Unser Medienkonzept


Die Digitalisierung aller Lebensbereiche lässt sich nicht aufhalten und ohne Computer, Internet und digitale Medien geht heute in Alltag und Beruf nichts mehr. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche schon frühzeitig mit entsprechenden Fähig- und Fertigkeiten auszustatten, die Chancen dieser Entwicklung zu nutzen und den Risiken angemessen zu begegnen.

Am KHG haben wir dazu ein vielfältiges Medienkonzept entwickelt, das aus mehreren Bausteinen besteht. 

Medienkonzept

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Medienkonzept des KHGs
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Chancen Nutzen

Egal ob Smartphone, Tablet, Desktop-PC oder klassisches Buch: alle Medien  verstehen wir am KHG immer als Chance, Lernprozesse zu gestalten.

 

Insbesondere in Bezug auf die sogenannten neuen Medien ist uns wichtig, SchülerInnen auf die Lebenswelt von heute und morgen vorzubereiten. Daher legen wir am KHG im Rahmen unserer Möglichkeiten großen Wert auf eine zeitgemäße, technische und räumliche Ausstattung. Bereits am Beginn der 5. Klasse bekommen alle Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugangsschlüssel, der die Nutzung der schulischen Rechner in den drei Computerräumen und Dateiablage auf den schulischen Servern erlaubt. Alle unsere SchülerInnen verfügen ab dem Tag ihrer Einschulung über einen individuellen, vollwertigen Zugang zu Microsoft Office356 und eine eigene SchülerInnen-Emailadresse sowie derzeit 1 TB Cloudspeicher. Alle Office-Programme und auch an den heimischen Geräten nutzbar.

 

Klassisch wird der Kompetenzerwerb im Umgang mit digitalen Medien an die traditionellen Schulfächer angebunden. Dies führt in der Praxis aber meist dazu, dass die Inhalte a) nur oberflächlich angerissen werden können und b) andere fachliche Inhalte reduziert werde müssen. Am KHG begegnen wir dieser Problematik pragmatisch: Wir haben kurzerhand ein für die regionale Schullandschaft einzigartiges, neues Unterrichtsfach eingeführt: ITG (Informations-Technologische Grundbildung). In dem Fach lernen Schülerinnen und Schüler der sechsten und achten Klassen den Umgang mit den gängigen Office-Programmen (Microsoft WordPowerPointExcel) sowie mit Bild-Ton- und Videobearbeitungsprogrammen. Aber nicht nur der Umgang mit diesen neuen Medien steht im Fokus, sondern auch die Sensibilisierung für Gefahren wie Cybermobbing oder Fake News. An den heimischen Computern können die Schülerinnen und Schüler Ihr Wissen dann fundieren und erweitern, denn alle Programme, mit denen gearbeitet wird, sind entweder kostenlos oder für unsere Schülerinnen und Schüler lizensiert.

Sensibilisierung für die Risiken digitaler Medien ab Klasse 5

Seit einigen Jahren führen wir auf Initiative des ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Ausschuss) gemeinsam mit der Polizei ein Projekt zum Thema „Gefahren und Risiken im Umgang mit Neuen Medien“ in Klasse 5 durch.  Im Rahmen einer Doppelstunde pro Klasse im Schulvormittag informiert ein erfahrener Polizeibeamter unsere Schülerinnen und Schüler etwa zu den Bereichen „Chatten“ und „Soziale Netzwerke“. Der dabei anwesende Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin wird das Thema in einer weiteren Doppelstunde dann vertiefend aufgreifen. In Klasse 8 folgt dann der sog. "Internettag". Hier werden unsere Schülerinnen und Schüler von geschulten Pädagogen zu einem problem- und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Kommunikationsmedien angeregt. Problemorientierung ist hier das Mittel der Wahl, denn im Grunde alle Achtklässler haben direkt oder indirekt schon negative Erfahrungen im Bereich digitaler Medien gesammelt und können diese aktiv in das Seminar einbringen. Computerspielsucht ist hier ebenso wie Cybermobbing, Fake News und Datenschutz Thema. Dabei erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre bereits erworbenen Kompetenzen und lernen Medien kritisch und verantwortungsbewusst einzusetzen.

Kostenloses W-Lan für unsere Oberstufenschüler

Trotz oder gerade wegen der ausufernden Digitalisierung hat sich an unserer Schule ein Handyverbot für alle Schülerinnen und Schüler auch während der Pausen als sinnvoll erwiesen, um die persönliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. In der Oberstufe jedoch, in der Schülerinnen und Schülern bereits weitreichend mehr Verantwortung für sich und andere übernehmen können und sollen, haben wir spezielle Räume eingerichtet, in denen diese ihre privaten, internetfähigen Geräte nutzen dürfen. Hierzu zählen der Oberstufenarbeitsraum und der Pausenbereich der Oberstufe („Alte Cafeteria"). Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in Pausen oder in Freistunden im kostenlosen W-Lan-Netz der Schule ihr nächstes Referat vorzubereiten, im Internet zu surfen oder digital in Kontakt zu treten.