3. Klasse als ich mit Kunst angefangen habe.

 

Möchtest du später Künstlerin werden?

Ja, es ist mein Traum, eine Ärztin zu sein und ich werde versuchen meinen Erfolg mit Kunst neben meinem zukünftigen Beruf zu verbessern.

 

Welchen Rat würdest du Personen geben, die auch an einem solchen Wettbewerb teilnehmen möchten?

Ich möchte ihnen sagen, dass sie niemals aufgeben sollen und sich selbst ausprobieren sollen.

 

Nochmals herzlichen Glückwunsch zu deiner hohen Position und viel Glück bei deinem weiteren Abenteuer mit der Kunst.

 

Lena Duczmal, 7C/DaZ (24.05.2021)


Die Q1 wünscht der Q2 viel Erfolg für ihre Prüfungen!

Wir, die Q1, haben den Abiturienten und Abiturientinnen Snacks für die Prüfungen bereitgestellt und die Schule mit Kleeblättern geschmückt. Nun sind die schriftlichen Abiturprüfungen schon vorbei, aber für die mündlichen Prüfungen drücken wir euch weiterhin die Daumen. Wir hoffen wir konnten euch so die Prüfungszeit etwas versüßen und wünschen euch allen gute Ergebnisse!

Johanna Jelito, Schülerin der Q1 (11.05.2021)


Wir laufen alleine, aber gemeinsam für Europa

Die letzten zwei Wochen stand der Distanzunterricht im Fach Sport ganz unter dem Motto „Europa solidarischer machen: Gemeinsam in Mettmann – Gemeinsam in die Zukunft“, ein Projekt, das von mettmann-sport im Rahmen des Mettmanner Bachlaufs 2021 organisiert wird.

 

Neben der Erstellung einer Powerpoint-Präsentation zu einem europäischen Land stand für die SchülerInnen natürlich regelmäßiges Lauftraining für den Europalauf auf dem Programm.

 

Seit Samstag, 01. Mai, findet jetzt der Bachlauf und damit für die Schüler der Europalauf statt. Alle SchülerInnen des KHG werden in der kommenden Woche daran teilnehmen und für das Land starten, zu dem sie in den letzten Wochen eine Powerpoint-Präsentation erstellt haben.

 

Der Lauf kann zwar coronabedingt nur einzeln oder zu zweit durchgeführt werden, aber es ist doch schön zu wissen, dass ganz viele unterwegs sein werden. Auch einige Kollegen und Kolleginnen waren schon unterwegs oder werden es diese Woche noch sein.

 

Wir wünschen allen viel Spaß und viel Erfolg!

 

Swea Wilhelm und Brigitte Breuch (03.05.2021)


Julius setzt sich NRW-weit bei der Mathematik-Olympiade durch

Herzlichen Glückwunsch an Julius Reiter zu einem phänomenalen ersten Platz in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade!

 

Ein Interview von Fenja Brandt und Lisann Schu:

 

Hallo, wir sind zwei Schülerinnen aus der Q1. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd die Teilnahme an der Mathe-Olympiade sein kann.  Möchtest du uns etwas über deine eigenen Erfahrungen und Empfindungen berichten?

Ich habe die letzten zwei Jahre auch schon an der Mathe-Olympiade teilgenommen. Mir macht es besonders Spaß, wenn die Aufgaben ein bisschen schwieriger sind und man ein wenig knobeln muss. Jetzt habe ich es ja sehr weit geschafft und habe dann einen ersten Preis in der dritten Runde gemacht, was ich so bis jetzt noch nicht geschafft hatte.

 

Herzlichen Glückwunsch! Wie bist du dazu gekommen dich anzumelden und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe in der Grundschule an dem Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Das hat mir Spaß gemacht, weshalb ich mich in den nächsten Jahren immer wieder angemeldet und schließlich dann bei der Mathe-Olympiade teilgenommen habe. Ich habe mir zur Vorbereitung im Internet Aufgaben aus dem letzten Jahr ausgedruckt und bearbeitet, um eine Ahnung zu haben, was dort vorkommt.

 

Wir haben gehört, du hattest viel Unterstützung, besonders da die Situation durch Corona ein bisschen anders aussah als sonst. Wie sah die Unterstützung aus?

Ich musste selber gar nichts organisieren, was ich sehr gut fand. Normalerweise finden die zweite und die dritte Runde nicht am KHG sondern zum Beispiel an einer Uni statt. Das ging wegen Corona nicht und die Runden haben für mich deshalb an unserer Schule stattgefunden, was aber zum Glück Frau Dörre und Frau Datko organisiert haben, sodass ich keine Arbeit hatte.

 

Was hast du gedacht, als du erfahren hast, dass du den ersten Platz in der dritten Runde gemacht hast?

Das war eine schöne Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Überhaupt in die dritte Runde zu kommen ist gar nicht mal so einfach, dementsprechend habe ich mich natürlich sehr gefreut und fühle ich mich geehrt.

 

Beschäftigst du dich in deiner Freizeit auch gerne mit Mathematik?

Direkt mit Mathe beschäftige ich mich eigentlich nicht, aber ich spiele gerne Strategiespiele, wie Schach oder Stratego.

 

Wie du gerade gesagt hast, spielst du ja auch gerne Schach. Hast du dir das selbst beigebracht?

Mein Vater hat mir das am Anfang ein bisschen gezeigt und man lernt durch das Spielen immer weiter dazu und wird dann ja auch besser. Aber ich bin trotzdem kein Schachprofi, ich mache auch andere Sachen in meiner Freizeit gerne, wie zum Beispiel Fußball, Klavier oder Computer spielen und lesen.

 

Wir haben gehört, du wurdest zu dem Programm „Jugend trainiert Mathematik“ eingeladen. Freust du dich darüber und denkst du auch an eine Teilnahme?

Ja auf jeden Fall, ich war sehr glücklich darüber und habe schon zugesagt. Ich werde in der nächsten Zeit mehrmals Briefe mit Aufgaben bekommen, die ich dann löse. Ich bin schon gespannt, wie das so wird.

 

Möchtest du nächstes Jahr wieder teilnehmen und welche Ziele hast du?

Ja, ich möchte auf jeden Fall wieder teilnehmen. Was meine Ziele sind, weiß ich jetzt nicht genau. Ich denke, ich setze mir keine festen Ziele und setze mich nicht unter Druck. Ich lasse das einfach auf mich zukommen, dann wird das schon. Wenn ich nicht so weit komme, dann ist das auch nicht so schlimm.

 

Gibt es noch etwas, was du sagen möchtest?

Ja, ich möchte mich bei Frau Dörre und Frau Datko bedanken, dass sie das für mich organisiert haben, sodass das für mich kein Aufwand war.

 

Fenja Brandt und Lisann Schu, Schülerinnen der Q1 (29.03.2021)


SPENDE VON DER GALERIE KÖNIGSHOF AN UNSEREN FÖRDERVEREIN

Der Förderverein durfte am 8. März 2021 eine großzügige Spende in Höhe von 2300 Euro von der Galerie Königshof entgegennehmen.

 

Diese Spende kommt unserem Sani-Dienst zugute, der davon u.a. einen Notfall-Rucksack, eine Trage und einen neuen Kühlschrank erwerben kann.

 

Wir bedanken uns - auch im Namen aller Schülerinnen und Schüler - sehr herzlich bei Frau Kundt-Abend vom Centermanagement!

 

Susan Koepsel, Förderverein (10.03.2021)


Lennard betritt die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs

Wir erinnern uns: Wie jedes Jahr wurde auch im vergangenen Herbst in allen sechsten Klassen der/die beste VorleserIn ermittelt. Marianne D. (6a), Sami M. (6b) und Lennard Sch. (6c) machten das Rennen und traten somit am 9. Dezember als KlassensiegerIn gegeneinander an. Aufgrund seines überzeugenden Vortrags aus dem Roman „Fett Kohle“ wurde Lennard  Sch. von einer sechsköpfigen Jury zum diesjährigen KHG-Schulsieger im Vorlesewettbewerb des Deutschen Börsenvereins gekürt.

 

Nun also ging es in die nächste Runde, den Stadt- bzw. Kreisentscheid. Das Vorlesebuch muss jetzt von einem/r anderen AutorIn stammen und darf auch kein Titel aus der gleichen Buchreihe sein. „Zum Glück hat der Börsenverein den SiegerInnen gleich eine umfangreiche Liste mit spannenden Neuerscheinungen geschickt, die meine Neugierde geweckt haben“, so Lennard.

 

Seine Wahl fiel auf den Zukunftsroman „Roboter träumen nicht“ von Lee Bacon, der in einer Welt spielt, in der es seit 30 Jahren keine Menschen mehr gibt. Der Roboter XR_935 findet das genau richtig so. Denn ohne Menschen gibt es keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Verbrechen. Als XR_935 überraschend auf ein 10jähriges Mädchen trifft, das seine Hilfe braucht, gerät seine Ansicht ins Wanken…

 

„Es war gar nicht so einfach, die richtige Stelle für den Vortrag zu finden“, erzählt Lennard. „Schließlich durfte ich nur drei Minuten lang lesen und die Passage sollte ja auch in sich verständlich sein“. Anders als sonst mussten die WettbewerbsteilnehmerInnen diesmal ein Video digital einreichen. Lennards Film beweist, dass sich seine Suche gelohnt hat: Gespannt verfolgen wir mit, wie der bis dahin kühl kalkulierende Roboter erstmals in seinem Leben einen saftigen Apfel als kulinarisches Abenteuer erlebt.

 

Als Lennard telefonisch erfuhr, dass er Kreissieger geworden ist, konnte er es gar nicht glauben: „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, noch einmal zu gewinnen. Aber jetzt finde ich es einfach nur cool.“

 

Für die nächste Wettbewerbsetappe, den Bezirksentscheid, drücken wir unserem Schulsieger natürlich die Daumen. Aber auch alle anderen KHG-SchülerInnen können von Lennards Leseempfehlung profitieren: Frau Reh hat versprochen, dass Lee Bacons Roboter XR_935 Einzug in unsere Schulbücherei halten wird. Na, wenn das keine Leseförderung ist!

Christine Nagel (02.03.2021)


„Es war eine große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen.“

Denise Kaiser, eine brillante Musikerin mit absolutem Gehör, trat am letzten Samstagabend in der Fernsehsendung „Klein gegen Groß“ im Ersten auf. Im Handumdrehen besiegte sie den weltberühmten Opernsänger Rolando Villazón, indem sie fünf willkürliche, geleichzeitig auf dem Klavier gespielte Töne richtig identifizierte. Ihr Können auf dem Klavier stellte sie zu Beginn auch noch unter Beweis. Denise geht in die Klasse 7c unseres KHG und lieferte nicht nur den beeindruckendsten, sondern auch den sympathischsten Auftritt des "Klein gegen Groß "- Abends ab. Die Schülervertretung hat sie interviewt.

 

Jana: Erstmal Hochachtung und herzlichen Glückwunsch zu deiner beeindruckenden Leistung im Namen der Schülerschaft. Es war wirklich der Wahnsinn, wie du die Töne aus dem Ärmel geschüttelt hast. Ich dagegen habe keinen einzigen erkannt. Was dachtest du als du erfahren hast, dass du bei „Klein gegen Groß“ gegen Rolando Villazón antreten wirst? Wusstest du schon, dass du den Sieg in der Tasche hast?

Denise: Nein, definitiv nicht. Ich war sehr überrascht, dass ich gegen ihn antreten würde. Er ist ja richtig berühmt und es war eine sehr große Ehre, gegen ihn antreten zu dürfen. Ich war erst ein bisschen verdutzt, als ich das erfahren habe.

 

Jana: Das kann ich mir vorstellen. Aber du hast dich ja fantastisch geschlagen. Hast du für das Duell geübt oder funktioniert das Bestimmen der Töne ganz automatisch mit deinem absoluten Gehör?

Denise: So richtig geübt habe ich nicht. Ich kann das einfach, ich weiß auch nicht genau wieso. Das Einzige, was etwas schwierig war, ist, die Töne in der richtigen Reihenfolge zu nennen. Ich muss die dann erstmal im Kopf sortieren.

 

Jana: Du hast in der Sendung gesagt, du hörest aus jedem Geräusch die Tonlage heraus und siehst entsprechende Farben zu den Tönen. Es wurde ja auch gezeigt, wie du beim Spaziergang durch die Mettmanner Innenstadt den Klang einer Bohrmaschine, der Kirchenglocke und der Autohupe identifiziert hast. Heißt das, du denkst immer direkt an Farben und Tonarten, wenn du Geräusche hörst, zum Beispiel, wenn ich gerade mit dir spreche?

Denise: Naja, nicht direkt. Wenn ich eine Hupe höre, gehe ich erstmal aus dem Weg und denke nicht über die Tonlage nach. Und wenn ich mit dir spreche, konzentriere ich mich auf das, was du sagst. Aber ich könnte dir sagen, auf welchem Ton du redest, wenn du es wissen wolltest. Aber ich glaube nicht, dass das so relevant ist.

 

Jana: Aber du kannst ja nicht nur die Töne erkennen, sondern auch spielen, wie wir zu Beginn der Sendung gesehen haben. Du hast großartig Klavier gespielt, das war wirklich faszinierend. Es braucht neben deinem Talent sicherlich eine ganze Menge Übung, bis man auf diesem Niveau spielen kann. Wie viel Zeit investiert du denn etwa in die Musik?

Denise: Schon ziemlich viel. Ich gucke nicht auf die Uhr, aber wenn ich Stücke habe, die mir Spaß machen, dann vergeht die Zeit total schnell. Es ist also immer unterschiedlich.

 

Jana: Aber wenn du schon so viel Klavier und Geige spielst, bleibt überhaupt noch Zeit für andere Hobbies? Hausaufgaben musst du auch noch machen.

Denise: Hausaufgaben sind bei mir tatsächlich nicht so das Problem. Aber Schule ist natürlich auch sehr wichtig für mich. Sport mache ich am Wochenende. Da spiele ich mit meinem Papa gerne Tischtennis und zwischendurch jongliere ich auch immer wieder. Eigentlich schwimme ich auch noch bei mettmann-sport, aber wegen Corona ist das ja leider vorerst nicht mehr möglich. Also ich habe neben der Musik auch noch andere Hobbies.

 

Jana: Der Musikunterricht in der Schule ist bestimmt total langweilig für dich, oder? Du kannst das bestimmt besser als die Lehrer.

Denise: Dadurch, dass ich diesen musikalischen Background habe, weiß ich natürlich schon vieles von dem, was wir im Musikunterricht besprechen. Etwas langweilig ist es also schon manchmal. Aber dass ich besser bin als die Lehrer, würde ich nicht sagen, die wissen in vielen Gebieten schon noch mehr als ich.

 

Jana: Du sagst, du habest einen musikalischen Background. Sind deine Eltern und Geschwister auch so musikalisch wie du.

Denise: Ja, meine Schwester spielt auch Klavier und Geige, genau wie ich. Und auch mein Vater spielt Klavier.

 

Jana: Und wann dürfen wir uns auf ein Konzert von dir am KHG freuen?

Denise: Wenn sich jemand dafür interessiert, mache ich das gerne.

 

Jana: Kannst du denn auch gut singen? Mit einem absoluten Gehör wäre das bestimmt komisch, sich selbst schief singen zu hören.

Denise: Das habe ich noch nie wirklich ausprobiert. Aber ich würde hören, ob die Töne, die ich singe, richtig sind.

 

Jana: Wann hast du entdeckt, dass du ein absolutes Gehör hast?

Denise: Das hat meine Geigenlehrerin herausgefunden, als ich sechs Jahre alt war. Sie hat mir ein paar Töne vorgespielt, die ich anschließend benennen sollte. Das habe ich eben geschafft und dann meinte sie, ich hätte ein absolutes Gehör.

 

Jana: Bei „Klein gegen Groß“ hast du ja gesagt, du würdest gerne Medizin studieren. Und was wird dann aus der Musik?

Denise: Die haben meine Antwort geschnitten. Ich habe eigentlich gesagt, ich möchte Solistin werden und in der Elbphilharmonie oder in der Carnegie Hall auftreten. Medizin wäre mein Plan B. Im Fernsehen wurde dann nur der Satz mit dem Medizinstudium gezeigt.

 

Jana: Echt? Das erklärt ja, warum die Musik in deinen Zukunftsplänen nicht genannt wurde. Hast du als Expertin zum Schluss einen Tipp für die vielen SchülerInnen unserer Schule, die gerade dabei sind, ein Instrument zu lernen, es mit einem Stück aber einfach nicht klappen will?

Denise: Ein berühmter Geiger hat mal gesagt: „practice slowly“, also „übe langsam“. Das ist sehr wichtig. Man sollte erstmal nur einzelne Stellen üben, auch wenn das sehr unangenehm ist.

 

Jana: Das sind bestimmt wichtige Tipps. Ich bedanke mich für das Interview. Nochmal herzlichen Glückwunsch im Namen der gesamten Schülerschaft zu deiner beeindruckenden Leistung. Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg für deine weitere musikalische Karriere und natürlich auch für alles andere, was du erreichen willst. Hoffentlich sehen wir uns bald in der Schule wieder!

 

Bild: NDR / Thorsten Jander

Jana Reiter, Schülersprecherin (24.02.2021)


Polenaustausch in Pandemiezeiten - Virtuelle Begegnung mit der polnischen Partnerschule Unia -Lyzeum

Nach unserem zweijährigen Rhythmus hätte in diesem Schuljahr wieder der Besuch der KHG-Schüler*innen in Warschau und Lublin und der Gegenbesuch der Lubliner Schülergruppe im Herbst stattgefunden. Wir wären jetzt mit Flugbuchung und Hotelreservierung beschäftigt, würden das Warschauer Programm zusammenstellen, einen Elternabend abhalten, das Polnische Institut in Düsseldorf besuchen und den obligatorischen Projekttag für die Teilnehmer terminieren.

 

Wie viele anderen Terminpunkte des Schuljahres fällt all das, aber wiederum nicht komplett alles aus. DENN: Bereits im Herbst fanden sich in der EF und den 9. Klassen 14 Schüler*innen am KHG und ebenfalls 14 am Lubliner Lyzeum, die an einer virtuellen Begegnung Interesse hatten. Seit Januar treffen wir uns nun regelmäßig per Videokonferenz mit dem Ergebnis, dass sich die Teilnehmer bereits kennen lernen konnten und aktuell selbstständig in kleineren Projektgruppen an folgenden Themen arbeiten: „Straßen der Begegnung“ – polnische/deutsche Straßennamen in den beiden Städten, „Via Regia – die längste Begegnung mit Osteuropa, „Den Alltag festhalten – Street Photography“ und „Unsere Feste – eure Feste“.

 

In zwei Wochen stellen die Projektgruppen ihre Ergebnisse vor, aber wir können jetzt schon ein positives Fazit ziehen: Der Polenaustausch geht auch virtuell und die neuen Bekanntschaften kann uns keiner mehr nehmen!

 

Joanna Zoń (15.02.2021)


Spenden für OPAM – eine junge Frau aus Uganda kann die Hebammenausbildung beginnen!

https://unsplash.com/photos/QVNyCllG2GQ
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Es hat am KHG Tradition, dass ein Teil der Erlöse aus dem Adventsbasar an die Hilfsorganisation OPAM gespendet wird. OPAM unterstützt die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Ländern des globalen Südens. Da der Adventsbasar jedoch im letzten Winter wegen der Coronapandemie entfallen musste, haben wir in den Klassen um Spenden gebeten, damit wir auch in dieser Zeit nicht auf unsere Unterstützung von OPAM verzichten müssen. 

 

Wir konnten 1040 Euro an Spenden sammeln! Das Geld wird zu 100% dafür eingesetzt, einer jungen Frau den Beginn einer Hebammenausbildung in Uganda zu ermöglichen. 

 

Wir danken allen Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben und hoffen sehr, dass wir im nächsten Winter wieder wie gewohnt mit unserem Adventsbasar Spenden für OPAM sammeln können!

Nina Hannaford (27.01.2021)


Werkzeuge des Friedens sein …

… das lernten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Rahmen der Aktion „Kinder für Kinder“.

Nachdem sie sich im Unterricht fächerübergreifend mit Notsituationen von Kindern weltweit auseinandergesetzt hatten, war Ihnen schnell klar, dass sie das weltweite Problem zwar nicht lösen können, aber dennoch etwas zur Verbesserung der Lebensumstände von Flüchtlingskindern bei uns in Mettmann beitragen möchten.

Daher wurde die Aktion „Kinder für Kinder“ auch in diesem Jahr wieder gestartet: So brachten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ausrangiertes Spielzeug, Süßigkeiten, Verpackungsmaterial und Geschenkpapier mit in den Unterricht. Hier wurden bei weihnachtlicher Musik fleißig Päckchen gepackt sowie Grußkarten geschrieben und liebevoll gestaltet. Das Ergebnis konnten sich sehen lassen: Zahlreiche Geschenke konnten am letzten Donnerstag vor den Ferien von Frau Müschenich, der Flüchtlingsbeauftragten der Diakonie Mettmann, in Empfang genommen werden.

Die Mühe hat sich gelohnt: Mit strahlenden Augen nahmen die Kinder der Mettmanner Flüchtlingsfamilien dann die Päckchen am Nachmittag im evangelischen Gemeindezentrum entgegen. Sie haben sich riesig gefreut, wie uns Frau Müschenich berichtete.

 

Antje Artmann, Johanna Willkowsky und Gitte Ebert (21.12.2020)


Die Klasse 5B engagiert sich für arme Kinder in Mettmann

Am Freitag, den 11.12.2020, ist Frau Mäder vom Kinderschutzbund zu uns in die Klasse gekommen, um unsere Spende für arme Kinder in Mettmann abzuholen. Die Spende betrug 150 Euro und wir haben dafür dieses Jahr verzichtet, uns gegenseitig Wichtelgeschenke zu kaufen. Dafür haben wir Geschenke selbst gebastelt oder uns Geschenke überlegt, die dem anderen eine Freude machen, die aber nichts kosten. Frau Mäder hat erzählt, dass manche Kinder nie ins Kino gehen können oder keine Hobbys machen können, weil ihre Familien sich das nicht leisten können und deshalb will der Kinderschutzbund erreichen, dass die Kinder aus armen Familien einen Schulabschluss schaffen. Am Ende hat sich Frau Mäder für unsere Spende und die Weihnachtskarte der Klasse ganz herzlich bedankt.

  

Lilly Michels und Simone Lederer, Klasse 5B (14.01.2021)


Sportunterricht zu Coronazeiten

Es ging um Kreativität. Und die gab es bei der 7c! Das Thema hieß „Eine Choreografie mit Kleingeräten“ und die Klasse hatte nicht nur viele tolle Ideen, sondern auch jede Menge Spaß.

Dabei ist es gar nicht so einfach, wenn man vorher noch nie mit Kleingeräten wie Stäben, Seilen, Bällen oder Reifen gearbeitet hat. Meistens greift man ja nur bei Mannschaftssportarten zum Ball. Umso spannender war es, den Ball diesmal bei Schrittfolgen einzusetzen. Auch Teamgeist war gefragt, um sich auf die Ideen der anderen Gruppenmitglieder einzulassen, zuzuhören und gemeinsam am Ziel zu arbeiten.

Für die Lehrerin war es eine Freude zu beobachten, wie die Gruppen zusammenwuchsen und ihre Choreografien von Stunde zu Stunde weiter entwickelten.

 

Am Ende wurden die Ergebnisse vorgeführt und es war toll zu erleben, mit wieviel Respekt und welcher Anerkennung die übrige Klasse auf die Leistungen reagierte.
Viel Applaus auch von mir!

 

Brigitte Breuch (16.12.2020)


„Bei den Kindern haben wir gerne zugehört!“

Das war die einhellige Meinung der Jury, die sich am Mittwoch (9. Dezember 2020) in der 3. Stunde in der Bücherei eingefunden hatte, um die oder den diesjährigen Schulsieger/in beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen zu ermitteln. Marianne Diyani-Gajek (6a), Sami Myschi (6b) und Lennard Schöller (6c) hatten sich bereits im Vorfeld als beste Vorleser/in ihrer Klasse qualifiziert.

 

Alle drei trugen ihre Wahltexte souverän und sehr lebendig vor. Die knappe Vorlesezeit von drei Minuten genügten ihnen, um die Zuhörer in ihre jeweilige Buchwelt zu entführen. Sei es der Einblick in das Leben einer dunkelhäutigen Legende, die uns verborgen blieb, das ironische Verständnis von verschiedensten Aussagen einer Mutter oder der Einblick in eine komische und trotzdem realitätsnahe Geschichte aus der Großstadt.

So fiel die Entscheidung der Jury, zu der auch Jakob Knoblich (9a), ein engagierter Mitarbeiter des Bücherei-Teams, und Johannes Knoblich (7a), der Vorjahressieger des Vorlesewettbewerbs, zählten, denkbar knapp aus.

Letztendlich wurde Lennard Schöller für seinen Vortrag aus Dorit Linkes Jugendbuch „Fett Kohle“ zum Schulsieger gekürt. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der nächsten Runde! 

Franziska Hübel (15.12.2020)


Aus alt mach neu…

Nachdem wir von der Technik-AG lange genug an einen ausrangierten Schul-PC als Notlösung gebunden waren, kam endlich die Zusage vom Förderverein für den neuen PC. Ein PC, der als Schaltzentrale für die Veranstaltungstechnik der Aula fungieren soll, muss allerdings besondere Anforderungen (z.B. fünf Monitoranschlüsse) erfüllen. Es war daher schnell klar, dass nur ein PC der Marke Eigenbau infrage kommt. Dabei haben wir uns dafür entschieden das Gehäuse, sowie einzelne Komponenten aus einem alten Schulrechner zu verwenden, um uns möglichst viel Budget für die leistungstragenden Komponenten freizuhalten.

Die Konfiguration und der Zusammenbau waren für uns problemlos zu bewältigen, da wir alle bereits Erfahrungen diesbezüglich im Privatbereich gesammelt haben. Der Zusammenbau verlief daher auch komplikationslos. Die gesamte Teileliste haben wir im letzten Bild zusammengefasst.

Da der PC endlich da ist, werden sämtliche Veranstaltungen in der Aula von nun an professioneller und vor allem deutlich störungsarmer ablaufen.

 

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein, der uns dies ermöglicht hat!

 

 

Daniel Schiller, Q2 (14.12.2020)


Mathematik Olympiade 2020: Das KHG gratuliert zu hervorragenden Ergebnissen!

Am 12. November 2020 war in diesem Jahr alles anders als sonst für die qualifizierten Teilnehmer der 2. Runde der Mathematik Olympiade. Statt in der Aula am IKG in Heiligenhaus mit weit über 100 Teilnehmern aus der Region um die begehrten ersten, zweiten und dritten Plätze zu wetteifern, trafen sich diesmal einige hochmotivierte KHGler direkt in ihrer Aula. Schließlich wurde dieses Jahr die Regionalrunde coronabedingt auch lokal durchgeführt.

Der Spaß am Lösen kniffliger mathematischer Fragestellungen wurde dadurch jedoch keinesfalls beeinträchtigt, denn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sehr, sehr viele Punkte sammeln. Diese bravourösen Ergebnisse konnten jetzt durch die folgenden Platzierungen belohnt werden:

Einen tollen dritten Platz erarbeitete sich Clara Hermann aus der Klasse 6a. Zwei hervorragende erste Plätze gingen an Denise Kaiser, Klasse 7c, und Julius Reiter, Klasse 7a. Julius hat dabei mit der maximal erreichbaren Punktzahl von 30 Punkten auch noch die Qualifizierung zur Landesrunde erreicht.

Wir gratulieren Euch allen ganz herzlich!

 

..und wünschen Euch auch im nächsten Jahr wieder viel Spaß und Erfolg bei der Mathematik Olympiade. Die Organisatoren, Martina Dörre und Gabi Datko

 

Gabi Datko (14.12.2020)


Jugend trainiert - gemeinsam bewegen (Nachtrag)

Große Freude beim Mädchensportkurs 8a/8b: Mit ihrem Schnappschuss am Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ (siehe den Artikel vom 16.11.2020) haben die Schülerinnen einen Scheck der Deutschen Bundesbahn in Höhe von 1000 Euro gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Brigitte Breuch (14.12.2020)


Adventliche Atmosphäre am KHG

Auch wenn in diesem Jahr unser traditioneller Adventsbasar leider nicht stattfinden konnte, so wollten wir es uns nicht nehmen lassen, unsere Pausenhallen und den Eingangsbereich vorweihnachtlich zu dekorieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 A haben daher am Freitag, den 27.11.2020, fleißig Grüngebinde gebastelt und aufgehängt, Fenster mit farbigen Papiersternen versehen und den Tannenbaum, eine Spende von Schley`s Blumenparadies, in den Farben unserer Schule geschmückt.

Somit begleitet auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft eine schöne adventliche Atmosphäre in der Zeit vor Weihnachten.

 

 Stefanie Werner, ELSA (30.11.2020)


Blätterrascheln im DaZ-Raum: Ausstellung zu Laubbäumen im Herbst

Teils erst seit wenigen Monaten in Deutschland, haben die Schülerinnen und Schüler des Förderkurses Deutsch als Zweitsprache (DaZ) eine kleine Ausstellung zu heimischen Laubbäumen entwickelt und in der Pausenhalle aufgebaut.

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Der Herbst“, den viele der jungen Migranten aus ihren Heimatländern nicht so kennen, wie er sich in Deutschland zeigt, haben die Jugendlichen zunächst Blätter und Früchte heimischer Laubbäume gesammelt. Das naturnahe Schulgelände des KHGs oberhalb des Mettmanner Baches machte es möglich!

 

Nach der Bestimmung der Funde spezialisierte sich jeder Schüler auf eine Baumart. Zu ihr sammelte er Informationen, fertigte Skizzen des Baumes, seiner Früchte, Schalen und Blätter an und trocknete letztere. In kurzen Texten fassten die Seiteneinsteiger die wichtigsten Informationen zu ‚ihrem‘ Baum zusammen. Alle erfuhren, wie schwierig es ist, beispielsweise die Blattform – gesägt, ganzrandig – oder die Blattoberfläche eines zu in einer Sprache zu beschreiben, die nicht Muttersprache ist. Welcher Deutsch-Muttersprachler könnte das in Persisch, Kurdisch oder Arabisch? Wer das Ergebnis betrachten möchte, findet dazu noch bis Ende November in der Pausenhalle des KHGs Gelegenheit.

Stefan Castelli (24.11.2020)


Caritas und KHG bringen Farbe ins Mettmanner Grau

Mit der Fertigstellung eines großflächigen Graffitos zum Artikel 1 des Grundgesetzes an der Betonwand in der Einmündung Tal-/Beethovenstraße schließen der Caritasverband für den Kreis Mettmann und das Konrad-Heresbach-Gymnasium (KHG) die erste Hälfte ihres Gemeinschaftsprojekts „Plakativ aktiv für Demokratie“ ab.

Das farbenfrohe Graffito strahlt weithin über die viel befahrene Einmündung der Beethoven- in die Talstraße und verkündet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ „Jetzt, wo diese Farben leuchten, wird im Kontrast zu der restlichen Wand erst deutlich, wie knallgrau dieser vorher war. Zahlreiche vorbeikommende Passanten zeigten während der Sprüh-Arbeiten große Freude an diesem neuen Farbtupfer“, sagt Heiko Richartz. Er ist im Fachbereich für Integration und Migration der Caritas zuständig für die Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und hat das Projekt entwickelt. „Als die Caritas auf unsere Schule zukam, waren wir sofort angetan und haben zugesagt“, sagt Latein- und Sportlehrerin Carolin Velsink, welche die Spray-Aktion für das KHG gemeinsam mit ihrem Kollegen Alexander Engel betreut. 

„Ziel der Aktion ist es auf die Bedeutung demokratischen Handelns und Elemente des Grundgesetzes hinzuweisen. Die kreative Auseinandersetzung mit den Grundgesetztexten sollte eine Sensibilisierung der beteiligten Schüler*innen für gesellschaftliche Erscheinungen wie Rassismus und Rechtsextremismus erzeugen und zeigen, dass diese mit dem Demokratie- und Menschenrechtsverständnis unseres Landes nicht vereinbar sind“, erläutert Richartz. So hatten zu Beginn des Jahres 2020 circa 15 Schüler*innen des KHG in drei Workshops unter Anleitung des Velberter Graffiti-Künstler David Augustyniak sowie der beiden Lehrkräfte und des Caritas-Mitarbeiters Wort-Bild-Marken zu den Grundgesetz-Aussagen „Alle Menschen sind gleich“ und „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ entwickelt.

Für die beiden Motive hatten Kreis und Stadt Mettmann die Wand an der Tal-/Beethovenstraße zur Verfügung gestellt sowie die RegioBahn einen großen Brückenpfeiler im Neandertal. Aufgrund der Pandemie hatte sich das gesamte Projekt, das bereits vor den Sommerferien zum Abschluss hätte kommen sollen, jedoch massiv verzögert, so dass der Brückenpfeiler erst im neuen Jahr seine Verzierung erhält.

Auch das Aufbringen des Graffito an der Wand Beethovenstraße hatte unter den Pandemie-Bestimmungen zu leiden: „Leider konnten nun nicht alle Schüler*innen, die an der Motiventwicklung beteiligt waren, auch mit sprühen. Dies haben nun die beiden Oberstufenschülerinnen Ann und Amelie (beide EF) übernommen. Die jüngeren Schüler*innen kommen dann im kommenden Jahr an der Brücke zum Zuge“, so Alexander Engel.

„Plakativ aktiv für Demokratie“ wurde finanziert vom Caritasverband für den Kreis Mettmann und durch Landesmittel von NRWeltoffen sowie Bundesmittel von „Demokratie leben!“. „Ganz großer Dank gilt der RegioBahn und allen beteiligten Behörden auf Seiten des Kreises und der Stadt Mettmann, die uns unbürokratisch unterstützt haben“, unterstreicht Richartz.

 

Heiko Richartz, Caritas (17.11.2020)


Jugend trainiert - gemeinsam bewegen

Wie wichtig der Schulsport ist, wollte der Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ verdeutlichen.

Die Deutsche Schulsportstiftung als Träger von „Jugend trainiert“, die Kultusministerien der Länder und die am Wettbewerb beteiligten Sportverbände hatten die Schulen zu diesem Aktionstag aufgerufen. Das ambitionierte Ziel von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde bei Weitem übertroffen.

Der von mehreren Sponsoren begleitete Aktionstag fand nicht zentral an einem Ort statt, sondern verteilt auf 1.273 Schulen im gesamten Bundesgebiet. 235.000 Schülerinnen und Schüler setzten mit ihren Lehrkräften an ihrer Schule ein starkes Zeichen für den Schulsport.

Auch das KHG hat mit allen fünften Klassen, einer sechsten Klasse und einem 8er Mädchenkurs teilgenommen. Auf dem unteren Schulhof des KHGs wurden vier Bewegungsparcours aufgebaut, auf denen es um Ausdauer, Koordination und Ballgeschicklichkeit ging. Alle Ideen wurden von den Achtermädchen in einer Projektarbeit erarbeitet, was gar nicht so einfach war, denn alle Abstands- und Hygieneregeln mussten mitgedacht werden.
So wurden die teilnehmenden Klassen aus dem laufenden Unterricht geholt und Corona gemäß zum unteren Schulhof eskortiert, wo sie mit Musik zu einem kleinen Aufwärmprogramm empfangen wurden. Anschließend haben sich die Schülerinnen und Schüler für einen Handball-, Fußball-, Sprung- oder Limboparcours entschieden. Nach rund einer halben Stunde wurden die Klassen so zurückgeführt, dass sie ihren Nachfolgern nicht begegneten …

 

 

Auch weit über diesen Aktionstag hinaus halten wir am KHG den so wichtigen Sportunterricht unter den erschwerten Bedingungen aufrecht. Denn wo sonst können sich die Schülerinnen und Schüler noch bewegen, wenn der Sportverein, der Bolzplatz oder die Tanzschule geschlossen bleiben müssen. Und es liegt nicht jedem, den eigenen Schweinehund zu überwinden und alleine in die Natur zum Joggen oder Fahrradfahren zu gehen. Somit findet außer im Sportunterricht kaum noch Bewegung statt, die aber gerade jetzt so wichtig fürs Wohlbefinden ist!

Brigitte Breuch (16.11.2020)


Nina Bohlken ist Gewinnerin des Landesessaywettbewerbs 2020

Die Freude wippte unter Masken. Die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Leistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 am Konrad-Heresbach-Gymnasium strahlten mit Nina Bohlken um die Wette: Die frisch gekürte Gewinnerin des Essaywettbewerbes des Landes Nordrhein-Westfalen 2020 kommt aus ihren Reihen. Nach Simon Klüwer 2015 stellt das KHG zum zweiten Mal in kurzer Zeit den Landessieger des Literaturwettbewerbs.

Bereits im Juni dieses Jahres erhielt die Oberstufenschülerin Nachricht von der ausrichtenden Berkenkamp-Stiftung: Mit ihrem Essay über den Aphorismus Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein“ („Die Titanen“) gehöre sie zu den Landessiegern. Ihr Deutschlehrer, Herr Castelli, hatte sie und ihre Mitschüler im Unterricht auf die Wettbewerbsteilnahme vorbereitet, im Homeschooling verfassten die EF-Schüler anschließend jeweils einen Essay.

Die Jury lud Nina Bohlken und die übrigen Landesssieger nun zur Teilnahme an einem Literaturseminar in die Schillerstadt Marbach ein, in dessen Rahmen auch die Platzierungen der Landessieger bekannt gegeben werden sollten. Coronabedingt fand diese besondere Veranstaltung im November online statt, um die jungen Talente trotz der Pandemie in Kontakt miteinander zu bringen, zu fördern und zu würdigen. Das Programm unter der Leitung Vanessa Greiffs vom renommierten Deutschen Literaturarchiv Marbach umfasste unter anderem ein Werkstattgespräch mit dem vielfach ausgezeichneten Autoren Akos Doma sowie einen Schreibworkshop zum Thema „Was ich gefunden habe und was ich verloren habe.“ Den Abschluss und Höhepunkt des zweitägigen Webinars bildete die Preisverleihung anlässlich des nordrhein-westfälischen Landesessay-wettbewerbes durch den Vorstand der Berkenkamp-Stiftung. Nina Bohlken erhielt den ersten Preis für ihren Beitrag.

 

„Ich habe über gut zwei Wochen hinweg immer mal wieder meine Ideen zu Hölderlins Gedanken auf einem Collegeblock notiert, sie ausformuliert, mir Metaphern ausgedacht, gelöscht, versetzt, umformuliert“, berichtet die KHG-Schülerin aus ihrer Schreibwerkstatt. Roter Faden ihres Essays ist eine Schiffspassage, während der die Autorin die hohe See des menschlichen Miteinanders bereist, seinen Sonnenseiten und stürmischen Fährnissen begegnet, Fragen nach dem stellt, was Halt verleiht, und Denkanstöße gibt. „Ich glaube, deshalb habe ich gewonnen“, vermutet Nina Bohlken zurückhaltend. Die Schulgemeinschaft freut sich mit ihr und gratuliert herzlich zu diesem glänzenden Erfolg.

 

Stefan Castelli (12.11.2020)

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Ist doch nur Spaß?! - Law4school-Webinar zum Thema „Cybermobbing“ klärt auf

Am Montag, den 26.10.2020, fand für alle sechsten und achten Klassen des KHG das Law4school-Webinar zum Thema „Recht im Internet –Cybermobbing“ statt. Innerhalb dieser 90-minütigen und altersgerecht angepassten Veranstaltung informierte die Referentin, Rechtsanwältin Frau Stückmann, anhand von konkreten Beispielen über Gefahren und Risiken im Bereich Social Media bzw. im Internet.

Des Weiteren konnten auch interessierte Eltern am Dienstagabend, den 27.10.2020, an einem für Eltern gestalteten Webinar mit Frau Stückmann teilnehmen.

Ziel des Webinars ist es, Schülerinnen und Schüler für ein verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit den neuen Medien zu sensibilisieren und durch das Aufzeigen von rechtlichen Grenzen zum Nachdenken anzuregen.

Die Veranstaltung wurde vom ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) organisiert und finanziert.

Bisher waren die Resonanzen von Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft durchweg positiv.

Die Eltern, die am Elternwebinar teilgenommen haben, bekommen die von der Referentin bereitgestellten Unterlagen per Email zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu den Webinaren finden sich unter https://www.law4school.de.

 

 Stefanie Werner, ELSA am KHG, Präventionsarbeit (03.11.2020)


Wie Schweizer Käse …

Die Haut unseres Planeten kennen wir mittlerweile ganz gut, unter anderem deshalb, weil wir sie wie einen Schweizer Käse anbohren, um immer dichteres kartografisches Material über die geologischen Untergründe unseres Gebietes zu erhalten.

 

Die SuS des WPU-PlanetERDE-Kurses waren heute live dabei, als der Geologische Dienst NRW eine Trockenbohrung auf dem Gelände unseres Kooperationspartners Stiftung Grüne Kiste auf Gut Meurersmorp durchführte. Neben der lauten, schlagenden Methode der Trockenbohrung bestaunten wir hierbei natürlich zunächst das Equipment, wie Bohrlastwagen, Bohrgestänge, Bohrkerne usw. Wirklich interessant aber waren die Schichtsubstanzen im Profil der Bohrkerne mit Altern zwischen rund 100.000 und 400 Millionen Jahren. Die bindige Bodenmasse aus einer Ablagerungszeit von vor 28 Mio. Jahren in den Händen zu kneten, ist schon eine faszinierende Erfahrung. Auf einmal tauchen Muschelschalen auf, die aus der Zeit stammen, als die Nordsee in der niederrheinischen Bucht bis fast bis Bonn anstand. Genauso, wie mit dem Fingernagel in halbfesten Schichten kurz vor dem Festgestein zu kratzen, die aus einer Zeit stammen, zu der die Oberfläche noch nicht ansatzweise die Form der Kontinente aufwies, wie wir sie heute kennen. Alles für uns heute kaum vorstellbar. Damit wird ein Bohrkern zur Zeitreise, die natürlich einer Übersetzung durch Experten bedarf – an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für die freundliche und kompetente Anleitung durch Herrn Mighali und sein Team vom Geologischen Dienst NRW!

Dr. Björn Hildebrandt (30.10.2020)


VR-Brillen Workshop

Am 01.10.2020 fand ein VR-Brillen Workshop am KHG statt. Er dauerte drei Stunden. Eigentlich sollte er bereits im Mai stattfinden. Wegen des Corona-Lockdowns ging es damals leider nicht. Zum Glück wurde der Workshop nachgeholt.

Als erstes mussten wir unsere VR-Brillen selbst zusammenbauen. VR-Brillen sind „virtuelle Realität - Brillen“. Damit kann man dreidimensional über das Handy sehen. Das Zusammenbauen war ganz schön kniffelig.

Danach hatten wir eine Pause. In der konnten wir in der Cafeteria etwas essen, draußen spielen oder anderes tun. Als wir aus der Pause wiederkamen, haben wir den Raum gewechselt, um am Computer unsere eigene virtuelle Welt zu erstellen. Die konnten wir dann auf unserem Handy angucken oder über die VR-Brille. Übrigens haben wir auch Schulhandys bekommen, falls wir unsere vergessen hatten, etwas nicht funktionierte oder wir keins hatten.  

Mir hat der Workshop viel Spaß gemacht. Gerne würde ich etwas ähnliches noch einmal machen.

Lina Devigne, Klasse 6c (24.10.2020)


DaZ-Schüler starten strahlend in die Herbstferien

Strahlende Gesichter am letzten Schultag vor den Herbstferien im DaZ-Raum des Konrad-Heresbach-Gymnasiums: 13 Schülerinnen und Schüler erhielten aus den Händen des Schulleiters Horst Knoblich ein Zertifikat als Beleg ihres erfolgreichen Abschneidens bei der Sprachprüfung im Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Als Seiteneinsteiger in das deutsche Bildungssystem lernen die Jugendlichen zwei Jahre lang intensiv Deutsch im Förderunterricht, um schrittweise im Regelunterricht ihrer Jahrgangsstufe Fuß fassen zu können. Dabei werden sie von Fachlehrern, Oberstufenschülern und Schülereltern individuell unterstützt: Lernen in sozialer Verantwortung findet statt.

Dass die jungen Migranten auf einem guten Weg sind, zeigen ihre Prüfungsergebnisse: Alle Kandidaten bestanden sowohl den mündlichen als auch den schriftlichen Teil der Prüfung. DaZ-Zertifikate konnten neunmal auf der Niveaustufe A1 des europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachenkenntnisse, dreimal auf Niveaustufe A2 und einmal auf Niveaustufe B1 vergeben werden. Wenn das kein guter Start in die Herbstferien ist.

 

 Joanna Zon, Stefan Castelli (10.10.2020)


Mit 19.856 Radkilometern auf Platz 1 in Mettmann

Zum diesjährigen Mettmanner Stadtradeln konnte unser Team "KHG Mettmann" stolze 19.856 Kilometer beitragen und landete damit als Team mit den meisten Radkilometern direkt im ersten Jahr der Teilnahme auf Platz 1 in der Gesamtwertung. Mit 148 Aktiven waren wir damit auch das mit Abstand größte Mettmanner Team.

Herzlichen Dank an alle Radelnde, die mit jedem einzelnen Kilometer zu diesem Erfolg beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind die Klassenteams: Die Klasse 5c sammelte unglaubliche 3.734km, gefolgt von der Klasse 6b mit 3.032km und der Klasse 9b mit 1.990km. Aber auch die Teams der Klassen 6c, EF, 5b, 8b, 7a, 9d, 5a und 7b steuerten neben dem Hauptteam viele, viele Kilometer zu unserem Sieg bei.

Eine Auswertung und Preisverleihung durch die Stadt Mettmann wird noch folgen.

 

Claudia Reiter (06.10.2020)


ABSCHLUSS – UND DANN? ScHNUPPERTAG FÜR DIE REALSCHÜLER*INNEn DES 10. JaHrgangs

Am 02.10.20 gab es am Konrad-Heresbach-Gymnasium zum zweiten Mal die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Carl-Fuhlrott-Realschule, unsere Schule und unseren Unterricht im Rahmen eines Schnuppertages besser kennenzulernen. Das KHG stellt für die Schülerinnen und Schüler der CFR eine Möglichkeit dar, nach dem Abschluss an der Realschule (mit Qualifikationsvermerk) die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Insgesamt 20 Interessierte bekamen die Gelegenheit, alle Fragen zu einer möglichen Laufbahn am Gymnasium zu stellen und bekamen bei Probe-Unterrichtsstunden einen Einblick in die Fächer und Inhalte der gymnasialen Oberstufe. Im Anschluss wurde der Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa reflektiert. Ein gelungener Tag, der hoffentlich dazu führt, einige von diesen motivierten Jugendlichen im kommenden Jahr an unserer Schule begrüßen zu dürfen! 

Johanna Willkowsky (05.10.2020)


Die Kooperation „Stiftung Grüne Kiste/Konrad-Heresbach-Gymnasium“ trägt erste Früchte

Im Frühjahr gesäet, am Ende der Sommerferien gehegt und gepflegt und gestern geerntet! Die ersten sichtbaren Früchte unserer entstehenden Gartenschule in Zusammenarbeit mit der Stiftung GRÜNE KISTE auf Gut Meurersmorp liegen im Bereich der Lehrerzimmer unserer Schule zur Abholung bereit.

 

Im Februar 2020 besuchten wir mit einer Gruppe des Kollegiums Gut Meurersmorp und verschafften uns einen ersten Überblick der tollen Möglichkeiten vor Ort auf dem Hof des Landwirtes Peter Drenker, dem Betreiber der in Mettmann gut bekannten Grünen Kiste. Die Zusammenarbeit startete …

 

Nachdem wir beim Setzen der ersten Kürbispflanzen auf der Gartenparzelle unserer Kooperation als Schule noch nicht zugegen waren, halfen bereits knapp 30 fleißige HelferInnen aus der Jgst. 9 am Montag vor dem Schulstart dieses Schuljahres bei der Regulierung des Beikrautes (umgangssprachlich: Unkraut jäten). Unter erbarmungslos sengender Sonne wühlten wir uns mit und teils ohne Handschuhe durch Distel und Melde, um unseren reifenden Kürbissen wieder etwas Sonnenlicht zu verschaffen. Begleitet von einem leckeren Elternbuffet ließen wir dann den hochsommerlichen Abend gemütlich im Stinderbachtal auf Gut Meurersmorp ausklingen.

 

Und pünktlich zur Erntezeit packte dann eine achtköpfige (!) Erntegruppe (größtenteils aus Mitgliedern der AG Ökologische Umgestaltung von Herrn Adler) am vergangenen Montag noch einmal kräftig mit an und erntete die ersten sicht- und essbaren Erfolge dieser Zusammenarbeit.

Bei Wind und Wetter und mit nassen Hosen, Schuhen und Socken stapfte die unerschrockene Helfertruppe unermüdlich durch das Feld und trug voll beladene Kürbiskisten zum Anhänger.

Aber wie bekommt man ca. 200 Kürbisse von Gut Meurersmorp zur Schule und dann vor die Lehrerzimmer? Wie immer nicht allein …

 

Unser ehemaliger Schüler Birk Meiser – heute selbstständiger Agraringenieur – betreut als landwirtschaftlicher Experte die Zusammenarbeit von Stiftung und Schule und transportierte die wertvolle Fracht via Anhänger zur Schule. Vor Ort packte dann der Erdkunde-LK von Herrn Fuisting mit an; erst eine sechsköpfige, hochmotivierte Teilgruppe, am Ende der ganze Leistungskurs, denn der Nachschub an Kürbissen wollte einfach nicht abreißen!

 

Und nun die herzliche Einladung: Greifen Sie beherzt zu!

 

Geben Sie bei ihren Kindern Bestellungen auf oder kommen Sie (wenn möglich vereinzelt und mit Maske😉) vorbei und bedienen Sie sich an der leckeren Frucht dieser aufkeimenden Zusammenarbeit. Über eine kleine Spende an die Stiftung Grüne Kiste, von der unsere SuS direkt profitieren werden, würden wir uns dabei sehr freuen!

 

Viele Grüße

Michael Hannaford & Björn Hildebrandt

Björn Hildebrandt (29.09.2020)


Klassenfahrt nach Panarbora

Wir, die 6a, waren vom 07.09.2020 - 11.09.2020 auf Klassenfahrt in Waldbröl, in einer Jugendherberge mit dem Namen Panarbora. Diese Jugendherberge war aber keine gewöhnliche. Sie war gleichzeitig auch ein Naturerlebnispark, welcher direkt neben einem großen und schönen Wald liegt. Das Gelände der Jugendherberge war sehr groß. Darauf gab es einen großen Spielplatz, einen Kräutergarten, ein Volleyballfeld, einen 40 Meter hohen Turm, von dem man eine wunderschöne Aussicht hatte und vieles mehr.

In der Jugendherberge gab es mehrere Dörfer. Es gab das Afrika-Dorf, das Asien-Dorf und das Südamerika-Dorf. Für fünf Tage durften wir im Südamerika-Dorf leben. Dort waren vier Holzhütten, in dem jeweils acht Kinder gemeinsam leben konnten. Für die Lehrer gab es auch eine Holzhütte mit zwei Zimmern. In unserem Dorf verlief sogar ein kleiner Fluss. Bis 22 Uhr durften wir noch Freunde aus anderen Zimmern besuchen. Danach war aber Nachtruhe.

Wir hatten jeden Tag ein wirklich tolles Programm. Wir sind beispielsweise Baumklettern gegangen, habe eine GPS-Tour gemacht, gemeinsame Spiele gespielt, eine Stadtrallye durchgeführt und einen Baumwipfelpfad besucht. Auch das Essen war sehr lecker. Einig sind wir uns alle: Das war eine sehr, sehr schöne Klassenfahrt!

Emily Anhut, 6a (28.09.2020)  


Molekülkino in 3D am KHG

Eine ganz besondere Chemiestunde durften alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Donnerstag (24.09.2020) erleben. Herr Prof. Dr. Auer vom Max-Planck-Institut in Mühlheim gab mithilfe von 3D Brillen Einblicke in die Welt der Moleküle.

Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, dass es mehr als 14 verschiedene Strukturen von Eis gibt, sondern konnten in der 3D Computeranimation sogar bewegliche Wasserteilchen beobachten.

Außerdem konnten alle die Verformbarkeit von Metallen und die Streckung von Polymerketten auf Teilchenebene verfolgen, ebenso die Vorgänge am Platinkatalysator in einer Brennstoffzelle. Besonders beeindruckend aber war die Animation eines Kolibakteriums, das in 3D von der Leinwand zu fliegen schien.

Die Fachschaft Chemie bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Auer und hofft, dass diese Veranstaltung bald wiederholt werden kann.

 

 

Claudia Reiter (26.09.2020)


Eine 5. Klasse radelt im Spitzenfeld!

Erst fünf Wochen am KHG und schon ganz nach vorne geradelt. Das Geheimnis unseres Erfolgs? Fahrrad-training mit Frau Breuch, ein sonntäglicher Ausflug durchs Neandertal und das Motto „every little helps“ oder - aufs Stadtradeln bezogen - „jeder Kilometer zählt“.

 

Ein Anwohner staunte nicht schlecht, als sich am späten Sonntagvormittag eine größere Gruppe von Schülern samt einigen elterlichen Begleitern und drei Lehrerinnen vor dem KHG einfand. Frau Breuch hatte eingeladen zu einer Radtour durchs Neandertal, damit wir an diesem wunderbaren Spätsommertag noch ein paar Kilometer fürs Stadtradeln sammeln konnten.

Obwohl es ein paar Steigungen zu nehmen galt, war die Stimmung super, und wir hielten des öfteren an, um einfach nur die Aussicht zu genießen oder einen Moment am Ufer der Düssel unter dem Laubdach der großen, alten Bäume zu entspannen. Uns wurde bewusst, in welch schöner Umgebung wir leben und wie wichtig der Erhalt dieser Wälder und unseres Lebensraums ist.

Denn es geht ja beim Stadtradeln nicht nur darum, uns sportlich zu betätigen und uns dem  Wettbewerb zu stellen. Radeln für ein gutes Klima. Wie schön wäre es, wenn wir am KHG nach dem Stadtradeln einfach weiter radeln...

Bettina Struchholz (22.09.2020)

 


„Klang meines Körpers“ – eine Ausstellung zum Thema Essstörungen, die berührt

Wie bereits in den vergangenen Jahren war die prämierte Ausstellung „Klang meines Körpers“ auch in diesem Jahr am Konrad-Heresbach-Gymnasium ein voller Erfolg.  So besuchten in der Woche vom 14.-18. September 2020 alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 das interaktive Ausstellungsprojekt und informierten sich über das Thema „Essstörungen“. Mittels kreativer Medien tauchten sie dabei in die Gefühlswelt von Betroffenen ein und wurden so auf wertschätzende Weise für das Thema sensibilisiert. Die ganz persönlichen Geschichten der sechs betroffenen Frauen und Männer zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, achtsam und respektvoll miteinander umzugehen.

 

Ein großer Dank gilt Frau Neugebauer von der Caritas Suchthilfe, die Frau Ebert, Herr Fuisting, Frau Reiter und Frau Werner bei der Durchführung des Projektes mit Engagement unterstützte. Ebenso war die großartige Unterstützung von Karin Brombeis, ehemalige Betroffene und Schülerin des KHGs, sehr wertvoll. In diesem Jahr wurde die Ausstellung vom Jugendschutz Mettmann finanziert.

Alle Mitwirkenden sind sich einig, dass das KHG als Kooperationsschule des Projektes „Klang meines Körpers“ auch im nächsten Schuljahr den Ausstellungsbesuch wieder ermöglichen wird.

 

Stefanie Werner, Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss, 22.09.2020


„Kann ich, was mein Fahrrad kann?“ – Fit fürs Stadtradeln

Im Rahmen des Projekts „Kann ich, was mein Fahrrad kann?“, frischte die Klasse 6b ihre Fähigkeiten und Kenntnisse rund um das Thema Fahrradfahren auf. Nach bestandenem Fahrradcheck wurde mit den praktischen Übungen und Spielen zur Fahrradbeherrschung auf dem Schulhof gestartet. Wer schafft es eine vorgegebene Strecke am langsamsten zurückzulegen, ohne dabei umzufallen? Zerreißt die Zeitung beim einhändigen Fahren mit dem Partner? Wie wirken meine Bremsen und wie bremse ich richtig? Diese Fähigkeiten demonstrierten die Schüler anschließend noch einmal in einem Fahrradparcours.

Konzentration, Regeln einhalten und Rücksichtnahme waren dann von besonderer Bedeutung, als es hieß wir drehen ein paar Runden auf dem Schulhof. So kamen zusätzlich zu den Kilometern, die auf dem Schulweg gesammelt wurden, ein paar weitere Kilometer fürs Stadtradeln zusammen.

Bevor es dann auf große Tour ging, wurde noch das Fahren in der Gruppe auf dem Schulhof geübt. Abstand zum Vordermann, nicht überholen und das Signal des ersten Fahrers zum Bremsen oder langsamer werden berücksichtigen - gar nicht so einfach, denn 27 Fahrräder bilden eine Schlange von fast 70 Meter und unsere Runde auf dem Schulhof ist nur ca. 100m lang.

Am Dienstag brachen wir dann zu unserer Fahrradtour auf, um endlich richtig viele Kilometer fürs Stadtradeln zu sammeln. Frau Artmann führte die Gruppe an und Frau Wilhelm achtete am Ende darauf, dass keiner verloren ging. Der Weg führte uns über Fahrradwege nach Gruiten und dann über Waldwege entlang der Düssel zurück nach Mettmann zum Spielplatz am Neandertalmuseum. Dort gab es ein wohlverdientes Eis! Kein Sturz, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h und insgesamt 522 gesammelte Kilometer. Toll gemacht!

Damit erhöhten sich die Kilometer unseres Klassenteam 6b deutlich und wir leisteten einen Beitrag zu den vom Team KHG insgesamt gesammelten Kilometern.

 

 

S. Wilhelm (17.09.2020)


Jede Menge Kilometer

Viele Kilometer für das Stadtradeln sammelte die Klasse 9b bei ihrer Fahrradtour nach Kaiserswerth. Am Donnerstag (10.09.2020) ging es bei bestem Wetter über Knittkuhl, Grüner See und Flughafen nach Kaiserswerth zum Rhein. Nach einer kurzen Pause an der Suitbertus Basilika fuhren wir über Kalkum, Lintorf und Ratingen zurück. Nachdem schließlich die letzten Höhenmeter vom Schwarzbachtal nach Mettmann geschafft waren, gab es für alle zur Stärkung eine Bratwurst, die wir uns nach 52km wirklich verdient hatten.

An dieser Stelle möchte ich auch ein ganz großes Lob an alle aktiven Radler beim Stadtradeln aussprechen: Großartig! Jeder Kilometer zählt! Und noch ein Hinweis an alle Klassenteams: Die Stadt Mettmann verlost unter allen Klassenteams, die mindestens 200km schaffen, 50€ für die Klassenkasse. Viel Spaß weiterhin!

 

Claudia Reiter (14.09.2020) 


Das KHG ist eine „DIGITALE SCHULE“ – jetzt auch offiziell und mit Siegel

v.l.n.r.: Michael Wiesenhöfer (Leiter des Schulamtes der Stadt Mettmann), Andreas Ehrhard (Informatiklehrer), Horst Knoblich (Schulleiter),  Jens Teller (stellv. Schulleiter)
v.l.n.r.: Michael Wiesenhöfer (Leiter des Schulamtes der Stadt Mettmann), Andreas Ehrhard (Informatiklehrer), Horst Knoblich (Schulleiter), Jens Teller (stellv. Schulleiter)

Schulleiter Horst Knoblich konnte die Ehrung am vergangenen Freitag im Rahmen einer digitalen Feierstunde entgegen nehmen - Plakette und die Urkunde wurden zuvor per Post versandt.

 

Für die Bewerbung des Jahres musste detailliert dokumentiert werden, welche Anstrengungen in den letzten Jahren unternommen wurden, um die Konzepte digitaler Bildung dauerhaft zu etablieren. Hier konnte das KHG glänzen, denn beginnend mit dem Medienscouts-Einsatz bei der Einführung sicherer Passwörter in Klasse 5, dem Fach ITG (Informationstechnischen Grundbildung) für alle Schülerinnen und Schüler in den Klassen 6 und 8, die systematische Präventionsarbeit mit dem Internettag, den Webinaren law4school zu Recht im Internet, dem Informatikunterricht in Klasse 8/9 bis hin zu den seit mehreren Jahren bestehenden Angeboten 3D-Druck, Robotik sowie Virtual Reality im Rahmen der Begabtenförderung KHG-XL ist das Angebot am KHG sehr breit aufgestellt. Die Kooperation mit der Hochschule Bochum als auch mit externen Firmen (MAIT und WE-EM in Mettmann) im Rahmen digitaler Projekte ergänzen den Reigen, der in der Gesamtheit dazu beigetragen hat, das rar gestreute Siegel zu erhalten. 

Damit so eine Bewerbung gelingt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Das Ganze war eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten. „Dahinter steckt jahrelange Schulentwicklungsarbeit und eine gemeinsame Kraftanstrengung des gesamten Kollegiums.“, so Ministerin Yvonne Gebauer in Ihrer Videobotschaft. So kümmern sich mittlerweile ein Team aus vier Kollegen darum, dass im Hintergrund alles reibungslos läuft, beginnend mit dem Learnmanagementsystem Moodle, das am KHG schon lange vor Corona etabliert war und genutzt wurde, über die schulischen PCs, Tablets, Beamer sowie das WLAN bis hin zur Verwaltung der schulischen E-Mailadressen und Passwörter. Die Inhalte des Faches ITG wurden und werden von einem Team gemeinsam weiterentwickelt, das einen breiten Fächerkanon abdeckt, was dazu führt, dass die dort gelernten digitalen Kompetenzen auch in den Fachunterricht getragen werden und kein Inselwissen bleiben.  

Natürlich ist ein Label DIGITALE SCHULE nicht zu erlangen, wenn nicht ein gewisses Maß an Ausstattung vorhanden ist. Hier zeigt sich, dass eine kontinuierliche und mit der Stadt Mettmann abgestimmte Anschaffung sinnvoller Gerätschaften gepaart mit eine stetigen Fortbildung des Kollegiums und einem hohen Einsatz bei der Planung, Einrichtung und Wartung der Ausstattung dazu führen kann, dass trotz schwieriger Haushaltslagen Bildung im digitalen Bereich gelingen kann. Interaktive Whiteboards, die aufgrund des Preises nicht flächendeckend beschafft werden konnten, sucht man im KHG daher ebenso vergebens wie nur mit sehr hohem Aufwand zu wartende Laptopwagen.

Nur 2,4% der Schulen in NRW (132 von über 5400, die dieses Siegel erhalten könnten) besitzen das Siegel DIGITALE SCHULE, bundesweit sogar nur 1,4% (450 von über 32.000 Schulen). Es ist gültig für drei Jahre, danach ist eine erneute Bewerbung notwendig. Die „Digitalen Schulen“ stehen unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär.

Weitere Informationen zur Auszeichnung DIGITALE SCHULE finden sich unter https://mintzukunftschaffen.de/hintergrund/

Andreas Ehrhard (11.09.2020)


Kommunalwahl 2020 - Wahlaufruf

Auch bei uns am KHG ist die kommende Kommunalwahl am 13. September allgegen-wärtig. Wir, der Q2 SoWi ZK Teller, haben daher eine Aktion gestartet um das politische Interesse unserer Schüler*innen zu wecken. Nachdem wir uns die letzten Wochen bereits ausgiebig über die bevorstehenden Kommunalwahlen informiert haben, entstand die Idee unsere Mitschüler*innen ebenfalls über das Thema zu informieren. Hierfür haben wir ansprechende Plakate gestaltet und diese in der Pausenhalle platziert. Wer mehr wissen möchte, kann neben den Plakaten auch Texte mit weiterführenden Informationen finden. Wir sehen es in der in der politischen Verantwortung der wahlberechtigten Schüler*innen, diese zu motivieren am Tag der Kommunalwahl ihr Wahlrecht aktiv auszuüben. Mit dieser Aktion möchten wir verdeutlichen, dass auch die jüngere Generation Einfluss auf die Politik ausüben kann. Wir rufen alle unsere Mitschüler*innen auf am Sonntag wählen zu gehen!

 

Daniel Schiller & Tobin Kriwet, Q2 (10.09.2020)

Die Plakate im Überblick


SV ruft zum Tragen der Maske im Unterricht auf

Wie man den Medien entnehmen kann, gilt ab Dienstag, 1. September 2020 keine landesweite Maskenpflicht während des Unterrichts mehr.  

Auch wenn die Maske für uns alle manchmal nervig ist, möchten wir, eure Schülervertretung, euch und Sie alle, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer dazu aufrufen, die Maske weiterhin auch während des Unterrichts zu tragen.

Dies ist ein einfaches und effektives Mittel, sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen - auch in den Klassenräumen, in denen der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann.

Lasst uns zusammenhalten und zeigen, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst sind – ganz nach unserem Leitmotto: Lernen in sozialer Verantwortung.

 

Wir, eure Schülervertretung, bedanken uns bei allen, die diesem Aufruf folgen.

 

Jana Reiter, Schülersprecherin (01.09.2020)


"Welcome back" - Willkommen zum ersten Schultag

Mit einem farbenfrohen Schriftzug wurde die Schüler- und Elternschaft des KHG heute, am ersten Schultag nach den Ferien, in der Schule  begrüßt. Das Elterngremium der AGILEN initiierte diesen Gruß als „Herzliches Willkommen“ für alle Lehrkräfte und Schüler der Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe nach einer langen Zeit, in der die Schule leerbleiben musste.

Ein besonderer Gruß richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der drei neuen Fünferklassen in Form von guten Wünschen sowie einem Schriftzug für die Klasse auf eine Schiefertafel gebracht. Die vor zwei Jahren begonnene Tradition des Geschenks in Form  eines Lesezeichens für jeden Fünftklässler wurde ebenfalls fortgeführt.

Wir wünschen allen ein gutes & erfolgreiches Schuljahr und ein wertschätzendes und gesundes Miteinander!

 

Für die AGILEN (Elterngremium) Sigune Fischer & Andrea Lauer (12.08.2020)


„Mit Abstand die Besten…“

diese Worte des Vertreters der Elternschaft des Abiturjahrganges 2020 des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, Herrn Althoff, sollten sich im Laufe der feierlichen Abiturzeugnisvergabe oft als richtig erweisen. Gemeint waren damit sicherlich zunächst die 68 Abiturientinnen und Abiturienten, die auch in diesem Jahr mit hervorragenden Leistungen, unter anderem 3-mal die Bestnote, zudem ohne auch nur eine einzige Bestehensprüfung, und auch noch unter erschwerten Bedingungen ihre Reifeprüfung abgelegt hatten. Die Würdigung des unter Corona-Bedingungen Geleisteten zog sich auch durch die einzelnen Redebeiträge von Bürgermeister Dinkelmann, dem bereits erwähnten Elternvertreter Herr Althoff, dem Schulleiter Herr Knoblich, den beiden kirchlichen Vertretern Herr Uhlmann und Herr Artmann, den Jahrgangsstufenleitern Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt und natürlich von den Vertretern der Schülerschaft Daniel Elia Maxeiner und Cedric Rothfuß, die allesamt die Veranstaltung bereicherten. Der seltsamen und von Abstand bestimmten Atmosphäre trugen z.B. Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt Rechnung, indem sie die Dualität von "Schein und Realität"ebenso zum Kern ihrer Ausführungen machten wie auch die Aufforderung, die "Dinge immer einer Echtheitsüberprüfung zu unterziehen". Wie die anderen Redner warfen sie dabei sowohl einen Blick zurück und trugen der Ausnahmesituation damit Rechnung, ließen aber nicht das wesentliche, nämlich die Zukunft der Abiturientinnen und Abiturienten aus den Augen und legten damit den Fokus auf das vor ihnen Liegende. Das Motiv des „Abstands“ zeigte sich jedoch auch an den vielen organisatorischen Hürden, die genommen werden mussten, um die Veranstaltung im Beisein der Eltern und enger Familienmitglieder und einiger Lehrer des KHGs überhaupt in der Stadthalle stattfinden lassen zu können. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept und ein großes Maß an Mitarbeit aller Beteiligten ermöglichte es, auch diesen Jahrgang mit Würde und in einem feierlichen Rahmen zu verabschieden. Besonders hervorzuheben im Rahmen einer rundherum gelungenen Veranstaltung sind sicherlich die musikalischen Beiträge, die durchweg stehende Ovationen nach sich zogen. Die gesanglichen Einlagen von Emma Luttinen mit einer hervorragenden Interpretation von "We were young" und Karoline Sipemann und Thalia Reinhardt mit dem zu Herzen gehenden "Time of our lives", sowie das von Frau Bildheim unter Begleitung von Herrn Dr. Hildebrandt vorgetragene "Unwritten" trugen ebenso zu dieser Feierlichkeit bei wie die Darbietung von Elia Maxeiner am Klavier von "All of me". Daneben glänzten alle anwesenden Abiturientinnen und Abiturienten durch ihre Outfits, welche sie zwar nicht bei dem leider entfallenden Abi-Ball zur Schau tragen konnten, jedoch immerhin bei diesem festlichen Anlass. Die eigentliche Vergabe der Zeugnisse durch Schulleiter Herr Knoblich, die Oberstufenkoordinatorin Frau Dörre, der Jahrgangsstufenleiter Frau Ihle und Herrn Dr. Hildebrandt sowie den Leistungskurslehrern erfolgte dann zwar ohne traditionellen Handschlag und in Kleingruppen auf der Bühne, der Freude über das bestandene Abitur und dem nun endlich in der Hand liegenden Abschlusszeugnis sowie der Vorfreude auf die nun vor ihnen liegende außerschulische Freiheit tat dies jedoch kaum einen Abbruch. Das Motto der Stufe „The golden 20s, the golden times are yet to come“ soll ebenso diese kommende Zeit charakterisieren wie das Zitat von Herrn Althoff – das KHG zumindest schaut stolz auf einen besonderen Jahrgang, der sich jetzt schon in einer schwierigen Zeit erfolgreich bewährt hat und die Schule, die Elternschaft und die Lehrerinnen und Lehrer am KHG begeistert hat. Wenn man die Veranstaltung mit denen der Vorjahre misst, so fallen sicherlich viele Einschränkungen und Hemmnisse auf, doch folgt man dem Rat von Frau Ihle und Herr Dr. Hildebrandt, man sehe "nur mit dem Herzen gut", so hat sich diese Stufe ihren ganz eigenen Platz redlich verdient!

Hans-Georg Schlegel (Text), Laurence Vanryne (Fotos) (06.07.2020)

Abiturienten 2020 am Konrad-Heresbach-Gymnasium:

Merit Althoff, Marie Arend, Jana Böhm, Katrin Börgers, Inka Brandt, Michael Clausen, Annemarie Clemens, Lukas Deeg, Jan Niklas Ebigt, Simon Erkens, Paula Eschen, Puyan Esteghamat-Rad, Hannah Felker, Finn Fischer, Christoph Fischer, Hannah Frey, Felix Gahmann, Alex Garbiec, Jarno Gier, Luise Marie Franziska Gräfin von Spee, Adrian Grunwald, Leon Gundel, Jan Haudan, Rebecca Hebel, Leon Heintz, Pauline Hildebrandt, Sarah Hinzen, Anton Isenmann, Jennifer Jacob, Philip Karaba, Jonas Keitzl, Rahel Kleine, Marlon Klinz, Maximilian Kohlscheen, Florian Kosten, Paul Krings, Lennart Langbehn, Sophia Löbs, Wiebke Luther, Emma Luttinen, Daniel Elia Maxeiner, Cosima Metz, Finn Nieland, Malte Preising, Vincent Quack, Janusa Rasu, Hannah Rauh, Johanna Reidick, Thalia Reinhardt, Vladimir Renev, Hans Ritter, Marvin Rommerskirchen, Dominic Roscher, Cedric Rothfuß, Leoni Sander, Sebastian Schiele, Luc Schilling, Luca Schloßhan, Marie Scholz, Lotta Schott, Nils Schreier, Karoline Siepmann, Neele Spies, Philipp Sutter, Anna Vanslembrouck, Kilian Wichmann, Eliyah Yaman, Sara Zimmermann


The Big Challenge ...at home

Coronabedingt konnte der beliebte Englischtest in diesem Jahr nur als Online-Wettbewerb stattfinden. The Big Challenge at home hieß es auch für die angemeldeten Schüler*innen der Klassen 5-9 des KHG und 159 von ihnen nahmen den Contestam häuslichen Computer auf und fightetenum die besten Plätze. Sie wurden mit einem Diplom und vielen attraktiven Preisen belohnt. Wir gratulieren allen Teilnehmern, die sich der ungewohnten Prüfungssituation gestellt haben und ganz besonders Amelie Eick, die nicht nur den schulinternen 1. Platz in der Jahrgangsstufe 9 belegt hat, sondern auch eine hervorragende regionale Platzierung erzielen konnte. Dafür überreichte ihr Herr Knoblich einen der begehrten The Big Challenge 2020-Pokale. Congratulations on a superb result.

 

Anne Willinghöfer für die Fachschaft Englisch (26.06.2020)


Experiment geglückt: Neanderlab mit Workshopangebot am KHG

Kurz vor den Sommerferien wurde es noch einmal experimentell am KHG: unser langjähriger Kooperationspartner Neanderlab bot für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d einen mehrstündigen Lötkurs an. Wie an den übrigen Präsenztagen in drei Gruppen eingeteilt, konnten die motivierten Neuntklässler die im Physikunterricht gelernten theoretischen Grundlagen zur E-Lehre nun unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzvorschriften in die Praxis umsetzen. Trotz fehlender praktischer Vorerfahrungen mit dem Lötkolben gelang es allen Beteiligten, im Verlauf des Workshops nicht nur verschiedene Objekte aus Silberdraht, sondern auch eine funktionsfähige elektrische Schaltung eigenständig zusammenzulöten. Diese Schaltung ist in der Lage, zwei Leuchtdioden (LED) wechselseitig anzusteuern und sie so zum Blinken zu bringen (für Insider: astabiler Multivibrator).

Außerschulische Lehrveranstaltungen sind Corona-bedingt derzeit untersagt, wovon auch Besuche im Hildener zdi-Schülerlabor betroffen sind. Seinem Leiter, Herrn Dr. H.-A. Becker, und seiner Mitarbeiterin U. Cremer sind wir daher dankbar dafür, dass unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des mobilen Lötkurses eine Rückkehr zum naturwissenschaftlichen Experimentieren und zum praktischen eigenen Tun möglich wurde. 

Guido Aschan & Stefan Castelli (24.06.20)


Freude am KHG: Nina Bohlken gewinnt Essay-Wettbewerb des Landes

Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin
Unser stellvertretender Schulleiter Herr Teller gratuliert der Preisträgerin

Oberstufenschülerin Nina Bohlken zählt zu den Gewinnern des diesjährigen Essay-Wettbewerbs des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit ihrem Essay über die Äußerung Friedrich Hölderlins „Gut ist es, an anderen sich zu halten. Denn keiner trägt das Leben allein.“ („Die Titanen“) hat die Oberstufenschülerin die Jury der Berkenkamp-Stiftung überzeugt. Nach der Prämierung Simon Klüwers 2015 ist dies die zweite geglückte Teilnahme eines KHG-Schülers am landesweiten Essaywettbewerb innerhalb kurzer Zeit.

Geistreich, umsichtig, anschaulich und leichtfüßig fragt Nina Bohlkens Essay, ob das menschliche Individuum der Unterstützung bedarf, um die Reise über das Meer des Lebens zu bestehen, danach, was ihm dabei Halt gibt und wo die Quellen von Zuversicht und Kraft auffindbar sein können. Ihren jugendlichen Optimismus überträgt ihr Text pointiert auf den Leser: „Wer den Halt aufrichtig sucht, wird ihn finden.“ Am Ende ihrer literarischen Reise ist sie sicher, dass es gut sei, „an Anderem sich zu halten, an Menschen, am Glauben, an seiner selbst. Denn geht es vielmehr um das Leben, das ohne Halt nicht tragbar, ohne das Schwierige darin keines wäre.“

Zu ihrem literarischen Erfolg gratulierten Nina am Freitag ihre Mitschüler, Jens Teller, stellvertretender Schulleiter des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, und Stefan Castelli, der die Wettbewerbsteilnahme aller Schülerinnen und Schüler seines Deutschkurses betreute. Großes Lob erhielten alle Schülerinnen und Schüler des Deutschkurses dafür, dass sie der coronabedingten Aussetzung des Präsenzunterrichts zum Trotz einen Essay verfassten und einreichten.

Für Nina Bohlken indes endet ihre literarische Reise durch das Hölderlin-Jahr 2020 mit dem Wettbewerbssieg nicht: Für den Herbst lädt die Berkenkamp-Stiftung sie zu einem mehrtägigen Literaturseminar nach Marbach ein.

Stefan Castelli (20.06.2020)

 

Den prämierten Essay zum Lesen finden Sie hier:

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Auf den Spuren von Anne Frank und Frau Dr. Yvonne Koch in Bergen Belsen, Amsterdam und Westerbork

Der bundesweite Anne Frank Tag am 12.6.2020 fand für die rund 250 teilnehmenden Schulen in diesem Jahr digital statt. Die beiden Projektklassen der Erprobungsstufe unserer Schule konnten aber durch den Präsenzunterricht das hervorragende Material, das das Anne Frank Zentrumwww.annefrank.de unserer Schule zurVerfügung gestellt hat, zur Erarbeitung und Vertiefung nutzen. Sehr anschaulich wurden die verschiedenen Stationen von Anne Frank in der diesjährigen Anne Frank Zeitung für die Kinder graphisch dargestellt. 

Zwei Kinder aus der 5c begaben sich am 12.6. auf diese Spuren: Wilma besuchte das Anne Frank Haus im Amsterdam und hatte wegen der Coronakrise - so ihr Bericht –das Hinterhaus und das Versteck von Anne Franks Familie ganz für sich ohne andere Besucher. Jede Woche erscheinen neue Folgen über Annes Zeit dort im Videotagebuch  unter youtube.com/annefrank. Marc aus der 5c besuchte Annes Durchgangslager in Westerbork in der niederländischen Provinz Drenthe und schickte uns zwei Bilder, die ihn besonders beeindruckten: das Sternmahnmal und die Gleise. Von diesen Gleisen aus und nach vielen schrecklichen Zugfahrten über weitere Konzentrationslager kamen  Anne und ihre Schwester Margot im Winter 1944 im Konzentrationslager in Bergen-Belsen an. 

Von den unvorstellbaren Zuständen und katastrophalen hygienischen Bedingungen in Bergen-Belsen berichtet auch Dr. Yvonne Koch, die Bergen-Belsen Überlebende, die seit 10 Jahren der jungen Generation (siehe letzter Eintrag vor dem Lockdown am 12.3. 2020)  darüber berichtet. Am 15.6. 2020 war Frau Dr. Koch mit Ihrem Mann zu Dreharbeiten der Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH angereist, nachdem sie bereits am 12.3. von www.dokumentarfilm.com in unserer Schule während ihres Vortrages und später in Einzelinterviews mit Schüler*innen unserer Schule gefilmt wurde. In Bergen-Belsen wurde auch erstmals die Vitrine mit ihren Handschuhen geöffnet – ein sehr bewegender Moment! Ein paar Handschuhe, der einzige Gegenstand, den Yvonne Koch aus dem Konzentrationslager mitnahm. Auch dieses Mal wurde sie von ihrem Mann begleitet, der ihr eine große Stütze ist.   

Zurück in Mettmann und beim Betreten unserer Eingangshalle fiel mir sofort die große Stellwand unserer SV ins Auge: Gemeinsam gegen Rassismusund die Worte von Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede vom 16.6.20: „Antirassismus lernen, üben und leben".

Und so sind wir schon ein bisschen stolz auf unsere Schülerschaft, die Zeichen setzt, sich engagiert und die nicht zuletzt für die Dreharbeiten von Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH und Frau Dr. Koch ausgewählt wurde, damit die Erinnerung an den Holocaust lebendig gehalten und zumindest die mediale Memorierung gesichert ist,  wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt.

Dr. Ulrike Möllney (20.06.2020)


Kunst in Quarantäne

Unter dem Titel "Kunst in Quarantäne" haben sich SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 unter der Leitung von Barbara Verhoeven während des Fernunterrichts mit dem Künstler Giuseppe Archimboldo beschäftigt und verschiedene Kunstwerke aus Material  erschaffen, das vor Ort verfügbar war. Die folgende Galerie gibt einen Einblick in die entstanden kreativen Produkte der SchülerInnen.


Holocaust-Überlebende Yvonne Koch am KHG

Was Anne Frank nicht mehr sagen kann, erzählte Frau Dr. Yvonne Koch am Mittwoch in der Aula des Konrad-Heresbach-Gymnasiums Schülern der neunten Klassen und der Oberstufe. Bereits zum zehnten Mal besuchte sie, 1933 in der damaligen Tschechoslowakei als Tochter eines jüdischen assimilierten Arztes und einer Katholikin geboren, unsere Schule, um „aus meinem Rucksack zu berichten.“ „Wie kommt ein zehnjähriges Mädchen aus dem slowakischen Bratislava in ein deutsches Konzentrationslager“, im Herbst 1944 nach Bergen-Belsen? Gebannt folgte die junge Generation der Geschichte der Holocaustüberlebenden: Verhaftung, Deportation in Viehwaggon, Zählappelle, mangelhafte Solidarität und Rituale in der Kranken- und Sterbeabteilung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, ihre Suche nach ihrer schwarzhaarigen Mutter unter den Leichnamen, von ihren Handschuhen und der Befreiung, längst im Typhuskoma liegend, durch Engländer am 15. April 1945 und der anschließende Weg zurück ins Leben. Frau Dr. Kochs Lebensgeschichte ist der Text zu den Bildern aus den deutschen Konzentrationslagern, die zum kollektiven historischen Gedächtnis aller Deutschen zählen.

Im anschließenden Gespräch mit den Jugendlichen appellierte die 86-Jährige an die heranwachsende Generation: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“

 

Die Begegnung mit Frau Dr. Koch, immer begleitet durch ihren Mann, ist ein unersetzbarer Pfeiler der Werte- und Demokratieerziehung an unserer Schule. Im „Rucksack“ unserer Schülerinnen und Schüler angekommen, ist die zweistündige Begegnung heute Schulgespräch. Dafür sind wir dankbar.

Stefan Castelli (12.03.2020)


SV-AKTUELL: IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND

Wir, eure Schülervertretung, haben uns etwas einfallen lassen, damit alle SchülerInnen einen möglichst guten Einblick in unsere SV-Arbeit und aktuelle Projekte an unserer Schule bekommen – die SV-Aktuell. Bereits die zweite Ausgabe könnt ihr mittlerweile unter der Rubrik ,,Schülervertretung“ lesen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr vorbeischauen würdet.

 

Liebe Grüße,

Eure Schülervertretung


Q1-Künstlerinnen und Künstler unterstützen mit ihren Werken das Oberstufenkonzert

Die  Fachschaft Kunst freut sich, dass sie zum Oberstufenkonzert der Musiker am 13.02.2020 auch kleine Beiträge leisten durfte. So fertigten die Q1-Künstlerinnen und -Künstler die angeforderten Stacheldrahtbemalungen auf den T-Shirts an und stellten die Mauer-Malerei her. 

Zudem gab es eine dynamische Projektion von gesellschaftskritischen und auch surrealen Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Behandlung von Goya im Kunstunterricht entstanden und zunächst als Inspirationsquelle für den Konzertbeitrag einer Musikerkollegin gedacht waren. In der folgenden Slideshow mag man sich davon einen Eindruck verschaffen.

KünstlerInnen der Gesellschaftskritiken und surrealen Zeichnungen:

Justine, Mark, Sophie, Nina, Eline, Ashraf, Hannah, Celine, Magnus, Frederik, Anne, Pauline, Lina, Selina, Helena, Lars, Johanna, Liv V., Julian, Linus, Erik, Carolin, Theresa, Lisa, Jule, Helen, Anna Sophia, Klara, Paula, Kim, Liliane, Liv K., Pia.

Dr. Peter Holzwig und Barbara Verhoeven (09.03.2020)


Beeindruckende Leistungen beim Oberstufenkonzert

Am Abend des 13. Februar fand in diesem Jahr das inzwischen zur Institution gewordene Oberstufenkonzert am KHG statt. Sämtliche Musikkurse aus unserer Oberstufe gaben sich in der Aula ein im doppelten Sinne harmonisches Stelldichein. Insgesamt war es ein musikalisch sehr anspruchsvolles und vielfältiges Schülerkonzert. Die drei Stufen hatten mannigfaltige Programme einstudiert, die am Abend in spannenden Kombinationen zur Aufführung gelangen durften. In diesem Bericht sollen sie, folgend den Jahrgangsstufen, vorgestellt werden.

Vorab: An dieser Stelle darf keinesfalls unerwähnt bleiben, dass Leon G. (Q2) ganz hervorragend durch den Abend moderierte. Ganz herzlichen Dank dafür! 

 

Zum Programm:

Mit dem Spiritual "When Israel was" und „Bumper Cars“ überzeugten die Schülerinnen und Schüler aus der Jgst. EF. Noemi L. und Meret B. brillierten mit Sologesangseinlagen, Noah R. überzeugte am Klavier, Nils H. am Schlagzeug, Dominik K. spielte sehr lässig Conga.

 

Bemerkenswert ließ Robin F. (EF) seine Finger über die Klaviertasten fliegen und Herzen bei den Zuhörerinnen und -hörern höher schlagen mit einer Interpretation eines schweren Impromptus von Fr. Chopin.

 

Direkt vor der Pause verzauberten Rebekka E. (Kontrabass) und Natalie K. (Klavier) gemeinsam das Publikum mit der wunderschönen Elegy von Bottesini. Im Anschluss konnten sich alle Zuhörer und Zuhörerinnen mit Getränken und Leckereien in der Mensa stärken.

 

Zwei Kurse aus der EF und Q1 hatten sich für viele Wochen zu gemeinsamen Proben zusammengefunden, um beim Konzert eine beeindruckende Performance zum 30jährigen Ende der deutschen Teilung vorzustellen. Großes Kino bot Natalie K. mit ihren Soloeinlagen zum “Wind of change”. Carla S., David M. (Schlagzeug), E-Gitarre (Tobias L.), E-Bass (Rebekka E.), Pauline W. und Sophia J. (Gesang)  rockten gemeinsam die Bühne. Ben C., Till S., Jessica R., Zoe M., Simone F. und Lena S. überzeugten in ihren Sprechrollen.

 

Die Schülerinnen und Schüler eines weiteren Musikkurses aus der Q1 sorgten für echte Begeisterung, denn sie mischten verschiedene Kompositionen miteinander (sog. „Mashups“:

Mashup 1: Pachelbels Kanon-Maroon 5 "Memories" (Voc.:  Lara H., Tobias S., Sophia J., Gitarre: Florian H., Matthias C., Streicher: Rebekka E., Rieke H., Natalie K.) 

Mashup 2: Bruno Mars "Uptown Funk" - Queen "Another one bites the dust" (Voc. Sophia J. (auch Key), Tobias S., Rieke H., Frederik J. (Drums) , Harry Z. (Gitarre), Rebekka E. (Bass), Myron T., Peyman E. (Trompete). 

 

Solistisch fanden sich Rieke H. und Sophia J. mit "Imagine" auf der Bühne ein, im Anschluss unterstützt von Sven A. als Gast am Schlagzeug mit Tones and i "dance Monkey".

 

Für einen großen Gänsehaut-Moment sorgte Lara H. mit ihrem selbst komponierten Lied „November“. Sie begleitete sich am Klavier und sang wahrhaftig engelsgleich. Das Publikum hielt entrückt den Atem an und applaudierte in allerhöchstem Respekt.

 

Eine kleine und sehr feine musikalische Besonderheit zeigten Sophia L. und Hannah F., denn sie erklärten dem Publikum eindrucksvoll, was ein „Vibraphon“ ist, um im Anschluss daran ein romantisches Medley aus „La La Land“ auf dem Vibraphon zu spielen.

 

Auch ein Blechbläser-Trio zeigte, was man auf Trompete und Posaune zu leisten imstande sein kann: Sebastian S., Leon G. und Daniel-Elia M. hatten Arrangements aus „Pink Panther“ und „What a wonderful world“ vorbereitet. Klasse war das! Danke schön!

 

Für Daniel-Elia war es am Abend bereits der zweite Auftritt. Am früheren Abend hatte er bereits am Flügel bravourös ein Medley aus „Pirates of Carribean“  zum Vortrag gebracht.

 

Der kleinste Kurs aus der Q2 (neun Schüler*innen) beendete als eine gemeinsame Band das Oberstufenkonzert 2020: Die Schülerinnen und Schülern der Q2 spielten  „Summer of ‘69“ (Gesang: Karoline S. und Leon G.), „Chasing Cars“ (Gesang: Karoline S.) und  „Hey Jude“ (Gesang: Leon G.), ganz prima unterstützt von Sebastian S. (Schlagzeug), Philip S. (Gitarre), Christoph F. (E Bass), Hannah F. und Sophia L. (Vibraphon), Thalia R. und Daniel-Elia M. (E-Piano). Am Schluss des Konzerts klatschte das Publikum laut mit.

 

Was wäre ein Konzert ohne die gigantisch verlässliche Technik-AG (betreut von Guido Aschan und Tim Peters). Es wäre nicht hörbar! Wir danken darum sehr herzlich den Nachwuchstechnikern am KHG, die uns ohne Unterlass geholfen haben und stets ein offenes Ohr für uns hatten, vor allem Lars B. (Licht), Daniel S. (Video) und Leon G., Till S., Florian H., Manuel H. (Ton).

 

Liebe Schülerinnen und Schülern, wir freuen uns mit euch über das gelungene Konzert!!

 

Barbara Reh, Christina Appuhamy und David Maxsein (01.03.2020) 


Basketball am KHG

Nachdem einige sehr erfolgreiche Wettkämpfe in den vergangenen Monaten gespielt und auch gewonnen wurden, war es mal wieder Zeit für eine Trainingseinheit unter der Leitung von Coach Fuisting im Rahmen des Programmes von KHG XL. Diese fand am letzten Dienstag, den 18.02. statt.

Sowohl altbekannte als auch neue Gesichter traten dabei nach der sechsten Stunde in der Sporthalle der Herrenhauser Straße an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und auch Neues zu erlernen. Dabei standen über 30 Jungen und Mädchen auf dem Feld.

Neben Athletik- und Korblegerübungen wurde ein großes Turnier ausgetragen. Sechs Teams, bestehend aus Schülern und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen, kämpften dabei um den ersten Platz und zeigten trotz der großen Altersunterschiede einen sehr starken Teamgeist. Vor allem aber zeigten alle Spieler sehr große Freude an Basketball.

Abgesehen von einem sportlichen und lustigen Nachmittag konnten auch neue Talente für die nächsten Wettkämpfe entdeckt werden. Diesen Wettkämpfen im Rahmen der Schule sehen die Schüler schon sehnsüchtig entgegen; denn Basketball never stops.

 

Zeno Sauter (Schüler der Q1) (27.02.2020)


"Der Mensch vor dem Gericht der Tiere" - Theateraufführung der Klasse 5c

Nicht nur im Karneval darf man in eine andere Rolle schlüpfen – die Projektklasse 5c machte jetzt die Erfahrung, dass das auch im Deutsch- und Englisch-unterricht möglich ist. Vier Wochen lang entwickelten die Schüler*innen ihr eigenes Theaterstück, in dem Tiere über den Menschen zu Gericht sitzen (nach einer Idee von Helen Gori). Am 19. Februar präsentierten sie es ihren Eltern und Geschwistern.

Zuvor hatten sich die Kinder in Gruppen intensiv mit der Lebenssituation verschiedener Tiere auseinandergesetzt. Einige beschäftigten sich mit dem Lebensraum Meer, andere mit dem tropischen Regenwald oder der Tierwelt Australiens. Immer deutlicher erkannten sie, wie verhängnisvoll sich der Egoismus und die Geldgier der Menschen auf die Artenvielfalt auswirken. Und so wurden in den selbst geschriebenen Szenen nicht nur individuelle Fehler einzelner Tierhalter, sondern auch globale Probleme wie der Klimawandel angeprangert. Der angeklagte Mensch muss sich dafür verantworten, eine unermesslich große Zahl von Tieren gegessen, gequält, gejagt und durch Zerstörung ihres Lebensraums ausgerottet zu haben.

Die Rollen der Tiere im Prozess entsprachen ihren Eigenschaften: So war z. B. der Löwe der Richter, der Fuchs der Staatsanwalt und die Katze die Verteidigerin des Menschen. Einige Zeugen waren sogar aus den USA zum Prozess angereist, so dass in einer Szene auf Englisch verhandelt werden musste – eine Herausforderung, der sich die Projektklasse bestens gewachsen zeigte. Gespielt wurde mit Masken, die zuvor im Kunstunterricht bei Frau Verhoeven entstanden waren.

Nach dem verdienten Applaus für die tolle Gemeinschaftsleistung durften sich die jungen Schauspieler*innen und ihre Familien noch an dem reichhaltigen Buffet im KHG-Club stärken. 

Christine Nagel (21.02.2020)


SV Karnevalsfeier

Dieses Jahr fand wieder die SV Karnevalsfeier für die 5.-7. Klassen statt. Am 18.02.20 hieß es im Raum 120 ‘Lasst die Party steigen!’. Dank unserem wunderbaren Technikteam haben wir auch dieses Jahr wieder laute Musik abspielen können, die augenscheinlich viel Anklang bei unseren 5.-7. Klassen fand. Zu Liedern wie Macarena und Cottoneye Joe wurde viel getanzt. 

Auch das Angebot einer von der SV zur Verfügung gestellten Snack- und Getränkebar wurde herzlich angenommen.

Zu guter Letzt gab es den alt bekannten Kostümwettbewerb. Dieses Jahr hatten wir zum ersten mal fünf Personen unter den ersten drei Plätzen. Darunter zwei dritte Plätze belegt von einer täuschend echten Vogelscheuche und einem magischen Dumbledore, der unsere Jury verzaubert hat. Der zweite Platz wurde von einem Jungen eingenommen, der glatt aus einem Foto der 70er Jahre entsprungen sein könnte. Und der diesjährige erste Platz wurde von zwei im Partnerlook verkleideten Nasa-Girls belegt. 

Die Party war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die nächste Karnevalsfeier mit euch!

Linnéa Suendorf (Schülerin der EF) (20.02.2020)


Virtual Reality am KHG - keine Zukunftsmusik

„Seit wann wir denn so was Cooles hier an der Schule gemacht?“

Diese Frage einer Q2-Schülerin, die den Flur vor dem Raum 107 passierte, kann man einfach beantworten: seit letztem Donnerstag. 

Ab 11:45 Uhr tummelten sich auf einmal 14 Schülerinnen und Schüler auf dem Flur vor dem Raum 107 in mit Absperrbank eingeteilten Spielbereichen und erkun-deten Virtuelle Realitäten mit zehn professionellen Oculus Quest VR-Brillen - betreut durch zwei Dozenten der Hochschule Bochum, Campus Velbert Heiligenhaus, des zdi-Netzwerkes sowie Herrn Ehrhard.

Als erstes wurde natürlich ausprobiert, wie man die Controller bedient, denn zwölf der 14 Teilnehmer hatten zuvor noch nie ein solche VR-Brille auf. Es galt virtuell mit einem Alien zu tanzen, Tischtennis zu spielen, virtuelle Klötzchen zu bauen, Zeppeline zu steuern und auch ein kleines bisschen zu ballern. Der eine oder andere vorbeilaufende Schüler musste dann auch aufpassen, keinen realen Schwinger eines virtuell Boxenden zu bekommen - passiert ist es trotz aller Vorsicht doch ...

Allerdings war das nur der Auftakt der vierteiligen Virtual-Reality-AG am KHG, in der es nicht nur darum geht, „zu zocken“, sondern es sollen eigene VRs mit unity, einer Profi-Spiele-Engine, erschaffen werden.

(Fortsetzung folgt)

 

Die erste Runde der AG ist ausgebucht. Solltest du Interesse daran haben, beim zweiten Durchlauf (nach den Osterferien) dabei zu sein, so melde dich über die Homepage für „Virtual Reality mit der Oculus Quest“ bei KHG-XL an oder schreibe eine Email an ehrhard@khgmettmann.de. 

Herr Ehrhard (18.02.2020)


Zweiter Platz beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Düsseldorf

Nachhaltigkeit und Aktienmarkt? Dass dies kein Widerspruch sein muss, bewies das Team um Yuled Y., Ann Christine v.L., Kristina K. und Julia H. (v.l.n.r.) aus dem WPU-Kurs „Wirtschaft“ der 9. Klassen beim Planspiel Börse 2019 der Kreissparkasse Düsseldorf. Durch hervorragende Recherchearbeit und gute Kommunikation innerhalb der Gruppe gelang es ihnen, clever zu investieren und das eingesetzte Kapital gut auf verschiedene Aktiengesellschaften zu streuen. Dabei achteten sie auf besonders nachhaltige Unternehmen und zeigten somit, dass das Investment in Aktien auch mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit verknüpft werden kann. Anlassgemäß erfolgte die Preisverleihung in der Börse Düsseldorf, bei der das Team der Sparkasse und der Börse die Sieger kompetent und informativ am 13.2.2020 durch den Abend leitete. Der mit 200 EUR dotierte zweite Platz in der Nachhaltigkeitswertung – bei über 40 angetretenen Teams – ist ein sehr verdienter Erfolg, bei dem natürlich das Quäntchen Glück nicht fehlte. Ein herausragendes Ergebnis der Gruppe, zu dem wir herzlich gratulieren!

Alexander Engel (14.02.2020)


„Mein Krug, mein schöner Krug! Er ist zerbrochen!“ Theateraufführung unseres B1-Kurses Deutsch als Fremdsprache

In dem kleinen Dorf Huisum Ende des 18. Jahrhunderts. Dorfrichter Adam steckt in Schwierigkeiten, muss er doch gegen sich selbst ermitteln: Wer hat den Krug zerbrochen? ….

 

Ihnen kommt die Geschichte bekannt vor? Ja, richtig, es handelt sich um die berühmte Komödie „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist.

Zwei Szenen präsentierten die Schülerinnen und Schüler unseres B1-Kurses Deutsch als Fremdsprache heute Nachmittag ihren Eltern, den (Klassen)lehrern, dem Schulleiter, Mitschülern und langjährigen Eltern-Unterstützern.

 

Einige Monate liegen zwischen dem ersten Lesen des vereinfachten Dramas und der Aufführung; einige Monate voller Arbeit mit Textverstehen, Kennenlernen des Autors, Vortragen, Auswendiglernen, Proben – keine einfache Aufgabe, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist, sondern Türkisch, Arabisch oder Rumänisch.

Aber mit Begeisterung waren alle bei der Sache. Gabriela übernahm als Schreiber die Begrüßung und Einleitung ins Drama. Den intriganten Dorfrichter spielte Zülal. Sie versuchte den kontrollierenden Gerichtsrat (Diyar) mit Delikatessen abzulenken, die das Dienstmädchen (Rana) anbot. Unsere Frau Marthe (Vildan) wuchs als Klägerin über sich selbst hinaus. Hamza musste sich als Angeklagter lautstark verteidigen und die Zeugin (Zeynep) befand sich in einer sehr schwierigen Situation. Doch: Ende gut – alles gut, und das befanden auch die Zuschauer, die eifrig applaudierten!

Nach dem Spiel gab es Gelegenheit, bei einem kleinen internationalen Buffet ins Gespräch zu kommen.

Alle Kursteilnehmer/innen waren am Ende des Nachmittags der Meinung: Die Mühen haben sich gelohnt.

 

Julia Macher (12.02.2020)


Internettag der Klassen 8

Am Mittwoch, den 29. Januar, fand am KHG für alle achten Klassen ein Workshop mit Medienpädagogen von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW statt. Dabei ging es um Spielsucht und Fake News. Die Schüler wurden über die Themen informiert und aufgeklärt. Außerdem hatten sie den Auftrag, sich mit Hilfe von praktischen Übungen in die Themen einzuarbeiten.

Zum Thema Spielsucht führten die Klassen unter anderem Selbsteinschätzungen des eigenen Suchtverhalten durch. Hierbei mussten sie sich nach den eigenen Spielzeiten unter der Woche, am Wochenende und in den Ferien einreihen. Zudem durften die Schüler in Gruppen eigene Spiele kreieren, die zur Sucht führen sollen. Das Ziel der Übung ist, dass man die einzelnen Punkte, die zur Sucht führen, erkennt. Es gab viel kreative und großartige Konzeptarten von Spielen, wie „City-LASER“ aber auch „Unlegit“. „Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht“, berichtet ein Schüler der 8b. Er wisse jetzt wie mit dem Thema umzugehen ist.

Zum Projekttag gehörte auch das Thema Fake News. Zum Anfang hin wurden den Schülern erst einmal Aussagen gezeigt, die sie als Fake New oder als wahr identifizieren sollten. Ebenso absolvierten die Schüler Aufgaben wie fehlerhafte Artikel zu erkennen und zu untersuchen. Es galt die Bildquelle und den Inhalt der Texte nachzuforschen. Im Zusammenhang mit Fake News behandelten die einzelnen Klassen weitere ähnliche Themen, beispielsweise Fishing, welches man laut Medien-Coaches an Rechtschreibungs- und Grammatikfehlern erkennen könne. Zum Schluss hatten alle die Möglichkeit eine eigene Falschmeldung zu erfinden. Am Ende wurden Artikel mit Schlagzeilen wie „Greta auf Malle gesichtet“, vorgestellt. 

Die Schüler sind sich einig, dass sie Fake News jetzt besser erkennen können, aber auch einiges über Spielsucht gelernt haben.

 

Johanna Auer und Emie Berger (Schülerinnen der Klasse 8b) (06.02.2020)


Johannes Knoblich ist Mettmanner Stadtsieger beim Vorlesewettbewerb 2020!

Im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels verwies Johannes Knoblich (Klasse 6a)  mit seinem Beitrag alle anderen Vorleserinnen und Vorleser der weiterführenden Schulen Mettmanns auf die Plätze:  Johannes‘  Lesung eines Textausschnitts aus "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J. K. Rowling ließ wahrhaftig keine Wünsche offen und überzeugte darum nicht nur alle Zuhörerinnen und Zuhörer im Raum, sondern auch die bestellte Jury des Vorlesewettbewerbs: Sein spannender Vortrag fesselte vergleichbar magisch wie der junge Zauberer Harry Potter höchstselbst. Auch mit der gestalterisch intelligent durchdrungenen Lesung des gegebenen Fremdtextes schlug Johannes alle Anwesenden ohne jeden Zweifel in Bann. 

Viele von Johannes‘ Mitschülerinnen und Mitschülern sowie auch einige KHG-Eltern bevölkerten das sehr gut besuchte Auditorium der Stadtbibliothek in Mettmann, um Johannes die Daumen zu drücken. 

Am 20. Februar um 15.00 Uhr geht es für Johannes weiter mit dem Wettbewerb auf Kreisebene in der Stadtbücherei in Heiligenhaus. Alles, alles Gute wünschen ihm dabei alle KHGler!

Barbara Reh (05.02.2020)


„Wer gestaltet seinen Klassenraum zur besten Lernwerkstatt?“Unser Wettbewerb startet heute

„Wir übernehmen Verantwortung.“ „Wir arbeiten im Team.“ Leicht gesagt – viel schwerer getan! Wir versuchen es im nächsten Halbjahr, diese Werte in die Praxis umzusetzen, und zwar in dem Wettbewerb „Wer gestaltet seinen Klassenraum zur besten Lernwerkstatt?“.

 

November 2019: Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen des KHGs treffen sich einen ganzen Tag, um die Werte an unserem „Lern- und Lebensort KHG“ zu konkretisieren. Dabei äußern viele den Wunsch, unsere Klassenräume lernfreundlicher zu gestalten. Der Wettbewerb war geboren. 

Heute hat das Projekt mit einem Putztag begonnen. Alle Klassen und Kurse räumten auf, um und weg und planten, wie sie ihren Raum im kommenden Halbjahr gestalten wollen. Verantwortlich sind nicht nur der Klassenlehrer und die Klassensprecher, sondern die ganzeKlasse/ der ganzeKurs und auch die im Raum unterrichtenden Fachlehrer – ein Team eben!

Eine Lernwerkstatt soll es sein, das heißt, ein Raum, in dem man gut und gerne lernen und arbeiten kann. Neben Organisationstalent ist auch Kreativität gefragt: Wie füllen wir die Regale sinnvoll? Was ist eine möglichst flexible Sitzordnung? Was kommt an die Wände? Wie klimafreundlich kann unser Klassen-/ Kursraum werden? Wie schaffen wir es, Müll zu reduzieren und zu trennen? Wer übernimmt welche Aufgabe? Wer bringt was mit?

Eine Jury aus zwei Schüler-, zwei Eltern- und zwei Lehrervertretern „besichtigt“ dreimal im kommenden Halbjahr die Klassen- und Kursräume. Kurz vor den Sommerferien gibt es eine Siegerehrung. Wer vorne stehen wird, wissen wir noch nicht. Gewinner sind aber hoffentlich wir alle!                                                                                                                      

Julia Macher (04.02.2020)


Kinobesuch im Rahmen der Schulkinowochen NRW

Am Montag, den 27.01.2020 nahmen wir, die Klasse 7c, an den SchulKinoWochen NRW teil. Gemeinsam mit Frau Willinghöfer und Herrn Schlegel machten wir uns morgens auf den Weg zum Mettmanner Weltspiegelkino und sahen den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Es ist die berührende Geschichte des neunjährigen jüdischen Mädchens Anna, das mit ihrer Familie Hals über Kopf aus Berlin fliehen muss, um den Nazis zu entkommen. Es war eine Geschichtsstunde der besonderen Art an einem sehr besonderen Tag, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr basiert, hat uns sehr gefallen und wir können ihn auf jeden Fall weiterempfehlen. 

 

Franca und Julia (Schülerinnen der Klasse 7c) (05.02.2019)


Planet Erde Exkursion – Geologischer Dienst

Am Donnerstag, den 23. Januar, machte der WPU-Kurs Planet Erde mit Herrn Dr. Hildebrandt und Herrn Decker eine Exkursion zum Geologischen Dienst NRW nach Krefeld. Dort wurden wir zunächst vom Stellvertretenden Leiter Herr Steuerwald sehr herzlich empfangen und erhielten eine Einführung in die vielfältigen Arbeitsgebiete des geologischen Dienstes. Anschließend haben wir, passend zum Unterrichtsthema, von Herrn Schrijver einen spannenden Vortrag zum Schalenaufbau der Erde und dessen historische Untersuchung gehört. Außerdem hat uns der Leiter der Abteilung vom Landeserdbebendienst, Herr Dr. Lehmann, etwas über das von ihm entwickelte Erdbebenalarmsystem erzählt und wie Erdbeben überhaupt entstehen. Außerdem zeigte er uns, dass es auch in unserer Gegend viele Erdbeben gibt und vor allem gab. Interessanterweise leben wir im Westen von NRW, in der sogenannten „Niederrheinischen Bucht“, nämlich in einem Erdbebengebiet. Am Ende durfte der Kurs sich noch das Bohrkernlager anschauen, in dem wichtige Bohrungen, teilweise bis zu 3km Tiefe, gelagert werden. Hierbei wurde uns exemplarisch gezeigt, wie anhand von charakteristischen Kieseleinschlüssen Erdbebenaktivitäten bis zur Zeit der Entstehung der großen Kalkvorkommen unserer Region zurückverfolgt werden können. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag!

Emily und Caroline (Schülerinnen der Klasse 8a) (30.01.2020)


Anders lernen - die Projektklasse am KHG

Am 22. Januar fand eine Informationsveranstaltung zu den Projektklassen am KHG statt, die viel Interesse bei Eltern und zukünftigen Fünftklässlern fand.

KHG-Schüler aus der fünften bis zur siebten Klasse berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen: Viele engagieren sich regelmäßig im „Plant for the Planet Club“ oder erinnern sich gerne an den Anne-Frank-Tag, bei dem sie selbst jüngere Mitschüler durch die Ausstellung führen durften. Als besonders interessant wurde die Gestaltung einer eigenen Sendung zum Thema Tierschutz beschrieben, die im Rahmen eines Radioworkshops stattfand. Spannend fanden die Schüler auch das Projekt „Rent a Jew“. Hierbei klären Menschen mit jüdischem Glauben andere, zum Beispiel Schulklassen, über ihre Religion auf, erzählen von ihrem Alltag in der deutschen Gesellschaft und beantworten Fragen. Das Ganze wurde sogar im ZDF ausgestrahlt. Die Schüler machten klar, dass ihnen der Unterricht und auch die Exkursionen sehr viel Freude bereiten. 

Eltern, deren Kinder bereits eine Projektklasse besuchen, erzählten, dass sich ihr Familienalltag verändert habe und nun z.B. Diskussionen über nachhaltiges Reisen geführt würden. Einige Interessenten erkundigten sich nach dem bilingualen Schwerpunkt der Klassen. Sie fragten, ob denn überhaupt alle Schüler bei dem Tempo des Unterrichts mitkämen. Frau Dr. Möllney, Erprobungsstufenkoordinatorin und selbst Leiterin einer Projektklasse, verwies in diesem Zusammenhang u. a. auf die neuen Schulbücher (etwa im Fach Englisch ab dem Schuljahr 2020/21 für die Klassen 5 & 6), die Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen bereithalten würden. So könne jedes Kind individuell gefördert werden. Zudem erklärte sie, dass die Schüler nach den zwei Jahren der Projektklasse meist sogar bessere Englischkenntnisse hätten, da sie in der 6. Klasse auch bilinguale Projekte, z. B. in Geschichte Cracking the hieroglyphs durchführten. Durch den Unterricht erlangten die Schüler und Schülerinnen zudem eine Sensibilität für den Klimaschutz und bildeten sich ihre eigene, zum Teil auch kritische Meinung. Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Klimakrise seien solche frühen Erfahrungen unverzichtbar und wichtig.

Jette Döll (Schülerin der Klasse 8b) (31.01.2020)

Der Text entstand im Rahmen des Zeitungsprojektes Texthelden


Römerstadt Xanten

Am 24. Januar 2020 haben die beiden Lateinkurse der achten Klasse eine Exkursion nach Xanten unternommen. Morgens um 8:00 Uhr ging die zweistündige Zugfahrt los. 

Dort angekommen sind wir circa fünfzehn Minuten durch den Archäologischen Park zum Römermuseum gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir einige Nachbauten von alten Gebäuden sehen können. Im Museum angekommen trafen wir auf mehrere Angestellte des Museums, unteranderem auf Julia Henrichs. Nach der Führung durch das Römermuseum wurden die beiden Kurse auf drei Workshops aufgeteilt mit denen sie sich eine Stunde beschäftigt haben. Geschichte zum Anfassen, Römische Spiele und Römische Kleidung standen zur Auswahl. Wir waren im Workshop Römische Kleidung. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie sich die alten Römer gekleidet haben. Als Sklave/-in, Reisender, Senator, verheiratete Frau oder junger/s Junge/Mädchen verkleidet, haben wir nicht nur über die damalige Kleidung, sondern unteranderem auch über Duftstoffe geredet. Nach diesen Workshops durften wir das Museum sowie das Gelände drum herum noch auf eigene Faust erkunden. Ein Junge antwortete auf die Frage, wie sein erster Museumsbesuch war, dass er es sehr spannend und informativ fand. Gegen 14:00 Uhr haben wir uns auf den Weg zurück nach Mettmann gemacht. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr gelungener Tag, mit netten Leuten und einem interessanten Programm, war.

Emma, Stina, Louisa (Schülerinnen der Klasse 8B) (29.01.2020)


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Das Parteiprogramm der NSDAP von 1920, ein Augenzeugenbericht aus Krematorium III Auschwitz-Birkenau, der Prolog aus Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“: Drei Texte standen im Zentrum des Gedenkens an die Opfer der Nationalsozialismus am Montagabend. Auf Einladung des Mettmanner Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage gestalteten Jugendliche in einem fächerverbindenden Projekt zum wiederholten Mal die Gedenkveranstaltung am Koburg-Mahnmal. An dem Tag, an dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal jährte, zeichneten Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die Auswirkungen nach, die fehlende Courage für Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit in der deutschen Geschichte hatte. Sie appellierten daran, wachsam zu sein gegenüber antidemokratischen Kräften und mutig einzutreten für die Grundwerte der Menschlichkeit. Gemeinsam mit den zahlreichen Teilnehmern legten sie Zeugnis ab für echte Werteorientierung und beteiligten sich an der historischen Erinnerungskultur in unserer Stadt. Im KHG knüpft daran die Begegnung mit Dr. Yvonne Koch, Überlebende des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, im März an: Erinnerung vergeht nicht.

Stefan Castelli (28.01.2020)