Archiv


Herzlich willkommen!

Zum dritten Mal hatte der Förderverein die Eltern der neuen Fünftklässler, die Schulleitung, die Lehrer und die Tutoren am Freitag nach Schulbeginn zum COME TOGETHER zum gemütlichen Grillabend auf den Schulhof des KHG eingeladen.

 

Theresa von Ballestrem, Vorsitzende des Fördervereins, freute sich, dass die Eltern so zahlreich der Einladung gefolgt waren und hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Sie wünschte allen einen guten Start an der Schule und stellte die Arbeit des Fördervereins vor - die Schule und den Schulalltag da zu unterstützen, wo öffentliche Gelder nicht ausreichen oder erst gar nicht vorhanden sind. Jedes Kind erfährt irgendwann in seiner Schulzeit in irgendeiner Art und Weise Unterstützung durch den Förderverein. Das ist jedoch nur möglich, wenn möglichst viele den Förderverein als Mitglieder unterstützen. Neumitglieder sind herzlich willkommen. Zum Abschluss ihrer Begrüßung wünschte sie allen einen geselligen Abend.

 

Farbige Namensschilder boten Orientierung, wer zu welcher Klasse gehört und so fanden die Eltern der jeweiligen Klassen schnell zueinander. Bei Grillwürstchen, Brezeln und Getränken lernte man die anderen Eltern kennen, kam ungezwungen ins Gespräch mit den Lehrern und erfuhr viel Interessantes über den Schulalltag im Austausch mit den Tutoren, den Eltern aus der Schulpflegschaft und den Gremien des ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) sowie der AGILEN. Neben vielen neuen Gesichtern traf man auch alte Bekannte und es wurde viel geklönt und gelacht. Die gute Stimmung und das Miteinander an diesem Abend spiegelte das Motto der Schule wieder: Lern- und Lebensort KHG.

 

Sie alle, Eltern, Lehrer, Tutoren, haben zum Gelingen beigetragen. Wir vom Förderverein sagen herzlich DANKE für Ihr Kommen und wünschen allen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Theresa von Ballestrem und Sabine Löbs, Förderverein des KHGs (07.09.2018)


Festveranstaltung 10 Jahre Schülerlabor Neanderlab: KHG erhält Preis für die engagierteste Partnerschule

Die erste reguläre Schulwoche begann mit einem Highlight: die Klasse 9d startete am 03.09.18 mit ihrem Physiklehrer Dr. Guido Aschan zum Kurs „Flug & Fliegen“ ins Neanderlab am Berufskolleg Hilden. Doch es standen nicht nur spannende Experimente und neue Erkenntnisse rund um´s Fliegen auf dem Programm, sondern auch die Festveranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum dieses wichtigen zdi (Zukunft durch Innovation)-Zentrums. Die Bedeutung der MINT-Fächer und entsprechender Bildungseinrichtungen wurde von hochkarätigen Gästen wie Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Landrat Thomas Hendele und QIAGEN Mitbegründer Dr. Jürgen Schumacher hervorgehoben. Gestartet am 4. September 2008 mit einigen Kursen für sieben Schulen, bietet das Neanderlab mittlerweile 25 Kurse aus allen naturwissenschaftlichen Disziplinen an. In den vergangenen zehn Jahren haben mehr als 30.000 Schüler/Innen aus der gesamten Region das beliebte Schülerlabor mit ihren Lehrkräften im Klassen- oder Kursverband besucht. Von den 45 Partnerschulen aus dem gesamten Kreis Mettmann wurde nun das Konrad-Heresbach-Gymnasium, vertreten durch seinen Schulleiter Horst Knoblich, mit dem Preis für die engagierteste Partnerschule ausgezeichnet, inklusive einer finanziellen Zuwendung für die Naturwissenschaften. Zwischen 2008 und 2018 besuchten die motivierten Lehrkräfte der Fachschaften Biologie, Chemie und Physik mit ihren Klassen und Kursen das Neanderlab mehr als 120mal - ein Ausdruck davon, wie groß naturwissenschaftliche Bildung am KHG geschrieben wird.

 

Besonders hervorzuheben ist dabei Chemie- und Physiklehrer Klaus Decker, der das Neanderlab seit vielen Jahren u.a. in der Entwicklung neuer Kursangebote unterstützt. Mithilfe des Neanderlab-Teams konnten interessante und aufwändige Experimente auch am KHG präsentiert werden, z.B. im Rahmen unserer Projekttage. Diese enge Kooperation ermöglicht unseren Schülern/Innen einen praxisorientierten Zugang zu komplexen naturwissenschaftlichen Problemstellung in einer hervorragend ausgestatteten Lehr-/Lernumgebung unter der engagierten Betreuung von Dr. Heinz-Albert Becker und seinem Team. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Kurse in den kommenden zehn Jahren!

Dr. Guido Aschan (03.09.2018)


Großes Staunen beim Schulstart am KHG

Der erste Schultag nach den langen Ferien ist für alle aufregend, für die Einen, weil sie sich freuen, die Mitschüler wiederzusehen und vielleicht sogar auch den ein oder anderen Lehrer? - für die Anderen, weil es nun endlich soweit ist: Man kommt auf die weiterführende Schule! Das bedeutet oft ein bisschen Bekanntes, aber vor allem doch viel, viel Neues: neue Mitschüler, neue Lehrer, ein großes, unbekanntes Gebäude, neue Fächer und Abläufe und Vieles mehr.

 

Um diesen Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich die „Großen“ richtig ins Zeug gelegt für die 84 Jungen und Mädchen der neuen fünften Klassen sowie ihre begleitenden Eltern und Verwandten. Die Bigband des KHGs spielte froh auf zu flotten Rhythmen, Lili Eberlein (Q2) sang dazu und die stellvertretende Schülersprecherin Ann-Kathrin Bartschies (Q2) begrüßte alle sehr herzlich und munterte auf, sich bei Fragen an die Lehrer oder die älteren Schüler zu wenden, die sehr gern helfen würden.

 

Zwei Schülerinnen aus der Klasse 7d, hatten im Rahmen des Geschichtsunterrichts bei Frau Dr. Möllney ein kleines Theaterstückchen einstudiert und so die Neugierde geweckt auf das, was wohl nun auch fachlich auf die Schüler und Schülerinnen zukommt.

 

Aber eine ganz besondere Note verliehen die vielen Aktionen der AGILEN, dem neuen Zusammen­schluss von Eltern am KHG, in Zusammenarbeit mit den Tutoren der Veranstaltung; in der Tat sehr agil und froh. Schon am Eingang prangten in großen Lettern neben Luftballons gute Wünsche für alle Beteiligten. In der Eingangshalle warteten die Tutoren mit Schildern auf ihre Schützlinge, geleiteten diese dann klassenweise in die Aula, wo sie durch ein Spalier aus Sonnenblumen zunächst zur Bühne und dann auch später zum Klassenraum geführt wurden.

 

Und während die Eltern sich im Café von Eltern für Eltern mit lauter selbstgebackenen Köstlichkeiten in der Mensa stärken konnten, erhielten die Schüler und Schülerinnen die notwendigen Informationen für die ersten Wochen, die anstehende Kennlernfahrt sowie die Bücher von ihren Klassenlehrern und -lehrerinnen. Und zum Abschluss gab es bei strahlendem Sonnenschein - wie könnte es anders sein?- ein neues Foto der Klassen auf unserem „Stein“ auf dem Schulhof. Da erstaunt es nicht, dass man nicht selten hörte, dass es für alle ein rundum Wohlfühl-Erlebnis war und der Gruß an der Sonnenblume, die jedes Kind in den Händen hielt und die die fleißigen Hände von Helferinnen des AGILE Gremium daran geknotet hatten, genau dies ausdrückten: „Du bist herzlich willkommen hier am KHG – Wir freuen uns auf dich.“

 

Kerstin Arend, Andrea Lauer (30.08.2018)


Rechtskunde AG der 9. Klasse des Konrad-Heresbach-Gymnasium

Im Rahmen der Rechtskunde AG hat uns die Familienrichterin Frau Dr. Menzel vom 09.07.2018 bis zum 12.07.2018 einen kurzen Einblick in die Rechtwissenschaften gegeben.

 

Als Erstes haben wir uns mit dem ,,Staatsorganisationsrecht“, welches zwischen dem Demokratie-, Rechtstaat-, Sozialstaat- und dem Bundesstaatprinzip differenziert ist, mit dem aktiven Wahlrecht und mit der Staatsgewalt in Deutschland befasst.

 

Diese spiegelt sich im sogenannten ,,Föderalismus“ wider, wo zwischen Bundes- und Landesrecht unterschieden wird. Anschließend ordneten wir die verschiedenen Gerichte in Deutschland den jeweiligen Städten zu und besprachen, mit welchen Rechtsthemen man sich an welches Gericht wendet. Ein Beispiel dafür war das Arbeitsgericht in Düsseldorf, welches zuständig ist für regionale Angelegenheiten aus dem Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht.

 

Um zu erkennen, welche Voraussetzungen Migranten für eine etwaige Einbürgerung erfüllen müssen, bearbeiteten wir einen Muster-Einbürgerungstest. Ein weiterer Bestandteil der AG waren Grundsätze zum Bundestag und zum Grundgesetz, zu den wichtigsten Paragraphen des Kaufvertragsrechts, sowie Rechtsbestimmungen zu strafrechtlichen Fallbeispielen. Den Abschluss der AG bildete ein Rollenspiel einer Strafverhandlung, welche unter anderem Teil unseres Besuchs am Amtsgericht Mettmann war.

Nina Müller, Schülerin der 9. Klasse (09.09.2018 / Nachtrag)


„Showdown mit Happy End“

Unter diesem Motto stand am letzten Donnerstag vor den langersehnten Sommerferien das diesjährige Candlelight-Dinnerkonzert.

 

Diese Veranstaltung des KHG in Kooperation mit der Musikschule Mettmann ist bereits seit mehreren Jahren Tradition und gehört mit Recht zu den schönsten und beliebtesten Events des Konrad-Heresbach- Gymnasiums. Musikschüler der Streicherklassen 5 und 6 unter der Leitung von Herrn A. Fahlbusch, Frau Birgit Mathies und Frau Christina Appuhamy konnten nach langem Üben zeigen, was sie in 1-2 Jahren Unterricht auf Violine, Bratsche, Cello oder Kontrabass gelernt haben.

 

Bei wunderbar lauem Sommerwetter verwandelte sich am 12.7. der Schulhof in einen festlichen „Open-Air Konzertsaal“ mit reichlich gedeckten Tischen, auf denen mitgebrachte Köstlichkeiten verzehrt werden konnten. Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde konnten sich so bei klassischer Orchester-, Film- und Popmusik entspannt auf den letzten Schultag und die Sommerferien einstimmen. Nach einer kurzen Eröffnungsansprache durch den Schulleiter Herrn Horst Knoblich ging es mit dem Jugendorchester der Musikschule unter der Leitung von Achim Andreß mit dem Fatinitza Marsch von F. v. Suppe` auch schon los, gefolgt von einer fulminanten Ouvertüre aus dem “Fidelio” von L.v. Beethoven. In einem späteren Block wurden u.a. Slawische Tänze von Dvorak und Filmmusiken bekannter Western zu Gehör gebracht. Beeindruckend, mit wieviel Engagement und Hingabe die jungen Musiker (die Jüngste mit 9 Jahren an der Querflöte!) zusammen einen vollen orchestralen Gesamtklang in die Abendluft zauberten!

Eingebettet in die Vortragsblöcke des Jugendorchesters konnte die KHG- Streicherklasse mit traditionellen Volksliedern, bearbeitet von A. Fahlbusch, überzeugen.

 

Zwischen den Musikblöcken konnte gegessen, getrunken und geklönt, vor allem aber auch geehrt und gedankt werden, beispielsweise Herrn Fahlbusch, der seine langjährige Aufgabe am KHG als Musikschullehrer zum 30.6.18 beendet. Er wurde in diesem feierlichen Rahmen von seiner Streicherklasse, Frau Appuhamy und Frau Mathies verabschiedet. Frau Mathies wird die Streicherförderung an der Schule unter neuem Konzept im kommenden Schuljahr weiterführen. Besonderer Dank ging auch an die Abiturienten Frederic Schiele und Cornelius Reh, die für ihre langjährige Mitwirkung im Orchester gewürdigt wurden. Mit „Celebration“ von “Earth, Wind and Fire” hatte das Jugendorchester noch einen tollen Rausschmeißer im Repertoire, den die Zuschauer mit einer Zugabe belohnten.

 

Er war schön, zu erleben, wieviel Spaß es Kindern macht, ein Instrument zu beherrschen und schon nach 1-2 Jahren gemeinsam in einem Orchester musizieren zu können. Zur Belohnung bekam jede/r Mitwirkende eine Rose und ein dickes Eis von CARLO, der pünktlich zum Konzertende auf den Schulhof fuhr. Der ganze Abend war mal wieder eine wunderschöne, entspannte Veranstaltung unter gemeinsamer Mitwirkung von Lehrern, Schülern und Elternschaft, ein Highlight des Schuljahres!

 

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und neue Nachwuchsmusiker!

 

Barbara Döll, Mutter aus der Elternpflegschaft, 6. Klasse (30.08.2018 / Nachtrag)


Plant-for-the-Planet bei Armin Laschet

Am Freitag, den 17. August 2018, hatte ich die interessante Möglichkeit, mit dem Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet, zu sprechen. Zusammen mit Timo Bracht, einem 18-jährigen Klimabotschafter aus Soest, Frithjof Finkbeiner, (Vater des Plant-for-the-Planet Gründers Felix) und meinem Vater waren wir in die NRW Staatskanzlei in Düsseldorf eingeladen.

 

Ich hatte Armin Laschet zum ersten Mal in Bielefeld auf der Cheftagung des Bekleidungsnetzwerkes Katag AG getroffen, wo ich im Juni einen Vortrag über Plant-for-the-Planet halten durfte. Bei einer kurzen Begegnung bot er mir an, ihn in der Staatskanzlei in Düsseldorf zu besuchen.

 

Am 17.08. war es schließlich soweit. Eine dreiviertel Stunde durfte ich Armin Laschet über Plant-for-the-Planet informieren und über Maßnahmen gegen die Klimakrise sprechen.

 Herr Laschet war sehr interessiert und wir hoffen nun, dass sich noch etwas aus unseren Vorschlägen an den Ministerpräsidenten entwickeln wird.

Jana Reiter, Schülerin aus der 7d, Botschafterin für Klimagerechtigkeit, Plant-for-the-Planet Mettmann (26.08.2018)


Plant-for-the-Planet zum Internationalen Tag der Jugend

Am 12. August fand der von den Vereinten Nationen ausgerufene Tag der Jugend statt – International Youth Day. Wir, der Club „Plant-for-the-Planet Mettmann“, haben dazu ein kurzes Video gedreht.

 

Folgender, externer Link führt zum Video, das auf Facebook veröffentlicht wurde:

https://www.facebook.com/PlantForThePlanetDeutschland/videos/1921083444578996/

 

Plant-for-the-Planet Mettmann


Unser Schüleraustausch nach Laval – einige Impressionen

Die Begrüßung am Collège Jules Renard war richtig süß gemacht. In der Pausenhalle der Schule haben die Franzosen und ihre Lehrer einen Tanz aufgeführt. Dies war nicht nur irgendein Tanz, sondern der Tanz, den wir Deutschen den Franzosen in Deutschland beigebracht haben! – daher haben einige Deutsche nach der ersten Runde gleich mitgemacht.

Zwei Tage darauf, also am Mittwoch, fuhren nur die Deutschen ins Milchmuseum ,,Lactopôle“. Die Führung war nur auf Französisch. Für ein paar war diese auch verständlich, doch für die meisten war manches unklar, weswegen die Lehrer, Frau Grannemann und Frau Wilhelm, manche Sachen übersetzt und auf Deutsch erklärt haben. Ich persönlich finde, dass ich extrem viel über Käse und Milch enthaltende Produkte gelernt habe.                                                                                          (Vivien, Schülerin)

 

Wir hatten im Rahmen des Austauschs zwei Stunden Unterricht an unserer Partnerschule. Es war glaube ich für uns alle sehr interessant zu sehen, wie der Unterricht in anderen Ländern ist.

Den darauffolgenden Tag waren wir Kanufahren und haben eine Stadtrallye gemacht. Das Kanufahren hat großen Spaß gemacht, obwohl es geregnet hat. Bei der Stadtrallye konnte man viele neue Eindrücke gewinnen. Es gibt zum Beispiel sehr viele Fachwerkhäuser und Kirchen in Laval.                                                                                   (Hannah, Schülerin)

 

Am Mittwochabend, haben sich alle Gastfamilien inklusive Geschwistern, Austauschschülern und natürlich uns in einer der beiden Schulen getroffen und zusammen Abend gegessen. Jede Familie hatte etwas Leckeres zum Essen mitgebracht und somit konnte ein großes Buffet aufgebaut werden. Nach dem Essen und einer kurzen Rede des Direktors, haben wir alle gemeinsam auf dem Schulhof Fußball gespielt.

 

Am Donnerstag sind wir von zwei Reisebussen abgeholt worden, mit denen wir zum Mont St-Michel gefahren sind. Dort haben wir eine sehr lange aber trotzdem lustige Wattwanderung gemacht. Anschließend sind wir mit dem Bus in den kleinen Ort Saint Malo gefahren und dort für ein paar Stunden in kleinen Gruppen herumgelaufen und hatten somit ein bisschen Freizeit.                                                           (Marie, Schülerin)

 

Ich war in einer sehr guten Gastfamilie und sie haben sich bemüht, den Aufenthalt schön zu gestalten. Es gab oft französisches Essen, beispielsweise: Crêpes und ähnliches. Außerdem hat mir die Gastfamilie Laval näher gezeigt. Insgesamt ist Laval ein wenig schöner und größer als Mettmann. Das Rathaus ist in der Architektur von Grund auf verschieden und eindrucksvoller.

Am Samstag haben wir uns mit anderen zusammen zum Bowling getroffen. Am Sonntag sind wir mit einigen zum Lasertack gegangen.

Der Abschied fiel nicht nur mir schwer. Wir hoffen auf ein Wiedersehen, da der Kontakt mit einigen von uns regelmäßig besteht.

Ich würde den Austausch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem um seine Sprachkenntnisse in Französisch zu verbessern, da in den meisten Familien keiner Deutsch spricht außer der/die Austauschschüler/in, aber auch das tolle Miteinander unter den Schülern ist ein schönes Erlebnis!                                                    (Miriam, Schülerin)

(31.07.2018)


Bundestagsabgeordnete Michaela Noll steht am KHG Rede und Antwort

„Mettmanner politische Gespräche“ heißt die neue Diskussionsreihe am KHG Mettmann, zu deren Auftakt sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll am 9. Juli 2018 den Fragen der Sozialwissenschafts-Kurse der Oberstufe stellte.

 

Die Schülerinnen und Schüler der EF und der Q1 hatten sich unter Anleitung ihres Fachlehrers für Sozialwissenschaften/Politik und Geschichte, Herrn Tobias Gerlach, akribisch auf den Besuch vorbereitet und diesen gut organisiert: Eine Wundertüte von Fragen schütteten sie aus – es ging um Innen- und Außenpolitik, Bildungspolitik oder um Frauen in der Politik. Sehr interessiert zeigten sich die Jugendlichen auch an der Privatperson Michaela Noll. Beruflicher und politischer Werdegang, Hobbys – alles wurde intensiv beleuchtet. Hervorragend moderiert wurde der Vormittag von Helena Janning und Haokun Zheng (beide Q1).

 

Besonders intensiv gestaltete sich die Diskussion um die berufliche Zukunftsaussichten der Jugendlichen. Frau Noll erinnerte daran, dass nicht nur ein Studium zum privaten und beruflichen Erfolg führen kann, für die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler erscheint dieses aber weiterhin als grundlegend.

 

Michaela Noll zeigte sich begeistert von den Schülerinnen und Schülern: „Das Interesse der Jugendlichen und besonders die Diskussionskultur waren klasse! Ich freue mich immer, wenn sich junge Leute für Politik interessieren. Das ist heutzutage leider nicht selbstverständlich“.

 

Insgesamt ein sehr gelungener Start der „Mettmanner politischer Gespräche“ am KHG!

 

Alexander Engel (23.07.2018)


Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Am 3. Juli 2018 war es so weit:

Nachdem wir ein halbes Jahr gemeinsam Roboter einzeln ausprobiert, einzeln programmiert, „in echt“ besichtigt, selbst modifiziert, selbst entworfen und zuletzt alles zusammengesetzt haben, standen die beiden Fertigungsstraßen endlich in Raum 109. Voilà:

Es war ein tolles Projekt, sogar das Fernsehen war ja mal da und hat darüber berichtet und im Rausgehen konnte man die beiden „Wissenschaftler“ schon mit Herrn Ehrhard murmeln hören, was nächstes Jahr alles anders sein muss …

 

Danke an Beteiligten – insbesondere an Stefan Simanek und Christof Kaufmann von der HBO CVH – und wer immer noch nicht weiß, wofür diese Abkürzung steht, sollte oben noch mal nachlesen – sowie an Herrn Missing von WE-EM.

Andreas Ehrhard (14.07.2018)


Eine starke Leistung bei der diesjährigen IChO 2018

Vor einigen Monaten drückten wir Nick die Daumen für die 3. Runde im Bundesfinale der Internationalen Chemie Olympiade 2018 in Göttingen. Nun ist die Platzierung gesetzt; von einem „Verpassen“ des internationalen Finales kann man hier kaum mehr sprechen. Nick hat deutschlandweit Platz 25 belegt. In Anbetracht der Tatsache, dass 1300 SchülerInnen aus ganz Deutschland an den Start gegangen sind, eine mehr als beachtliche Leistung.

Die Urkunden zu den mit Erfolg bestandenen Qualifizierungsrunden trafen mit einiger Verspätung ein, aber besser spät als nie.

 

Lieber Nick, nochmals unsere herzlichste Gratulation und Anerkennung zu dieser tollen Leistung auf einem derart hohen fachlichen Niveau.

 

Dr. Björn Hildebrandt (13.07.2018)


Talentmobil der Hochschule Bochum Zu Gast im Informatikunterricht

Informatik zum Anfassen? Das geht tatsächlich! Zu Gast im Informatikunterricht durfte die Jahrgangsstufe 9 erstmals das Talentmobil der Hochschule Bochum begrüßen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beim Aufbau und Programmieren einer Industriestraße hoch interessiert und motiviert. Aber Bilder sagen mehr als Worte! Unter folgendem Link sehen Sie den Filmbeitrag der WDR-Lokalzeit:

 

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-uni-sucht-talente---it-teaching-fuer-schueler-in-heiligenhaus--100.html

Sebastian Olah (10.07.2018)


Wie gut, wenn man (so) einen Freund hat!

Die englische Theatergruppe des White Horse Theatre war wieder einmal zu Besuch am KHG und führte für die Klassen 5 und 6 das Stück „Billy’s friend“ auf.

 

Doch nicht nur „Billy“ hat einen Freund, sondern auch unsere jüngeren Schüler, denn ein paar Schüler und Schülerinnen aus der Oberstufe hatten sich bereit erklärt, schon ganz früh an der Stadthalle beim Aufbau zu helfen und so einen pünktlichen Start zu gewährleisten.

Mit viel Schwung, Musik und Engagement erfuhren wir dann, dass Billy’s Freund unerwartet ein Gorilla ist, der ihm hilft und beschützt, aber auch für einige Verwirrung sorgt.

 

Die Schauspieler überzeugten in jeder Hinsicht, waren gut zu verstehen und konnten das Publikum, das sehr nett mitmachte, hervorragend mit einbeziehen.

Mindestens so beeindruckend wie das Schauspiel selbst war aber auch, mit welcher Begeisterung unsere Schüler und Schülerinnen sich im Anschluss, als die Gelegenheit dazu bestand, Fragen zu stellen, sich für das Theater oder die Schauspieler selbst, interessierten und sich munter auf Englisch äußerten!

Well done you all!

 

Ach, und für alle, die sich gern noch weiter ausgetauscht hätten, gibt es eine Möglichkeit über Instagram:

 

 

 

 

 

 

 

Kerstin Arend (10.07.2018)


Den Notfall geprobt-für alle Fälle gewappnet

Anfang Juni gingen Mitglieder des derzeitigen Sani-Dienstes durch die Klassen, um neue Interessierte für die Mitarbeit zu rekrutieren. Und sie machten ihre Aufgabe so gut, dass auf die 18 zur Verfügung stehenden Plätze sage und schreibe 150 Anmeldungen entfielen! Da war es eine Ehre zu den Ausgewählten zu gehören, die diesmal schon dabei sein durften und nicht aufs nächste Jahr vertröstet werden mussten. Entsprechend motiviert wurden wir insgesamt 3 Tage von morgens bis nachmittags über mögliche Notfälle und entsprechender Hilfestellung von einer Referentin der Johanniter Unfallhilfe ausgebildet.

 

Das Programm wird netterweise von dem Förderverein des KHGs unterstützt, sodass wir nur einen Beitrag von 10€ zahlen mussten und nun Zertifikate in Erster Hilfe und als Schulsanitäter vorweisen können.

 

Natürlich musste auch alles geprobt und geübt werden, Verbandsmaterialien durften wir aus dem Sani-Raum nehmen, doch das Beste ist, dass wir uns nun sicher fühlen, wenn sich jemand verletzt hat oder sonst unsere Hilfe benötigt. Und weil wir uns aus verschiedenen Stufen zusammensetzen, findet auch jeder Einzelne einen Ansprechpartner.

 Marie Arend, Schülerin aus der EF (10.07.2018)


Frischer Wind beim Auffrischungskurs der Sanis

Am Freitag, den 6.07.2018 konnten einige Schüler des Sanitätsdiensts aus der EF und der Q1 an einem dreistündigen Auffrischungskurs teilnehmen, den Herr Meisel, einer unserer Referendare und ehemaliger Rettungs­sanitäter, geleitet hat. Wir, vom Sanidienst, konnten damit unsere Kenntnisse auf­frischen und mögliche Wissenslücken füllen.

 

Wie bei unserer bereits im letzten Jahr absolvierten Ausbildung kam der Krankenwagen auch diesmal an die Schule! Ein besonderes Highlight! Außerdem haben wir geübt und geprobt. Bei einem kleinen Rollenspiel, mimte Herr Meisel einen Jungen, der unter Schulstress litt und als Folge dessen Atemnot hatte. Wir Schüler mussten dann entscheiden, was in dieser Situation zu tun ist.

 

Darüber hinaus haben wir auch noch einmal über den sogenannten Heimlich-Handgriff gesprochen, den man bis zu fünfmal hintereinander beim Verschlucken anwenden kann. Der Helfer umfasst dabei den Betroffenen von hinten und übt mit beiden Händen ruckartig Druck auf die Magengrube aus, sodass der Fremdkörper bei Erfolg ausgespuckt werden kann.

 

Zudem haben wir die verschiedenen Verbandstechniken wiederholt, wie die Kopfbinde im Falle einer Platzwunde am Schädel oder das Zuschneiden eines Fingerkuppenpflasters.

Insgesamt haben die Stunden uns allen sehr viel Spaß bereitet.

 

Das Saniteam ist nun wieder mit aufgefrischtem Wissen für die nächsten Notfälle an der Schule gewappnet.

 

Liebe Grüße vom Sanidienst-Team!

Leonie Beele, Schülerin der Q1 (10.07.2018)


Klima-kidz und Plant-for-the-Planet-Clubkinder des KHG „opfern” ihren Sonntag für den Klimaschutz

In Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW haben engagierte BürgerInnen in Mettmann ein offenes Netzwerk der Nachhaltigkeit gegründet: MEMO – Mettmann Morgen. Die MEMO-Auftakt-Messe, die am 8. Juli in der Kulturvilla von 11 bis 15 Uhr stattfand, wurde erneut auf besondere Einladung der Initiatorinnen von SchülerInnen unserer Schule mitgestaltet: Gemeinsam mit weiteren Anbietern zeigten die Klimakidz und der Plant-for-the-Plant-Club, was sie unter einem nachhaltigen, ökologischen und wertegeprägten Leben verstehen und was wir alle gemeinsam dafür tun können: So gab es spannende Vorträge der 11jährigen zur Klimakrise, die vor allem die zahlreich vertretenen Erwachsenen beindruckten. Außerdem verkauften die Kinder faire Produkte der GEPA und wiesen ihre Käufer daraufhin, dass die Bauern so faire Löhne bekämen und die Produkte außerdem Bioprodukte mit weniger Zucker seien. Der Renner auf jeder Veranstaltung ist die sogenannte „Gute Schokolade“; 5 Tafeln ermöglichen das Pflanzen eines Baums.

 

Näheres zur gesamten Veranstaltung und memo findet man auf der Homepage der Kulturvilla: „Eine saubere Umwelt, ein artenreiches Biosystem, ein Schulsystem, das alle Kinder mitnimmt und Unternehmen, deren zufriedene Mitarbeiter die Basis für den Erfolg sind. Nur ein paar Dinge, die wir uns für unsere Enkel wünschen, oder? Was tun wir dafür? Eine für Menschen lebenswerte Stadtentwicklung ist nach unserer Auffassung eng mit Nachhaltigkeit verknüpft. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Klimaschutz. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit natürlich ineinandergreifen. Ohne eine gesunde Erde wird es auf Dauer schwer für uns Menschen. Und da heißt es, im Kleinen beginnen. Die zentrale Frage lautet also: Was kann ich tun, um die Erde auch für unsere Kinder und Enkel lebenswert zu erhalten? Und konkret in Mettmann: Was können wir machen, um unsere Stadt, unseren gemeinsamen Lebensraum lebenswert zu erhalten?“ Die Zusammensetzung ist genauso vielfältig wie unsere Erde und das Leben: Schule, Unternehmer, Privatleute, die GVM, Nermins Garten und andere. Wir wollen alle Mettmanner einladen, unsere Stadt nachhaltig lebenswert zu gestalten. Wir glauben, dass sie dann gleichsam automatisch zu einer liebenswerten Stadt werden wird. Wir sind sicher, dass es sehr viel Freude machen wird, eine solche Entwicklung aktiv zu begleiten. Wir möchten zeigen, was wir unter einem nachhaltigen, ökologischen und wertegeprägten Leben verstehen und was wir alle gemeinsam dafür tun können.

 

Dr. Ulrike Möllney (08.07.2018)


Sowohl hinter als auch auf der Bühne: „Viel Lärm um Nichts“

Die Sonne scheint, die Tage sind heiß und sowohl die Scheinwerfer als auch die wärmsten Kostüme helfen einem nicht wirklich dabei, die Aufregung und Nervosität beiseite zu legen, die einen vor jeder neuen Aufführung mit offenen Armen begrüßen.

 

So auch wieder an dem Sonntag, den 01.07.2018, und Montag, den 02.07.2018, als wir von der Theater AG Shakespeares "Viel Lärm um nichts" (...und wieder nichts) aufführten. Ein Stück, das wir trotz der schwierigen Sprache den circa 230 Zuschauern verständlich machen konnten. Das bewies die überaus positive Rückmeldung aus allen Ecken: von Lehrern, Schülern, Familien und weiteren Gästen. Uns freut dies sehr!

 

Und das, obwohl wir doch bis zum Schluss unseren Regisseuren, Herrn Schlegel und Frau Bildheim, den letzten Nerv geraubt haben. Darsteller, die ihren Text in der Generalprobe zwei Tage vor der Aufführung noch nicht vollständig auswendig konnten und mit der Nase im Textheft verschwanden; eine Generalprobe, die erst um Mitternacht ihr Ende fand. Darsteller, die zu leise oder zu laut redeten, zu kurze oder zu lange Pausen machten; Darsteller, die am Tag der Aufführung im Stau standen und es vielleicht nicht mehr rechtzeitig schaffen würden; das volle Programm eben. Doch trotz alledem haben uns etliche Späße und Albernheiten während der Proben stets mit Zuversicht nach vorne blicken lassen, denn am wichtigsten war es immer, dass wir Spaß an der Sache haben.

 

Unser diesjähriges Ensemble war eine gemischte Truppe aus 16 Individuen, bestehend aus 7. bis 12. Klässlern, einem Referendar und einem heranwachsendem Schauspieler, der letztes Jahr sein Abitur am KHG gemacht hat und demnächst an einer Theaterakademie studieren wird... Das war übrigens ich.

 

Doch nun zum Schluss:

Durch das Theater bekommt man die Möglichkeit, den Menschen eine Freude zu bereiten, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, Freunde zu finden, und neue Perspektiven zu erhalten. Meiner Meinung nach ist es eine Erfahrung, die jeder zumindest einmal erlebt haben sollte.

Fabian Raack, ehemaliger Schüler (03.07.2018)


„Gratwanderung“ am KHG Mettmann

Wie schnell kann man als Jugendlicher auf die schiefe Bahn geraten? Wie schwer ist es, dem Gruppendruck zu widerstehen? Dass der Grat sehr schmal sein kann, auf dem man als Jugendlicher wandelt, sahen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 heute in der Aula des Konrad-Heresbach-Gymnasiums.

 

Zu Gast war das Theaterstück „Gratwanderung“, das unter der Leitung von Frau Breucker (AWO Mettmann) und in Kooperation mit dem Verein „Neue Wege e.V.“ entstanden ist. Unter den Schauspielern, die alle noch selbst Schüler sind, befanden sich drei Schüler unseres Gymnasiums. Die Jugendlichen entwickelten die Biographien selbstständig für ihre Rolle, sodass die zuschauenden Schülerinnen und Schüler das Konfliktpotential und die Gefahr des Abrutschens in kriminelle Kreise gut nachvollziehen konnten.

 

Interaktiv wurde es, als Schülerinnen und Schüler nach dem Theaterstück von Frau Breucker aufgerufen wurden, sich an einer Veränderung des Drehbuches und einer alternativen Ausführung zu beteiligen. Einige Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 trauten sich, auf der Bühne eine Version aufzuführen, die womöglich die entstandenen Konflikte hätte entschärfen können. Anschließend entstand eine Diskussion zu Möglichkeiten der Intervention.

 

Unterstützt wurden die Schauspieler von der Q1-Band unserer Schule, die unter der Leitung von Herrn Maxsein eine hervorragende musikalische Begleitung bot. Besonderer Dank gilt auch der Technik-AG, ohne die die Aufführung nicht möglich gewesen wäre.

 

Alexander Engel (03.07.2018)


Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur!

Nach einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst verabschiedeten wir am Samstagvormittag unsere diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten in der Stadthalle Mettmann. Getreu dem Motto der Abiturienten, „Abi-Tour – seit 12 Jahren stehlen wir allen die Show“, nahm die gemeinsame Abi-Tour im Beisein von Eltern, Familienangehörigen, Freunden und Lehrern ihren feierlichen Abschluss.

 

Die Anwesenden wurden durch die Beratungslehrerinnen Frau Mechtild Greiwe und Frau Bettina Strigl in einer Eröffnungsrede begrüßt. Danach richteten die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Ute Stöcker, Herr Detlef Schönen als Vertreter der Elternschaft und der Schulleiter Herr Horst Knoblich ihre Grußworte an die Abiturienten. Als Vertreter des Abiturjahrgangs hielten Lea Jacob und Alexander Freymann eine Rede.

 

Stellvertretend für den Förderverein des KHGs ehrte Frau Maria-Theresia Gräfin von Ballestrem Schülerinnen und Schüler für ihre hervorragenden Leistungen und für ihr großes schulisches Engagement.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Cornelius Reh (Trompete und Cajon), Frederik Schiele (Chello), Katharina Metzger (Saxophon), Amelie Haudan (Klavier), Lilian Eberlein (Gesang) und Helena Janning (Klavier).

 

Im Anschluss durften die Abiturienten ihr ersehntes Reifezeugnis von dem Schulleiter Herrn Horst Knoblich und dem stellvertretenden Schulleiter Herrn Malte Prigge in Anwesenheit der Leitungskurslehrer in Empfang nehmen.

 

Wir wünschen unseren Abiturientinnen und Abiturienten alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg!

 Bettina Strigl (30.06.2018)


Religionsschüler besuchen das Franziskus-Hospiz

Am 15. Juni 2018 besuchten uns zwei ehrenamtliche Mitarbeiter des Franziskus-Hospiz in Hochdahl im Religionsunterricht. Im Laufe unserer Unterrichtsreihe „Ethik“ hatten wir uns mit dem Thema „Sterbehilfe“ und „Hospiz“ beschäftigt und sie erzählten uns etwas über ihre Aufgabenbereiche und Abläufe des Hospizes. Herr Thiel, der schon seit mehreren Jahren am KHG Vorträge über seine Arbeit hält, und Frau Nauck veranschaulichten an mehreren konkreten Geschichten, wie versucht wird, den Bewohnern des Hospizes eine schöne Zeit am Ende ihres Lebens zu ermöglichen und die Möglichkeiten, die ihnen dafür offenstehen. Wir haben uns ein Interview mit einer Bewohnerin angesehen und durften Fragen stellen, die uns zu dem Thema einfielen. Am Ende lud Herr Thiel uns zu einem Besuch ins Hospiz ein, um uns einen Eindruck davon zu verschaffen, wie dort gelebt wird.

 

Am 18. Juni fuhren wir, die Schüler aus den Religionskursen von Frau Bildheim und Frau Artmann, dann gemeinsam mit Frau Artmann nach Hochdahl, wo wir von Herrn Thiel und Frau Nauck empfangen wurden. In zwei Gruppen wurden wir durch das Haus geführt, konnten uns alles ansehen und haben etwas über die wichtigsten Räume erfahren. Dazu konnten wir erneut Fragen stellen, die Herr Thiel und Frau Nauck uns alle ausführlich beantworteten. Sie wollten uns zeigen, dass das Haus nichts wirklich Spezielles an sich hat und dass auch das Leben dort nicht sehr viel anders ist, als bei uns. Natürlich gibt es Einschränkungen und Unterschiede, aber grundsätzlich können die Bewohner dort noch ein recht normales Leben führen, haben die Möglichkeit kleine Wünsche erfüllt zu bekommen und die verbleibende Zeit ihres Lebens friedlich zu erleben. Meiner Meinung nach ist ihnen das sehr gut gelungen und ich bin froh, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, einen Einblick in dieses Thema zu bekommen.

 

Inka Brandt, Schülerin der EF (05.07.2018)


Schüler überzeugen beim Englischwettbewerb „The Big Challenge“

Im Mai nahm das KHG mit insgesamt 245 Schülerinnen und Schülern aus den Stufen 5-9 am europaweiten Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teil – mit beachtlichem Erfolg! Auf fünf unterschiedlichen Niveaus war es für alle Teilnehmer ein Marathon aus 45 Multiple-Choice-Fragen aus den Themenbereichen Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde.

 

Ende Juni fand nun die Preisverleihung in der Aula statt und Schulleiter Horst Knoblich durfte einer Schülerin zu einer ganz besonderen Leistung gratulieren: Ina Nolte (7d) belegte mit einer hervorragenden Wertung von 333.75 von 350 möglichen Punkten den 5. Platz unter mehr als 9.500 Teilnehmern in NRW. Völlige Überraschung und große Freude standen Ina ins Gesicht geschrieben, als sie dafür sogar mit einem „The Big Challenge Pokal“ ausgezeichnet wurde.

 

Schulinterne erste Plätze belegten außerdem Alvar Vieweg (5b), Jana Reiter (6d), Linnea Suendorf (8a) und Oskar Schmidt (9a). Wir gratulieren allen Gewinnern zu ihrem Erfolg!

 

Der nächste Wettbewerb findet am 7. Mai 2019 statt.

Anne Willinghöfer (02.07.2018)


Bergisch bewegt: Mit dem Rad auf den Spuren der Geschichte

Was hat die Geschichte der Grafen und Herzöge von Berg gemeinsam mit einer Fahrradtour über Gruiten, Gräfrath, Burg, Balkhausen, Altenberg und die Ohligser Heide? Die Länge, richtig!

Im Rahmen von KHG XL tauchte eine Gruppe sportlicher Geschichtsenthusiasten in die Geschichte des Bergischen Landes ein. Der Rittersaal auf Schlossburg, der Balkhauser Kotten und die ehemalige Zisterzienserabtei Altenberg waren einige der Orte, an denen die Jugendlichen der Geschichte des Bergischen Landes unmittelbar begegneten. Kunst, Architektur, Geographie und Wirtschaft ließen sich Informationen etwa zum Alltag und Weltbild der Bewohner unserer Regionen in Mittelalter und Früher Neuzeit entlocken, Wendepunkte erkennen und Entwicklungslinien rekonstruieren.

 

Ob die Bezeichnung „Bergisches Land“ nicht doch von seiner Topographie herzuleiten ist, darüber waren die Teilnehmer nach der Bewältigung der 85 Kilometer langen Fahrtstrecke allerdings unschlüssig. Fest steht: Im nächsten Schuljahr warten wieder viele verschiedene, frische KHGxl-Angebote auf neugierige SchülerInnen.

Stefan Castelli (18.06.2018)

Einmal abtauchen!

Wir, Nick Meier und Rainer Co, haben im Rahmen des KHG-XL Programmes einen Schnupper-Tauchkurs angeboten. Der Kurs bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil führten wir die Teilnehmer in die Grundlagen der Tauchphysik und -medizin ein. Außerdem gab es eine kurze Einführung über die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser. Daraufhin trafen wir uns im Mettmanner Hallenbad. Die DLRG Ortsgruppe Mettmann unterstützte uns mit ausreichend Ausrüstungsmaterial und einem fachkundigen Tauchlehrer. Mit viel Spaß konnten die Teilnehmer das Wissen aus der Theorie anwenden und eine knappe Stunde unter Wasser verbringen. Dabei war sicherlich die Erfahrung der Schwerelosigkeit eine besondere.

Nick Meier und Rainer Co, Q1-Schüler  (18.06.18)


Die AGILEn nehmen ihre Arbeit auf! (Elternmitwirkung am KHG)

Was heißt agil?“, fragte diese Woche ein Schüler, als er die Ankündigung für das Treffen des neuen Elterngremiums „die AGILEn“ mitbekam. Agil – das bedeutet nach der Definition des Duden so viel wie „aktiv, lebhaft, dynamisch, unermüdlich tätig, regsam“. All dieses haben sich die AGILEn auf die Fahnen geschrieben, die auf Einladung von Sigune Fischer, stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende, am Dienstagabend, dem 12. Juni, das erste Mal in den Räumen des KHG zusammenkamen.

 

Acht Eltern sowie Frau Dr.Möllney und Frau Werner als Bindeglieder zum „Team Tag der offenen Tür“ und „ELSA“ (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) hatten sich getroffen, um die verschiedenen Themen wie Begrüßung der neuen Fünfer, Erster Schultag sowie Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit zu besprechen und gemeinsam zu überlegen, wie man hier unterstützen könne.

 

Als erste Idee, die umgesetzt wird, gestalten die AGILEn eine Willkommensmappe für die Eltern der neuen Fünfer, damit diese sich in den ersten Tagen an unserer Schule gut zurechtfinden. Der erste Schultag nach den Sommerferien soll durch kleine Aktionen den Tag etwas lebendiger machen.

 

Weitere Ideen wie die Anschaffung eines KHG-Planers - Hausaufgabenheft/Kladde/Info- und Ratgeber in einem - sowie wiederverwertbarer Becher für Mensa und Schulveranstaltungen warten auf Umsetzung. Auch die Möglichkeiten, die nachschulische Betreuung sowie die verschiedenen Angebote am Nachmittag gemeinsam mit dem Mittagessenangebot zu konsolidieren, sollen innerhalb der nächsten Termine beleuchtet werden.

 

Groß war das Bedürfnis, sich auf vielfältige Weise an der Schule einzubringen.

Vier weitere Mütter, die an dem Abend nicht dabei sein konnten, haben ihre Unterstützung angeboten, wo immer „Not an Mann & Frau“ ist. Wir wünschen uns, dass wir ein starkes Team werden, um gemeinsam das KHG als Lern- und Lebensort mit unseren Ideen und Aktionen zu bereichern.

 

Möchten Sie auch gerne mitmachen? Oder gibt es ein Thema, für welches Sie sich stark machen möchten? Schreiben Sie uns gerne an agile@khgmettmann.de

 

Unser nächstes Treffen findet am Donnerstag, 28 Juni um 20:00 Uhr im KHG statt.

 

Für die AGILEn

Sigune Fischer & Andrea Lauer (17.06.2018)


Entdeckung Wassersport: Kanutag der siebten Klassen

„Ready! Attention! Go!“ 18 Paddel tauchen im Gleichtakt ins Wasser ein, das Boot gewinnt an Fahrt – und beginnt zu Schaukeln. Uwe, der Coach, kommandiert: „Stopp! Bremsen! Die erste Reihe achtet nicht aufeinander. Von vorn, bitte!“

 

Dass Drachenbootfahren Teamarbeit ist, wurde allen Siebtklässlern schnell klar, als sie am Dienstag auf der Regattastrecke in Duisburg die Wassersportartgeräte Canadier und Drachenboot entdeckten. Freude an der Bewegung im Freien stand bei hohen Wassertemperaturen auf dem Stundenplan. Im Rahmen des Sportunterrichts ("Rollen, Gleiten, Fahren") lernten die Jugendlichen von den Trainern der Kanuschule NRW, wie sie das Paddel effizient als Kraftquelle oder als Steuer im Canadier einsetzen können, im Drachenboot als koordinierte Einheit Geschwindigkeit aufnehmen und vieles mehr.

 

„Ready! Attention! Go!“ – darauf dürfen sich die Sechstklässler schon jetzt freuen, denn im nächsten Jahr wird die Fachschaft Sport den Kanutag sicherlich wieder organisieren!

 

 Brigitte Breuch und Stefan Castelli (10.06.2018)


Klang meines Körpers – eine Ausstellung, die berührt

Wie bereits in den letzten sechs Jahren war die Ausstellung „Klang meines Körpers“ auch in diesem Jahr am Konrad-Heresbach-Gymnasium ein voller Erfolg. So besuchten in der Woche vom 14.-18. Mai alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 das interaktive Ausstellungsprojekt und informierten sich über das Thema „Essstörungen“. Mittels kreativer Medien tauchten sie dabei in die Gefühlswelt von Betroffenen ein und wurden so auf wertschätzende Weise für das Thema sensibilisiert. Die ganz persönlichen Geschichten der sechs betroffenen Frauen und Männer zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig es ist, achtsam und respektvoll miteinander umzugehen.

 

Ein großer Dank gilt Frau Neugebauer von der Caritas, die Frau Ebert, Frau Reiter und Frau Werner bei der Organisation und Durchführung des Projektes mit Engagement unterstützte. Ebenso war die Unterstützung von Karin Brombeis, ehemalige Schülerin des KHGs, sehr wertvoll.

 

Als Kooperationsschule des Projekts „Klang meines Körpers“ ermöglichte das Konrad-Heresbach-Gymnasium auch mehreren anderen Schulen aus der Stadt Mettmann den Besuch der Ausstellung und freut sich, dass diese auch dort gut angenommen wurde.

 

Stefanie Werner (27.05.2018)


Das Känguru der Mathematik am KHG - 31 Preise für die „Über-Springer“ des Jahres 2018

Im März war es wieder soweit und 251 Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben den mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb begeistert gemeistert.

 

Wir sind sehr stolz auf alle unsere Schüler, die sich diesen kniffligen Aufgaben gestellt und verdient auch noch 31 Preise erhalten haben.

 

Wir gratulieren den folgenden Schülerinnen und Schülern herzlich. Einen von 18 dritten Preisen erzielten: Lara, Dietlinde, Emil, Franca, Otto, Ida, Yichen, Jakob, Caroline, Pascal, Mailien, Jelena, Oskar, Julian, Tim, Lasse, Fynn und Hanna.

 

Die zehn zweiten Preise gingen an Lucie, Constantin, Jana, Tobias, Julia, Alexia, Fenja, Lisa, Marlon und Noah.

 

Drei sensationelle erste Preise erhielten Clemens, Jana und Hannah!

 

Herzlichen Glückwunsch!

 Gabi Datko (15.05.2018)


Schwimmer erkämpfen Podiumsplätze bei der Kreismeisterschaft

Natürlich war der Termin am Donnerstag nach den Ferien nicht optimal. Natürlich waren unsere Athleten nicht voll austrainiert. Aber natürlich waren die Voraussetzungen für alle Teams im Ratinger Angerbad gleich…

 

Johanna Auer, Franca Eigen, Charlotte Gnoth, Jana Heitkötter, Ann-Christine v. Laar, Jana Reiter, Jana Schneemann und Lara Walther mussten in der WK IV gegen acht Mannschaften antreten.

 

Julian Bludszus, Julian Kehl, Janick Krause, Tim Laudenbach, Yournes Sajjadi, Oskar Schwarz und Noah Weidlich starteten ebenfalls in der WK IV gegen sieben Mannschaften.

 

Mit einer absolut respektablen Leistung gelang unseren beiden Teams in diesem starken Umfeld der Sprung aufs Treppchen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu zwei dritten Plätzen!

Brigitte Breuch (01.05.2018)


KHG XL: Reitworkshop "Sattelfest"

Schön war's am letzten Freitag im April, als sich elf gut gelaunte Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse auf den Weg zum Reiten gemacht haben. Im Rahmen unserer Reihe "KHG XL" wollten wir ausprobieren, wie sich das mehrtägige Projekt "Sattelfest" auf einen eintägigen Workshop übertragen lässt.

 

So schwangen sich die Teilnehmerinnen bei bestem Frühlingswetter zunächst auf den Fahrradsattel und erreichten nach gut 45 Minuten (fast) ohne Störungen unser Ziel am Hof Pelzer. Die kleine Verschnaufpause nutzten wir für eine kurze Vorstellungsrunde, dann ging es sofort an die Arbeit. Erst musste der Paddock (der Außenstall) abgeäppelt (von Pferdeäpfeln befreit) werden. Im Anschluss wurden die Islandponys gründlich geputzt. Dabei wurde geschwatzt und gelacht und ausgiebig mit den Tieren geschmust, die den liebevollen Körperkontakt ebenfalls sichtlich genossen.

Irgendwann kamen Gneisti, Rapdus und Paul dann doch noch auf den Reitplatz. Und hier konnten die Mädchen erfahren wie anspruchsvoll es ist, ein Pferd nur mit Schenkelhilfe zu lenken. Auch ohne Sattel traben oder ein Pferd auf ein Holzpodest zu führen und zu reiten - es gab stets neue Herausforderungen für die Reiterinnen.

 

Viel zu schnell sind die drei Stunden vergangen. So lautete die Erkenntnis: Das "Sattelfest" muss fortgesetzt werden!

 

Doch bevor es zurück zur Schule ging, lockte noch der Düsselstrand mit einer Abkühlung. Was für ein Spaß, mit den Füßen durchs kalte Wasser zu laufen und barfuß im Schlamm zu versinken…

 

Brigitte Breuch (01.05.2018)


Fußballmädchen holen Bronze

Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im Mädchenfußball belegte das Unterstufenteam des KHG einen guten dritten Platz.

 

Lediglich gegen den späteren Kreismeister aus Langenfeld waren die Schülerinnen der 5. und 6. Klassen ohne Chance.

 

Neben einem Unentschieden gegen das IKG Heiligenhaus, gab es den 1:0 "Derbysieg" über das HHG und einen 4:1-Erfolg gegen die Gesamtschule Velbert.

 

Für das KHG standen Jana, Katharina, Clara und Jana aus Klasse 5, sowie Katharina, Emma, Tuba, Sarah, Alessia und Katharina aus Klasse 6 auf dem Feld.

 

 Tobias Verstappen (27.04.2018)


Ganz legaler Ideenklau -                                                    Besichtigung bei der Firma WE-EM in Mettmann

Oft genug ist das, was man in der Schule lernt, weit weg von der „Wirklichkeit“ und den Eindruck, dass man viele Dinge lernt, die man später überhaupt nicht braucht, hat mit Sicherheit fast jeder Schüler schon mal gehabt.

 

Dass es auch ganz anders sein kann, da eine Firma, eine Hochschule und die Schule an einem Strang ziehen, konnten die 20 Schülerinnen und Schüler des Mathematik-Informatik-Kurses am letzten Mittwoch erleben. Besucht wurde ein Roboter, der den Industrie 4.0-Ansprüche erfüllt – will heißen: der in der Lage ist, flexibel auf wechselnde Anforderungen reagierend unterschiedliche Produkte zu erstellen. Wundersamerweise muss man dazu nicht weit fahren, denn so etwas gibt es auch in Mettmann.

 

Die Firma WE-EM stellt Platinen her – wenn gewünscht sogar Einzelstücke, meist aber Kleinserien z.B. für die Prototypentwicklung. Einer der Bestückungsroboter war das Ziel, das Lehrer Andreas Ehrhard auserkoren hatte.

Obwohl von Schulseite nur die Möglichkeit eine Besichtigung angefragt wurde, hatten die beiden Chefs Wolfgang und Stefan Missing ein deutlich darüberhinausgehendes Projekt auf die Beine gestellt. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur „gucken“, sondern durften jeder eine eigens für diese Besichtigung entworfene (!) Platine  fertigen: Lötpaste im Siebdruckverfahren aufbringen, Platine vom Roboter mit den winzigen Bauteilen bestücken lassen, händisches Setzen des An- und Aus-Schalters, danach Löten im Dampfverfahren und zuletzt Montage des Batteriefaches – für viele ein Erstkontakt mit einem Lötkolben.

 

Dass jeder Schüler „seine“ Platine mit nach Hause nehmen durfte und wir einen ganzen Nachmittag die Produktion stillgelegt haben, war weit mehr, als wir als Schule erwarten durften.

Die Sätze „Hey, das funktioniert ja!“ und „Och wie hübsch.“ hörte der Senior-Chef Wolfgang Missing an diesem Tag sehr oft, denn er betreute die 4 Gruppen mit je 4 bis 6 Schüler bei dem abschließenden Handlöten, während die nächste Gruppe sich bereits mit dem Mitarbeiter Dirk Bechstein den Fertigungsroboter anschaute.

 

Aber kommen wir nochmal zum Kern des Besuches:

Ideenklau und Transfer waren gefragt, als die Platine mit LED um LED und Kondensator um Kondensator bestückt wurde, denn es galt, sowohl die fünf LEGO-Grundroboter aus dem Unterricht im Bestückungsautomat wieder zu entdecken als auch weiterreichende Funktionalitäten zu erkennen, um diese dann in den Unterricht einzubringen.

 

Die Aufgabe für die Schüler in den nächsten Wochen ist klar und eine echte Herausforderung: Aus den vorhandenen LEGO-Einzelmodulen und ggf. noch zu konstruierenden neuen Elementen sind zwei Produktionsstraßen zu bauen, die - wie der besichtige Bestückungsautomat - mehrere Modelle aus vorgegebenen Bausteinen zusammenbauen sollen.

 

Zunächst war das Erstaunen groß. „Das soll ein Roboter sein?“, hörte man immer mal wieder. Dirk Bechstein von WE-EM beantwortete geduldig jede Frage, erklärte immer wieder, dass die Grenze zwischen Robotern und Automaten fließend sei und begleitete die Schülerinnen und Schüler durch die einzelnen Produktionsschritte.

 

Immer mal wieder mischten sich auch Besucher unter die Schülergruppen: Stefan Simanek von der Hochschule Bochum, der das Projekt im KHG federführend betreut, schaute ebenso vorbei wie Marie Louis von der Wirtschaftsförderung des Kreises. Hier wurden neue Kontakte zwischen Hochschule, Schule und Wirtschaft geknüpft und die eine oder andere Idee zur Kooperation angedacht. Denn schließlich sind alle Schüler ja nur Schüler auf Zeit…

 

Ein Riesendank an WE-EM und unsere Kooperations-Hochschule Bochum, die uns in diesem Projekt so toll unterstützen!

Andreas Ehrhard (26.04.2018)

LEGO-Roboterarm aus dem Unterricht                                           LEGO-Farbsortierer aus dem Unterricht