Am vorvergangenen Freitag konnten Zuschauerinnen und Zuschauer im evangelischen Gemeindehaus eine besondere Lesung mit zugehöriger Vernissage erleben. Die Schreibwerkstatt AG des Konrad-Heresbach-Gymnasiums präsentierte Auszüge aus ihrem neuen Buch mit dem Thema „Generationengeschichten – Geschichten von früher und heute“. Dazu hatten sich die kreativen zwölf Schülerinnen und Schüler von der Klasse fünf bis Q1 mit Seniorinnen und Senioren der evangelischen Gemeinde im Vorfeld getroffen und ausgetauscht. Über diese Geschichten hinaus konnte das Publikum bspw. auch eintauchen in die Ausübung alter Berufe und sich amüsieren über die ungewöhnlichen Eigenheiten von Jugend- und Boomerwörtern. Zwischen den wunderbaren Vorträgen spielte die Sechstklassband Flying Monkeys des KHG aus ihrem Repertoire und begeisterte das Publikum. Für das leibliche Wohl sorgten die Schülerinnen und Schüler der Q1 mit leckeren Köstlichkeiten. Ein großer Dank gilt all denen, die zum Gelingen des tollen Abends beigetragen haben, neben den Akteuren sind das die Seniorinnen und Senioren, die Mettmanner Künstlerin Susann Bürger, die Leitung der KHG Kreativwerkstatt Natascha Backhaus, Frau Koch für das tolle Plakat und die Stiftung HABRIS. Allen Fans sei gesagt, es werden weitere Geschichten der Schreibwerkstatt folgen…
Nicole Törnig, Leitung der Schreibwerkstatt (06.05.2026)
Bei sonnigen Temperaturen fand am 01.Mai die 21. Auflage des Mettmanner Bachlaufes statt, welcher schon seit vielen Jahren nicht mehr am Mettmanner Bach selbst, sondern am Schwarzbach in Metzkausen ausgetragen wird.
Insbesondere die Mädchen des KHG erzielten in diesem Jahr hervorragende Ergebnisse.
Während Philipp Szymoniak (Klasse 10) beim 10km-Lauf als einziger Junge zeitschnellster seiner Altersklasse wurde, gelang dieses gleich sechs Läuferinnen des KHG.
Beim 2km-Jugendlauf waren dies Mira Rossow (Klasse 7), Ejna Pehlivanovic (Klasse 6), Ronja Fitschen (Klasse 5), Ruby Berger und Kim Bockmühl (beide Klasse 8). Die vier Erstgenannten waren auch gleichzeitig die Erst- bis Viertplatzierten, sodass unsere Schule die vier schnellsten Läuferinnen des gesamten Wettbewerbs stellte!
Schöne Geste im Rahmen der Siegerehrung
Ein ähnliches Bild ergab sich beim 5km-Lauf. So konnten Tessa Metker (Klasse 8) als Dritte und Ariane Zörner (Klasse 9, Jahrgangsschnellste), sowie wiederum Mira Rossow (Jahrgangsschnellste) als gemeinsame Siegerinnen auf dem Podest jubeln (siehe Foto).
Bei der Siegerehrung war sich die Laudatorin und ehemalige Bürgermeisterin Sandra Pietschmann nicht sicher, wie sie mit der besonderen Situation umgehen sollte, dass es zwei zeitgleiche Siegerinnen gab. Schließlich war nur ein Pokal zur Überreichung vorhanden. Da Mira schon die Trophäe des 2km-Laufes erhalten hatte, verzichtete sie zugunsten ihrer Mitschülerin. Eine schöne Geste!
Der Lauf wurde auch in diesem Jahr sehr gut und professionell von ME-Sport organisiert. Das KHG dankt allen Helfern, ohne welche die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Tobi Verstappen (06.05.2026)
Walter Kirschner war Wehrmachtssoldat. Verpflichtet zur Kriegsteilnahme als Sanitäter, erlebte der Zahnmediziner aus Düsseldorf sowohl den sogenannten „Blitzkrieg“ gegen Frankreich als auch das Kriegsinferno, dass sich der Heeresgruppe Mitte im Ostfeldzug bot.
Die erhaltenen Kriegstagebücher Walter Kirschners dokumentieren die Facetten des Krieges aus seiner persönlichen Sichtweise. Dessen Sohn Rudolf Kirschner war am 28.04.2026 zu Gast am KHG, um mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10c Auszüge der Selbstzeugnisse seines Vaters zu untersuchen. In welchem Verhältnis stehen sie zur offiziellen Kriegspropaganda der nationalsozialistischen Regierung? Welche Sicht entwickelt ein Soldat auf eine ihm aus Friedenszeiten wohlvertraute Bevölkerung und ihre Kultur im Kriegsgeschehen? Welche Rolle spielten Befehl und Gehorsam für das Ad-hoc-Handeln des Soldaten Walter Kirschner im Krieg? Unter anderem diesen Fragen gingen die Akteure des Kompaktprojektes im Geschichtsunterrichts nach, nachdem der Kriegsverlauf des Zweiten Weltkrieges im Westen und Osten erarbeitet war.
Vor dem Hintergrund des Leidens ungeheuren Ausmaßes, dass der Zweite Weltkrieg und Deutschkands mörderische Herrschaft über Europas Völker brachte, konkretisiert durch Walter Kirschners sechsjährige russische Kriegsgefangenschaft nach Schwerstverwundung im Kessel von Bobruisk Ende Juni 1944, dem Untergang der neunten Armee Hitlers, unterstrich Rudolf Kirschner den Wert des nunmehr 81 Jahre währenden Zeit des Friedens in Europa. Abschließend diskutierte der ehemalige Schulleiter der Konrad-Heresbach-Gymnasiums das Dilemma, vor dem Deutschland und Europa heute stehen: Freiheit und Demokratie notfalls auch militärisch zu verteidigen.
Die Klasse 10c dankt Herrn Kirschner für die intensive Begegnung mit der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, die er ermöglicht hat.
Stefan Castelli (05.05.2026)
In diesem Jahr konnte das KHG mit einer Mädchen- und einer Jungen-mannschaft in WK III an den Start gehen.
Durch einen viel zu spät erkannten organisatorischen Fehler wurden die Jungen um ihre Chance auf den Kreismeistertitel gebracht und als Zweite gewertet.
Auch die Mädchen kämpften herausragend und erreichten gegen die zum Teil zwei Jahre ältere Konkurrenz einen wohl verdienten 2. Platz.
Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften, ihr seid super!
Folgende Schwimmerinnen waren dabei:
Mara, Kim, Ruby, Amelie, Julia, Elina, Hannah und Rieke
Folgende Schwimmer gingen an den Start:
Ilian, David, Linus, Filip, Ruslan, Niklas und Leon
Brigitte Breuch (30.04.2026)
Mit großer Vorfreude und ein wenig Aufregung starteten am Dienstagmorgen 15 unserer Schülerinnen und Schüler aus Klasse 8 ihre Reise nach Frankreich. Die Anreise mit dem Zug verlief reibungslos, und am Bahnhof in Laval wurden wir bereits herzlich von den Gastfamilien empfangen. Für viele war es ein ganz besonderer Moment: Endlich den eigenen Austauschpartner persönlich kennenlernen! Entsprechend gespannt, aber auch neugierig, gingen alle in den ersten gemeinsamen Abend.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Da zwei französische Schulen am Austausch beteiligt sind, war es besonders wichtig, dass sich alle Schülerinnen und Schüler untereinander begegnen konnten. In der Schule wurden daher verschiedene Kennenlernspiele organisiert, die schnell für eine lockere Atmosphäre sorgten. Anschließend erkundeten die Jugendlichen bei einer Rallye das Schulgebäude – und staunten nicht schlecht über die Unterschiede zu unserem Schulsystem. Besonders beeindruckend waren das „CDI“ (eine Mischung aus Bibliothek und Arbeitsraum) sowie die große Mensa, in der alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam essen. Am Nachmittag hatten die französischen Jugendlichen frei (mittwochs ist ihr einziger freier Nachmittag), sodass die Zeit individuell in den Gastfamilien verbracht werden konnte.
Am Donnerstag stand ein Programmpunkt exklusiv für unsere deutschen Schülerinnen und Schüler auf dem Plan: der Besuch des Lactopôle. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Milchverarbeitung – von der Kuh bis zur Käseproduktion. In einem Workshop durften die Schülerinnen und Schüler sogar selbst Käse herstellen. Dieser war zwar aufgrund des beschleunigten Prozesses nicht essbar, doch bei der anschließenden Käseverkostung konnten verschiedene Sorten probiert werden – von mild bis sehr intensiv. Nicht jeder Geschmack war dabei jedermanns Sache, aber die Erfahrung war auf jeden Fall besonders.
Der Freitag führte uns gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Frankreichs: dem Mont Saint-Michel. Bei bestem Wetter erkundeten wir zunächst die beeindruckende Klosterinsel, bevor es anschließend zu einer Wattwanderung ging. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel über die Geschichte des Mont Saint-Michel, sondern auch über die Gefahren des Treibsands – inklusive praktischer Übungen, wie man sich daraus befreien kann.
Das Wochenende verbrachten die Jugendlichen individuell in ihren Gastfamilien, wodurch sie noch intensivere Einblicke in den französischen Alltag gewinnen konnten.
Am Montag trafen sich alle wieder zu einem gemeinsamen Sportprogramm. Ein Badmintonturnier sorgte für Bewegung und Teamgeist, während der sogenannte „Laserrun“ – eine Mischung aus Laufen und Zielschießen mit Laserpistolen – für viel Spaß, aber auch Anstrengung sorgte. Am Nachmittag erhielten unsere Schülerinnen und Schüler noch einen Einblick in den französischen Unterricht.
Viel zu schnell kam der Dienstag, an dem es wieder zurück nach Deutschland ging. Der Abschied fiel allen schwer – eine Woche voller neuer Eindrücke, Freundschaften und Erfahrungen war wie im Flug vergangen. Gleichzeitig freuten sich viele auch darauf, wieder nach Hause zu kommen und von ihren Erlebnissen zu berichten.
Die Zeit bis zum Gegenbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler in Mettmann verging ebenfalls schnell, nicht zuletzt durch die dazwischenliegenden Osterferien. Nun blicken wir mit großer Vorfreude auf den 5. Mai, wenn es endlich so weit ist: Dann dürfen die französischen Gäste unsere Familien, unsere Schule und unsere Stadt Mettmann kennenlernen.
Swea Wilhelm (28.04.2026)
Am Donnerstag und am Freitag stand für unsere fünften Klassen im Sportunterricht eine ganz besondere Herausforderung auf dem Programm: Die Sportfachschaft organisierte ein Fahrradtraining auf dem unteren Schulhof. Jede Klasse hatte eine Doppelstunde Zeit, um auf einem abwechslungsreichen Fahrradparcours an zehn Stationen wichtige Fertigkeiten für sicheres Radfahren im Straßenverkehr zu üben.
Der Parcours wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) Mettmann zur Verfügung gestellt und bot zahlreiche Herausforderungen: Geschicklichkeitsübungen, einhändiges Fahren, Fahrspurwechsel mit Handzeichen, sicheres Bremsen, sowie Balance halten standen im Mittelpunkt. Bei allerbestem Wetter und mit guter Laune und viel Freude meisterten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stationen und konnten ihre Fahrtechnik damit verbessern.
Das Training soll aber nicht nur eine wertvolle Vorbereitung auf den Straßenverkehr sein, sondern auch auf das bevorstehende Stadtradeln in Mettmann vorbereiten.
Gemeinsam für ein gutes Klima: Wir machen mit beim Stadtradeln!
Wir möchten die gesamte Schulgemeinschaft herzlich dazu einladen, am diesjährigen Stadtradeln vom 17. Mai bis 06. Juni teilzunehmen und für unser Team Konrad-Heresbach-Gymnasium Fahrradkilometer zu sammeln – für die Umwelt, die Gesundheit und ein starkes Gemeinschaftsgefühl! Über folgenden Link können auch Eltern direkt dem Team KHG beitreten:
https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=18489 (externer Link)
Weitere Infos zum Stadtradeln findet man unter https://www.stadtradeln.de/home (externer Link)
Claudia Reiter (27.04.2026)
Für alle, die das Planspiel Börse noch nicht kennen: Das Planspiel ist im Allgemeinen eine Simulation des Handelns mit Wertpapieren – aber als Wettbewerb. Im letzten halben Jahr haben wir uns im Zuge dessen im Wahlpflichtunterricht "Wirtschaft" immer wieder mit Aktien und Anlagestrategien beschäftigt, um schließlich in Gruppen daran teilzunehmen. Ziel war es, virtuelle 50.000 Euro möglichst effektiv zu investieren und am Ende Gewinn zu machen. Natürlich hatten wir dafür nur einige Monate Zeit. Dann wird nicht nur ein Preis für den höchsten Gesamtdepotwert verliehen, sondern auch für die Summe, die mit Investitionen in nachhaltige Unternehmen erwirtschaftet wurde. Das Besondere ist, dass Schülerinnen und Schüler so einen Einblick in das Börsengeschehen bekommen – ganz ohne Risiko.
Mithilfe der App konnten wir auch von zuhause aus auf unser Depot zugreifen. Nach der Einführung ins Planspiel war uns, Mira C., Clara H., Amelie O. und Felicitas G., schnell klar, dass Allianz eine sichere Investition ist, und entschieden uns auch für diverse Tech-Unternehmen wie Siemens Energy, Alphabet Inc. und Aixtron. Leider haben wir auch ein paar Fehlentscheidungen getroffen, beispielsweise haben wir erst nach dem Anstieg der Aktie in Nvidia investiert. Trotzdem konnten wir Verluste mit der Zeit immer besser ausgleichen und aus unseren Fehlern lernen.
Im Januar war es dann so weit: Das Planspiel neigte sich dem Ende zu. Die sonst für jeden Teilnehmer einsichtbare Platzierung wurde verborgen, um die Spannung zu erhöhen. Während dieser Zeit erwies sich unsere PUMA-Aktie doch noch als rentabel und erreichten den 3. Platz mit einem Gesamtdepotgewinn von 5,55 Prozent. Auch auf Seiten der Nachhaltigkeit konnten wir ebenfalls punkten und unserer Gruppe "die Aktionäre" den 3. Platz sichern.
Anschließend fand am 11. März die Siegerehrung im Weltspiegelkino Mettmann statt. Dort wurden wir freundlich empfangen und haben gemeinsam die wichtigsten Ereignisse an der Börse in der Zeit reflektiert und die profitabelsten Aktien besprochen. Darunter war auch eine unserer Aktien, und zwar das Unternehmen Nordex, das Windenergieanlagen herstellt. Schließlich wurden die Preise verliehen und wir konnten zusätzlich zur Urkunde insgesamt 200 Euro Preisgeld ergattern. Anschließend durften wir den Film "Extrawurst" mit Snacks und Getränken kostenlos anschauen.
Felicitas G., 9b (17.04.26)
Bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Fußball waren alle drei Mädchenteams erfolgreich.
Das Team der Wettkampfklasse IV (2014 und jünger) blieb in seiner Vorrundengruppe zwar ungeschlagen, schied aber als Gruppenzweiter unglücklich aus.
Die Mannschaft der Jahrgänge 2012/2013 (Wettkampfklasse III) erreichte nach Vorrundensiegen gegen die Gesamtschule und das Gymnasium aus Langenfeld das Finale der Kreismeisterschaften! Erst hier musste man sich im Endspiel dem sehr starken Gymnasium aus Haan geschlagen geben.
Das Team der Wettkampfklasse II (2010 und jünger) wurde sogar Kreismeister! Nach souveränen Vorrundensiegen gegen die Realschule Velbert und dem gewonnenen Derby gegen das HHG erreichte die Mannschaft die Finalrunde am 20. März. Hier gewann man gegen das Gymnasium aus Hochdahl und im Elfmeterschießen gegen das favorisierte Gymnasium Haan.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Regierungsbezirksmeisterschaften Ende April in Remscheid!!!
Tobias Verstappen (27.04.2026)
Am 23.03.26 fand nun bereits zum 18ten Mal der traditionelle Berufs- und Hochschulinformationstag (BIT&HIT) an unserer Schule statt. Neben langjährigen Kooperationshochschulen, wie der Bergischen Universität Wuppertal, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Hochschule Bochum, präsentierten dort weitere Hochschulen aus der Region, darunter die Universität Duisburg-Essen, die Hochschule Düsseldorf und die hiesige FHDW ihre umfangreichen Studienangebote.
Ebenso waren renommierte Unternehmen wie TIMOCOM sowie Institutionen wie Polizei und Arbeitsagentur Mettmann vertreten. Informationen über alternative Wege nach dem Abitur wie Freiwilligendienste, Work & Travel, Au Pair und Auslandspraktika, sowie Bewerbungs- und Kompetenztrainings rundeten das umfangreiche Programm mit rund 40 Einzelveranstaltungen in vier „Beratungsrunden“ ab.
Gut nachgefragt waren auch die Beiträge unserer ehemaligen Abiturienten, die engagiert und „auf Augenhöhe“ über ihre Studiengänge wie Human- und Tiermedizin, Maschinenbau, BWL und Lehramt berichteten oder Stipendien und Fördermöglichkeiten vorstellten.
Der Berufs- und Hochschulinformationstag ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein der Studien- und Berufsorientierung für die gesamte Oberstufe. Er trägt wesentlich dazu bei, unseren Schülern ein breites Spektrum an Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten aus erster Hand zu präsentieren und dadurch in ihrer beruflichen Orientierung maßgeblich zu unterstützen.
Guido Aschan (26.03.2026)
„Son sus pequeños detalles
Los que la convierten en algo especial
Algo diferente
Ven y lo verás
Sevilla no es una ciudad
Es un sentimiento
No lo puedo explicar
Hay que ser sevillano
Para llegar a entender
Eso que se siente
Al poder volver
A su ciudad“
„Sevilla“ von Fondo Famenco
Am Montag (19.01.26) flogen wir mit fünf Schüler*innen des Spanisch-Kurses aus der Ef und 15 Schüler*innen der 10. Klasse unter Begleitung von Frau Kurtz und Herrn Teller nach Sevilla. Wir trafen uns um 12 Uhr am Flughafen Köln-Bonn. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, konnten wir uns noch etwas am Flughafen umsehen. Gegen halb vier startete der Flieger und nach einer Flugdauer von ungefähr drei Stunden sind wir alle heil in Sevilla angekommen. Am Flughafen wurden wir dann von einem Transfer abgeholt und zur Sprachschule gebracht, wo wir von unseren Gastfamilien freundlich empfangen wurden.
Am Dienstag, dem ersten kompletten Tag, trafen wir uns um 9 Uhr an der Sprachschule Carlos V – Idiomas. Zu Beginn absolvierten wir einen Einstufungstest, um unser aktuelles Sprachniveau zu bestimmen. Anschließend wiederholten und vertieften wir verschiedene spanische Zeitformen. Dabei konnten wir unsere bereits vorhandenen Kenntnisse auffrischen und neue Inhalte dazulernen.
Am Nachmittag haben wir dann bei strahlendem Sonnenschein eine geführte Fahrradtour durch das Zentrum der Stadt gemacht. Neben den bekanntesten Orten und Wahrzeichen der Stadt sind wir unter anderem auch durch den Maria-Luisa-Park gefahren, der sehr beeindruckend war. Der Park und dessen Gärten gehörten ursprünglich zum Palacio de San Telmo und María Luisa de Borbón (Herzogin von Montpensier) schenkte der Stadt Sevilla die Gärten im Jahr 1893. Im Park konnten wir viel entdecken, wie beispielsweise Truthähne, Brunnen oder zahlreiche Orangenbäume, dessen Orangen wir sogar probierten.
Am Mittwochvormittag hatten wir statt des regulären Sprachkurses ein aktives Modul, das aus einer Rallye durch das Stadtviertel La Triana auf der anderen Seite des Guadalquivir (Fluss) bestand. Wir trafen uns morgens direkt dort mit unserer Lehrerin der Sprachschule und erkundeten in Kleingruppen das Viertel. Dabei hatten wir die Aufgabe, Fragen zu dem Stadtviertel zu beantworten, und mussten dazu Passanten über die Geschichte Sevillas interviewen. Diese Aktivität half uns, das Gelernte praktisch anzuwenden und unsere Sprachkenntnisse im Alltag zu verbessern. Freundliche Menschen haben wir dabei auch noch kennengelernt.
Im Rahmen unserer Sprachreise besichtigten wir im Laufe der Woche viele Monumente in Sevilla – das Museo de Bellas Artes am Mittwochnachmittag war aber eines unserer Highlights. Die Galerie zeigt beeindruckende Werke, vor allem aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Da viele Bilder einen religiösen Fokus haben, stehen biblische Geschichten und das Leben Jesu im Mittelpunkt. Das Museum zählt zu den wichtigsten Kunstgalerien Spaniens, nicht zuletzt wegen seiner besonderen Lage in einem ehemaligen Kloster. Es beherbergt wahre Schätze aus dem Siglo de Oro, dem Goldenen Zeitalter der spanischen Kunst.
Am Donnerstag besuchten wir dann die bilinguale Schule Colegio las Artes, die in der Nähe des Flughafens liegt. Dort wurden wir von einer Englischlehrkraft und einigen ihrer Schüler*innen der achten und neunten Klasse in Empfang genommen. Dann teilten wir uns in Gruppen auf und wurden von den Schüler*innen durch das Schulgebäude geführt. Sie erzählten uns viel über das spanische Schulsystem, ihre Schule und Fächer und darüber, wie es ist eine Schuluniform zu tragen. Wir durften auch in einige Klassen schauen. So kamen wir mit unterschiedlichen Jahrgangsstufen ins Gespräch und beantworteten die Fragen der spanischen Schüler*innen über Deutschland, Fußball und unseren Aufenthalt in Sevilla. Als wir bei der Sportanlage ankamen, spielten wir natürlich erstmal eine Runde Fußball. Danach durften wir in unterschiedlichen Fächern an einer Unterrichtsstunde teilnehmen; zur Auswahl standen Chemie/Physik, Technologie und Wirtschaft, wo wir das deutsche Pfandsystem vorstellten. Zusammengefasst war der eintägige Austausch für alle sehr interessant und auch sehr lustig. Danke also auch nochmal an das Colegio las Artes in Sevilla!
Am Donnerstagnachmittag durften wir die typische spanische Tanzart Flamenco besser kennenlernen: Eine junge Flamenco-Tänzerin brachte uns in einem einstündigen Kurs die Grundlagen des Flamencos in einem kleinen Trainingsraum bei. Dabei lernten wir, unseren Körper im Takt zu bewegen, um die Emotionen der Musik dadurch zum Ausdruck zu bringen. Mit großer Leidenschaft zeigte uns die Flamenco-Tänzerin zum Abschluss einen aus den vorher erlernten Bewegungen bestehenden Anfängertanz, bei dem wir alle gemeinsam mittanzten und uns ausprobieren durften. Dadurch haben wir einen sehr guten Einblick in den für Sevilla typischen Tanzstil und ein Gefühl für seine Komplexität bekommen. Im Anschluss an die Tanzstunde schauten wir uns im Tanzsaal eine beeindruckende Flamenco-Show von zwei Flamenco-Tänzern und zwei Gitarristen an. Die Gitarristen saßen während der Show im Hintergrund, der eine singend und der andere auf der Gitarre spielend. Im Vordergrund tanzten eine weibliche Tänzerin und ein männlicher Tänzer mit voller Energie und Ausdruck. Insgesamt umfasste die Aufführung es vier Teile: Im ersten Abschnitt wurde uns der leidenschaftliche Paartanz gezeigt. Im zweiten Teil tanzte die Flamenco-Tänzerin mit Selbstbewusstsein und Emotionen ihren Solopart. Im Dritten Teil hingegen waren nur die Musiker auf der Bühne zu sehen und präsentierten ein gefühlsvolles Gitarrenstück. Zum Schluss tanzte dann der Flamenco-Tänzer energetisch seinen Solopart. Abschließen verbeugten sich alle vor dem Publikum und verabschiedeten sich von uns. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Flamenco-Workshop uns ermöglicht hat, den traditionellen spanischen Tanz mit anderen Augen zu sehen und einen Einblick in einen bedeutenden Teil der spanischen Kultur zu erlangen.
Am Freitag hatten wir vormittags wieder Sprachkurs und setzten die Arbeit an den spanischen Zeitformen fort. Durch unterschiedliche Übungen und Beispiele verbesserten wir unser Verständnis der Grammatik. Zum Abschluss des Tages schrieben wir einen weiteren Test, um unseren Lernfortschritt zu überprüfen.
Am Nachmittag stand der Besuch der berühmten Kathedrale mit der Giralda, dem Wahrzeichen der Stadt auf dem Programm. In Kleingruppen erkundeten wir das beeindruckende Gebäude und konnten uns alles in Ruhe anschauen. Dabei lernten wir nicht nur viel über die Geschichte der Kathedrale, sondern konnten auch unsere Sprachkenntnisse anwenden, da einige Erklärungen auf Spanisch erfolgten. Ein besonderes Highlight war der Aufstieg in den Glockenturm, die Giralda. Dass man tatsächlich bis nach oben gehen konnte, war für viele eine großartige Überraschung. Von dort aus hatten wir einen wunderbaren Blick über Sevilla.
Insgesamt war der Besuch der Kathedrale ein spannender Programmpunkt unserer Sprachreise. Er verband Geschichte, Kultur und Sprache auf abwechslungsreiche Weise und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Samstag I
Am Samstag hatten wir einen freien Tag, den wir selbst gestalten konnten: Bei sonnigem Wetter liefen wir zu zweit in die Innenstadt und starteten dort mit einer Bootstour über den Fluss Guadalquivir. Während der Fahrt konnten wir viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sevillas vom Wasser aus sehen und erfuhren durch einen Guide spannende Informationen zur Geschichte der Stadt.
Nach der Bootstour setzten wir uns an das Flussufer, wo wir eine Kleinigkeit aßen. Dort wurde Livemusik gespielt, was für eine besonders angenehme und sehr „spanische“ Atmosphäre sorgte. Anschließend machten wir einen Spaziergang durch den Parque de María Luisa bis zum Denkmal Glorieta de Bécquer, das auch als Ort der Liebesbriefe bekannt ist. Danach spazierten wir weiter durch den Park und genossen schließlich die Sonne an der beeindruckenden Plaza de España. Als es langsam dunkler wurde, machten wir uns auf den Weg zu Las Setas de, dem pilzförmigen Holzkonstruktion, die wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist. Unterwegs besuchten wir eine Kirche und hatten das besondere Erlebnis, eine Prozession durch die Innenstadt mitzuerleben. Begleitet von einer Blaskapelle und getragenen Statuen bot sich uns ein eindrucksvoller Einblick in die andalusische Kultur. Die Setas waren am Abend wunderschön beleuchtet und auf dem Weg dorthin konnte man überall Neues entdecken – von Trikothändlern am Straßenrand bis hin zu Straßenmusikern. Insgesamt war es ein sehr entspannter Tag, an dem wir viele neue Eindrücke sammeln und die Vielfalt Sevillas erleben konnten.
Samstag II
Am Samstag, unserem freien Tag, verbrachten eine Freundin und ich einen abwechslungsreichen und spannenden Tag in Sevilla: Zuerst waren wir viel in der Innenstadt unterwegs und nutzten die Zeit zum Shoppen. Die vielen kleinen Läden und großen Einkaufsstraßen boten eine große Auswahl und machten das Bummeln besonders schön. Anschließend machten wir einen Spaziergang durch den María-Luisa-Park, in dem wir uns etwas entspannen und das angenehme Ambiente der Stadt genießen konnten. Danach besuchten wir den Plaza de España, der uns besonders beeindruckte. Rund um den Platz sind alle Regionen Spaniens dargestellt, jeweils mit einer Landkarte und typischen Motiven aus Mosaik, was den Ort sehr interessant und einzigartig macht. Zu den Sehenswürdigkeiten, die wir an diesem Tag gesehen haben, gehörten unter anderem die bekannte Sehenswürdigkeit Las Setas. Diese beeindruckende Holz-Konstruktion wurde von dem deutschen Architekten Jürgen Mayer H. aus Berlin entworfen. Natürlich durften auch die spanischen Spezialitäten nicht fehlen. Wir probierten verschiedene Tapas und aßen eine traditionelle Paella mit Meeresfrüchten, die uns sehr gut geschmeckte. Um schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen, nutzten wir die Metro, mit der man sich in Sevilla sehr einfach und zügig fortbewegen kann. Ein weiteres Highlight des Tages war eine Bootsfahrt auf dem Fluss, der den Stadtteil La Triana vom Zentrum Sevillas trennt. Vom Wasser aus hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt.
Am Sonntagnachmittag trafen wir uns erst am Mittag und besuchten die Real Alcázar de Sevilla, den Königspalast der Stadt. Die Alcázar wurde im Jahr 913 erbaut und ab 1248 weitergenutzt und umgebaut. Die gesamte Architektur ist sehr interessant und beeindruckend, da sie eine Mischung aus christlicher und muslimischer Baukunst darstellt. Wir hatten die einmalige Chance, die gesamte Alcázar in unserem eigenen Tempo zu besichtigen. Außerdem hatten wir einen Audioguide zur Verfügung, der uns durch das Gebäude führte und die Entstehung des Palastes erklärte. Neben dem Palast gab es dort auch einen alten Justizraum, in dem früher Urteile über Menschen gefällt wurden. Die Alcázar besitzt außerdem eine große Außenanlage, die wir ebenfalls besichtigen durften. Dazu gehörten ein Labyrinth und ein riesiger Schlossgarten, in dem Tiere frei herumliefen, wie zum Beispiel Enten und bunte Pfauen. Insgesamt war es eine sehr schöne und beeindruckende Erfahrung.
Da die Nachtwanderung, die für Sonntag geplant war, aufgrund eines Gewitters ausfiel, haben Frau Kurtz und Herr Teller spontan für alternatives Programm gesorgt. Nachdem wir den Königspalast besichtigt hatten, ging es weiter zu einer Kirche im Norden des Stadtzentrums, der Basílica de la Macarena. Danach spazierten wir wieder hinunter Richtung Stadtzentrum zu den Setas. Dort stiegen wir über eine Wendeltreppe auf die Holzkonstruktion und hatten von dort oben eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt.Im Anschluss zogen wir weiter in eine Tapasbar, in der wir bei einem gemeinsamen Abschiedsessen die Woche nochmal Revue passieren ließen und den letzten Abend zusammen genossen.
Am Montagvormittag trafen wir uns dann ein letztes Mal an Sprachschule, um unsere Zertifikate für das Sprachniveau B1 entgegenzunehmen, bevor wir uns mit unserem Transfer auf den Weg zum Flughafen machten. Insgesamt war die Sprachreise nach Sevilla nicht nur eine wertvolle Gelegenheit, unsere Sprachkenntnisse zu vertiefen, sondern auch eine unvergessliche Erfahrung, die uns mit der Kultur und Gastfreundschaft Spaniens verbunden hat. Wir kehren nicht nur mit vielen Erinnerungen, sondern auch einer großen Portion Motivation zurück, unsere Sprachkenntnisse weiter zu verbessern.
¡Hasta la próxima, Sevilla!
Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die am Artikel mitgeschrieben haben: Eirini A., Laura I., Ava G., Helene O., Nils H., Vincenzo C., Henry S., Celina B., Josefine K., Joshua K., Jason P., Marie A., Anna K., Levi D.B., Nils M. (Jgst. 10), Rocco A., Lucy M.L., Lucie K., Bepina P., Natalia G.(EF)
Fabienne Kurtz (11.03.2026)
Im Rahmen der Berufsorientierung fand am 25. März 2026 unsere vierte Praktikumsbörse statt. Zu diesem Zweck hatten Zehntklässlerinnen und Zehntklässler, die gerade ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum absolviert hatten, Plakate erstellt und diese in der Pausenhalle ausgehängt. Im Rahmen der Börse hatte die Jahrgangsstufe 9 nun Gelegenheit, sich mit Laufzetteln ausgestattet an ausgewählten Stationen zu informieren und so ihr eigenes Praktikum vorzubereiten. Von der lokalen Feuerwehr, der Polizei und der Bundeswehr über Humanmedizin, Tiermedizin, Pflege, Recht bis hin zum Handwerk stand ein breitgefächertes Angebot zur Verfügung.
Anbei einige Stimmen aus der Schülerschaft:
„Wir Zehntklässlerinnen und Zehntklässler haben den jetzigen Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern hoffentlich geholfen, die für sie passenden Plätze zu finden. Bereits in den vergangenen Jahren waren einige Schülerinnen und Schüler dank der Börse an ihr Wunschpraktikum gelangt. Auch für uns war die Börse eine gute Möglichkeit, unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Praktikum zu reflektieren und uns untereinander auszutauschen.“
Anna Konkol, 10b
„Jede Zehntklässlerin und jeder Zehntklässler hatte ein bunt gestaltetes Plakat zu seinem zweiwöchigen Praktikum vorbereitet und ausgestellt. Wir Neuntklässler konnten uns alles anschauen, Fragen stellen und spannende Einblicke in verschiedene Berufe bekommen. Von sozialen bis zu handwerklichen und kaufmännischen Berufen war alles dabei. Alle Zehntklässlerinnen und Zehntklässler waren sehr freundlich und haben offen von ihren Erfahrungen berichtet. Die Börse hat uns geholfen, Ideen für unser eigenes Praktikum zu sammeln und über unsere berufliche Zukunft nachzudenken.“
Mira Carstensen und Clara Huelmann, 9c
Auch viele andere Schülerinnen und Schüler aus anderen Jahrgängen beäugten die Plakate, die in der Pausenhalle über eine Woche aushingen, neugierig. Das Projekt „Praktikumsbörse“, welches somit Inspiration für viele Schülerinnen und Schüler bot, soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.
Nicole Prange (05.03.2026)
Wenn zwei Schüler an einem Donnerstagnachmittag einen Supermarkt betreten und ihn mit 5 Kg Salzstangen, 15 Kg Chips, 80 Liter (zuckerfreier) Limonade und 5 Kg Süßigkeiten wieder verlassen, dann befinden wir uns entweder vor einer Textaufgabe in einer Matheklassenarbeit – oder mitten in den Vorbereitungen für eine Karnevalsfeier für 150 Kinder. In diesem Fall war es letzteres. Auch dieses Jahr am 9. Februar wurde es bunt in unserer Schule. Die SV hat die Klassen 5-7 zur Karnevalsparty eingeladen. In der Zeit von 18-20 Uhr tummelten sich allerlei Polizisten, Feen und Pharaonen in der Aula der Schule. Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen und gut. Dafür sorgte auch die passende Musik, zu der viel getanzt wurde. Beim DJ konnte man sich sogar eigene Songs wünschen. Auch um die Versorgung hat sich die SV wie erwähnt gekümmert. Die Snacks und Drinks sorgten dafür, dass man richtig feiern konnte. Die Krönung war die unterschiedlichen Spiele, bei denen alle mitmachen konnten. Es gab sogar ein Kostümwettbewerb mit tollen Preisen, bei dem ein Joker, ein Haifisch und eine Pantomimin gewannen. Für die Schülerinnen und Schüler war die Karnevalsparty ein tolles Erlebnis, auch weil man die Aula mal ganz für sich hatte. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Leyan und Antonia, 6d (03.03.2026)
Das Ruhrgebiet war früher das industrielle Herz Deutschlands. Die Kohle- und Stahlförderung prägten über Jahrzehnte hinweg die Region und machten Deutschland zu einer wirtschaftlich starken Industrienation. Doch mit dem Ende des Bergbaus begann ein Strukturwandel, der die Region bis heute verändert.
Genau diesen Wandel wollten wir als Erdkunde-LK vor Ort erleben und machten uns am 18.02.2026 im Rahmen unseres Unterrichtsinhalts „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ gemeinsam auf den Weg nach Essen. Begleitet wurden wir dabei von Herrn Fuisting und Herrn Engel, bei denen wir uns herzlichst für die Unterstützung bedanken.
Um 8 Uhr trafen wir uns an der Schule und fuhren gemeinsam zur Margarethenhöhe. Dort angekommen versammelten wir uns am Torhaus und hörten zunächst einen Vortrag zur Entstehung der Gartenstadt. Besonders spannend war es, direkt vor Ort zu sein, während erklärt wurde, warum die Margarethenhöhe überhaupt von der Krupp-Stiftung gegründet wurde und was sie so besonders macht. Bemerkenswert waren auch kleine Details, wie die Straßennamen „Stiller Weg“ oder „Daheim“, die bewusst gewählt wurden, um ein Gefühl von Ruhe und Heimat zu vermitteln. Von dort aus liefen wir zum Marktplatz, wo uns ein Vortrag über die Bedeutung dieses Ortes gehalten wurde, da er damals als soziales Zentrum der Siedlung galt.
Anschließend fuhren wir weiter zur Zeche Zollverein. Vor Ort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen jeweils eine Führung über das Gelände. Bei dieser lernten wir die Geschichte der Zeche, die Arbeitsbedingungen im Bergbau, sowie die besondere Architektur der Gebäude, weshalb sie früher als „die schönste Zeche der Welt“ galt. Eindrucksvoll war es, diese Informationen von Personen zu hören, deren Familien selbst dort gearbeitet haben.
Nach der offiziellen Führung machten wir gemeinsam ein kleines Picknick, bei dem wir uns über die vielen neuen Eindrücke austauschten. Zusätzlich hielten zuvor eingeteilte Gruppen vorbereitete Präsentationen über den Strukturwandel mit Blick auf die Stadt Essen, die Kultur und das Privatleben im Ruhrgebiet. Dadurch konnten wir unser Wissen gegenseitig erweitern und bereits behandelte Inhalte aus dem Unterricht vertiefen.
Insgesamt war die Exkursion sehr gelungen. Es ist etwas anderes, solche Orte selbst zu besuchen und zu erleben, als nur im Unterricht darüber zu sprechen. Unser Unterrichtsthema ist somit deutlich greifbarer geworden und die Geschichte dahinter verständlicher.
Zeynep Türkmen, Q1 (25.02.2026)
Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im Basketball trat das KHG mit großen Erwartungen an, und konnte diesen eindrucksvoll gerecht werden. Von Beginn an zeigte unser Team, dass es bestens vorbereitet war und als geschlossene Einheit auftreten würde. Mit viel Einsatz, Teamgeist und spielerischer Qualität entschieden wir alle drei Spiele für uns und beendeten das Turnier mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Partien.
Schon im ersten Spiel wurde deutlich, dass die Mannschaft hochmotiviert war. Durch konzentriertes Zusammenspiel, eine starke Defensive und konsequente Abschlüsse konnten wir uns souverän durchsetzen. Auch in den folgenden Begegnungen bewiesen wir Nervenstärke und Entschlossenheit. Selbst in intensiven Phasen behielten wir die Kontrolle und ließen keinen Zweifel daran, dass wir das Turnier für uns entscheiden wollten. Unser Team bestand aus neun Spielern, die sich gegenseitig unterstützten und füreinander kämpften. Jeder Einzelne leistete seinen Beitrag zum Erfolg, sei es durch wichtige Punkte, starke Verteidigungsaktionen oder motivierenden Einsatz von der Bank. Besonders hervorzuheben ist Mathis Tronel, der mit den meisten Punkten im gesamten Turnier seine herausragende Leistung unter Beweis stellte und offensiv eine entscheidende Stütze unserer Mannschaft war. Ein großer Dank gilt außerdem unserem Trainer Herrn Fuisting, der uns optimal auf die Kreismeisterschaften vorbereitet hat. Mit klaren Anweisungen, taktischem Feingefühl und motivierenden Worten führte er das Team durch das Turnier und trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Rückblickend können wir stolz auf unsere Leistung sein. Die Kreismeisterschaften waren für das KHG ein voller Erfolg und haben gezeigt, was mit Zusammenhalt, Engagement und der richtigen Einstellung möglich ist.
Robin Niespor, Q1 (25.02.2026)
Wozu führt extremer Geiz? Welche Auswirkung hat übermäßige Sparsamkeit auf Freundschaften, Familien und die eigene Persönlichkeit? Dies sind Fragen, die Molière in seinem Stück "Der Geizige" aufwirft und erkundet. Diese Komödie stand auf dem Programm, als wir am 06.02.2026 mit unseren Deutsch-Grundkursen von Frau Nagel und Herrn Renno das Düsseldorfer Schauspielhaus besuchten. Anlass war, dass sich die EF-Kurse gerade mit dramatischen Texten im Unterricht beschäftigen, wobei wir die Komödie "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt und "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht behandeln.
Für uns war der Theaterbesuch eine spannende Gelegenheit, das Stück live auf der Bühne zu erleben und zu sehen, wie die Geschichte um Gier und Familienkonflikte umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt des Geschehens erlebten wir den reichen Harpagon, dessen gesamte Aufmerksamkeit nur seinem versteckten Gold gilt. Wir konnten beobachten, wie sein extremer Geiz das Leben aller um ihn herum beeinflusst. Er spart an jeder Ecke und plant für seine Kinder Hochzeiten, die nur einem Ziel dienen: kein Geld auszugeben. Dabei nimmt er keinerlei Rücksicht auf die Wünsche seines Sohnes Cléante oder seiner Tochter Élise.
Besonders unterhaltsam fanden wir die Szenen, in denen die Situation eskalierte. Harpagon möchte nämlich selbst die junge Mariane heiraten, ohne zu wissen, dass sein eigener Sohn sie liebt. Wir verfolgten, wie sich ein Netz aus Lügen, heimlichen Absprachen und Verwechslungen entwickelte. Ein Höhepunkt der Aufführung war der Moment, als Harpagons Geliebter Geldkoffer gestohlen wurde. Seine übertriebene Verzweiflung auf der Bühne sorgte bei uns für viele Lacher, verdeutlichte aber auch seinen schwierigen Charakter.
Am Ende lösten sich die Konflikte durch einige Zufälle auf. Wir sahen, wie die jungen Paare schließlich doch zusammenkommen durften, während Harpagon nur sein geliebtes Gold blieb. Nach einer Standing Ovation für die Schauspielenden und mit vielen neuen Eindrücken von dieser lebendigen Inszenierung traten wir schließlich den Heimweg an.
Paul Stemmler, EF (17.02.2026)
Nach über einem Jahr Pause war es wieder so weit: Die Wirtschafts-AG startete am 2.2.26 mit einem neuen Jahrgang. Unter der Leitung von Lehrer Alexander Engel erlebte die 25-köpfige Gruppe eine spannende Führung durch die Produktionshallen der Gießerei FONDIUM.
Ziel der Wirtschafts-AG ist es, dass Jugendliche vertiefte Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge wie Unternehmensformen und -führung gewinnen. Dafür sind Termine mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten angesetzt wie beispielsweise Personalmanagement, betriebliche Mitbestimmung oder Marketing.
Bedingt durch einen fehlenden Abiturjahrgang konnte im letzten Jahr keine Wirtschafts-AG angeboten werden, da diese traditionell in der Q1 stattfindet. Sie ist ein fakultatives Angebot und findet in enger Zusammenarbeit mit FONDIUM statt.
Zum Start erhielten die Schüler tiefere Einblicke in das Unternehmen. So erfuhren sie Einiges über die Geschichte des Unternehmens FONDIUM und nahmen im Anschluss an einer Führung durch die Gießerei teil. Ausgestattet mit Warnwesten und Helmen wurden den Schülerinnen und Schülern verschiedene Maschinen vorgestellt und aufschlussreiche Einblicke in die Produktion gewährt. Besonders beeindruckend war dabei die Größe der gezeigten Hallen. Auf rund 80.000 qm werden verschiedene Bauteile für unterschiedliche wirtschaftliche Sektoren gegossen, wie beispielsweise die Automobilindustrie.
Mit vielen neuen Eindrücken traten die Schülerinnen und Schüler schließlich den Heimweg an und sind schon gespannt auf die nächsten Veranstaltungen. In der kommenden Woche wird dann ein Personal Coach mit den Teilnehmern der Wirtschafts-AG über berufliche Perspektiven sprechen.
Jack Timp, Q1 (05.02.2026)
Am 30.01.26 besuchten die beiden EF-SoWi-Kurse den Landtag in Düsseldorf. Um 8:00 Uhr fuhren wir gemeinsam mit der Bahn los und hatten dann nur einen kurzen Marsch zum Ziel.
Nach unserer Ankunft durchliefen wir zunächst einen kleinen Sicherheitscheck und warteten im Foyer, woraufhin wir uns in einen kreisrunden Raum begaben, in dem wir Informationen über den Landtag und seine Arbeit erhielten.
Im Anschluss durften wir in der Mensa des Landtages frühstücken, bevor das Highlight folgte: der Plenarsaal. Dort kommen die Abgeordneten der verschiedenen Parteien zusammen, um z.B. zu debattieren oder Gesetze zu beschließen. Wir durften bei einer Diskussion über das Stau-Problem in NRW zuhören und so Politik hautnah miterleben. Diese Erfahrung bot einen guten Einblick in politische Entscheidungsprozesse und in den Alltag eines Abgeordneten.
Zum Abschluss versammelten wir uns wieder in einem runden Raum, wo wir den Landtagsabgeordneten Dr. Christian Untrieser und Dr. Martin Sträßer verschiedene Fragen stellen durften. Darunter Fragen wie: „Was sind eure Ziele und Motivationen?“ oder „Was konnten Sie schon für den Wahlkreis erreichen?“ Die Fragerunde nahm einen interessanten Verlauf und war sehr informativ.
Gegen 13:00 Uhr neigte sich das offizielle Programm dem Ende zu. Danach hatten wir den Rest des Tages noch Zeit, selbständig durch Düsseldorf zu gehen und die Zeit dort ausklingen zu lassen.
Bediha Güven, EF (02.02.2026)